Allgemeine Spiel- und Verhaltensregeln - Diskussionsthread

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von [B@W] Abominus » Sa 17.09.2011, 18:44

Dann spielt doch nen Mod, in dem Vasallen keine so große Rolle mehr spielen.

von Kael » Sa 17.09.2011, 18:17

Also... als Brandenburger hast du keine andere Möglichkeit. Als Österreicher: Ja. Als BrandenburgeR? Klar hey ,ich annektier mal 4 Provinzen und bin die nächsten 50 Jahre Handlungsunfähig ;)

von Kamerad » Sa 17.09.2011, 18:15

Für niemanden sind Vasallen lebenswichtig, man kann auch einfach die Provinzen annektieren, dann hat man in meinen Augen mehr davon. Einfach immer das halbe Reich zu vasallieren kann keine Lösung sein und schadet auch einem Spiel.

von Kael » Sa 17.09.2011, 18:07

Richtig, Anfangs sind Vasallen für jedes land lebenswichtig, und die Magistrate gibt es nur durch Einfluss. Einfluss an und für sich muss man sich aber auch für die Vasallen mit Prestige erkaufen. Und die Vasallen selbst geben jeweils 50% Ihres Militärunterhalts wie auch Geld auf

von Al. I. Cuza » Sa 17.09.2011, 18:02

Naja, ob er nun 10 Vasallen hat oder 15 Provinzen, ist ja quasi dasselbe. Man muss halt versuchen beides nicht zuzulassen.

Das Problem ist imo, dass Vasallem auch keine weiteren Nachteile haben, (kein RR, kein Steuerabzug, keine erhöhten Stabikosten, keine erhöhten Techkosten, etc...), wobei sie anfangs mehr bringen als eroberte non-core Provinzen (Magistrate, Unterstützungslimit, Geld).

von Shakril » Sa 17.09.2011, 17:50

Die Vasallen agieren sehr schlau, die zu steuern ist gar nicht nätig. Kleiner sacks bilden einen größeren und belagern eine provinz (mancmal übertrieben). Ich find es ist kein nachteil die nicht steuern zu können, sie operieren als eine eigenständige armee die gut die hauptarmee ergänzen. Der Punkt sit schlicht und einfach, dass man brandenburg ja schlecht zur aufgabe von 10 vasallen zwingen kann, und der verlust eines oder 2 Vasallen juckt den gar nicht. Wie soll man also ein überstarkes land schwächen wenn man verhältnismäßig wenig fordern darf/soll. Und am Dienstag und am Mittwoch MP hat man eindeutig gesehen, das die Vasallen die kriege meist entshceiden gar nicht so sehr die eigentliche hauptarmee.

von Kael » Sa 17.09.2011, 17:11

Die Vasallen haben meines erachtens einen "Nerv" effekt. AUsserdem warst du im letzten Krieg auf -3 Stab. Das hat vor allem dafür gesorgt das es schwer wurde. Allerdings kann man die Armeen der Vasallen nicht direkt steuern und das ist ein schlechter Nachteil. Man kann Ihnen keine Front anvertrauen und sich nur auf etwas konzentrieren da es gar vorkommt das sie mal von oben nach ganz unten laufen (wobei ich bei Teo manchmal das Gefühl hab das er sie direkt steuert :x oder das system verstanden hat wie die KI agiert)

von Shakril » Sa 17.09.2011, 16:59

Kamerad hat geschrieben:Dein Limit erhöht sich doch auch. Außerdem finde ich, dass die Armeen von Vasallen sehr wohl viel helfen. Sie vernichten zum Beispiel Rebellen, belagern Festungen und helfen einem in Schlachten und und und. Dazu kommen noch die zusätzlichen Magistrate und man bemerkt es nicht, wenn einer wieder einmal sich fünf neue Vasallen geholt hat.
Ich kann das bestätigen. Die Vasallen des Brandenburgers waren im letzten Krieg enscheidend, gar nicht die Armee brandenburg selbst. Wenn da 50k truppen an vasallen durhc dein reich marscheiren ist da einfach ätzend. Zudem ist es von vorteil, dass man sie nicht befehligen kann, da meines erachtens nach die Vasallen recht schlau agieren.

von Kamerad » Sa 17.09.2011, 16:31

Dein Limit erhöht sich doch auch. Außerdem finde ich, dass die Armeen von Vasallen sehr wohl viel helfen. Sie vernichten zum Beispiel Rebellen, belagern Festungen und helfen einem in Schlachten und und und. Dazu kommen noch die zusätzlichen Magistrate und man bemerkt es nicht, wenn einer wieder einmal sich fünf neue Vasallen geholt hat.

