Byzanz unter den Dukas' - Okzident gegen Orient [CK-AAR]

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von Hindenburg » Mi 06.06.2012, 09:39

Werte Regenten, aus Mangel an Zeit in meinem Berufsleben gelingt es mir leider nicht, diesen AAR zu einem militärischen Ende zu führen und werde ihn an dieser Stelle beenden.
Diese großen Pause empfinde ich als zu groß und unnötig. Die Arbeit an den beiden War in the Pacific AAR's nehmen auch viel Zeit in Anspruch, denen nun wieder meine volle Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Natürlich ist auch, im Hinblick auf den Nachfolger, das alte Crusader Kings nicht mehr sehr motivierend, wenn auch CK2 nicht in unserem Besitz ist, wir aber das Spiel angespielt haben.

Hindenburg

von Hindenburg » Sa 17.03.2012, 07:36

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1115

Theodorus bemerkt eine sonderbare Konstellation im Süden Griechenlands. Dort ist ein unabhängiges Fürstentum entstanden. Unabhängig vom Kaiser und unabhänig vom Prinzen Theodorus. Neben den unabhängigen Griechen in Achaea...

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...sind noch die bekannten Freunde aus Epirus, deren Graf sogar zwei Kinder der Dukas als Zöglinge am Hofe hat, welche ebenfalls unabhängig sind.

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Bei letzteren pflegt man besonders gute Beziehungen. Auf dem einen oder anderen Wege ist vielleicht ein Vasall drin, wenn man es richtig anstellt.

Bei Achaea aber ist man sich nicht sicher, wie man sich verhalten soll. Theodorus sieht Achaea mehr als Konkurrenz als Freund. Diese Gedanken sind jedoch nicht feindlich gesonnen, sondern vielmehr der Neugier und Interesse halber, was man mit diesen beiden Fürsten anstellen könnte...

* * * * *

Juni 1115... eine Tragödie... !!! So plötzlich... Ein Attentäter gelingt es zu Theodorus vorzudringen und ihn zu töten. Der Fürst ist tot! Der Hof geschockt! Wer entsandte den Attentäter??? Gott bewahre, wird dieser gefunden!

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Als hätte man es geahnt, folgt der designierte Nachfolger, sein Sohn Konstantinos auf den Thron. Nur 7 Monate nach der offiziellen Bekanntgabe.

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Somit ist Konstantinos I. - Fürst von Makedonien der neue Prinz von West-Byzanz. Er bringt bereits fünf Söhne und eine Tochter unter 16 Jahren in die Familie. Der Fortbstand ist mehr als gesichert. Die nächste Generation steht.

Das Testament Thedorus wird aktiviert und akzeptiert. Die Griechen in Ost-Byzanz zu einigen wird Konstantinos' Aufgabe werden. Der Kreuzzug und das Heer des Papstes wird dringend erwartet.

Und ja, ein neuer Fürst bringt Neid und Missgunst mit sich. So erklärte der Graf von Ephesos, ebenfalls ein Konstantinos Dukas, den Krieg. Solch unüberlegtes Handeln ist nicht nach zu vollziehen. Konstantinos will das schnell erledigen. Es kann nur einen Konstantinos geben!!^^

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Und dann, ehe man sich versah und das Heer entsandte, schnappt sich der verdammte Kaiser von Byzanz die Grafschaft. Grrrr... das schürrt den Gedanken an die Kaiserkrone erneut. Der Kaiser verwehrt uns den Konflikt selbst zu lösen und bringt uns in Missstimmung ihm gegenüber.

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Ephesos ist verloren. Der einzige Trost gegen ende des Jahres 1115 ist, dass dieser andere Konstantinos seinen Titel los ist. Dennoch, es ist ein Dukas. Das Gefällt unserem Konstantinos nicht, dass der Kaiser so interveniert hat. Man wird sich diesen Vorfall merken und nicht vergessen.

