We're marching to the field, my boys, we're going to the fight!!! - AAR der U.S.A

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von Lewis Armistead » Sa 14.09.2013, 12:46



Ende April 1862


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Der Osten


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Im Osten sollte der Feind eigentlich mittlerweile erkannt haben, dass ihm eine starke Besatzung gegenüber steht, die er höchstwahrscheinlich nicht knacken kann, doch scheinbar will er es versuchen und führt eine weitere Division unter Magruder auf der Halbinsel heran.

Uns soll es recht sein, sind wir so doch sicher unseren Ausweichplan mit vertretbarem Risiko ausführen zu können.

Und zwar wird McClellan mit 3 Divisionen per Flusstransport bei Tappahanock landen, das einen kleinen Hafen hat und so über See versorgt werden kann und außerdem nur 2 Regionen von Richmond entfernt ist.

Es besteht natürlich ein gewisses Risiko auf Feindkräfte zu treffen und ohne Rückzugsmöglichkeit komplett aufgerieben zu werden, ähnlich wie dem werten Claus geschehen. Doch da wir uns über die Truppenverteilung des Feindes relativ genau im Bilde fühlen und die Landung ohne Vorwarnzeit kommen wird, sind wir zuversichtlich hier einen Erfolg zu erringen. Wirklich interessant wird es wahrscheinlich erst danach ob die Konföderation mit allem was sie hat zum Gegenangriff übergeht...

Bei Alexandria bleiben derweil knapp 30000 Mann zurück um Washington zu sichern, und nebenbei die Bedingung zu erfüllen um keine Siegpunkte zu verlieren.


Der Westen


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In Tennessee hat sich unter Grant's Befehl eine große Armee versammelt. Über 70000 Mann haben wir hier konzentriert.

Während ein Korps unter Thomas' die Stellung behaupten soll, rücken Grant und McDowell vor.

Während McDowell bei Winchester mit ca. 22000 Mann stehen bleiben soll, soll Grant mit dem Hauptteil von über 40000 Mann noch weiter durch die konföderierten Linien stoßen, bis vor Chattanoga.

Einen direkten Angriff auf Chattanoga würden wir per Eilmarsch zwar theoretisch schaffen, wollen dies jedoch nicht blind befehlen, da wir nicht wissen was in Chattanoga noch steht.

Es könnten durchaus die 2 Divisionen von Pemberton sein, die im Süden Fort Pickens erobert haben und dann könnte das Ganze für uns im Blutbad enden.

Durch unsere Mobilisierungsregeln, müssen wir mit unseren Männern haushalten. Ein paar Schlachten mit hohen Verlusten würden uns in unserer Handlungsfähigkeit deutlich einschränken...


Jenseits des Missisippi und auf der politischen Bühne gibt es keine besonderen Vorkommnisse...



Fortsetzung folgt... :prost:


von Hohenlohe » Sa 14.09.2013, 12:35

Wir freuen uns schon aufs nächste Update, werter Lewis...Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren Operationen!!*HURRAY*

herzliche grüsse

Hohenlohe, der eifrig mitliest... :smoke:

von Lewis Armistead » Sa 14.09.2013, 00:26



Anfang April 1862


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Der Osten


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In Virginia haben sich unsere Erwartungen bewahrheitet. Der Feind ist mit starken Verbänden nach Fort Monroe vorgestoßen. Offenbar hat der Feind vor nach Fort Pickens auch diesen Brückenkopf der Union auszuschalten.

Doch Hooker's 2 Divisionen + Nachschubeinheiten und Garnison zählen an die 20000 Mann und werden jeden Angriff abschlagen können.

Effektiv verhindern kann der Feind so jedoch das geplante Vorrücken auf der Halbinsel.

Deshalb haben wir einen anderen Plan entwickelt um die Verteidigungen in Nordvirginia zu umgehen und auf Richmond vorzustoßen.

Dazu rückt McClellan zunächst einmal Richtung Fredericksburg vor um den Feind in die Irre zu führen...


Der Westen


Im Westen hat Thomas endlich mit seiner voll aufgefüllten Division unter Sherman die Stadt Lexington angegriffen und nach kurzem Kampf erobert.

Die Schlacht von Lexington,KY am 22. März 1862

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Die Garnison leistete nur wenig Widerstand und das Depot fiel intakt in unsere Hände. Thomas erhielt für seinen Sieg ein paar Seniority-Punkte und wird sogleich befördert. Auch Sherman erhielt eine Belobigung ist jedoch noch nicht verfügbar für eine Beförderung. Doch Ruhe gönnen den beiden dafür keine...


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Denn auch südlich Nashville hat sich die Situation interessant entwickelt.

Grant ist nach wochenlangem vorsichtigem Vorrücken auf die konföderierten Truppen gestoßen. Diese haben sich zum Großteil beim Depot bei Pulaski eingegraben und noch eine kleinere Truppe weiter östlich.

Dabei haben sie die Eisenbahnlinie über Winchester,TN die direkt nach Chattanoga führt komischerweise frei gelassen. Eine Chance die wir unbedingt nutzen wollen. Chattanoga ist einmal mit ein paar eingegrabenen Divisionen besetzt kaum mehr zu knacken.