von Kael » Sa 17.09.2011, 16:19

PU's kosten folgendes: Legitimation, Beziehungen zu allen Staaten mit denen man eine Staatsehe hat. SOmit, sollte man eine PU fordern zahlt man viel Geld und vor Legitimität was einem je nachdem was passiert den Kopf kosten kann (Rebellen)

Und ja, Egal zu welcher größe, aber das ist auch meiner Meinung nach richtig so. Immer hin kann man IHre Armeen nicht direkt befehligen die sie ausheben was taktisch ein großer Nachteil sein kann

von Al. I. Cuza » Sa 17.09.2011, 15:43

Kael hat geschrieben:Ja, aber z.B. für Lländer im Heiligen RÖmischen Reich sind Vasallen Lebenswichtig um vor allem auch gleichberechtigt zu bleiben. 2-4 sind für "kleine Staaten" wie Brandenburg defintiiv zu wenig. Vor allem da man sich nur über PU's oder Vasallen im HRE ausbreiten kann
Daher sind die Details noch zu besprechen. Es muss ja nicht unbedingt die Anzahl der Staaten reguliert werden, man kann ja auch die Anzahl der Provinzen beschränken oder eine Kombination beider.

zB: maximal 8 Provinzen oder 4 Staaten dürfen vasalliert/in die PU gezwungen werden.

Die Vorteile, die man aus Vasallen/PUs gewinnt sind einfach sehr viel größer als die Kosten: PUs kosten nichts (oder war es ein bisschen Legitimation?), Vasallen kosten unabhängig von der Größe 4 BB (nicht sicher).

Das eigentliche Problem ist aber, dass man Vasallen und PUs erst dann bemerkt, wenn jemand damit wirklich übertreibt und es daher schon zu spät ist, um noch etwas dagegen zu unternehmen.

von Kael » Sa 17.09.2011, 15:21

Ja, aber z.B. für Lländer im Heiligen RÖmischen Reich sind Vasallen Lebenswichtig um vor allem auch gleichberechtigt zu bleiben. 2-4 sind für "kleine Staaten" wie Brandenburg defintiiv zu wenig. Vor allem da man sich nur über PU's oder Vasallen im HRE ausbreiten kann

von Al. I. Cuza » Sa 17.09.2011, 15:18

Kael hat geschrieben:Bin ich dagegen. Muss man in mehreren Kriegen die Vasallen halt nach und nach wegmachen.
Naja. Man muss es halt auch so sehen, dass Vasallen im Vergleich viel billiger sind, als ihr Nutzen eigentlich zulassen dürfte. Die Idee finden wir nicht schlecht. Dann wählt man sich halt auch mal aus, welche Staaten man vasallieren/in eine PU zwingen will.

Klar, es ist nicht ideal für anfangs schwächere Staaten im HRE und manche Staaten fangen mit mehreren Vasallen an, aber da könnte man schon einen Mittelweg finden.

von Kael » Sa 17.09.2011, 14:49

Bin ich dagegen. Muss man in mehreren Kriegen die Vasallen halt nach und nach wegmachen.

von Kamerad » Sa 17.09.2011, 13:38

Ich überlege gerade, ob es sinnvoll wäre, wenn man die Anzahl von PUs und Vasallen auf jeweils 2 beschränken würde. Das würde so Auswüchse, wie 20 Vasallen und noch mehr einschränken, da man in Kriegen nie soviele Vasallen, wie nötig wären, freilassen könnte, da man viel Warscore braucht.

von Shakril » Mo 15.08.2011, 23:51

Kamerad hat geschrieben:Ich habe vor kurzem eine Diskussion mit dem werten Bison über die Stärke der 5er und 6er Militärgebäude geführt und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass sie einfach im Vergleich zu den anderen Gebäuden zu imbalanced sind, d.h. sie führen in großem Maße zu unhistorischen Dingen und bringen die Balance zwischen den Ländern massiv durcheinander. Außerdem zwingen sie quasi jedem Spieler eine bestimmte Spielweise auf, da man ein Land mit 1,2 Mio. Manpower nur mit gleichgroßer Manpower schlagen kann, da der Manpowerzuwachs so hoch ist, dass Attrition kein Problem mehr darstellt.

