Amerikanische Schlachtschiffe des II.Weltkrieges

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USS Maine (ACR-1)

von General Olbricht » So 04.12.2011, 10:48

Greenhorn hat geschrieben:Vielleicht als nächstes die USS Maine und die besondere politische Rolle, die sie gespielt hat? ;-)
Dieser Beitrag ist euch gewidmet, werter Greenhorn! :)

Die USS Maine war kein "normales" Schlachtschiff wie Iowa und co. Es war ein Schlachtschiff II. Ranges, das ursprünglich als Panzerkreuzer gedacht war. (Deshalb ist die Nummer auch nicht BB-1, sondern ACR-1.) Die Maine war 99 Meter lang und 17,4 Meter breit. Der Tiefgang betrug maximal 7 Meter, die Mannschaft bestand aus gerade mal 374 Mann. Das Schiff wurde schon 1895 in Dienst gestellt, weshalb es eigentlich nicht mit Schlachtschiffen des 2. Weltkrieges zu vergleichen ist. Angetrieben wurde dieses Schiff von 8 Dampfkesseln und 2 Verbundmaschinen mit 2 Propellern.
Bewaffnet war es mit diversen Kanonen, nämlich 4 25,4 cm Kanonen, 5 15,2 cm Kanonen, 7 5,7 cm Kanonen, sowie acht kleinere Geschütze. Auch war sie mit 4 Torpedorohren bestückt.
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Das Schiff wurde schon 1888 in der New York Navy Shipyard gebaut. Ab 1897 patroullierte die USS Maine unter Capitain Charles Dwight Sigsbee in den Gewässern vor der Kolonie Kuba, um den amerikanischen Einfluss dort zu wahren.
Captain of USS Maine...

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Doch es zeigte sich, dass es Unruhen in Havanna, der Hauptstadt von Kuba, gab. Da dies die Regierung der USA zu beunruhigen schien, gab sie 1898 den Befehl, dass die USS Maine in einen sicheren Teil des Hafens von Havanna einlaufen sollte. Somit war auch die Marine der Vereinigten Staaten in Kuba vertreten. Die Maine war zu diesem Zeitpunkt voll bewaffnet, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sich Amerika und Spanien zu dieser Zeit nicht gerade freundlich gegenüberstanden.
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Doch am 15. Februar 1898 um 21:40 Uhr geschah das unfassbare: Im Hafen von Havanna gibt es eine Explosion, und die USS Maine wird zerstört. Insgesamt sterben 260 Besatzungsmitglieder bei der Explosion; 6 weitere Männer werden später ihren Verletzungen erliegen. Capitain Sigsbee und die meisten Offiziere überlebten nur, weil ihre Quartiere im hinteren Teil des Schiffes lagen, wo die Explosion nicht ganz so fatal wirkte.
Die Regierung der USA hatte eines der größten Kriegsschiffe dieser Zeit verloren; und man mochte nicht an einen Unfall glauben. Mehrere Zeugen berichteten später, sie hätten Torpedos gesehen; und so ging die Regierung davon aus, dass es sich um einen spanischen Terroranschlag handelte. (Was nie bewiesen wurde.)
Die USS Maine nach der Explosion (Oder das, was davon übrig blieb.):

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Nach diesem angeblichen Terroranschlag durch Spanien erklärte die USA den Spaniern den Krieg. Besser bekann als der "Spanisch-Amerikanische Krieg".
(http://de.wikipedia.org/wiki/Spanisch-Amerikanischer_Krieg)

Bis heute steht nicht fest, warum die Maine am 15. Februar 1898 im Hafen von Havanna sank; möglicherweise gab es auch eine Explosion im inneren des Schiffes. Doch war die USS Maine politisch gesehen wohl das entscheidenste Schlachtschiff der US Navy.
Noch heute wird mit dem Kriegsruf "Remember the Maine" an die Maine erinnert.

Olbricht

von General Olbricht » So 04.12.2011, 09:31

Haben noch etwas bei YouTube gefunden:

Die USS Iowa: (Ab 1.20 wird geschossen. ;) )

IOWA - Breitseite - YouTube

USS Oklahoma: (Hier ist es schwer, etwas gutes zu finden, weil das Schiff so früh sank.)