Deshalb befehlen wir alles was nur irgendwie greifbar ist unter starker Ausdünnung unserer Sicherungstruppen bei Nashville nördlich von Winchester bei Grant zu sammeln, während dieser seine Truppen ausruhen lässt. Wir glauben dieses Risiko eingehen zu können, da sich Johnston nach Süden abgesetzt hat. Jetzt ist also der Zeitpunkt den Süden anzugreifen bevor sich die Linien verfestigen...

Im nächsten Zug wollen wir dann mit großer Übermacht über Forney und/oder den kleinen Konföderationsverband herfallen oder einfach mitten hindurch stoßen.


Jenseits des Missisippi bleibt alles ruhig. Keine Seite ist stark genug für eine Offensive...


Sonstiges


Brigadegeneral Alexander McCook (3-1-1, Indianerkämpfer) hat sich den Truppen im Westen angeschlossen. Wenn es nicht gerade gegen Indianer geht, ist er jedoch leider genauso Durchschnitt wie die Meisten seiner Kollegen...

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Erfreulicher ist da schon, dass in New York erneut eine Elitebrigade aufgestellt wird. Die sogenannte "Eagle Brigade" - immerhin knapp 2000 Mann stark.



Fortsetzung folgt... :prost:



von Lewis Armistead » Mi 11.09.2013, 12:51



Ende März 1862


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Der Osten


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In Virginia ist unser kleiner Angriff von Whipple leider in Leere gelaufen. Fredericksburg selbst wird vom Süden mittlerweile recht soldie von schätzungsweise 10-12000 Mann unter Holmes verteidigt, die gut eingegraben sind. Die Kavallerie des Südens war bereits abgezogen. Da es noch einmal geschneit hat, ziehen wir Whipple in Stellungen bei Alexandria zurück.

Auf der Halbinsel, ist die Situation wohl ähnlich wie von uns vorhergesehen. Johnson's Truppen sind aus Richmond abgerückt, wobei die Richtung aufgrund mangelnder Aufklärung jedoch unklar ist. Wir vermuten stark, dass der Feind sich mittlerweile bei Williamsburg,VA befindet und schicken ein Schiff der Blockadeflotte, die USS Cumberland den James River herunter um zu spähen. Hooker bleibt aufgrund der unklaren Lage weiter im Fort.


Der Westen


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Im Westen bleibt das Wetter weiter schlecht und die Wege verschlammt.

Trotzdem rücken wir mit Grant langsam weiter entlang der östlichen Eisenbahnlinie vor.

Außerdem versuchen wir unser Hinterland besser zu sichern. Eine neue Division unter French, die mittlerweile voll aufgefüllt ist, rückt nach Gallatin vor um das Gebiet vollständig unter unsere militärische Kontrolle zu bringen.

Eine weitere Division unter Ricketts bleibt nunmehr unter Buell's Kommando zur Sicherung bei Bowling Green zurück. Hier wird in den nächsten Tagen außerdem eine neu aufgestellte Kavalleriedivision unter Prentiss erwartet.

Weiter nördlich ist auch Sherman's Division endlich vollständig und unter Thomas' Oberkommando ergeht der Befehl zur Eroberung von Lexington,KY.


Wir wollen hier im Westen möglichst bald wieder druckvoll in die Offensive gehen, insbesondere da uns schlechte Nachrichten aus dem Süden erreichen...


Tiefer Süden


An der Golfküste, hat die Konföderation mit starken Kräften unseren letzten Stützpunkt Fort Pickens vor Pensacola angegriffen.

Die kleine Besatzung lieferte den weit überlegenen Rebellen einen heldenhaften Kampf bevor sie nach 2 Tagen völlig erschöpft aufgeben mussten.

Die Schlacht von Fort Pickens am 9. und 10. März 1862, Tag 1

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Die Schlacht von Fort Pickens am 9. und 10. März 1862, Tag 2

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Ein ärgerlicher Verlust, doch so wissen wir zumindest dass wesentlich Truppen der Rebellen gerade noch im Süden gebunden sind. Vielleicht können wir dies nutzen...


Sonstiges


Nachdem McClellan auch nach der Weisung im Allgemeinen Kriegsbefehl Nr. 1 nicht ernsthaft in die Offensive ging und Whipple's Vorstoß abbrach entließ ihn Präsident Lincoln als Oberbefehlshaber, damit er sich "voll auf die Potomac-Armee konzentrieren könne".

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Fortsetzung folgt... :prost:

von Lewis Armistead » Di 10.09.2013, 17:48



Anfang März 1862


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Der Osten


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Anfang März wird die US-Armee endlich in Korps umstrukturiert...

Wir wollen das ganze direkt nutzen und befehlen einem neu formierten Korps unter Whipple mit 25000 Mann die konföderierte Kavallerie nördlich von Fredericksburg zu vertreiben. Wir wollen vor allem die Bedrohung für die Konföderation aufrecht erhalten um den Feind zu zwingen seine Truppen auf langer Linie zu verteilen und hier möglichst viele Kräfte zu binden...

Denn unser Vermutung, dass die Konföderation selbst plant auf der Halbinsel vorzurücken, könnte durchaus zutreffen...


Virginia-Halbinsel Anfang März 1862

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Wie man sieht, massiert der Feind starke Truppen bei Richmond, wahrscheinlich aus Neuaufstellungen, die unseren unter Hooker bei Fort Monroe durchaus ebenbürtig sind.

