"Up to your Post" (Ein AACW AAR der Konföderation)

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von Ruppich » Fr 21.02.2014, 10:39

Lewis Armistead hat geschrieben: Der Grund liegt darin, dass unser Laptop mit sämtlichen Spieldaten (zu unserem Leidwesen nicht extra gesichert) im Januar auf einer Zugfahrt gestohlen wurde.
Deswegen lieber wir die Dropbox. Man hat ein komplettes, transparentes, dokumentiertes und archiviertes PBEM am Ende.

von Duke of York » Mi 19.02.2014, 00:39

Lewis Armistead hat geschrieben:Der Grund liegt darin, dass unser Laptop mit sämtlichen Spieldaten (zu unserem Leidwesen nicht extra gesichert) im Januar auf einer Zugfahrt gestohlen wurde.
Ihr macht jetzt einen auf Edathy, oder? :rolleyes: ;)

von Hohenlohe » Di 18.02.2014, 19:11

Werter George, eine Revanche wäre wirklich erfreulich, aber lasst euch lieber noch etwas Zeit, da ihr noch genügend AARs in der Mache habt...sonst verlieren wir auch den Überblick.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von George Pickett » Di 18.02.2014, 09:28

Nicht so bescheiden, werter Lo. Ihr hattet uns schon ganz schön in der Mangel. Das Jahr 1863 wäre wahrscheinlich für die Konföderation zum Desaster geworden. Was die finanziellen Mittel und die Möglichkeit von Neuaufstellungen angeht, lagen wir bereits hoffnungslos zurück, da wir permanent die angeschlagenen Einheiten auffüllen mussten.

Sollte es zu einer Revanche kommen, dann werden wir wieder den Norden spielen. Ich glaube, dass ist auch in eurem Sinne. :)

von Lewis Armistead » Mo 17.02.2014, 21:57

Werte Leser,

Nach der angenehmen Lektüre des wie immer schönen AAR's des werten Pickett (zu der wir vorher selbstverständlich Erlaubnis einholten) wollen wir uns noch kurz zu Wort melden.

Es tut uns ausgesprochen leid, dass das Spiel enden muss. Der Grund liegt darin, dass unser Laptop mit sämtlichen Spieldaten (zu unserem Leidwesen nicht extra gesichert) im Januar auf einer Zugfahrt gestohlen wurde.

Auf der Fahrt zu einer Geburtstagsfeier in der Familie unserer Freundin...es trifft einfach immer wieder zu...ohne die Weiber ist man besser dran... :D :teufel:


Im Übrigen solltet ihr, werter Pickett, euer Spiel nicht zu schlecht bewerten...

Natürlich habt ihr ein paar Mal vlt zu unvorsichtig agiert und mehrmals nach einem schönen "Hit" das "Run" vergessen...geschenkt...jeder Gegner agiert und reagiert anders...dass es eine Zeit braucht sich darauf einzustellen, konntet ihr regelmäßig durch das Spiel des werten Aktivist uns gegenüber beobachten...ein Marschbefehl kann sich eben mal als goldrichtig erweisen oder man kann wie der dämlichste Idiot aussehen...man weiß eben nicht was der Gegner tut... ;)

Doch gerade im Winter und 1862 müssen wir ehrlich gestehen, habt ihr eure Ressourcen eigentlich sehr viel besser genutzt als wir.

Wir waren häufig untätig wo wir unsere Verbände hätten nutzen sollen, zu zögerlich und kämpften vor allem 1862 ohne jegliche Raffinesse...die einzigen echten Siege errangen wir durch Unvorsichtigkeiten eurerseits...aber strategisch ging es nicht wirklich voran...

Was der werte Aktivist da mit uns anstellte war wesentlich bewundernswerter...

Umso mehr würden wir uns über Revanche freuen auf dass wir es beide besser machen ;)


Herzliche Grüße und mit Ausdruck unserer Bedauerns über das vorzeitige Ende,

Lo :smoke:

von Hohenlohe » Mo 17.02.2014, 13:55

Schade, dass die Daten im Nirwana verschwunden sind, aber ihr habt ja noch andere AARs am Laufen, die wir aufmerksam verfolgen...