Wir sind mehr oder weniger zu zwei Lösungsansätzen gekommen.
Der Erste wäre der Appell an die Spieler nur eine bestimmte maximale Anzahl dieser Gebäude zu bauen. Zum Beispiel sollten alle nur fünf 5er und fünf 6er Gebäude in ihrem ganzen Reich bauen.

Die zweite Möglichkeit wäre es, das Spiel so zu modden, dass man nur ein einziges Rekrutierungszentrum bauen kann, was aber +10% Manpower insgesamt und zusätlich 10.000 MP dazu gibt.

Ich persönlich finde die zweite Möglichkeit besser, da sie kleinere Länder mehr buffen würde als Große, da 10.000 MP für ein GB mehr wert sind als für ein Frankreich zum Beispiel. Außerdem hat man hier nicht die Gefahr, dass ein Spieler sich nicht an eine solche Absprache halten könnte und sich vermutlich keiner die Arbeit macht das Save nach den Gebäuden zu durchschauen.

Was haltet ihr von der Idee grundsätzlich was an diesem Gebäude zu verändern und wie findet ihr die beiden Vorschläge?
Nun die Erfahrung die ich bislang gemacht habe ist, das die ersten 2 Militärgebäude für den MP zuwachs auch später absolut ausreichen. Wenn ich um 1500 mit Aachen (4 provinzen) 20K Manpower schaffe, dank dieser gebäude, ist das ausreichend, wenn man es hochrechnet.


Ich würde die Gebäude dahingehend ummodden, dass sie nicht mehr MP bringen, sondern ein + an Disziplin oder das die Truppen billiger im rekrutieren werden, oder ein plus an armee tradition bringen sowas in der art jedenfalls.


Das mit dem Appell wird garantiert nicht funktionieren. Wenn jemand das gefühl hat er braucht mehr MP, wird er die gebäude bauen, komme was da wolle, vor allem es kann ja keiner nachkontrollieren, ausser er guggt ins save per edit oder ingame, und beides ist nicht wünschenswert.

Der zweite vorschlag ist mit 10k immer noch zuviel. Bei In Nomine, war das mit der MP nahezu perfekt. Da war ich zufrieden damit.


P.s: Noch eine idee: Das hauptproblem dürfte unter anderem auch sein, wie schnell sich die MP regeneriert. Man könnte auch so machen, das jedes Militärgebäude war das Maximum an MP erhöht, aber die geschwindigkeit, mit der sie sich regeneriert verlangsamt wird.

von Kamerad » Mo 15.08.2011, 23:26

Ich habe vor kurzem eine Diskussion mit dem werten Bison über die Stärke der 5er und 6er Militärgebäude geführt und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass sie einfach im Vergleich zu den anderen Gebäuden zu imbalanced sind, d.h. sie führen in großem Maße zu unhistorischen Dingen und bringen die Balance zwischen den Ländern massiv durcheinander. Außerdem zwingen sie quasi jedem Spieler eine bestimmte Spielweise auf, da man ein Land mit 1,2 Mio. Manpower nur mit gleichgroßer Manpower schlagen kann, da der Manpowerzuwachs so hoch ist, dass Attrition kein Problem mehr darstellt.

Wir sind mehr oder weniger zu zwei Lösungsansätzen gekommen.
Der Erste wäre der Appell an die Spieler nur eine bestimmte maximale Anzahl dieser Gebäude zu bauen. Zum Beispiel sollten alle nur fünf 5er und fünf 6er Gebäude in ihrem ganzen Reich bauen.

Die zweite Möglichkeit wäre es, das Spiel so zu modden, dass man nur ein einziges Rekrutierungszentrum bauen kann, was aber +10% Manpower insgesamt und zusätlich 10.000 MP dazu gibt.

Ich persönlich finde die zweite Möglichkeit besser, da sie kleinere Länder mehr buffen würde als Große, da 10.000 MP für ein GB mehr wert sind als für ein Frankreich zum Beispiel. Außerdem hat man hier nicht die Gefahr, dass ein Spieler sich nicht an eine solche Absprache halten könnte und sich vermutlich keiner die Arbeit macht das Save nach den Gebäuden zu durchschauen.