Da das Wetter noch schlammig ist, warten wir noch mit dem Vorrücken, da wir ehrlich gesagt Angst haben unverhofft in eine Rebellenstreitmacht bei Williamsburg hineinzulaufen, dass wir nur per Eilmarsch erreichen könnten.


Der Westen


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In Kentucky bleibt bisher alles ruhig, doch da auch hier der Frühling allmählich Einzug hält, wird es Zeit wieder Bewegung in die Front zu bringen...

Dazu lassen wir ein neu formiertes Korps unter dem nach Westen versetzten Irvin McDowell aus 2 Divisionen, Grant's Armee unterstellt bei Nashville in bereits hervorragend ausgebauten Stellungen zurück und rücken mit Grant langsam nach Süden auf Murfreesboro vor.

Ein schnelleres Vorrücken verbietet sich aktuell noch, da wir nicht wissen ob und wo der Feind südlich noch Truppen hat und durch den noch tiefen Schlamm der die Bewegungen behindert.

Unter Kommando eines Korps von Buell sammeln sich die Neuaufstellungen bei Bowling Green. Ein Korps von einer Division unter Sumner sichert derweil bei den Forts Henry & Donelson, während auch die Streitkraft unter Milroy bei Columbus, KY zum Korps gemacht wird.


Trans-Missisippi


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Auch in Missouri zieht sich der Schnee langsam zurück.

Einige Neuaufstellungen haben sich bei Jefferson City gesammelt und sollen nun nach Süden nach Springfield vorrücken um Lyon's Divisionen zu vervollständigen.

Von Springfield bricht Keyes mit ein paar Kavallerieregimentern nach Süden auf um die Stärke der Rebellen bei Fayettville festzustellen um zu evaluieren um mit dem aktuellen Kräfteansatz hier im Frühjahr eine Offensive realistisch wäre.


Sonstiges


Die Zeitungen springen auf den Zug von Lincoln auf und fordern einen Vorstoß auf Richmond. Mindestens 40 Regimenter und Batterien sollen wir bis Ende Juni auf 2 Regionen an Richmond heran bringen und uns dort mindestens einen Monat halten, sonst wollen sie uns in ihren Käseblättern dermaßen in die Pfanne hauen, dass wir 10 Moralpunkte verlieren... :eek:

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Lincoln in seiner Weisheit setzt noch einen drauf und erlässt den Allgemeinen Kriegsbefehl Nr. 2 in dem er uns befiehlt, während wir auf Richmond vorrücken, auch noch mindestens 48 Regimenter zum Schutz von Washington zurückzuhalten, sonst verlieren wir Siegpunkte...

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Etwas positives gibts jedoch auch an der politischen Front.

Die Froschfresser mischen sich in Mexico ein, was ein Engagement aufseiten der Rebellen unwahrscheinlicher macht. Der FI sinkt um 10 Punkte und wir erhalten einen NM-Punkt.

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Außerdem werden ein paar anständige neue Generäle ernannt.

General Franz Sigel (3-1-1, Ausbilder), ein deutschstämmiger ist mehr oder weniger Durchschnitt, seine Fähigkeit Milizen zu Regulären auszubilden wird in Missouri allerdings recht nützlich sein.

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General Jefferson C. Davis (3-2-2), sammelt zwar als Namensvetter des Rebellen-Präsidenten nicht unbedingt Punkte, wird aber ein fähiger Divisionskommandeur.

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General John Pope (3-2-2 Entmutigender Anführer), schlägt zwar auf den Zusammenhalt seiner Männer, ist aber bereits Zweisterner und hat ganz passable Werte und wird so ebenfalls ein Korps unter Grant bekommen.

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Außerdem wird bei der Potomac-Armee Hooker's Old Guard Brigade aufgestellte. 2500 Mann Eliteinfanterie nehmen wir immer gern...



Fortsetzung folgt... :prost:


von Lewis Armistead » Mo 09.09.2013, 22:25



Ende Februar 1862


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Der Osten


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Während in Nordvirginia alles ruhig bleibt, diesmal ein Blick auf die Halbinsel.

Hooker hat in New York die Nachschubwagen erhalten und erhält Befehl sich auf David D. Porter's Flotte einzuschiffen, um nach Fort Monroe gebracht zu werden.

Unsere Blockadeschiffe auf dem James River vor Richmond melden jedoch unerfreuliches...

Der Feind sammelt Kräfte in Richmond. Evtl plant der Gegner selbst einen Vormarsch auf die Halbinsel um von Richmond weg zu halten.

Tja mal sehen...wir müssen ohnehin auf besseres Wetter warten. Evtl greift der Feind ja Fort Monroe ja aus dem Lauf heraus an und erlebt eine böse Überraschung und ansonsten binden wir starke Kräfte auf der Halbinsel und suchen uns einen anderen Weg...


Der Westen


Im Westen wurde ohne Eingreifen von außen Nashville von Grant's Truppen gestürmt. Die neu aufgestellte Brigade und auch eine Einheit Armeepioniere leistete nur symbolischen Widerstand, bevor sie zum großen Teil in Gefangenschaft ging...

Dier Eroberung von Nashville am 3. Februar 1862

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Ansonsten gibt es im Westen nicht viel Bewegung zu vermelden. Die ersten Neuaufstellungen sind in Bowling Green angekommen und werden unter Rickett's und French zu Divisionen formiert.

Außerdem werden wir mit einem weiteren Dreisterne-General beehrt, der sich in Cincinnati,OH zum Dienst meldet.