Und so endet das Jahr 1115. Ein neuer Fürst will Geschichte schreiben.

von Hindenburg » Sa 17.03.2012, 06:54

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1114

Die beiden Prvinzen Turvu und Tirgoviste, gestatten es Theodorus einen neuen Prinzentitel zu erschaffen. Prinz der Wallachei. Wenn die Mittel es gestatten, wird einer seiner jüngeren Söhne diesen Titel erhalten, sobald sein eigener Nachfolger im Amt ist. So soll es auch im Testament stehen.

Juli, 1114:
Die Muslime in Tortosa erklären sich während der Belagerung Manuels Heer für unabhängig!! Gerade, wo noch Verstärkung unterwegs war, um Manuel zu unterstützen. Diese Dreistigkeit wird bestraft werden. Tortosa wird nicht verloren gegeben.

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Die Grafen von Ephesos und Ikonion werden um Hilfe gerufen. Vasallen von Theodoros. Mit 1.000 Mann wird man dort für Ruhe sorgen.

Dann eine wirklich freudige neue Nachricht aus Makedonien. Dem Makedonien, dass nicht Theodorus gehört, aber der Graf von Philippopolis bittet um Aufnahme ins Reich und den Schutz von Theodorus. Pavle Kabakes ist nun ein treuer Vasall Makedoniens. Die Beziehungen könnten nun nicht besser sein und wenn ein Fürst sich von sich aus bewirbt, kann es um Makedonien nicht schlecht bestellt sein.

Der Graf bringt 3.100 Mann ins Makedonische Reich. Welch Gewinn! Ein West- und OstByzanz scheint immer mehr Details zu offenbaren, was deren Entstehung betrifft... - und zwar beiläufig, ohne gezielte Absichten.

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Tortosas Schicksal nimmt ein anderes Ende für Makedonien. Der griechisch-orthodoxe Graf von Teluch beansprucht Tortosa für sich und so geschah es, dass Tortosa nun zur Grafschaft Teluch gehört. Wie die Umstände dazu kamen, ist nicht bekannt, aber Theodorus will sich mit einem anderen Griechen nicht streiten und solange es Griechens sind, soll es Theodorus Recht sein. Die Truppen seiner Vasallen wurden entlassen und die Ambitionen in diesen Regionen ad acta gelegt. Der Fokus liegt wieder auf die zu befreienden Griechen im Osten, der Norden und Ägypten.

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Dann zum Ende des Jahres 1114 überschlagen sich die Ereignisse. Der Papst ruft zu einen neuen Kreuzzug auf und wenn dieser einschlägt, dass Heer der Seldschuken dadurch geschwächt wird, wird Theodorus zuschlagen, da ist man sich sicher. Und Byzanz wird es wohl auch. Diesen Kreuzzug der Katholiken wird man genau beobachten.

In Sachen Thronfolge hat sich gegen Ende des Jahres nun auch etwas getan. Der ältere Sohne, bzw. der Älteste überhaupt, soll sein Nachfolger sein. Konstantinos Dukas, der Ältere. Nunmehr 30 Jahre jung, soll auf Theodorus folgen. Bislang ist sein Besitz mit drei Grafschaften der größte in Makedonien. Quena in Ägypten ist nun der dritte Titel.

Nun erwartet man gespannt das neue Jahr und die ersten Ausläufer des Kreuzzuges.

von Hindenburg » Sa 17.03.2012, 06:18

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1113

Nach dem langen zurückliegenden Krieg hat sich das Makedonische Heer wieder erholt. Mit 35.500 Mann ist es eine bedeutende Größe geworden, mit der man rechnen muß. So stark war es noch nie zuvor.

Das Kaiser-Heer in Ost-Byzanz zählt 85.000 Mann. Die Seldschuken, unsere Erzfeinde, kommen auf unglaubliche 145.000 Mann. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, das griechische Land östlich von Byzanz zurück zu erobern. Die Griechen wollen vereint werden. Wieder einmal. Und das werden sie.

Theodoros Aufgabe wird es nun sein, die Schatztruhen zu füllen, um seinem Nachfolger die Möglichkeit zu geben, die Griechen zu einen.

