Die "Westfront", zumindest, wenn man vom Baikalsee die Lage betrachtet:
Insgesamt stehen hier 10 Divisionen an der extrem langen Front. Bis die Armee unter Denikin und Wrangel eintrifft, wird sich dies auch nicht mehr ändern. Wir müssen deshalb Schwerpunkte bilden und tun dies westlich von der wichtigen Stadt Kyzyl. Hier sind wird dem Feind 1:1 ebenbürtig, doch unsere Truppen sind moderner und handeln nach moderneren Doktrinen als der Feind.
Doch der Krieg sieht insgesamt weiterhin nicht gut für uns aus:
Wir müssen das Gebiet südlich des Baikalsees räumen, der Feind war hier dreifach überlegen und drohte unsere Armeen aufzureiben. Weiter westlich vor Kyzyl konnten wir beide Schlachten für uns entscheiden und marschieren jetzt in mongolisch besetztes, jahrhunderte lang russisches Gebiet ein.
Die Freiwilligen aus Rumänien sind wieder in ihrer Heimat:
Wie auch die Rückkehrer aus Korea und Spanien werden die Männer gebührend empfangen, auch wenn sie die Königlichen nich aufhalten konnten. Nur einer von drei Männern ist überhaupt lebend zurückgekehrt und deshalb halten wir auch für sie eine pompöse Parade ab und lassen die Männer vom Volk in Moskau feiern.
Die leitenen Offiziere haben während der Intervention viel gelernt und werden befördert.
Die Armee ist da!
Die gesamte Armee ist endlich an der Front angekommen. Auch die Araber, Kurden und Türken schicken ihre Divisionen zur Hilfe. An allen Frontabschnitten, östlich des Baikalsees, südwestlich des Baikalsees und westlich bei Kyzyl wird massiv zurückgeschlagen. Ganz vorne dabei sind insgesamt 4 Schockkorps, welche die Mongolen mit ihrer massiven Feuerüberlegenheit verjagen und vertreiben.
Die Armee ist jedoch kaum ausgeruht und von der langen Reise hier her immernoch belastet. Doch diesmal können wir ihnen keine Pause gönnen, wir müssen den verrückten Baron finden und die mongolische Gefahr ein führ alle mal beenden.
Die Politik in China entfaltet Dynamik:
Die deutsche AOG gibt ihre gesamte Sicherheitsabteilung an das Qing-Reich ab sowie ihren Status als quasi unabhängiger Staat und wird damit defacto von Pu-Yis Reich übernommen. Auch wenn die AOG nie offiziell ein Staat war und immer angab Teil des Qing-Reiches zu sein, war dies defacto nie gegeben. Doch nun bot Pu-Yi den Deutschen unter anderem Posten in der Regierung an und andere Erleichterungen, die die AOG wieder unter die Kontrolle des Qing-Reiches bringen. So erhält Alexander von Falkenhausen die Kontrolle über die gesamte kaiserliche chinesische Armee.
Dieser unerwartete Schritt der Chinesen überrascht den deutschen Kaiser genauso wie uns. Er soll außer sich sein, weil die AOG ohne Absprache mit ihm oder der deutschen Regierung diesen Schritt vollzogen hat. Doch wer Schwäche in die Welt hinausträgt, der wird das Erbe dieser Schwäche ernten. Der Deutsche Kaiser hat solch eine Entwicklung geradezu heraufbeschworen.
Für uns ist dieser Schritt in soweit dramatisch, dass wir aktuell in China expandieren: Die Mongolei, Sinkaing und die Manschurei werden von Qing-China als eigenes Staatsgebiet angesehen und könnten gerade in der Manschurei und Sinkaing Dynamiken entwickeln, die unsere Situation verschlechtern. Wir müssen nun aufpassen und haben neben Japan nun mit Pu-Yis China einen wieteren Konkurrenten.