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von George Pickett » Mo 17.02.2014, 13:09

Werte Regenten,

leider muss dieser AAR abgebrochen werden, da die Spielstände nicht wieder hergestellt werden können. Dadurch wird der Süden der Chance eines glorreichen Sieges beraubt!!! :rolleyes:

Die Realität ist leider, dass der werte Lo uns nach Strich und Faden den Arsch versohlt hat!!! :D

Schade, Schade...aber nicht zu ändern...

von George Pickett » Mo 02.12.2013, 09:35

"Up to your Post!"

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Richmond, 15.-31. August 1862

Keine neuen Meldungen aus dem Osten der Konföderation. In Virginia liegen sich weiterhin die feindlichen Armeen gegenüber und belauern sich. Wenigstens eine Region, in der es nicht lichterloh brennt! Die Unionsflotte blockiert weiterhin den James River und hält die Blockade der dortigen Häfen aufrecht.

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Im Westen Kentucky´s misslang der Rückzug von Smith´s Korps nach Süden in Richtung Tennessee. Es kam am 23. August zur Feindberührung mit Grant´s Truppen bei Henry, Tennessee. Geplant war, dass sich Polk´s Korps im Westen und Johnston´s Truppen im Süden zum Eingreifen bereithalten sollten. Jedoch verzögerte sich das Übersetzten von Johnston´s Armee über den Tennessee River, so dass er nicht in den nun beginnenden Kampf eingreifen konnte. Zwar konnten sich die beiden Korps auf dem Schlachtfeld recht gut behaupten, jedoch mussten sie schließlich dem Druck nachgeben. Das alleine wäre keine Katastrophe, aber beide Korps zogen sich nach Norden zurück! Jetzt muss schnell eine Entscheidung getroffen werden, denn beide Korps haben nur noch für wenige Wochen Nachschub. Auch Grant´s Korps ist angeschlagen und General Johnston erwägt einen Angriff nach Norden, um ihn aus den Stellungen zu werfen. Auf Grund der massiven Artillerieüberlegenheit der Union würde das aber eine blutige Angelegenheit werden.

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Wie erwartet, setzten die Unionstruppen unter General Lyon der angeschlagenen Army of the West auf ihrem Rückzug nach Fayetteville nach und verwickelte sie am 21. und 30. August in zwei Gefechte. Beide Verbände liegen sich nun in der Nähe von Fayetteville gegenüber und General Johnston hofft, dass die Unionstruppen zu erschöpft sind um weiter anzugreifen. Ein Verband von 4 Kavallerieregimentern wird Anfang September Fayetteville erreichen und die dortigen Truppen verstärken.

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Tief im Norden der Union operieren weiterhin General Quantrill´s Partisanen und Stand Watie´s Indianer. Immer mehr Schienenverbindungen werden unterbrochen. Noch vor Wintereinbruch sollen sie nach Arkansas zurückkehren und auf ihrem Weg in die Winterquartiere möglichst großen Schaden anrichten.

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von George Pickett » Di 05.11.2013, 16:04

Zur Zeit haben wir 33 Divisionen, darunter zur Zeit nur 1 Kavalleriedivision unter Stuart in Virginia. Die Hälfte der Divisionen hat aber nicht die volle Stärke. Was Semmes angeht...wir müssten warten, bis sich die Unionsflotte aus dem James River zurückzieht und dann die beiden Flotten aus Richmond und Norfolk vereinen. Diese wären dann etwa doppelt so stark wie der Unionsverband, der gerade auf dem James River kreuzt (Stärke 850).

von Hohenlohe » Di 05.11.2013, 13:26

Wieviele Divisionen habt ihr aktuell und wieviele sind davon reine Kavallerie...?? Hat Semmes ne reale Chance die Feindflotte aus dem James River zu vertreiben...??

Danke fürs Update...