Theodorus ist nun 45 Jahre alt. Seine designierten Nachfolger sind derzeit die Söhne Konstantinos (28 Jahre), Graf von Karvuna / Bulgarien & Delta / Ägypten sowie Romanos (24), Graf von Mesambrien (Bulgarien) & Trapani / Sizilien.

Theodorus ist sich noch nicht sicher, welcher seine beiden Söhne den dritten Grafentitel erhalten. Quena in Ägypten soll es sein. Die Wahl wird auf 1114 vertagt. Bis dahin sieht es noch gut aus für Konstantinos, sollte Theodorus etwas zustossen...

Im August 1113 enden die Aufstände in Tortosa mit einem Sieg des Heers von Manuel, Graf von Attaleia, Blutslinie des Bruders von Michael VII, Vater von Theodorus. Leider siegten die Rebellen vor der Ankunft der Flotte und belagerten die Stadt, was nun rückgängig gemacht wird. Manuel siegte mit 550 Mann gegen 1.200 des Feindes. Manuels Heer, nunmehr 240 Mann, wird dann hier verbleiben, bis sich die Situation beruhigt hat.

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In Ägypten indes ist die Rebellion durch das 2.000 Mann starke Heer Gizeh's zerschlagen worden. Eine Schutzmacht aus Delta ist entsandt worden, um künftige Revolten im Keime zu ersticken. Konstantinos kann sich also durchaus beweisen, auf Theodorus zu folgen, wenn es eines Tages so weit ist.

Wir erwarten 1114.




von Hindenburg » Sa 17.03.2012, 05:49

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1112

Tortosa ist gefallen. Theodoros' Griff nach Osten, ins geheiligte Land, ist erfolgreich verlaufen. Nun besitzt er eine Basis für die heiligen Missionen in diesen Landen. Nord-Tripolis soll nun zu einer Bastion ausgebaut werden, doch aufgrund der schlechten finanziellen Mittel ist dies ein schwieriges Unterfangen.

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Das Jahr endet dann mit muslimischen Revolten der Bürger Tortosas und Quenas (Ägypten). Diese werden zunächst nieder geschlagen, aber weitere werden wohl folgen. Theodoros überlegt, ein kleines Heer zum Schutz zu entsenden.

Währenddessen in Makedonien / Thrakien, gibt es Unruhe, weil wir Häretiker in unseren Grenzen dulden. Theodorus verkündet: "Beruhigt Euch! Diese Häretiker werden bekehrt! Das braucht Zeit."

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 13:06

Stupor Mundi hat geschrieben:Mit der Erledigung von 4. wärt Ihr ja schon erfolgreicher, als die historischen Byzantiner zu diesem Zeitpunkt waren. Aber die Erringung der Macht ist immer leichter, als sie zu behalten. Es wäre doch eine spannende Aufgabe, über einige Generationen die Herrschaft innerhalb des selben Zweiges Eurer Dynastie zu halten, meint Ihr nicht? :)
In der Tat wäre das viel erfolgreicher, aber ich bezweifle, dass ich selbst die Zeit dazu haben werde. Man könnte es jedoch als Nebenziel betrachten und bis ich die anderen Ziele erreicht habe, vergehen ja sicher noch ein paar Generationen. So könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

von Stupor Mundi » Mi 14.03.2012, 12:38

Mit der Erledigung von 4. wärt Ihr ja schon erfolgreicher, als die historischen Byzantiner zu diesem Zeitpunkt waren. Aber die Erringung der Macht ist immer leichter, als sie zu behalten. Es wäre doch eine spannende Aufgabe, über einige Generationen die Herrschaft innerhalb des selben Zweiges Eurer Dynastie zu halten, meint Ihr nicht? :)

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 11:42

So, fünf Updates. Ein guter Vormittag. Die Updates folgen nun schneller.

Ich versuche jedoch diesen AAR nun zu einem Ende zu bringen. Ich befürchte, dass der Orient Orient bleiben wird, denn aktuell zählen die Seldschuken 130.000 Mann. Dagegen gibt es noch kein Hausmittel. Ägypten hingegen, aus ihrem Heimatland vertrieben, aber von etlichen Vasallen im Osten Ägyptens umgeben, hat nur ein kleines Heer von ca. 25.000 Mann. Makedonien indes hat ein Heer von ca. 28.000 Mann. Wenn die Kassen besser aussehen würden, wäre diese Zahl weitaus größer.