USS Oklahoma BB-37 - YouTube

USS Pennsylvania: ( :D )

USS Pennsylvania RC battleship in top-speed running amuck - YouTube

Bei der USS Pennsylvania haben wir leider gar kein Video vom echten Schlachtschiff gefunden. Liegt wohl auch hier daran, dass sie so schnell sank. :(

Olbricht

von General Olbricht » So 04.12.2011, 09:18

Dem können wir nur zustimen, edler Alith Anar. Und die Iowa war ein moderneres amerikanisches Schlachtschiff, das bis zu 33 Knoten machen konnte. Immerhin. Wahrscheinlich auch deshalb kann man sie heute noch bewundern...
Unsere "Lieblingsschiffe" der US Navy aus dieser Zeit sind die leichten Kreuzer (CL) der Cleveland-Klasse.

Olbricht

von Alith Anar » Sa 03.12.2011, 23:48

Das lag aber hauptsächlich an der Weiterentwicklung der Technik.

Mit Beginn des 2. WK wurden die ersten "fast" Battleships auf Kiel gelegt. Also SChlachtschiffe die auch Ihre 30 Knoten laufen konnte. Damit war im Prinzip der deutsche Weg der "Westentaschenschlachtschiffe" gescheitert. Deutschland, Spee und Scheer waren so konstruiert, das sie einem schweren Kreuzer der Zeit artileristisch überlegen waren (28 cm vs 20 cm) aber einem überlegenen Schlachtschiff davonlaufen konnten (26 kn vs ca 20 / 23 Knoten). Beginnend mit der Einführung schon Schlachtschiffen die Ihrerseits 28 - 33 Knoten laufen konnten war das System dann natürlich hinfällig. Ein Umbau der Schlachtschiffe wäre zu teuer geworden, zumal die Hood (zwar "nur" ein Schlachtkreuzer) aber auch die japanischen Schlachtschiffe gezeigt haben, das das Panzerungsprinzip des 1. WK der Zeitlichen Entwicklung nicht mehr standhalten konnte. Man hätte dann evtl ein schnelles Schlachtschiff gehabt, das aber Panzerungsmässig immer noch weit zurücklag.

Die Amis hatten auch erkannt das den Flugzeugträgern die Zukunft gehört.

BTW:
Meine Lieblingsklasse sind die "grossen schweren Kreuzer" der Alaska Klasse. - Im Prinzip ein leichter Schlachtkreuzer

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 23:19

General Guisan hat geschrieben:http://en.wikipedia.org/wiki/USS_Pennsy ... 28BB-38%29$

Also da steht einiges über 1944 und 1945.. "Es folgten keine weiteren Einsätze mehr" würde sich so absolut nicht gelten lassen, tut mir leid. Im 2. WK war sicherlich kein Schiff zu teuer, da wurde auf den Japsen (und die Deutschen und Itakas) gehalten, was ging!
Ihr habt recht, danke für den Verbesserungsvorschlag, werter Guisan. Wir meinten damit, dass danach keine großen Kampfhandlungen mehr folgten. Und wir wollen in unseren Berichten ja nicht jeden kleinen Feindkontakt festhalten,geschweige denn, jedes Übungsmanöver dokumentieren. Und nach 1943 geschah mit der Pennsylvania wirklich nichts mehr wirklich nennenswertes...
Und die USA musste nach dem Weltkrieg abrüsten. Es gab teilweise "Schlachtschiffe", die noch vor dem 1. Weltkrieg gebaut worden waren. Mit solchen Schiffen kann kein moderner Krieg mehr geführt werden. Und so wurden so ziemlich alle vor 1918 gebauten Schlachtschiffe der US Navy zu Atomtests, Übungszwecken etc. benutzt, und letztendlich zerstört. Andere, wie die Oklahoma, sollten verschrottet werden. (Ein Schicksal, dem die USS Oklahoma erfolgreich entkommen konnte. :D ) Moderne Schiffe, wie die der Iowa-Klasse, wurden aber weiterhin genutzt. Auch die USS Pennsylvania gehörte zum "alten Eisen". :(

Olbricht

von General Guisan » Sa 03.12.2011, 21:16

http://en.wikipedia.org/wiki/USS_Pennsy ... 28BB-38%29$

Also da steht einiges über 1944 und 1945.. "Es folgten keine weiteren Einsätze mehr" würde sich so absolut nicht gelten lassen, tut mir leid. Im 2. WK war sicherlich kein Schiff zu teuer, da wurde auf den Japsen (und die Deutschen und Itakas) gehalten, was ging!