Hohenlohe... :smoke: *Yee-Haawwh*

von George Pickett » Di 05.11.2013, 10:01

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Richmond, 01.-15. August 1862

An der Küste North Carolina´s hat es die Unionsdivision wohl aufgegeben, Fort Fisher anzugreifen. Die Truppen wurden wieder auf die vor dem Fort ankernden Schiffe verladen. Die Blockade des Forts wird jedoch von der Union weiterhin aufrechterhalten. In Virginia ist es weiterhin ruhig. Die Fronten sind erstarrt und das kommt uns ganz gelegen, denn die Ressourcen an Soldaten, Ausrüstung und vor allem Geld sind äußerst knapp! Die Verluste der Konföderation übersteigen bereits die der Union, die aus dem vollen schöpfen kann. Wieder kreuzt eine Unionsflotte auf dem James River und blockiert diese wichtige Lebensader. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Admiral Semmes wird in wenigen Tagen mit der CSS Alabama Norfolk erreichten und dort das Kommando über die verstärkte Flotte übernehmen und versuchen, den James River wieder unter seine Kontrolle zu bekommen.

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In Tennessee und Kentucky ist es zu keinen weiteren Kämpfen gekommen. General Johnston wird mit seinen Truppen den Tennessee River nach Westen überqueren und bei Decaturville Stellung beziehen um der Bedrohung durch Grant´s Truppen dort entgegenzuwirken. Weiter östlich hat General Johnson mit seinem Korps den Tennessee River nach Norden überschritten um Fühlung mit Buell´s Korps bei Winchester aufzunehmen. Seine Anwesenheit bei Chattanooga ist nicht mehr erforderlich, da dort in den nächsten Tagen eine Großbrigade die Sicherung übernehmen wird. Außerdem konnte so die wichtige Ost-West Eisenbahnverbindung wieder unter konföderierter Kontrolle gestellt werden. Die Hoffnung General Johnston´s ist, dass es nun endlich gelingt, in Tennessee die Lage zu stabilisieren und die jetzigen Positionen halten zu können. Außerdem müssen die Verbände dringend mit zusätzlicher Artillerie ausgestattet werden.

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Unerfreuliche Meldungen kommen hingegen aus Missouri. General A.S. Johnston rückte auf Springfield vor, nachdem Sumner mit seinen Truppen nach Norden in Richtung Jefferson City abgerückt war um dort van Dorn´s und Mac Cullochs´s Kavallerie anzugreifen. Am 09. August überrannte er die Unionsverbände unter General Keyes und nahm Springfield ein. 1.600 Unionssoldaten gerieten hierbei in Gefangenschaft. Doch bevor er sich zur Verteidigung einrichten konnte, griff ich am 14. August Sumner, welcher nach der Rückeroberung von Jefferson City wieder nach Süden marschierte, seine Truppen bei Springfield an und zwang Johnston´s Truppen unter hohen Verlusten zum Rückzug. Auch hier war die erdrückende Überlegenheit an Artillerie der ausschlaggebende Faktor. Die angeschlagenen Divisionen werden sich wieder nach Fayettville zurückziehen und hoffen, dass Sumner nicht nachstößt, denn das würde Johnston´s Truppen in eine gefährliche Situation bringen.

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Die Generäle van Dorn und Mc Culloch haben sich von ihren Verletzungen von der Schlacht bei Jefferson City weitestgehend erholt und zwar nicht einen Augenblick zu früh. Unionstruppen nähern sich Rolla und den beiden Generälen steht nun ein strammer Ritt zu den eigenen Linien bevor.

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Weiter nördlich verrichten Quantrill´s Partisanen und Stand Watie´s Indianer mehr oder weniger ungestört ihr Vernichtungswerk an den Bahnverbindungen der Union. Da beide Verbände sich zur Zeit gut von dem versorgen können, was da Land hergibt, werden sie so lange wie möglich weiter hinter den Unionslinien operieren.