Was haltet ihr von der Idee grundsätzlich was an diesem Gebäude zu verändern und wie findet ihr die beiden Vorschläge?

von Heinrich Heine » Mi 27.07.2011, 14:45

VincentClaymore hat geschrieben: Das haben wir gestern diskutiert und keiner will auch nur einen Tag später als den 14.10.1399 anfangen.... Ich sehe auch den Nutzen nicht, warum soll das schwerer gemacht werden?
Weil mein Vater war ein Wandersmann und mir liegt es auch im Blut. Die Herrscher haben keinen Reset ihrer Staaten machen können sondern mußten mit den Vor und Nachteile in der Regierung ihrer Vorgänger klarkommen.
Sachsen bespw. nachträglich von einem kulturell geprägten Staat zu einem Militärstaat zu machen um Fritze und Maria Theresia Paroli zu bieten ist quatsch.
Liegt daran, das ein Despot, absoluter Herrscher eben doch nie seine Interessen völlig durchsetzen kann. Stets gibt es Volksbegehren oder Mordanschläge. Das ist im MP aber nicht vorgesehen. Und es dürfte sinnlos sein, dem MP-Spieler ein Rollenspiel zuzumuten in welchen er eine schizophrene Rolle spielen muß: König, Adel, Bürgertum, Volk und Lumpen.
VincentClaymore hat geschrieben: Das denke ich nicht. Die Ingame-Reaktionen sind meiner Meinung gut ausgewogen, da solle man höchstens diplomatisch etwas tun.
...
Sinnvoll... sollte es nach obigen Änderungsvorschlägen tatsächlich noch nötig sein, können hier die Kriegsparteien ihre Forderungen vortragen und dann mit einem Gremium eine Schlichtung herbeiführen. Dazu müssen natürlich alle beteiligten erwachsen genug sein, auch eine Niederlage oder einen Kompromiss einzugehen.
na bitte, dann habe ich ja nicht umsonst mir Gedanken gemacht. Das diese Ideen auf jeden Fall der praktischen Erfahrung angepaßt werden muß wie von Euch geschehen ist doch klar.
VincentClaymore hat geschrieben: Das wollte Cuza gestern auch... aber keine will das. Alle wollen 1399 spielen... ich auch. :)
Ihr habt ja eine sehr ausführliche Stellungnahme geschrieben, aber ich würde gern 2-3 Gründe wissen warum 1399 begonnen werden muß. Insofern bin ich gespannt ob sich vielleicht jenseits eurer Runde vielleicht doch Interessenten finden :D
VincentClaymore hat geschrieben: Haben wir gestern diskutiert und wurde mit dem Argument, dass das dazu führt, dass mehrere Spieler von der KI vernichten werden, ausgeschlagen. Außerdem würden einzelne Spieler Jahrzehntelang däumchendrehen.
um mich mal ein wenig unbeliebt zu machen: dann solltet ihr Eure MP-Fähigkeit etwas neues auszuprobieren in Frage stellen. Der Erzbischof von Köln hatte damals auch keine Wahl und mußte mit Österreich und Frankreich in Nachbarschaft auskommen. Deshalb sollten sich ja die Kurfürsten zusammenraufen. Ein anderer Punkt ist, wenn ihr es bereits getestet habt und die KI tatsächlich sinnlos reagiert. Aber dann würde ich als Solo-Anhalt doch eigentlich auch spätestens 1401 von Brandenburg erobert sein. Hier scheint mir eher ein gründsätzliches Problem der teilnehmenden MP-Spieler unter der Erde zu schlummern. Wie Jorrig schon sagte. Wer hat den dickeren..
VincentClaymore hat geschrieben: Oh, und ich weiß nicht ob das Deine Signatur oder Teil des Posts ist, aber es stimmt: Es gibt keine Feinde. Das sollte ein Spiel zwischen Freunden (Kumpels? Mitforumusern?) sein... man führt mal Krieg, aber nur weil man ihn verliert muss man den andern nicht auf ewig hassen und nach 200 Jahren noch versuchen sich zu rächen.
Auch im Diplomacy gibt es immer wieder Diskussionen über Spielerpersönlichkeiten. Kann ich dem wieder vertrauen wenn er mich verraten hat? Die Natur schenkt uns unterschiedliche Charaktere und Sichtweisen. Und manchmal kann man von anderen auch etwas übernehmen.

http://strategie.ludomaniac.de/allg/index.htm

Einige Beiträge die sicher auch für den paradoxschen MP-Spieler sich gut lesen.

Abschließend zur Sig:

No Sir, sie ist zwar ebenfalls am gleichen Tag erstellt worden, aber aus einem anderen Grund, Das ist ein Zitat von Hans Paasche, den habe ich in den letzten Wochen zufällig entdeckt .