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Don Carlos Buell (2-2-2, Guter Zivilverwalter, Langsame Bewegung) ist aufgrund seines Strategie-Wertes und letzterer Sondereigenschaft als Armeekommandeur eher ungeeignet, sollte unter Grant einen einigermßane brauchbaren Korpskommandeur abgeben.

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Im Transmissisippi-Raum bleibt aufgrund anhaltendem Winterwetter alles ruhig...


Sonstiges


Präsident Lincoln erlässt den allgemeinen Kriegsbefehl Nr. 1, der allen Armeen zu einem bestimmten Datum den Angriff befiehlt.

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Spieltechnisch wie historisch, blieb bzw. bleibt dieser erstmal ohne Auswirkung, ist jedoch ein Vorbote auf die späteren Befehle gegen Richmond vorzurücken, bei denen dann äußerst empfindliche Moralmali drohen...



Fortsetzung folgt... :prost:


von Lewis Armistead » So 08.09.2013, 16:58



Ende Januar - Anfang Februar 1862


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Aufgrund mangelnder berichtenswerter Ereignisse und Bewegungslosigkeit an der Front, fassen wir die Züge Ende Januar 1862 und Anfang Februar 1862 zu einem Bericht zusammen...


Der Osten


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Nachdem im Januar im Osten komplett Stillstand herrschte, da das Winterwetter alle größeren Bewegungen unterband und Verstärkungen noch nicht bereit waren, werden diese nun in größerer Zahl an die Front gebracht.

Im kommenden Sommer wird eine Offensive in Nordviginia gegen die gut eingebrabenen Feinde nur schwer möglich sein. Daher verlagern wir jetzt bereits jetzt Kräfte um uns für eine Operation über See auf die Halbinsel in Position zu bringen.

Zu diesem Zweck werden Nachschubwagen nach New York gebracht, wo General Hooker von seinen Unternehmungen gegen Küstenforts der Konföderation frisch befördert zurückgekehrt ist.

Die Truppen sind gemeinsam mit einer bereits in Fort Monroe befindlichen Division unter General Tyler für einen Vormarsch die Halbinsel auf Richmond vorgesehen. Richmond selbst, wird seit Ende Januar durch eine Unionsflotte blockiert um Informationen über dortigen Feindkräfte zu erhalten und vor allem die dortige Produktion zu behindern.

Außerdem verlagern wir eine Division von Hamilton bei Frederick City zu McClellan.


Der Westen


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Im Westen, weigert sich die winzige Konföderationstruppe in Nashville nach über einem Monat Belagerung noch immer sich Grant's Armee zu ergeben. Entweder haben wir kollossales Pech mit den Würfeln oder haben da irgendetwas nicht verstanden...vergleichbare Truppen und auch stärkere von unserer Seite, haben wir in anderen Spielen schon viel schneller kapitulieren sehen...

Sei's drum. Grant wird es jedenfalls zu bunt und er befiehlt die Stadt zu stürmen...einen Gegenangriff ovn Johnston fürchten wir nicht mehr. Wenn dann wäre er längst erfolgt.

Außerdem taucht im Westen William Tecumseh Sherman auf.

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Dieser ist bereits als Brigadegeneral, mit Werten von 4-3-2 und seinen Fähigkeiten als Fourier und Außerordentlicher Kommandeur hervorragend.

Seinen wahren Wert wird er jedoch erst als Korpskommandeur entfalten, weshalb wir ihn schleunigst nach Louisville beordern. Dort soll er gemeinsam mit Thomas und einer neuaufgestellten Division einige kleinere konföderierte Stützpunkte in Kentucky einnehmen und so die Seniority für eine Beförderung sammeln.


Trans-Missisippi


alles ruhig...


Sonstiges


Bereits Ende Januar, wird der ineffektive Kriegsminister Simon Cameron durch Edward Stanton ersetzt, was unsere Produktion an Kriegsgütern dauerhaft erhöht. (nicht dass wir einen Mangel zu befürchten hätten...)

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Fortsetzung folgt...


von Lewis Armistead » So 25.08.2013, 22:15

Fazit des Jahres 1861


Hier unser kleines Fazit für das erste Kriegsjahr.

Ganz im Allgemeinen können wir sagen, dass wir wirklich hochzufrieden sind.

Im Westen sind wir unserem eigenen Zeitplan deutlich voraus und die Situation um Nashville ist das Sahnehäubchen.

Auch die Eroberung der Forts bevor sie stark ausgebaut werden konnten, ist enorm wichtig.


Auch im Osten sind wir im Prinzip ganz zufrieden. Der Fall von Harper's Ferry an die Konföderation war zwar ärgerlich, ist aber zu verschmerzen.

Besonders freut uns, dass die konföderierten Truppen auf einer langen Linie von Harper's Ferry bis Fredericksburg verteilt sind und daher nirgends richtig stark stehen. Das wird im Frühjahr Möglichkeiten bieten.


Besonders erfreuen uns die besonders im Vergleich zu den unseren recht hohen Verluste der Konföderation.

Hohe Verluste für die Konföderation sind wichtig, da sie dann nicht all ihre Wehrfähigen in neue Truppen stecken kann sondern viele Replacements braucht.

Weniger neue Truppen bedeutet dünnere Linien, oder Lücken. Beides lässt sich ausnutzen, wenn wir uns auf einen Punkt konzentrieren (DER Vorteil des Angreifers).