von Von Clockwerk » Sa 03.12.2011, 21:13

Sehr schön gemacht werter Freund. :prost:

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 20:22

Greenhorn hat geschrieben:Vielleicht als nächstes die USS Maine und die besondere politische Rolle, die sie gespielt hat? ;-)
USS Maine... Notiert. Kommt wahrscheinlich Morgen. :D

Olbricht

USS Pennsylvania (BB-38)

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 20:21

Als nächstes hier die USS Pennsylvania. Die USS Pennsylvania ist das Typschiff der selben Klasse. Das Schlachtschiff wurde am 12. Juni 1916 in Dienst gestellt. Dieses Schiff war ca. 185 Meter lang und 32,4 Meter breit. Der Tiefgang betrug 10,2 Meter, die Maximalgeschwindigkeit ist 21 Knoten. Die Besatzung bestand aus 915 Offizieren und Mannschaften, bewaffnet war sie mit 4 3-Zoll-Geschützen, 14 5-Zoll-Geschützen sowie 12 14-Zoll-Geschützen, außerdem mit 2 Torpedorohren. 12 Dampfkessel sowie 4 Turbinen mit 4 Propellern sorgten für eine gute Geschwindigkeit.
So wie eigentlich alle Schlachtschiffe der US Navy ist auch die Pennsylvania nach einem US-Staat benannt.
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Wie die USS Oklahoma wurde auch die USS Pennsylvania zunächst der "Atlantic Fleet" zugewiesen. Hier wurde sie schnell als Flaggschiff eingesetzt, und absolvierte zahlreiche Flottenübungen. Sie nahm auch an einigen Manövern teil, es gab jedoch keine größeren Kampfhandlungen. Wie die Oklahoma begleitete auch die Pennsylvania den Transporter mit dem US-Präsident Wilson an Bord, der Richtung Frankreich fuhr.
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Ab 1922 diente das Schlachtschiff in der Pazifikflotte. Auch hier absolvierte sie zahlreiche Übungen und Manöver für den Ernstfall, und fuhr unter anderem bis nach Neuseeland. Danach wurde das Schiff überholt, die Geschützzahl geändert etc., woraufhin das Schiff am 7. Januar 1941 nach Hawaii verlegt wurde, genauer gesagt: nach Pearl Harbor. Hier sollte sie an taktischen Übungen teilnehmen. Doch es kam anders.
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Auch BB-38 war am 7. Dezember 41 im "sicheren" Hafen von Pearl Harbor stationiert, als die Kampfpiloten des japanischen Kaisers angriffen. Die Männer der USS Pennsylvania feuerten als erstes auf die Feinde.
Doch anders als beispielsweise die USS Oklahoma trägt die Pennsylvania keinen großen Schaden davon, und es gibt -im Vergleich zu anderen Schiffen- nur wenige Tote zu beklagen. Schon am 20. Dezember läuft das Schiff Richtung San Francisco aus, und es werden einige Reperaturarbeiten vollzogen. Auch wurde in San Francisco an Bord des Schiffes Admiral Chester W. Nimitz die "Distinguished Service Medal" an die Brust geheftet.

Am 1. August 1942 lief das Schiff wieder gen Hawaii aus, um an Manövern teilzunehmen. Im selben Jahr nahm sie an der Schlacht um die Aleuten gegen das Kaiserreich teil. Hier wurde das Schiff von einem U-Boot ins Visier genommen, doch Dank eines Aufklärungsflugzeuges der Navy konnte das Torpedo rechtzeitig entdeckt und ausmanövriert werden. (Später konnte das U-Boot von zwei Zerstörern versenkt werden.) Die USS Pennsylvania beschoss zahlreiche Strände und Stellungen, und unterstützte vom Meer aus Infanterieangriffe. Bald wurde klar, dass die Japaner die Inseln evakuiert und geräumt hatten; die Navy hatte einen Sieg errungen. Die Pennsylvania bekam den Befehl, nach Adak zurückzukehren.

Es folgten keine weiteren Einsätze mit nennenswertem Feindkontakt ( :D ) mehr; das Schiff wurde der amerikanischen Regierung zu teuer, und wurde im Juli 1946 für Atombombentests freigegeben. Die Tests wurden im Bikini-Atoll durchgeführt, die USS Pennsylvania sank kurze Zeit später.
Feuer frei! Die USS Pennsylvania bei Schießübungen.