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Paasche

von VincentClaymore » Mi 27.07.2011, 10:43

Grundsätzlich finde ich den Post gut, vor allem den "grundsätzlich ist alles gut" Teil, aber:
- das MP startet nicht als Grand Kampagne 1399 sondern frühstens wenn die erste Idee erforscht ist. Ein Wechsel der Idee sollte nicht nur Stab kosten, sondern auch das Volk so beunruhigen, daß Rebellenarmeen zusätzlich entstehen.
Das haben wir gestern diskutiert und keiner will auch nur einen Tag später als den 14.10.1399 anfangen. Vor allem der Ideenwechsel-Mod würde kleine Staaten wie Holland oder die Hanse unverhältnismäßig bestrafen. Große, wie Frankreich, Castille, Österreich kämen doch eh nicht im Traum darauf 10 Jahre lang Stab zu forschen, nur um eine Idee wechseln zu können. Ich sehe auch den Nutzen nicht, warum soll das schwerer gemacht werden?
- ein Bruch des Waffenstillstandes sollte das Haus erschüttern, da es sich nicht an die mittelalterlichen Gepflogenheiten Ein MAnn ein Wort hält. Aufstände im ganzen Land sollten ausbrechen.
Kommt meines Erachtens nicht vor. Hab es noch nie erlebt, dass ein Waffenstillstand gebrochen wurde.
-auch der Eintritt in einen Krieg sollte beschränkt werden. Beispiel: England und Frankreich führen Krieg. Nun tritt Burgund aktiv in den Krieg ein -> etwas erhöhter Ärger als von Paradox vorgesehen. Ein weiterer Staat sollte dann aber schon ein sschmerzliches Risiko erwarten wenn es zu einer Anti-Einzelstaat" Koalition kommt.
Das denke ich nicht. Die Ingame-Reaktionen sind meiner Meinung gut ausgewogen, da solle man höchstens diplomatisch etwas tun. Etwas worüber ich schon länger nachdenke und jetzt endlich eine Idee zu habe: Wenn Spieler gegen einander einen Krieg beginnen, wird das Spiel pausiert und die Parteien stellen sich vor. Sollte dies bereits als spielzerstörend gewertet werden, kann der Spielleiter (oder eine Abstimmung) eingreifen und evtl. einer Partei den Eintritt verbieten. Läuft ein Krieg bereits, muss sich jeder bislang neutrale SPIELER, der eine der Kriegsparteien unterstützen oder bekämpfen will, sich widerum die Erlaubnis beim Spielleiter (oder einem Gremium, was weiß ich) holen. NUR SO können die ständigen Weltkriege verhindert werden.
In dem von Dir zitierten Beispiel liegt die Problematik da, dass England (Cuza) und Frankreich (Bison) im Krieg waren und dann Burgund (eine KI-Nation) opportunistisch auch Frankreich angegriffen hat. Meines Erachtens, hätte hier Frankreich einen Frieden mit England schließen sollen (auch auf Kosten von 1-2 Provinzen, denn ja... Kriege kann man auch einfach verlieren. Schaut Euch das letzte Spiel an... Österreich und England haben Frankreich über verprügelt und eine Menge Provinzen abgenommen, aber ein paar Jahre später kam Frankreich mit dem Holländer zurück und hat England so vermöbelt, dass es zig Jahre zurückgeworfen wurde, aber auch England kam wieder zurück... eine Niederlage ist nicht das Ende der Welt) und sich dann in aller Ruhe um Burgund kümmern.
-Wenn ein Krieg länger als gewöhnlich dauert - von mir aus sechs oder sieben Jahre als Vorgabe - haben die Spieler mit einfacher Mehrheit das Recht eine Friedenskonferenz einzuberufen. Der Spielstand wird gesichert und man verhandelt. Als Friedensstifter, also jene die die Einberufung gefordert haben, bekommt man bei erfolgreicher Einigung der Kriegsparteien ein zu verhandelndes Geldgeschenk, alternativ, Krieg bringt immer Inflation mit sich, man könnte auch die Inflation der Kriegsparteien senken und von den Spielern ist zu bestimmen wer zusätzlich entweder wegen gefundener Kompromisse oder wegen Würfelglück eine Reduzierung erhält.