Man könnte natürlich argumentieren, weniger Verluste für die Konföderierten, heißt auch weniger Verluste für uns. Doch ganz unabhängig vom Verlustverhältnis (was ja im Moment auch sehr günstig aussieht) sind manche Linien selbst mit gewaltigen Truppenkonzentrationen irgendwann kaum noch zu knacken, wenn sie einmal eine bestimmte Stärke erreicht haben.

Daher erachten wir es für unheimlich wichtig, dass die Truppen der Konföderation nicht zu weit anwachsen, auch wenn das auch entsprechend kleinere Truppen für uns bedeutet.

So werden wir auch in Zukunft jedes Gefecht suchen, wo wir eine gute Chance auf einen Sieg oder ein günstiges Abtauschverhältnis der Verluste wittern. Auch ohne strategischen Nutzen und auf das Risiko mal eine Schlacht zu verlieren, vor allem im Westen...


So long... :prost:

von Hohenlohe » Do 22.08.2013, 18:38

Werter LO, wir wünschen euch viel Erfolg bei euren bevorstehenden Gefechten... :fecht: :D

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von Lewis Armistead » Do 22.08.2013, 17:37


Anfang Januar 1862


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Der Osten


Im Osten liegt weiter alles unter einer tiefen Schneedecke begraben und es passiert rein garnichts...


Der Westen


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Im Westen passiert das schier Unglaubliche. Grant erobert die Region von Nashville ohne jede Gegenwehr. J.E.Johnston's neue Armee zieht kampflos ab nach Westen ab.

Wir vermuten, dass die Truppe eine geringere Anweisung als "Halten um jeden Preis" hatte, damit das passieren konnte. Uns soll es jedenfalls recht sein.

Die Stadt wird zwar noch von einer kleinen Garnison von Milizionären und einer neu ausgehobenen Brigade gehalten, doch diese sollte bald kapitulieren.

Wir sind hochzufrieden.

Die Rebellen können sich eigentlich nur nach Süden zurückziehen. Ein Gegenangriff mit den Verteidigungsboni nun auf unserer Seite wäre Selbstmord und ein Angriff auf die Forts (immer noch von 10000 Mann besetzt) mitten im Winter auch nicht viel Erfolg versprechender.


Trans-Missisippi


Alles ruhig und verschneit...


Sonstiges


Wir läuten das neue Jahr mit allerlei Neuaushebungen an, denn im letzten Zug durfte wieder der Befehl zur Einberufung von Wehrfähigen gegeben werden.

Wir wählten die Optionen: 8% - Kriegsanleihen, Sondersteuern und Ruf nach Freiwilligen mit 2000 Dollar Handgeld pro Kompanie.

Außerdem befahlen wir erneut die Totale Blockade, mit dem positiven Effekt, dass der FI um 13 Punkte absinkt.

Insgesamt 40 neue Einheiten aller Waffengattungen, wurden aus diesem Budget zusammen gestellt.

Außerdem werden zu Beginn des neuen Jahres in Washington ein ganzer Schwung neuer Generäle ernannt.

Die meisten sind die üblichen 3-1-1 Graupen, teilweise immerhin als Zweisterner, jedoch sind auch einige nützliche dabei.

Allen voran Phil Kearny (4-3-2) mit der Kavallerieführer - (allerdings auch Hitzkopf :D ) Eigenschaft der in ein paar Monaten automatisch zum Zweisterner und fähigen Korpskommandeur werden wird.

Außerdem Prentiss (3-1-2) , W.H.L. Wallace (3-2-1) und French (3-1-1 , Artillerieanführer).

Ebenfalls in dieser Runde neu ernannt, wenn auch direkt im Westen, wird der hervorragende George Thomas (3-3-6 , Befestiger, Logistiker).

Außerdem erscheint in dieser Runde der ausgezeichnete Admiral David D. Porter (5-4-4) mit dem Panzerschiff USS Cairo. Während die USS Cairo nach Cairo,IL fährt, wird Porter nach New York abkommandiert um dort das Kommando über unsere Fort-Invasionsflotte zu übernehmen.


Ein weiteres positives Event schneite ebenso diese Runde herein. Die +5 Kriegsgüter sind als Union zwar kaum der Rede wert, die neue Waffe aber schon...

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Fortsetzung folgt... :prost:

von Lewis Armistead » Di 20.08.2013, 18:16



Ende Dezember 1861


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Der Osten


In Virginia versinkt das Land in tiefstem Winter und Schnee und so bleibt alles ruhig.

Wie angekündigt halten wir jedoch nicht komplett die Füße still und Fighting Joe Hooker nimmt ein weiteres Fort für die Union in Besitz.

Die Besatzung wehrt sich tapfer, hat aber keine Chance.

Die Eroberung von Fort Morgan am 5. Dezember 1861

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Für seine vorbildlichen Kampferfolge, hat Hooker einiges an Seniority gesammelt und wird zur kommenden Runde zum Zweisterner befördert...mit seinen Werten von 4-4-2 und der Administrator-Fähigkeit der erste wirklich brauchbare künftige Korpskommandeur für das kommende Jahr.


Der Westen


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Im Westen haben wir unter Grant fast 45000 Mann versammelt.

Ungünstigerweise hat der Feind genau jetzt ein Armee-HQ nach Nashville gebracht und wird damit sein Kommando-Problem zur nächsten Runde wohl lösen...