So muß man sich also erstmal auf kleinere 'Gelegenheiten' konzentrieren.

Meine Zielsetzung also:

1. Makedonien einen und Byzanz als Hauptstadt halten.
2. Kaiser des Byzantinischen Reiches werden.
3. Geringe Teile Anatoliens zurück an die Griechen.
4. Ägypten in die Knie zwingen.
5. Die Seldschuken möglichst ignorieren und nicht unnötig herausfordern.

Mein Ziel ist erreicht, wenn Punkte 1-3 erreicht wurden.
Wenn ich dann noch Motivation habe und 4 bis dahin nicht erreicht wurde, versuche ich noch Ägypten aus der Geschichte zu tilgen.

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 11:35

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1111

1 1 1 1 n. Chr.

Was wird dieses Jahr bringen?

Zunächst einmal ist Deutschland in einer Situation unter Druck. Das Herzogtum besetzt mal so eben drei deutsche Provinzen des Königs. Dies sprach sich bis nach Makedonien herum. Sehr interessant. Seine Truppen werden wohl mit anderen Dingen beschäftigt sein.
Wie es zu diesem Konflikt kam, ist nicht bekannt.

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Dann erhielten wir Kunde aus dem Orient. Nord-Tripolis bekam einen neuen Scheich. Da dieser sich noch um neue Freunde und Verbündete kümmerte, konnten wir ihm ohne größere Probleme den Krieg erklären. Den Feldzug übernehmen die Vasallen in Anatalien und Armenia Minor. Sie nehmen den Seeweg. Es ist die Familie Dukas, die hier los zieht. Angehörige / Nachkommen des Bruders von Michael VII., dem Vater Theodorus I. - ein mittlerweile eigener starker Baum.

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Die Provinz der Region Tripolis heisst Tortosa. Am 25. Dezember wurde dort der Sieg errungen. Es beginnt die Belagerung.

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 11:07

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1110

25. Februar 1110:
In Ägypten möchte man seine Macht ausbauen und erklärt dem kleinen Scheichtum Quena kurzerhand den Krieg. 1.800 Mann aus Gizeh marschieren nach Osten. Die Kosten werden von den Einnahmen gedeckt, sodass der Haushalt nicht weiter Schaden nimmt.

Ägypten ist fast ausschliesslich von deutschen und makedonischen Fürsten besetzt. Diese Enklave aber ist noch eine der wenigen, die nicht christlich ist. Das muß sich ändern und wird sich ändern. Gott will es!

Am 3. April wurde das 600 Mann starke "Heer" geschlagen. Die Belagerung endete am 7. Juli und damit wurde die Niederlage dieses Möchtegerns besiegelt.

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Die Provinz ist Unser.

Aus Mangel an geeigneten Grafen, bleibt die Provinz zunächst eigenes Land.
Nebenbei ist Theodoros erleichtert, dass seine beiden nun erwachsenen Söhne Manuel und Stephanos, die neuen Grafen in Turnu und Tirgoviste sich griechisch-orthodoxe Ehefrauen nahmen. Manuel hat bereits eine Tochter.

In Ägypten ist die Provin Gizeh nunmehr christlich beselt und geprägt. Der Glaube verbreitet sich schnellen Schrittes, weil auch die Deutschen ihren Teil beitragen. Als Randnotiz sei gesagt, dass Jerusalem nun katholisch ist. Hausherr ist seit einer geraumen Zeit der Großmeister des Hospitalischen Ordens.