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von George Pickett » Do 24.10.2013, 13:55

Werter Aktivist,

der AAR ist aktuell. Unser Zug liegt beim Gegner.

von Aktivist » Do 24.10.2013, 13:50

Oh doch, das wird es! Wenn Lo nicht mindestens eine Runde lang gar nichts tut und sich regeneriert, wird das Spiel bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Oder er schickt einen neuen Stack vorbei. Glaubt mir, ich habe das im AAR bei der Belagerung Houstons lernen müssen. Was Jefferson City angeht, verzeiht mir, aber das war blöd. Es gibt auf dem Trans-Mississippi-Kampfplatz keine wertvollere Truppen als Rebellen-Kavallerie (zumindest bis zur Schlamm-/Winterphase). Ich befürchte, Ihr werdet den Verlust noch zeitig spüren.
Es sieht in Tennessee so aus, als ob McDowell demnächst mit zwei Divisionen in die Kämpfe eingreift. Das Eure Truppen in Osten wie im Westen so weit vertreut liegen, wird Euch noch bitter zu schmecken bekommen. Nochmals, Ihr braucht dringend Verstärkungen!

PS: Wieviele Runden sind wir eigentlich der echten Lage hinterher?

von George Pickett » Do 24.10.2013, 13:23

Werter Hohenlohe,

Grant ist angeschlagen und stellt offensiv, so glauben wir, im Augenblick keine Gefahr dar. Johnston´s Männer sind erschöpft und ein Angriff wäre mit einem hohen Risiko verbunden, welches wir auf Grund unserer hohen Verluste in den letzten Wochen nicht eingehen möchten.

In Virginia ist es, wie gesagt, ruhig. Hooker steht mit einem Unionskorps bei Williamsburg und Mc Cellan am York River bei West Point. Richmond ist von Lee und Loring ausreichend gedeckt. Im Norden Virginia´s hat sich ja schon seit Monaten nichts mehr getan, worüber wir nicht traurig sind, denn in Tennessee müssen wir andauernd Feuerwehr spielen.

Was ich vom werten Lo mit dem letzten Zug erfahren habe ist, dass er an Fort Fisher an der Küste North Carolina´s verzweifelt. Schon drei mal hat er versucht, das Fort einzunehmen. Ein mal ist der Angriff abgewiesen worden und zwei mal hat sich General Curtis geweigert anzugreifen. :D Aber dieses Glück wird nicht ewig halten...

von Hohenlohe » Do 24.10.2013, 13:04

Werter George, wir hoffen weiterhin auf positive Ergebnisse. Wird Johnston gegen Grant bestehen können...?? Wie sieht es derzeit in Virginia genau aus...??

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: *YEE-HAW* *DIXIE-HO*

von George Pickett » Do 24.10.2013, 10:22

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Richmond, 15.-31. Juli 1862

Virginia zeigt sich weiterhin ruhig. Die Fronten sind erstarrt und aus ihren befestigten Stellungen heraus belauern sich beide Seiten. In Richmond hat man sich daran gewöhnt, dass der Feind nur wenige Meilen östlich und nördlich der Stadt lauert. Man vertraut auf die eigene Armee und "Bobby" Lee, dass niemals ein Yankee-Soldat mit seinen ungewaschenen und schmutzigen Füßen die Stadt betreten wird. Admiral Buchanan hat das Kommando über die "James River Fleet" abgegeben und reist nach West-Tennessee, um dort das Kommando über die "Mississippi-Fleet" zu übernehmen. Diese wurde in den letzten Wochen verstärkt, bedarf aber eines fähigen Kommandeurs. Seinen Platz wird Admiral Semmes einnehmen, welcher mit der in England gebauten CSS Alabama auf dem Weg nach Norfolk, Virginia ist.

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Vor der Küste North Carolina´s versucht die Unionsdivision unter General Curtis abermals, Fort Fisher einzunehmen. Bisher waren diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt und im Hauptquartier hofft man, dass das auch so bleiben wird. Die Kräfteverhältnisse sind annähernd gleich und die Besatzung des Forts hat in den letzten Wochen weitere Verschanzungen angelegt.