Nichtsdestotrotz, haben wir uns zum Angriff entschlossen, trotz der schlechte Voraussetzungen über den Fluss anzugreifen und dem miesen Wetter.

Eine Niederlage ist nicht unwahrscheinlich, doch die Chance Nashville vielleicht einzunehmen, bevor es zum trutzigen Bollwerk wird müssen wir einfach nutzen. Da Grant seine Armee bereits kommandiert, würde selbst eine Niederlage nicht groß weh tun, und einen Gegenangriff müssen wir mitten im Winter auch nicht wirklich fürchten.


Missouri


alles ruhig...


Sonstiges


Die Phase in der die Union gegenüber den Briten ihre Eier gezeigt hat, ist leider schnell vorbei gegangen...

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Die Regierung entschuldigt sich bei den Briten...

-2 Nationale Moral und +5 ausländische Intervention...verdammte Teetrinker...



Fortsetzung folgt... :prost:

von Lewis Armistead » Di 20.08.2013, 17:59

Ihr habt ja Recht werter Admiral...

Schande über uns.

Es fehlte neben dem Abschluss des anderen AAR's einfach die Zeit und eine längere Phase vor allem die Lust. Als dann erstmal das Spiel dem AAR einige Züge voraus war und wir die Bilder durch nachträgliches neu laden der Züge erst machen mussten, wurde die Lust immer geringer...doch wir tun unser Bestes um das jetzt zu ändern...

Wir hoffen die Leser haben noch Interesse auch in der retrospektiven Berichterstattung, wie bestimmte Bewegungen geplant und durchgeführt worden... :prost:

von Admiral Hipper » Di 20.08.2013, 17:39

Sehr löblich dieses Update werter Lo. :)
Weniger löblich dass der Gegner bereits um Monate voraus ist und besorgniserregendes über Grant berichtet. Hoffentlich bringt Ihr den AAR auch bald auf den Stand, damit wir Einsicht von beiden Seiten genießen können. :ja:

von Lewis Armistead » Di 20.08.2013, 17:21



Anfang Dezember 1861


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Der Osten


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In Nordvirginia sind unsere siegreichen Truppen unter McDowell wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückmarschiert. Ein Ausharren schien aufgrund sich verschlechternder Wetterlage und einem möglichen Gegenangriff in Kombination mit der Wertlosigkeit der Position sinnlos.

Ansonsten bleibt im Osten alles ruhig. Virginia liegt unter einer Schneedecke begraben. Jetzt bleibt nur warten auf den Frühling.


Die einzigen Aktionen im Winter wird es an der Atlantikküste der CSA geben.

Die Invasionsflotte hat Hooker wieder an Bord genommen und erhält den Befehl in der nächsten Runde, das nächste Fort zu schlucken. Das Ziel: Fort Morgan.


Der Westen

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Auch im Westen mittlerweile starke Schneefälle in fast alles Landesteilen.

General Grant hat Clarksville eingenommen und damit die erste konföderierte Stadt in Tennessee erobert. Leider hatte sich die konföderierte Kavallerie bereits zurückgezogen.

In Nashville hat sich nun Albert Sidney Johnston mit seiner Streitmacht positioniert, jedoch noch keine Armee gebildet und leidet daher unter erheblichem Command Penalty.

Wir haben daher den Plan gefasst, Grant im folgenden Zug mit allen greifbaren Kräften aus Bowling Green und Fort Donelson zu verstärken und Johnston bei Nashville anzugreifen, bevor diese starke Position schwer befestigt und über den Winter von Neuaufstellungen verstärkt wird. (die Konföderation darf ja im Winter bereits erstmals teilweise mobilisieren)

Am Missisippi bleibt alles ruhig.


Missouri/Arkansas

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In Arkansas haben unsere Kavalleriespäher schlagkräftige feindliche Truppen unter Van Dorn bei Fayettville gesichtet. Zwar nicht stark genug um unseren 2 Divisionen unter Lyon bei Springfield gefährlich zu werden, aber in der Verteidigung wohl auch zu standhaft um von Lyon aktuell vertrieben zu werden vor allem bei schlechtem Wetter und schwierigem Gelände. Wir werden im Winter neu eruieren, ob wir Lyon verstärken oder mit der Bindung der konföderierten Kräfte zufrieden sind.


Sonstiges


In Chicago wird die Western Brigade bestehend aus 2 Regimentern Eliteinfanterie aufgestellt.



Fortsetzung folgt... :prost:

von Longstreet » Mi 14.08.2013, 07:51

Da Wir leider nicht auf die Widerlegung dieser Berechnung gestossen sind, sondern lediglich diese Zahlen gefunden haben, haben Wir Unser Wissen in dieser Form weitergegeben. Für Eure weiterführenden Worte danken Wir und werden künftig - wie es seriöse Medien zu tun pflegen - Unsere gewonnen Informationen mit der zusätzlichen Bezeichnung "mutmaßlich" versehen.
Wir waren damals froh, die oben angeführten Aussagen zur Strukturierung zu finden. Da sie sich im AGEod-Forum und hier gedeckt haben, haben Wir sie unkritisch übernommen.