Nur bitte keinen unnötigen Krieg gegen die Deutschen oder Christen.
Man hat doch das Gleiche Ziel vor Augen...
Den Triumph der Christen im Orient.


von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 10:31

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1109

Der dreijährige Krieg, der zurückliegt, hat tiefe Wunden in die Kassen gerissen. Als Trost und Segen zugleich empfunden, wurde die 28jährige Ehefrau von Prinz Theodoros erneut schwanger. Er, nunmehr 41 Jahre alt, freut sich dessen sehr. Für ihn ist es ein Geschenk Gottes, ihm noch ein Kind zu gewähren.

Als Dank dafür gibt Theodoros nun die beiden neuen Provinzen an seine Söhne Manuel (19) und Stephanos (15), die beide nun Grafen Thrakiens sind. Graf von Turnu (Manuel) und Graf von Tirgoviste (Stephanos).

Damit erhöht sich die Anzahl der Vasallen Thrakiens auf ein Bistum und neun Grafschaften. Das eigene Reich besteht aus sieben Provinzen. Zusammen also 17 Provinzen unter makedonisch-thrakischer Tradition. Die Hauptstadt ist und bleibt BYZANZ selbst!!!

BYZANZ - Hauptstadt Makedoniens und Thrakiens.
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Am Ende des Jahres 1109 schaut das Byzantinische Reich so aus:
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Und so das Mekedonische Reich:
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Wie man sehen kann, wächst da im Schatten des Kaisers eine ernste Bedrohung für ihn heran. Man fühlt sich an West- und Ostrom erinnert, aber hier bahn sich ein West- und ein Ost-Byzanz an.
Oder die angestrebte Einigung unter einer Kaiserkrone für die Dynastie der Dukas'.

Am 25. Dezember kam das Kind auf die Welt. Eine Tochter. Ihr Name: Theophano.

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 10:13

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahr 1108

Ägpten:
Der Herzog von Schwaben greift Gizeh mit einem 6.000 Mann starken Heer an. Die Niederlage war unausweichlich. Ägypten ist verloren. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Gegen den deutschen König haben wir kein Mittel.

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Am 3. Mai 1108 marschiert Romanos mit einem frischen 8.000 Mann Heer nach Pressburg. Pressburg ist eine reiche deutsche Provinz des Deutschen Königs. Byzanz, noch immer mit jenem im Krieg, hat auch einen Siegfrieden mit den Slowaken geschlossen und denen ebenfalls zwei Provinzen abgenommen. Byzanz dehnt sich deutlich nach Nordwesten aus. Die neuen Provinzen sind schon russisch (die beiden hellgrünen Provinzen am rechten oberen Rand).

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Am 15. Juli erreichte man Pressburg. Die Belagerung war am 27. Juli 1108 erfolgreich.

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Am 3. August dann ein Weisser Friede mit der Lombardei, die diesen anbot. Wir akzeptierten. Wir hegen keinen Greul gegen Jene.

Dem Deutschen König machten wir ein Friedensangebot. Er lehnte ab.
Das Heer von Romanos zieht nun nach ITALIEN!!

Dies wird nun ein interessanter Feldzug, mit dem so wirklich niemand rechnete. Dass Thrakien nun aber schutzlos ist, wird einkalkuliert. Man weiß den Kaiser hinter sich, solange er sich auch mit dem König im Clinch befindet.

Nun werden auch die Truppen Makedoniens auf Sizilien aktiviert. 5.000 Mann segeln über die See auf das italienische Festland, um nach BOLOGNA zu marschieren.

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Dann, das Nordheer von Romanos kurz vor dem Ziel, wurde es vom Deutschen König bei Aquileia abgefangen. Zunächst sah es gut aus, da man in der Überzahl war, aber dann kamen mehr und mehr Deutsche und die Schlacht ging verloren. Das Heer ist geschlagen. Der Feldzug gegen den König womöglich aussichtslos. Dieses Heer wurde aufgelöst. Die Überlebenden kehren nach Thrakien zurück.

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Nun warten wir, was die Sizilianer erreichen können. Sie marschieren weiter.

Dann, zwei Monate später eine völlig überraschende Wende.

Der Kaiser von Byzanz konnte den Deutschen König überraschend in die Knie zwingen. Es ist plötzlich FRIEDEN!!! Die Botschaft wurde beiläufig registriert. Ein regelrechtes Wunder.