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Im Westen Tennessee´s dagegen ist seit Monaten Bewegung. General Grant rückte entlang des Westufers des Tennessee River nach Süden vor und griff am 21. Juli den kleinen Hafen Decaturville an, welcher nur von einem Milizregiment verteidigt wurde. Erst wenige Stunden zuvor war General Forrest dort völlig erschöpft eingetroffen. Zwei Wochen lang hatte er sich mit den wenigen Überlebenden seiner Kavalleriedivision von Kentucky nach Süden durchgeschlagen. Kaum in Decaturville eingetroffen wurde er gleich wieder in ein Gefecht verwickelt, welches er natürlich nicht gewinnen konnte.

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Danach setzte Grant auf das Ostufer des Tennessee River über und marschierte weiter nach Süden auf Savannah vor. Dort jedoch traf er am 27. Juli auf General Joseph Johnston´s Truppen, die Grant aus allen Kanonen feuernd begrüßten. Hier war der Unionsvormarsch erst einmal zu Ende und beide Verbände liegen sich immer noch gegenüber. General Johnston überlegt, wie er die jetzige Situation zu seinem Vorteil nutzen kann um Grant zurückzudrängen.

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Im Norden Missouri´s erlebten die Verbände der Generäle van Dorn und Mc Culloch jedoch eine Katastrophe! Während sie nach der Eroberung von Jefferson City sich aus dem dortigen Depot neu versorgten und zum Weiterritt bereit machten, kam am Morgen des 24. Juli von Süden General Lyon mit fast allen Truppen, die vorher noch in Springfield gelegen haben, angestürmt und überrannte unsere Kavallerie. Van Dorn und Mc Culloch konnten, obwohl beide verwundet wurden, mit einigen Männern nach Rolla entkommen. Dort sind sie jedoch nicht sicher und sobald es ihr Gesundheitszustand erlaubt, werden sie sich nach Süden absetzen.

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Nördlich des Missouri River operiert General Quantrill mit seinen Partisanen und wird, zusammen mit Stand Watie´s Indianern, weiter Gleise zerstören um die Versorgung der Unionstruppen zu stören. Vielleicht kann man aus diesem Desaster noch etwas gutes ziehen. General A.S. Johnston´s Truppen in Fayetteville könnten versuchen, auf Springfield zu marschieren, welches im Augenblick nur von einem Regiment verteidigt wird. Wahrscheinlich würde Johnston dort eintreffen, bevor Lyon aus Jefferson City zurückgekehrt ist. Eine Entscheidung, die schnell getroffen werden muss.

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von Aktivist » Do 10.10.2013, 12:56

Nein, werter Pickett, Smith schafft es niemals rechtzeitig über den Mississippi nach Westen. Außerdem reicht bereits eine feindliche Flotteneinheit, um seine Chancen zu senken - und dann sitzt er auf dem Präsentierteller. Euch bleibt nur eine Wahl - Gustavus Smith muss sofort per Flusstransport über den Tennessee River nach Süden evakuiert werden. Da Eure Front bei Humboldt steht, ist Grant keine unmittelbare Bedrohung. Ein Frontalangriff würde seine Männer schwächen. Allerdings kann er Euch bei Decaturville umgehen. Smith sollte sich in Richtung Corinth zurück ziehen und schon einmal seine Stellungen ausheben. Später könnt Ihr Polk an seiner linken Flanke postieren. Milizen sollten schon einmal mit dem Stellungsbau bei Bolivar und Covington beginnen. Und Ihr solltet Johnston in Sicherheit bringen. Seine Truppen dürften immer noch völlig geschwächt und knapp an Nachschub sein. Als Notfallreserve mit Gleisanschluss bei zwischen Pulaski und Decatur ist er aber sicherlich noch zu gebrauchen.
Damit wäre die Tennessee-Front stabilisiert und Grant müsste schon mit dem Kopf durch die Wand, wenn er noch etwas erreichen wollte in diesem Sommer. Wo bleiben die Verstärkungen?

von George Pickett » Do 10.10.2013, 09:47

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Richmond, 01.-15. Juli 1862

Virginia und North Carolina zeigen sich ruhig. Die Unionsdivision unter General Curtis kreuzt auf Schiffen immer noch in der Nähe von Fort Fisher. Ob hier ein zweiter Angriffsversuch gewagt wird, bleibt abzuwarten. Die Verteidiger von Fort Fisher sind auf jeden Fall vorbereitet und sehen nach dem Sieg gegen Cutis´s Truppen zuversichtlich in die Zukunft.