-Beim Scheitern der Konferenz geht alles noch genau ein Jahr weiter, dann jedoch wird abgestimmt ob beide Kriegsparteien beim wiederholten Scheitern nicht ein Mega-Event bekommen Stabverlust, Desertationen, Inflationserhöhung und Aufstände
Sinnvoll... sollte es nach obigen Änderungsvorschlägen tatsächlich noch nötig sein, können hier die Kriegsparteien ihre Forderungen vortragen und dann mit einem Gremium eine Schlichtung herbeiführen. Dazu müssen natürlich alle beteiligten erwachsen genug sein, auch eine Niederlage oder einen Kompromiss einzugehen.
-keine Ahnung ob ich richtig liege; ich habe noch kein MP gesehen was von 1399 bis 1821 läuft. Strategisches Planen über 400 JAhre ist also erfolglos und Streitthemen wie: Du bekommst ja in 100 Jahren Vorteile ziehen nicht. Ist übrigens auch unhistorisch das Richelieu älter als 80 Jahre und damit länger als 60 JAhre uneingeschränkt regieren kann. Deshalb schlage ich eine strikte Verkürzung vor zu bestimmten Zeitpunkten. Am 09.03.1661 übernimmt bespw. Ludwig der XIV die Macht. Man spielt nun bis zu seinem Tod am 31.08.1715 und vergleicht dann.

-weitere Startdaten für ein Mini-MP könnten der 26.07.1564 und der 01.02.1742 sein. Im ersten Fall haben wir die Reformation in Deutschland - ein zur Zeit noch friedlicher Beginn mit großen Potentialen sich einzubringen, das zweite Datum ist natürlich mitten im Schlesischen Krieg gesetzt. Allerdings: Mini-MP siehe nächster Punkt
Das wollte Cuza gestern auch... aber keine will das. Alle wollen 1399 spielen... ich auch. :)
-Ein Minor-MP wird immer wieder mal vorgeschlagen aber kommt nicht häufig wirklich zustande. Warum nicht 1564 die Kurfürsten spielen ( also: Bra, Col, Mai, Pfa, Tri, Sax ) in dieser Konstellation am ausgeglichensten. Mainz würde ich übernehmen, obwohl sich keiner seine Geburt aussuchen konnte Wir benötigen also nur sechs Kurfürsten, die den Glaubenskonflikt haben und die das HRR reformieren könnten, die vielleicht sogar mit großem Geschick einen unte rihnen zum Kaiser wählen um das Reich vor äußeren Angriffen zu schützen. Da gibt es vielfältige Spielräume. Auch zur Zeit der Schlesischen Kriege gibt es noch interessante Ideen zu erschließen. Hier wird Col, Mai, Tri, Han und die Pfalz besetzt und per Abstimmung Sax ( ist milit. und wirtschaftlich etwas stärker ) oder Bav ( Bav ist Kaiser ). Ziel ist es - keine Ahnung wie die zukünftigen Automatismen von Paradox ablaufen - das HRR zu erhalten und vor Fra und Nappy zu schützen. Dafür hat man 80 Jahre, die ich auf 5 Jahre pro Session verteilen würde , also 16 Spieltage Zeit auch noch sein kleines Kurfürstentum zu Glanz und Glamour zu führen. Spannend natürlich die Frage der schlesischen Kriege und wie man diese KOnstellation nutzen sollte.
Haben wir gestern diskutiert und wurde mit dem Argument, dass das dazu führt, dass mehrere Spieler von der KI vernichten werden, ausgeschlagen. Außerdem würden einzelne Spieler Jahrzehntelang däumchendrehen.

Oh, und ich weiß nicht ob das Deine Signatur oder Teil des Posts ist, aber es stimmt: Es gibt keine Feinde. Das sollte ein Spiel zwischen Freunden (Kumpels? Mitforumusern?) sein... man führt mal Krieg, aber nur weil man ihn verliert muss man den andern nicht auf ewig hassen und nach 200 Jahren noch versuchen sich zu rächen.

von Heinrich Heine » Mi 27.07.2011, 09:22

Jorrig hat geschrieben:Es geht mMn nur darum, wer den dickeren hat. ;) Daher auch mein Vorschlag, und daher auch die verständliche Reaktion, dass das "nicht funktioniert". Weil man dann eben andere Ziele hat, als einfach nur alles zu erobern.
Ich kann letzten Endes nicht all Eure Beiträge zitieren :D

Die MP-Spiele scheinen derzeit eine Krise durchzumachen. Das könnte nicht nur an Eurer Aussage liegen, sondern auch daran, das man über die sprichwörtlichen Jahre auch seine Gegner/ Mitspieler kennengelernt hat und einzuschätzen weiß.