Ägypten bleibt makedonisch, Sizilien auch, Thrakien natürlich auch. Mit diesem Ausgang haben wir nicht gerechnet. Es herrscht allgemeine Erleichterung. Der Prinz darf sich nun zurücklehnen. Byzanz hat mit Thrakien vier neue Provinzen, aber dafür 3.600 Schulden Gold erworben.

Damit endet das Jahr 1108...

von Kurfürst Moritz » Mi 14.03.2012, 10:05

Ojeoje, eine Tragödie nach der nächsten.

Aber super, dass es hier weitergeht!

von Hindenburg » Mi 14.03.2012, 09:37

Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahre 1106-1107

Am 2. Januar des Jahres 1106 erwarb Fürst Theodoros dank eines gesegneten Goldregens nun den Titel "Prinz von Thrakien" und untermauert damit den Anspruch auf den byzantinischen Thron.

In Byzanz, genauer gesagt, im Osten des Reiches, machen sich die Seldschuken auf, wieder Ärger zu machen. In dieser Situation, Theodoros Heer ist noch nicht wieder in Gänze frisch, käme das recht ungelegen. Dennoch ist Theodoros ohne Feldzug unglücklich und nimmt nun seinen alten Plan wieder ins Auge. Die Wallachei im Norden. Die Gelegenheit ist günstig. 24.000 Mann kann er mobilisieren. Und das tut er auch.

Er erklärt der Wallachei den Krieg. Aus mangelndem Respekt gegenüber dereren Führern interessiert ihn nicht einmal wie die heissen. Er überfällt das Land zunächst mit ca. 10.000 Mann des eigenen Prinzentums und schickt seine Vasallen am Schwarzen Meer entlang nach Norden.

In der Wallachei angekommen, ereignet sich eine Situation, die alles wieder ins Wanken bringt. Prinz Theodoros wurde gefangen genommen!! Das Lösegeld ist dermaßen hoch, dass man sich wieder in der Schuldenfalle befindet. Das Risiko ihn zu befreien und damit seinen Tod zu riskieren, war zu hoch.

Oh Weia!
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Diese Situation machte den Feldzug nun zu einer Gefahr, denn die Kosten des Heeres können nicht mehr gedeckt werden. Es ist zum...

Zu allem Überfluss wurde sein jüngster Sohn, gerade 16 geworden, Manuel Dukas, kurz darauf auf dem Schlachtfeld verwundet. Hoffen wir, dass es gut für ihn ausgeht.

Als die Schlacht weitere Tage anhielt, sie sehr knapp verlief und der Gegner Verstärkungen erhielt, dann das TRAUMA schlechthin!!! Dieser Feldzug wurde eine regelrechte Tragödie. Man konnte den Gegner zwar niederringen, doch die eigenen Verluste sind hoch. Doch das schlimmste sollte noch auf den Prinzen zueilen: ER WURDE ERNEUT GEFANGEN GENOMMEN!!! Wieder eine horrende Lösegeldsumme. Oh Nein... - doch wir zahlen. Die Rache wird unsere sein...

Oh man!
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Dann der Sieg! 2.125 Männer fielen. Die Masse waren die Heere Thrakiens und Adrianopolis'. Sie wurden entlassen. Beim Gegner waren es über 5.000. Jetzt muß man den Feldzug ganz schnell zu Ende bringen. Doch man befürchtet, der Prinz ist am Ende. Er ist geschlagen und durch zwei Gefangennahmen und deren Folgen gebrochen. Es ist eine Tragödie...

In diesen Tagen zielen die Hoffnungen auf den Kaiser. Byzanz hat ebenfalls den Krieg gegen diese Bastarde erklärt. Und als man sich gerade Hoffnungen machte, aus dieser Situation irgendwie heraus zu kommen, gab es dann den Nackenschlag.

Der König Deutschlands erklärt Theodoros ebenfalls den Krieg!!!!

Oh Nein!
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Nun gut... das ist eine unglaublich fatale Situation. Jetzt fehlt nur noch ein Angriff der Seldschuken, die ihre Chance wittern, und alles geht den Bach herunter...