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In Tennessee und Kentucky ist dafür um so mehr Bewegung. Als erstes erreichte mich eine schlechte Nachricht. General Forrest´s Kavallerie wurde bei Gallatin, nördlich von Nashville, fast komplett aufgerieben. Vielleicht fühlte er sich zu sicher, vielleicht war sein Plan, Gallatin einzunehmen, auch zu offensichtlich. In Gallatin erwartete Forrest eine üble Überraschung. Er lief einem kompletten Unionskorps unter General Mc Dowell in die Armee, welches vor wenigen Tagen noch auf dem Südufer des Cumberland River bei Nashville lag. Die Artillerie ließ den Reitern keine Chance. Zu groß war die Überraschung. General Forrest konnte sich mit wenige Getreuen nach Westen absetzen und versucht nun, über den Cumberland River nach Süden zu entkommen.

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Im Westen Tennessees, an der Grenze zu Kentucky wird es ebenfalls gefährlich. In einer Blitzaktion hat General Grant seine Truppen aus dem Norden Alabamas nach Paris, Tennessee verbracht. Eine so heftige Reaktion auf den Vorstoß von Smith´s Korps nach Paducah hätten wir nicht erwartet. General Johnston muss nun genau seine weitere Vorgehensweise abwägen, denn Smith ist nun isoliert und auf dem Mississippi südlich von Cairo ringen 2 große Flussflotten um die Vorherrschaft. Die eigenen Schiffe sollen versuchen, Smith´s Truppen die Überquerung des Mississippi nach Westen zu ermöglichen, falls dieses Notwendig werden sollte. Die Unionsschiffe werden versuchen, genau dieses zu verhindern. Aus New Orleans sind weitere Schiffe zur Verstärkung flussaufwärts unterwegs, darunter 2 gepanzerte Flusskanonenboote.
Im Süden Tennessees ist nur Buell´s Korps im Raum Winschester verblieben. Nördlich dieser Position riegelten Johnston´s und Forney´s Truppen bei Mufreesboro und Shelbyville die Nachschublininien der Union nach Nashville ab. Winchester verfügt zwar inzwischen über ein Depot, welches die Unionstruppen dort angelegt haben, jedoch ist Buell dort isoliert und kann auf keine direkte Verstärkung im Falle eines Kampfes hoffen.

Außerdem hat General Mc Crown mit einer leichten Division, bestehend aus Partisanen und Milizen, Charleston, Missouri wieder für die Konföderation eingenommen. Dieser Ort wäre ein möglicher Rückzugsort für Smith´s Korps, sollte dieses notwendig werden. Ziel ist es jedoch, mit der verstärkten Flussflotte die Unionsschiffe zu vertreiben und die Kontrolle über diesen Flussabschnitt zu gewinnen.
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In Trans-Mississippi scheinen wir die Union jedoch auf dem linken Fuß erwischt zu haben. In einem wilden Ritt rückten die Kavalleriedivisionen der Generäle van Dorn und Mc Culloch am Südufer des Missouri River nach Osten vor und überrumpelten am 11. Juli die Unionsgarnison in Jefferson City. Auch General Quantrill´s Partisanen operieren in diesem Gebiet. Damit stehen wir tief im Rücken der Unionstruppen unter General Lyon in Springfield und haben mit dem prall gefüllten Depot in Jefferson City eine Operationsbasis. Es belibt abzuwarten, wie die Union auf diese Situation reagieren wird.

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Auf dem diplomatischen Parkett ziert sich Europa immer noch, der Konföderation die offizielle Anerkennung zu gewähren. Auch das Lockmittel Baumwolle scheint im Augenblick kein Pfund zu sein, mit dem man wuchern könnte. Unsere Diplomaten werden ihre Bemühungen jedoch noch verstärken und nicht aufgeben.