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Olbricht

von 123 » Sa 03.12.2011, 20:03

Vielleicht als nächstes die USS Maine und die besondere politische Rolle, die sie gespielt hat? ;-)

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 18:40

Alith Anar hat geschrieben:Trotzdem erhiel die USS Oklahoma noch einen Battlestar für Verdienste im 2. WK :) DAbei hat Sie nur an einem einzigen Gefecht teilgenommen :)
Stimmt. Hätten wir auch noch erwähnen können. :tongue: Es ist schon seltsam; da wird so viel Geld für ein so großes Schiff ausgegeben, und dann bringt es eigentlich kaum etwas... Gerade die USS Oklahoma war eigentlich eine totale Fehlinvestition. Aber das weiß vorher eben keiner.

Olbricht

von Alith Anar » Sa 03.12.2011, 17:12

Trotzdem erhiel die USS Oklahoma noch einen Battlestar für Verdienste im 2. WK :) DAbei hat Sie nur an einem einzigen Gefecht teilgenommen :)

USS Oklahoma (BB-37)

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 16:29

Die USS Oklahoma, Nevada-Klasse, wurde am 2. Mai 1916 in Dienst gestellt. Sie war 177,8 Meter lang und 29 Meter breit. Der Tiefgang betrug ca. 9 Meter, Höchstgeschwindigkeit waren 20,5 Knoten. Angetrieben wurde die Oklahoma von 12 Yarrow-Dampfkesseln sowie 2 Getriebeturbinen mit 2 Propellern. Die Mannschaft bestand aus ca. 864 Mann. Bewaffnet war sie mit 10 35,56-cm-Kanonen, 20 12,7-cm-Kanonen, sowie 4 Torpedorohren.
Benannt wurde sie nach -wie kann es anders sein- dem US-Staat Oklahoma.
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Nach der Indienststellung bekam die Oklahoma einen Heimathafen in Norfolk, Virginia, und wurde der Atlantic Fleet zugewiesen. Bis 1918 wurde die Besatzung der Oklahoma zusammen mit der des Schwesterschiffs, der Nevada, auf die Verteidigung der aliierten Geleitzüge trainiert. Als der damalige US-Präsident Wilson nach dem Krieg nach Frankreich kam, war sie dann Teil des Geleitzuges über den Ozean.
Nach 1918 hatte die USS Oklahoma bis auf Patrouillienfahrten und Übungen vorerst keine wichtigen Aufgaben mehr. (Hier ein Bild von 1929.)
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1939 begann der 2. Weltkrieg durch den Überfall der Deutschen auf Polen; die USA beteiligten sich zunächst nicht an den Kampfhandlungen. In Pearl Harbor, Hawaii, lag zu diesem Zeitpunkt der Stützpunkt der Pazifikflotte. 1941 lag auch die Oklahoma hier vor Anker.
Doch am 7. Dezember 1941 wurde Pearl Harbor plötzlich und unerwartet von japanische Bombern angegriffen; kurz darauf befindet sich Amerika im Krieg mit Japan.
An diesem Schicksalstag wird die Oklahoma insgesamt von 5 Torpedos getroffen; zwanzig Offiziere und 395 Unteroffiziere und Mannschaften der Oklahoma finden den Tod. Das einst so stolze Kriegsschiff sinkt im Hafenbecken von Pearl Harbor. Erst im März 1943 beginnen die Bergungsarbeiten. Doch es gestaltet sich als unerwartet schwierig, das Schlachtschiff zu heben; das tonnenschwere Monstrum musste erst aufgerichtet werden.
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Zwar konnte die USS Oklahoma noch in ein Trockendock geschleppt werden; doch das Schiff wurde 1944 aufgegeben. Im Dezember 1946 wurde sie als Schrott verkauft, und sollte nach San Francisco abgeschleppt werden. Doch es sollte nicht so sein: Das Schiff riss los, und sank einige 100 Seemeilen von Pearl Harbor entfernt.

Wahrlich ein trauriges Ende für ein Schlachtschiff...