Am 20. Januar 1107 erklärt auch die Lombardei den Krieg. Am 22. Februar besetzen Truppen des Deutschen Königs die Provinz Gizeh in Ägypten. Es ist unsere reichste Provinz und der Überfall kam so überraschend, dass die Mobilisierung der dortigen 2.400 Mann nicht gelang! Der König hatte mit nur 1.800 Mann die Provonz dermaßen überraschend besetzt, dass jede Reaktion zu spät kam, da der Fokus auf der Wallachei lag. Oh welch Unglück...

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Ist dies der Untergang?

Romanos Dukas, der nach dem Rückzug des Prinzen, der genug von den Schlachten und Gefangennahmen hatte, das Heer übernommen hat, marschierte mit 7.800 Mann gegen die 6.700 Mann der Slowaken und siegte in der dritten Schlacht von Dreien in der neutralen Provinz Birlad von Moldawien. Die Gegner verloren 3.359 Mann und Romanos 1.510. Nun geht der Feldzug ohne Pause weiter nach Norden, in die Kernprovinz dieses feindlichen Fürsten.

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Die dritte Provinz dieses Fürsten wurde besetzt. Sie heisst Peresechen, Zentral-Moldawien.

Indes erreichend die Deutschen aus Übersee Ägypten. Es sind mehrere Tausend Mann. Der Krieg dort scheint ausweglos und entschieden. Ägypten ist womöglich verloren.

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Ende 1107 dann endlich Frieden mit diesen Wallachen. Ihr Preis sind die beiden Provinzen Turnu und Tirgoviste, die nun Bestandteil von Makedonien sind, bzw. dem neuen Prinzenstum Thrakien. Man darf nicht vergessen, dass Theodoros noch immer einen Anspruch auf den Kaisertitel Byzanz hat. Als Prinz macht er dies mehr als deutlich, wenngleich ein Konfikt ihm wohl den Rest geben würde. Nein, kriegerisch lässt sich das nicht bewerkstelligen.

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In Ägypten konnten die makedonischen Truppen aus Alexandria die Provinz Gizeh zurückerobern. Die dortigen Truppen sind jedoch aufgrund der schlechten Finanzen geschrumpft. Wenn hier kein Frieden mit Deutschland möglich wird, ist Ägypten verloren.

23. November 1107: Der deutsche König lehnt einen Frieden ab. Damit ist das Schicksal Ägyptens vom Handeln des Königs abhängig.




von Hindenburg » Sa 11.02.2012, 23:02

Nun gut, bin ich eben Lonesome Rider und treffe fragwürdige Entscheidungen, die ich nochmal bereuen werde. :D Sehr hoch motiviert bin ich in Anbetracht der nahenden CK2-Sache nicht mehr, aber ich werde das Ding hier zuende bringen. ;) Updates folgen.

von Teutates » Do 09.02.2012, 23:03

Toller AAR wir werden gespannt mitlesen :burns: !!

PS: Inzest Inzest :D !

von Hindenburg » Do 09.02.2012, 10:52

Gute Vorschläge. Wenn ich sie im Ausland verheiraten will, welche 3 Grundsätze sollte ich beachten? Langsam kommt wieder Licht ins Dunkel...

von sheep-dodger » Do 09.02.2012, 08:58

Mit einem Eurer Höflinge verheiraten und am Hof behalten, fähige Berater sind wichtig!

von Hohenlohe » Do 09.02.2012, 05:36

Hindenburg hat geschrieben:Helft mir, werte Regenten. Was soll ich mit den süßen Töchtern anstellen?
gewinnbringend verheiraten an irgendwelche reichen Fürsten oder mal für nen Inzest sorgen,das ist auch ganz lustig...*kicher*

herzliche grüsse

Hohenlohe,der mal den ganzen AAR lesen will... :smoke:

von Hindenburg » Mi 08.02.2012, 22:58

Helft mir, werte Regenten. Was soll ich mit den süßen Töchtern anstellen?

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