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Die wenigen inoffiziellen diplomatischen Kontakte zwischen der Union und der Konföderation brachten eine Verständigung im Bezug auf die Möglichkeit eines gegenseitigen Gefangenaustausches. Ob diese Möglichkeit in Zukunft von den Kriegsparteien genutzt wird, ist noch offen.

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von George Pickett » Do 19.09.2013, 09:55

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Richmond, 15.-30. Juni 1862
Abermals landete eine Unionsdivision unter Brigadier General Samuel Curtis bei Fort Fisher vor der Küste North Carolina´s. Sie wurden sofort von der schweren Fortartillerie unter Beschuss genommen. Der Angriff der Division blieb liegen und scheiterte letztendlich. Der Rückzug der Unionsdivision gestaltete sich chaotisch. Ein kleiner Sieg für die Konföderation.

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Auf dem James River kam es zwischen Richmond und Norfolk zu einem Seegefecht zwischen einer konföderierten Flotte unter Admiral Buchanan und einer Unionsflotte unter Admiral Dahlgren. Zwar musste die konföderierte Flotte sich zurückziehen, aber die Unionsflotte ist angeschlagen, zumal sie bereits bei der Einfahrt in den James River von den schweren Batterien, die in Norfolk stationiert sind beschossen wurde. Dabei wurden 40 Treffer erzielt. Sollte sich Dahlgren wieder zurückziehen, so muss er wieder an Norfolk vorbei. Admiral Buchanan lässt nun im Hafen von Norfolk die beschädigten Schiffe reparieren. Die Verluste der Schlacht werden durch Neubauten, welche in Richmond auf Kiel gelegt wurden, sowohl quantitativ als auch qualitativ mehr als ausgeglichen. Es sind dieses 4 gepanzerte Flusskanonenboote (C.S.S. Stonewall - C.S.S. Blue Ridge - C.S.S. Virginia II - C.S.S. Richmond) und 2 Dampffregatten (C.S.S. Rappahannock - C.S.S. Mc Rae).

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Ansonsten ist es in Virginia ruhig. General Loring´s Verband vor den Toren Richmonds wird durch Neuaufstellungen verstärkt. Auf der Virginia-Halbinsel gräbt sich das Unionskorps unter General Hooker bei Williamsburg weiter ein. Ihn hier wieder zu vertreiben ist im Augenblick völlig illusorisch. Das gleiche gilt für General Mc Cellan´s Truppen nordöstlich von Richmond.

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Im Grenzgebiet Tennessee - Alabama spitzt sich die Lage jedoch zu. General Grant griff zwischen dem 25. und 27. Juni mehrmals Johnson´s Korps beim Eisenbahnknotenpunkt Jackson an. Obwohl die Verluste ausgeglichen waren, musste sich General Johnson mit seinen erschöpften Truppen nach Chattanooga zurückziehen. Wieder einmal war die artilleristische Überlegenheit des Feindes erschreckend! Diese Situation ist äußerst unangenehm, hat die Union nun doch die einzige Eisenbahnverbindung in Ost-West-Richtung unterbrochen. General Johnston hat derweil seine Truppen bei Carthage, östlich von Nashville wieder gesammelt. Nördlich des Cumberland River, im Rücken des Feindes, konnte General Forrest´s Kavalleriedivision abermals Clarksville einnehmen. Um dem Feind im mittleren Westen nicht vollends die Initiative zu überlassen, rückte General Smith´s Korps am Westufer des Tennessee Rivers entlang nach Norden vor und konnte im Rücken des Feindes Paducah, Kentucky erobern.

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In Transmississippi hat sich General A.S. Johnston entschlossen, im kleinen Rahmen offensiv zu werden. Hierfür wurde die gesamte Kavallerie nach Norden entsandt. General Quantrill konnte in einem Gewaltritt durch den Osten Missouri´s bis nach Rolla vorstoßen und es einnehmen. Die Kavalleriedivisionen der Generäle Mc Culloch und van Dorn haben sich bei Fort Smith vereinigt und werden von hier aus weiter vorstoßen. Stand Watie´s Indianer sind derweil bis nach Keokuk, Iowa vorgedrungen und haben die dortige Landestelle am Mississippi eingenommen. Hier sollen sie nun die Bahngleise zerstören und weiterziehen.