Aufgrund der Patches wird es sicher zu einigen Änderungen in der Mechanik gekommen sein. (Kennen Wir inzwischen auch von WitE.) Auf jeden Fall ist die Darstellung der flexiblen Einsetzbarkeit von Unterstützungseinheiten sehr hilfreich. Ansonsten sehen Wir die "alte" Struktur als durchaus brauchbar an, da sie ein recht akzeptables Ergebnis im Gefecht der verbundenen Waffen erreichen läßt und in gewisser Weise auch historisch adäquat wirkt. (Nicht a la erstelle eine Artilleriedivision und zermalme den Feind im Flachland.)

Wenn die einleitenden Sätze harsch gewirkt haben, so empfinden Wir es gleichwohl als Bereicherung, neue Erkenntnisse zur Zusammenstellung von Divisionen zu erlangen - zumal Wir Uns ja auch zu den Einsteigern rechnen müssen. :D

von Aktivist » Mi 14.08.2013, 06:03

James 'Pete' Longstreet hat geschrieben:Grundgerüst für Divisionen sind: 11 Infanterieeinheiten (also 11 diese kleinen Infanterie-NATO-Symbole), 1 Einheit Kavallerie, 1 Einheit Sharpshooters und 4 Artillerieeinheiten sowie ein General.
Bei allem Respekt, aber dieses Grundgerüst basiert auf dem völlig veralteten und lange widerlegtem Gerücht, dass nicht mehr als 4 Supporteinheiten (dazu zählt Artillerie im Kampf) pro Gefecht im ersten Zug auf's Feld geführt werden können. Die Frontage-Rules sind aber um einiges komplizierter und abhängig von Terrain, Wetter und Anführer (Rang UND Offensiv- bzw. Defensivwert). Bei Blizzard/Mountain beträgt die support unit quota 2 Einheiten, bei gutem Wetter/clear 15 Einheiten. Anführer können diese Werte nochmals verdoppeln (oder verdreifachen), aber nur bei offenem Terrain. Forts und Städte zählen als offenes Terrain, egal, wo sie sich befinden. Ausnahmen gibt es bei bestimmten Wetter/Terraintypen noch bei der Posture (offensiv, defensiv). In Städten/Orten gibt es einen 25%-Malus für den Angreifer (der mit offensiv posture). Soweit der kurze Ausflug zur frontage. Dann kommt die Gefechtsmechanik: Divisionsartillerie schießt auf das selbe Ziel, wie die Division. Und nicht immer ist eine Division überhaupt im Kampf beteiligt. Korpsartillerie schießt auf die stärkste gegnerische Einheit, wie auch Armeeartillerie - und Korpsstacks sind deutlich öfter an Kämpfen beteiligt. Daraus folgt: unabhängigen Divisionen kann man durchaus mehr Artillerie an die Hand geben, genauso wie Divisionen, die Forts bewachen sollen. Zumal Artillerie in Forts auch noch Einflüsse auf die Belagerung hat. Bei Korps sollte man die Kommandopunkte durch eigene Batterien ausreizen, bevor man die darin enthaltenen Divisionen übermäßig mit Artillerie versorgt.

Den Rest hat BGen Armistead richtig erläutert, nur eine Sache könnte missverständlich sein: Marines/Sailors geben ihren Boni an den ganzen Stack weiter, daher braucht nicht jede Division, die irgendwann mal einen Fluß überqueren soll, so eine Einheit, sondern ein Marine pro Korps reicht völlig aus. Richtig ist aber auch, dass die Marines innerhalb einer Division nicht so exponiert sind und eine höhere Überlebenschance haben.

Edit sagt: die frontage für Combat- und Supporteinheiten bestimmt die maximale Anzahl an Einheiten, die pro Seite ins Gefecht geführt werden kann. Deswegen scheint es manchmal keinen Unterschied zu machen, wenn sich 20.000 Mann mit 100.000 balgen (weil 80.000 halt nur Kaffeepause haben und darauf warten, dass Regimenter aufgelöst oder zumindest in die Flucht geschlagen werden).

Edit sagt nochmal: Kavallerie spielt außerdem eine Rolle bei Verfolgung: wird nach einem Gefecht ein Stack in die Flucht geschlagen, bekommt er nochmals Trefferpunkte durch Verfolgung ab. Das ist abhängig von der letzten Kampfreichweite, Wetter, Gelände, Größe der Stacks, Marschgeschwindigkeit und weiteren festen und variablen Boni/Mali. Da Kavallerie zu schnellen Einheiten zählen, gewinnen sie eine höhere pursuit damage ratio. Natürlich wird das mit den Kampfwerten multipliziert. Verallgemeinert kann man aber sagen, dass Verfolgungsstacks mit viel Kavallerie höheren Schaden austeilen. Manchmal gehen dadurch verfolgte Elemente verloren. Es macht also abgesehen von den Aufklärungs- und Screeningwerten auch im Kampf Sinn, wenn man seinen Stacks Kavallerieelemente zuteilt - etwa in Divisionen. Ich teile daher meinen Liniendivisionen mitunter sogar 2 Kavallerieelemente zu.

von Frankenland » So 30.06.2013, 16:37

Toller AAR! Könntet ihr mal auf eure Marine eingehen? Wie sind diese Organisiert und wie setzt ihr diese ein? Verlegt ihr die Neuaufstellung, besonders am Anfang, mit der Bahn?

von Hohenlohe » Sa 08.06.2013, 14:19

Ich wünsche euch viel Glück bei euren Operationen, werter LO....