Wann und Warum scheitern MP´s?

ich glaube in dem Moment wenn sich eine Minderheiten-Partei verraten fühlt. Der sogenannte "Keiner mag mich!-Charakter". Kann man denn Bündnisse ausschließen wie im DienstagsMP, wo mal schnell Frankreich mit Spanien und Österreich England überfällt?
Fest steht es gab in der Geschichte durchaus ab und an Mehrfrontenkriege. Allerdings waren sie auch von ungleichmäßigen Entwicklungen geprägt, sei es nun die Zeit des alten Fritzen, den "nur Geld und Glück" überleben ließ, sei es Napoleon, der auf seiner Seite Moral und moderne Armeen vorweisen konnte und sei es Deutschland im 20 Jahrhundert.
Im Jahre 1399 kann jeder Spieler sein Land noch aufbauen, aber genau das ist ja unhistorisch und führt zu Kriegen. Ehrlich gesagt erstaunt mich jedes Mal, daß man ein MP nicht ohne Regeln spielen kann. Immer werden irgendwelche Verhaltenscodexe festgelegt. Aber diese werden auch oft gebrochen und nicht zu vergessen die sogenannten Exploits, die immer weider mal durch ein MP geistern. Wer hat die Piraten auf mich gehetzt? Ja mein Gott, das gehört doch genauso dazu wie viele andere Gemeinheiten.
Scheitert ein MP vielleicht auch am Sturm und Drang für sich Ruhm,Ehre und Macht zu erkämpfen weil man als Spieler noch nicht die 30 überschritten hat und sich beweisen will?

Ich habe mir Ideen zurechtgelegt, die von Jorrigs Gedanken abweichen, die aber versuchen ein alternatives MP aufzuziehen.

1. Grundsätzlich ist alles erlaubt aber man muß in einem Mod Anpassungen machen die im Solo nicht wichtig sind.

die da wären:

- das MP startet nicht als Grand Kampagne 1399 sondern frühstens wenn die erste Idee erforscht ist. Ein Wechsel der Idee sollte nicht nur Stab kosten, sondern auch das Volk so beunruhigen, daß Rebellenarmeen zusätzlich entstehen.

- ein Bruch des Waffenstillstandes sollte das Haus erschüttern, da es sich nicht an die mittelalterlichen Gepflogenheiten Ein MAnn ein Wort hält. Aufstände im ganzen Land sollten ausbrechen.

-auch der Eintritt in einen Krieg sollte beschränkt werden. Beispiel: England und Frankreich führen Krieg. Nun tritt Burgund aktiv in den Krieg ein -> etwas erhöhter Ärger als von Paradox vorgesehen. Ein weiterer Staat sollte dann aber schon ein sschmerzliches Risiko erwarten wenn es zu einer Anti-Einzelstaat" Koalition kommt.

-Geldzahlungen sind prinzipiell erlaubt, jeder darf eine Partei finanziell unterstützen, aber es macht möglicherweise Sinn dies nicht 1:1 weiterzugeben. Im Krieg gibt es nun mal Räuber und Wegelagerer also ein Geschenk von 100 Dukaten sollte beim Beschenkten nur mit 50 ankommen und zusätzlich sollte man eine Inflationserhöhung zur Diskussion stellen.

-Wenn ein Krieg länger als gewöhnlich dauert - von mir aus sechs oder sieben Jahre als Vorgabe - haben die Spieler mit einfacher Mehrheit das Recht eine Friedenskonferenz einzuberufen. Der Spielstand wird gesichert und man verhandelt. Als Friedensstifter, also jene die die Einberufung gefordert haben, bekommt man bei erfolgreicher Einigung der Kriegsparteien ein zu verhandelndes Geldgeschenk, alternativ, Krieg bringt immer Inflation mit sich, man könnte auch die Inflation der Kriegsparteien senken und von den Spielern ist zu bestimmen wer zusätzlich entweder wegen gefundener Kompromisse oder wegen Würfelglück eine Reduzierung erhält.