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Die Lage in Tennessee und Alabama ist brandgefährlich! Es ist uns kaum möglich, die personelle und materielle Überlegenheit des Feindes auch nur halbwegs zu kompensieren. Der Verlust des Eisenbahnkreuzes Jackson, Alabama macht Truppenverschiebungen nun noch schwerer und zeitaufwendiger. In Transmississippi kann die Lage, genau wie in Virginia, als halbwegs stabil angesehen werden.

von George Pickett » Mi 11.09.2013, 11:48

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Richmond, 01.-15. Juni 1862

General Lee hat seine Truppen ohne weitere Feindberührung über den York River zurückgeführt und bezieht auf dem Südufer der Flusses eine Verteidigungsposition. Trotz des harten Kampfes und der Verluste ist seine Armee wieder in einem halbwegs guten Zustand und er ist zuversichtlich, hier jeden Unionsangriff abwehren zu können. Auf der Virginia Halbinsel ist Hooker´s Korps weiter vorgerückt und hat Williamsburg eingenommen. General Loring hat sich mit einer improvisierten Streitmacht, welcher auch J.E.B. Stuart´s Kavalleriedivision angehört, östlich von Richmond eingegraben um dieser Bedrohung entgegenzuwirken. Weiter nördlich, in der Potomac-Region ist es weiterhin ruhig. Hier liegt General Beauregard´s Potomac-Armee in gut ausgebauten Stellungen dem Feind gegenüber.

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Vor der Küste North Carolina´s gab es einen kleinen Erfolg. Die Unionsdivision, welche seit Wochen Fort Fisher belagerte, hat sich wieder eingeschifft. Vermutlich war der zur Neige gehende Nachschub der Grund oder die Division war nicht stark genug für die Erstürmung des Forts. Auch wenn dieser Erfolg vielleicht nicht von Dauer ist, so wird er doch wohlwollend zur Kenntnis genommen.

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Bei seinem Rückzug in den Süden Tennessee´s wurde General Johnston südlich von Nashville von 2 Unionskorps überrascht. Trotz der massiven Überlegenheit der Blauröcke und der hohen Erschöpfung der eigenen Männer konnte er hinhaltend kämpfen und dem Feind hohe Verluste beibringen. Er wird seine Absetzbewegung nach Südwesten weiter fortsetzen. Ansonsten ist es in Tennessee ruhig. General Johnson konnte südlich von Winchester sein Korps formieren und liegt nun General Grant direkt gegenüber.

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Im Westen beginnt die Unionskavallerie aktiver zu werden. Nachdem sie Ende Mai Fort Gibson eingenommen hatte sind sie nun zum Lager der Cherokees weitergezogen. General Mc Culloch´s Kavallerie nahm derweil Fort Gibson wieder ein und wird sich nun nach Norden wenden, wo General van Dorn´s Kavallerie bereits weit nach Norden vorgedrungen ist. Sie sollen dort, genau wie Stand Watie´s Indianer, für Unruhe sorgen und die Nachschublinien der Union sabotieren. In Arkansas wurden 3 Milizregimenter ausgehoben um den Schutz von Fort Smith und Little Rock zu verstärken.

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Die Regierung der Konföderation hat sich dazu entschlossen, weitere fiskalische Maßnahmen zu ergreifen und weitere Freiwillige anzuwerben. Wie hoch die Neuverschuldung ausfallen wird steht noch nicht fest. Klar ist jedoch, dass in Virginia 2 neue Divisionen aufgestellt werden sollen und das die Flussflotte auf dem James River verstärkt wird. Alle anderen Maßnahmen müssen im Kriegsministerium noch besprochen werden, da alle Regionen, Befehlshaber und besonders die Gouverneure der vom Feind direkt bedrohten Bundesstaaten Ansprüche geltend machen.

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