Olbricht

USS Iowa (BB-61)

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 12:37

So, als erstes wollen wir euch die USS Iowa vorstellen. Dieses, im Februar 1943 in Dienst gestellte Typschiff der Iowa-Klasse, hat eine Länge von ca. 270 Metern und eine Breite von 33 Metern. Die Iowa hat drei große Geschütztürme, und im Normalfall 10 Zwillingslafetten (Flak). Die Bewaffnung änderte sich im Laufe der Jahre etwas. Die Besatzung bestand aus 1500 bis 2800 Mann; angetrieben wurde das Schiff von 4 Dampfturbinen mit 4 Propellern. Die Maximalgeschwindigkeit der USS Iowa beträgt 33 Knoten, der Tiefgang 11,6 Meter. Benannt wurde sie nach dem US-Staat Iowa.
Hier ein Bild der Iowa im Hafen:
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Eingesetzt wurde die Iowa im Zweiten Weltkrieg (wofür sie auch gebaut wurde), und zwar vor allem im Atlantischen Ozean. (Dort sollte sie das deutsche Schlachtschiff Tirpitz aufspüren und zerstören; jedoch hatte die Iowa hier nie Feindkontakt.) 1944 nahm sie dann am Pazifikkrieg gegen Japan teil, und schützte die Träger der US Navy. Bekannt ist die Iowa unter anderem dadurch geworden, dass sie US-Präsident Franklin D. Roosevelt während des Krieges sicher über den Atlantik brachte. (Für den Präsident wurde extra eine Luxus-Badewanne eingebaut; einzigartig in der Geschichte der Navy.) Ein großes, feindliches Schlachtschiff versenkte sie zwar nicht, aber sie beschoss zahlreiche feindliche Küstenstellungen.
Sie wurde schon 1949 ausser Dienst gestellt; jedoch bemerkte man schnell das Potenzial dieses Schiffes wieder, und´schickte sie schon 1951 wieder in den nächsten Krieg, den Koreakrieg. Auch hier beschoss sie hauptsächlich feindliche Stellungen an Land; jedoch konnte der beschädigte Zerstörer USS Thompson (DD-627) dank des Schlachtschiffes gerettet werden, ein weiterer, großer Verdienst des Schiffes.
Hier ein Bild der Iowa von 1952, während der Beschießung feindlicher Stellungen in Korea:
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Nach diesem Krieg wurde die Iowa wieder in die Reserve "geschickt". 1982 wurde sie mit anderen Schiffen der US Navy modernisiert, um weiterhin hohes Kampfpotenzial zu besitzen. Von 1984 – 1990 wurde sie nochmals für Patroullienfahrten und Manöver eingesetzt.
1989 aber geschah ein tragischer Unfall; Geschützturm Nummer 2 explodiert; 47 Personen an Bord sterben. Der Geschützturm wird nie mehr repariert.
Danach wurde die USS Iowa, einst das Flaggschiff der amerikanischen Marine, nur noch für unbedeutende Ausbildungsfahrten eingesetzt.
Am 26. Oktober 1990 wurde die Außerdienststellung am Pier der Norfolk Naval Base offiziell vollzogen.
Seit 2001 liegt das Schiff in Suisun Bay, San Francisco, vor Anker. Im September dieses Jahres gab die Marine der USA bekannt, dass das stolze Kriegsschiff an ein Marinemuseum gestiftet werden soll.
Feuert, was das Zeug hält!!!

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Olbricht

Amerikanische Schlachtschiffe des II.Weltkrieges

von General Olbricht » Sa 03.12.2011, 11:56

Werte Regenten,

seit langem schon interessieren wir uns für US-Amerikanische Schlachtschiffe. Jedes Schiff hat seine eigene Geschichte, die es zu erzählen hat. Manche sind während des Krieges gesunken, aber einige wenige liegen noch heute in den Häfen der US Navy, bereit, jederzeit wieder auszulaufen. Oftmals wurden zwar die schweren Geschütze abmontiert; die Schiffe aber sind einsatzbereit. Einige dieser "Monster" wollen wir euch hier in groben Zügen vorstellen; zwar wissen wir, dass es genug Informationen bei Wiki etc. gibt; aber hier wollen wir das wichtigste zusammengefasst wissen.
Es wäre uns ein Vergnügen, wenn auch andere Regenten etwas zu den Schiffstypen schreiben würden, und eventuell Verbesserungsvorschläge einbringen würden. :)
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Olbricht

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