-Beim Scheitern der Konferenz geht alles noch genau ein Jahr weiter, dann jedoch wird abgestimmt ob beide Kriegsparteien beim wiederholten Scheitern nicht ein Mega-Event bekommen Stabverlust, Desertationen, Inflationserhöhung und Aufstände

-Jorrigs Ideen gehen mir nicht weit genug. Das liegt aber an meinem Alter, man wird einfach träger und überlegt sich alles doppelt und dreifach bevor man etwas tut. Die Regierungen hatte nimmer genug Zeit um auf Eventualitäten zu reagieren. Daher denke ich sollte ein MP auch vom zeitlichen diskutiert werden. Ein Frieden zwischen zwei Menschen, ein Bündnis, eine große Revolution, eine Annektierung etc. bedarf meiner Meinung immer einer Pause, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Eigene Ziele korrigieren und ggf. auch diplomatisch zu handeln.

-keine Ahnung ob ich richtig liege; ich habe noch kein MP gesehen was von 1399 bis 1821 läuft. Strategisches Planen über 400 JAhre ist also erfolglos und Streitthemen wie: Du bekommst ja in 100 Jahren Vorteile ziehen nicht. Ist übrigens auch unhistorisch das Richelieu älter als 80 Jahre und damit länger als 60 JAhre uneingeschränkt regieren kann. Deshalb schlage ich eine strikte Verkürzung vor zu bestimmten Zeitpunkten. Am 09.03.1661 übernimmt bespw. Ludwig der XIV die Macht. Man spielt nun bis zu seinem Tod am 31.08.1715 und vergleicht dann.

-weitere Startdaten für ein Mini-MP könnten der 26.07.1564 und der 01.02.1742 sein. Im ersten Fall haben wir die Reformation in Deutschland - ein zur Zeit noch friedlicher Beginn mit großen Potentialen sich einzubringen, das zweite Datum ist natürlich mitten im Schlesischen Krieg gesetzt. Allerdings: Mini-MP siehe nächster Punkt

-Ein Minor-MP wird immer wieder mal vorgeschlagen aber kommt nicht häufig wirklich zustande. Warum nicht 1564 die Kurfürsten spielen ( also: Bra, Col, Mai, Pfa, Tri, Sax ) in dieser Konstellation am ausgeglichensten. Mainz würde ich übernehmen, obwohl sich keiner seine Geburt aussuchen konnte :rolleyes: Wir benötigen also nur sechs Kurfürsten, die den Glaubenskonflikt haben und die das HRR reformieren könnten, die vielleicht sogar mit großem Geschick einen unte rihnen zum Kaiser wählen um das Reich vor äußeren Angriffen zu schützen. Da gibt es vielfältige Spielräume. Auch zur Zeit der Schlesischen Kriege gibt es noch interessante Ideen zu erschließen. Hier wird Col, Mai, Tri, Han und die Pfalz besetzt und per Abstimmung Sax ( ist milit. und wirtschaftlich etwas stärker ) oder Bav ( Bav ist Kaiser ). Ziel ist es - keine Ahnung wie die zukünftigen Automatismen von Paradox ablaufen - das HRR zu erhalten und vor Fra und Nappy zu schützen. Dafür hat man 80 Jahre, die ich auf 5 Jahre pro Session verteilen würde , also 16 Spieltage Zeit auch noch sein kleines Kurfürstentum zu Glanz und Glamour zu führen. Spannend natürlich die Frage der schlesischen Kriege und wie man diese KOnstellation nutzen sollte.

- Kurfürsten zu einem späteren Zeitpunkt zu spielen hat nicht nur den Vorteil sich auf ein gemeinsames Handeln abstimmen zu müssen bei gleichzeitiger autonomen Außenpolitik - siehe Bav und Col als Verräter am Reich an Frankreich, sondern man ist auch von der nun etwas mächtigeren KI in Fra,Eng, Aut, Bra-Pru, Rus etc etwas eingeschränkter im Handeln, gerade ein Krieg muß viel gründlicher vorbereitet werden.

Man darf mich attackieren, rote Kekse über mein Schloß abwerfen und mir Naivität vorwerfen, da ich von MP-Modalitäten aus längst vergangenen Ritterzeiten spreche, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Andererseits ist es auch zeitlich ein flexibles MP - man muß kein Wochentag finden, sondern man trifft sich eben dann, wenn alle Zeit haben, es sind ja nur begrenzte Runden zu spielen. Um aber einen gewissen Zeitplan zu organisieren werden pro Monat zwei Spieltage festgesetzt. Ich werde nicht einen Thread: "Renaissance des HRRdN - die senilen Kurfürsten" eröffnen. Aber sollte Interesse bestehen an so einem MP nehme ich gern mit Mainz das scheinbar kleinste Kurfürstentum und schreibe mich schnellstens ein.

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