Doch zuerst muss die Mongolei befriedet werden:
Ein lächerliches Friedensangebot des blutigen Baron kommt vor unsere Augen. Wie er es nur wagen kann überhaupt an Frieden mit uns zu denken. Baron Ungern von Sternberg hat nichts anderes verdient als den Tod für seinen Verrat und seine Verbrechen. Denikin und Wrangel werden angewiesen den Krieg weiter zu forcieren und schlagen nun an allen Fronten mit brutaler Härte zu:
Im Osten dringen unsere Truppen auf mongolisches Kernland vor, Gebiete, welche niemals zu Russland gehörten.
Südlich des Baikalsees können wir die Mongolen wieder aus unserem Gebiet vertreiben und wieder in Irkutsk einmarschieren.
Im Westen setzten wir alle Mann in Bewegung und können die Mongolen aus Kyzyl vertreiben und das Tor zu den mongolischen Steppen öffnen.
Deutschlands Schwäche ist wiedereinmal für alle sichtbar:
Die vietnamnesischen Rebellen unter Ho Chi Minh konnten alle deutschen Kolonialtruppen vertreiben und damit aus einer Position der Stärke mit den Deutschen verhandeln. Nachdem nun auch noch die AOG Truppen in die Armeen des Qing-Reiches eingegliedert wurden und diese nicht in den Indochinakrieg eingreifen wollten, musste der deutsche Außenminister die Aufgabe der Kolonie erklären! Sogleich verkündet Ho Chi Minh einen neuen syndikalistischen Staat und lässt sich in Saigon vor tausenden Menschen feiern. Stellt sich denn niemand mehr den Syndikalisten entgegen?
Unterdessen hat Pu-Yi auch den Warlord in der chinesischen Provinz Yunnan überzeugt, dass er besser aufgibt, bevor es zu Krieg kommt. Der Warlord schwört Pu-Yi die Treue, sein gesamtes Gebiet tritt dem Kaiserreich bei. Die Städte der Legation, in denen unabhängige Ausländer die wichtigsten Hafenstädte Chinas kontrollieren, tritt nach zähen Verhandlungen ebenso dem chinesischen Kaiserreich bei. Dafür durften sie ihre Kompetenzen als Bürgermeister behalten und über die dortige Korruption wird von den Chinesen nun ganz offiziell hinweggesehen. Damit ist China von der Wirtschaftskraft her sogar dem japanischen Reich ebenbürtig!
Die Schlacht von Ulan Bator:
Nach der Rückeroberung von Irkutsk beginnen die beiden Schockkorps sofort mit dem Angriff auf Ulan Bator. Die dortigen Divisionen sind völlig überfordert von der Macht unserer Truppen und werden in weniger als 3 Tagen vernichtend geschlagen, fast 5.000 Mongolen werden verletzt, getötet oder gefangen. Damit ist das Tor auf zum Baron und der Rache aller Russen. Auch an den anderen Fronten werden nur noch Siege gemeldet doch das wilde Gelände dort hindert das Fortkommen merklich.
Und dann ist es geschaft:

Mit Kyzyl und Ulan Bator sind die beiden wichtigsten Städten der Mongolen in unserer Hand, noch wichtiger in Ulan Bator wird das Regierungsgebäude gestürmt, genauso wie der Palast des selbsternannten Khans Baron Ungarn von Sternberg. Dieser jedoch hat sich seiner gerechten Strafe durch Suizid feige Entzogen, nur sein Leichnam konnte noch gefunden und an Ort und Stelle mit dem gesamten Palast des Khans verbrannt werden. Nie wieder wird es einen Khan geben, nie wieder werden die Mongolen unabhängig sein. Ihr Verrat wird sie für immer Brandmarken, ihre Länder für immer unter unserer Kontrolle stehen. Wir lassen die ehemalige Regierung des Barons vor dem brennenden Palast aufstellen und schreiben für sie eine Kapitulationsurkunde, welche sie unterschreiben müssen. Als sich der ehemalige Ministerpräsident des Khans, der buddhistische Führer des Landes, weigert die Urkunde zu unterschreiben, ergeht ihm das selbe Schicksahl wie dem Baron. Wrangel zeigt seine gesamte Grausamkeit, doch auch seine Nützlichkeit, der nächste Mann unterschreibt die Kapitulation wortlos, der Krieg ist vorbei.