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von Lewis Armistead » Fr 07.06.2013, 23:19



Ende November 1861 - Zug 16


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Der Osten


In Virginia übertrifft der Angriff McDowell's auf die Rebellenstreitkraft die Erwartungen. Diese sind besser organisiert als erwartet, der Feind hat offenbar in der vergangenen Runde Divisionen geformt. Doch können sie der Überlegenheit wenig entgegen setzen und ziehen sich unter schwersten Verlusten nach Fredericksburg zurück.

Die Schlacht von Stafford,VA am 9. November 1861

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McDowell gewinnt bei der Schlacht sogar seinen ersten Erfahrungsstern und ist jetzt ein 2-2-3 Kommander...er wird im nächsten Jahr in den Westen versetzt. Unter Grant wird er seinen mangelnden Strategiewert ausgleichen und seine im Prinzip sonstigen guten Fähigkeiten nutzen können.

Da sonst alles ruhig bleibt und auch in Virginia in dieser Runde immer mehr Schnee fällt, starten wir keine weiteren Aktionen.

McDowell soll sich aus seiner exponierten Position wieder nach Alexandria zurückziehen. Der Zweck des Angriffs die Rebellen zur noch weiteren Verteilung ihrer Truppen zu zwingen und ihnen Verluste beizubringen ist erreicht.

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An der Küste North Carolinas erholen sich Hooker's Truppen im eroberten Fort Clark, während die Schiffe der Invasionsflotte an das Fort heranlaufen sollen um Hooker für eine weitere Seeinvasion wieder an Bord zu nehmen.


Der Westen

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In Kentucky hat sich die Konföderation bei Bowling Green noch nicht komplett hinter den Fluss zurückgezogen. Grant wird daher mit seinen weitgehend erholten Truppen nach Clarksville aufbrechen um nach Möglichkeit die schwachen Truppen unter Gustavus Smith zu stellen und Landverbindung zu den eroberten Forts herzustellen.

So flankiert, wird dann wohl Johnston von allein das Nordufer räumen...wenn nicht, werden wir noch in diesem Nashville angreifen...

Bei Louisville sammeln sich noch immer mehrere Tausend Mann Verstärkung, für die schlicht gerade keine Generäle zur Verfügung stehen um sie effektiv zu Divisionen zu organisieren...


Missouri


Hier liegt bereits eine tiefe Schneedecke und nichts passiert. Lyon wird bald wieder Springfield erreichen und dort das Winterlager beziehen...


Sonstiges


Zwei äußerst positive Events für uns, insbesondere bei den anstehen außerordentlichen Maßnahmen...


Als erstes die Gründung des YMCA, das uns + 5 Moral, 20 Wehrfähige und eine kostenlose (aber leider unbewegliche) Sanitätseinheit in Washington DC einbringt.

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Außerdem die Trent-Angelegenheit, die + 1 Nationale Moral einbringt.

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Nebenbei stellen wir in jeder Runde einzelne neue Brigaden und Batterien auf und füllen unseren Replacement-Pool auf um unsere Divisionen aufzufüllen und auf Vollstärke zu halten...



Fortsetzung folgt... :prost:

von Lewis Armistead » Di 21.05.2013, 18:42



Anfang November 1861 - Zug 15


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Der Osten

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In Virginia hält bereits teilweise der Winter einkehr. Trotzdem wollen wir dem Süden noch keine Ruhe gönnen.

Denn die konföderierten Kräfte sind weit auseinandergezogen. Deswegen fassen wir 25000 Mann unter McDowell, dieser ist zum Glück aktiviert, bei Alexandria zusammen und geben Befehl Huger bei Stafford anzugreifen. McClellan bleibt mit ebenfalls etwa 25000 gut eingegraben bei Alexandria zurück.


Weiterhin hat Hooker an der Küste endlich Fort Clark eingenommen.

Schlacht von Fort Clark am 20. Oktober 1861

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Dies bedeutet vor allem eine verbesserte Seniority für Hooker. Noch ein zweiter Angriff und wir werden Hooker befördern können. Nebenbei räumen wir so nach und nach die Forts aus dem Weg um die wichtigsten Südstaatenhäfen zu blockieren.


Der Westen


In Kentucky sind wir rundum erfolgreich.

Der Überraschungsangriff auf die Forts Henry und Donelson ist erfolgreich.

Die Schlacht bei den Forts Henry & Donelson am 24. Oktober 1861

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Der Süden hatte außer der Fortbesatzung keine weiteren Truppen vor Ort. Wir erbeuten sogar noch einen Einheit Versorgungswagen.

Vor Bowling Green hat sich der Süden unter Johnston kampflos zurückgezogen. Die Garnison von Bowling Green wurde ohne eigene Verluste gefangen genommen.

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Grant soll nun in Bowling Green ein Depot errichten und seine Männer ausruhen lassen, während gleichzeitig Verstärkungen, etwa 10000 Mann und auch ein Armee-HQ aus Louisville herangeführt werden. 3-Sterner ist Grant bereits. Bei Louisville stehen noch weitere 10000 Mann, die aus Mangel an Generalen noch nicht vernünftig organisiert werden können.

Sumner soll nun ebenfalls die Forts sichern und seine Männer ausruhen lassen.


Missouri


Lyon ist wieder auf dem Weg nach Springfield. Es bleibt aber alles ruhig.



Fortsetzung folgt... :prost:



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