Teil 3: Der Nordfeldzug
Wir eröffnen den Nordfeldzug gegen die Takeda mit einem Angriff unseres Erben Uesugi Mitsusuke aus Kozuke auf Shimotsuke.
Der kurze Kampf bedarf keines ausführlichen Berichtes, doch kann Mitsusuke so beginnen, Erfahrung zu sammeln.
Doch die Takeda lassen sich nicht lumpen und erscheinen im Sommer 1571 mit 6000 Mann in Uzen.
Die erste Schlacht von Uzen

Das könnte ein harter Kampf werden - wenn die KI in einem seltenen Anflug von Intelligenz zumindest einen Teil ihrer Reserven auch in den Kampf führt. Das haben wir zumindest schon einmal erlebt, es ist also nicht von vornherein ausgeschlossen. Aber oft passiert es nicht. Wenn sie alle Reserven nutzt, ist die Schlacht auch nicht zu gewinnen, weil unseren Bogenschützen zu schnell die Munition ausgehen würde.
Der Angriff erfolgt in den frühen Morgenstunden.
Man merkt, dass Nagao Tsunetsugu noch keine Erfahrung hat. Er reizt die Takeda mit dem üblichen Schimpfwort "Bergaffen" und fordert unsere Mönche auf, zur Sicherheit, doch den gekreuzigten Langnasengott um Hilfe zu bitten. So einer gehört demnächst ausgetauscht. Oder mit einer alten Tsutsui verheiratet!

Wir lassen die äußeren Burghöfe unverteidigt und sammeln uns im Inneren der Burg. Der Feind greift von allen Seiten an, so dass wir unserer Kräfte verteilen müssen, doch nirgends mit massiven Problemen rechnen müssen.
Die Takeda klettern über die erste Mauer in den vorgeschobenen Burghof. Unsere Bogenschützen auf zwei Mauerreihen haben ein gutes Schussfeld, Mönche stehen bereit, um sie mit ihren Naginata in Empfang zu nehmen, sollten sie tatsächlich den nächsten Mauerwall überwinden wollen.

Auf der gegenüberliegenden Seite, versuchen die Takeda direkt die hohen Wälle der inneren Festung zu erklimmen. Sie sind allerdings oben angekommen zu erschöpft, dass ein fester Schlachtruf unsere Mönche ausreicht, um sie die Mauern wieder herunterpurzeln zu lassen.

Die Takedareserve mag diesmal nicht eingreifen.
So wehen weiterhin die schwarzen Fahnen der Uesugi über Uzen.
Dauert ein wenig, bis die Zeit abgelaufen ist.... aber...
Die Verlustrate zeigt, dass wir eine zweite Welle vielleicht noch verkraftet hätten, die dritte wahrscheinlich nicht.
Kenshin kommt derweil in Mikawa an und besiegt die örtliche Garnision.
Shimosa und Totomi fallen im Winter 1571 unverteidigt.

In Echigo hat sich derweil die Entsatzarmee für Uzen versammelt.
Frühling 1572 - Der letzte Kampf der Satake
Die Satake hatten ihre Heimatprovinz bisher tapfer gehalten. Nun mussten sie sich zu ihrem späten Bedauern dem Krieg gegen uns anschließen. Ihr Daimyo Satake Toshikiyo beweist den Geist eines wahren Samurai und versteckt sich nicht hinter den Burgmauern, sondern tritt unserem Einmarsch in offener Feldschlacht entgegen.
Mitsusuke weiss ihren Mut zu würdigen.
In dieser Schlacht dürfen wir Pavesen zum Schutz unserer Bogenschützen aufstellen. Da je nach Untergrund die Aufstellung behindert wird, ist unsere Schlachtordnung etwas stärker auseinandergezogen als sonst. Doch die Ausnutzung dieses Vorteils wird uns viele Verluste ersparen.
Vorgeschoben haben wir Ninja versteckt, die den Satake in den Rücken fallen sollen, Yari-Kavallerie bleibt in Reserve.
Die Satake rücken geordnet vor, kaum gestört durch den Beschuss unserer Mangen.
Meist schießen diese Belagerungswaffen zwar ungenau, aber mit einem Volltreffer, kann es schon einmal den feindlichen Daimyo erwischen.
Doch die Satake haben genug Generäle dabei. Unsere Yari-Kavallerie kontert auf der linken Flanke einen Vorstoß ihrer Reiter.
Unsere Reiter nutzen den Schwung aus, um auf der linken Flanke anzugreifen. Die Ninja eilen zu ihrer Unterstützung.
Hier sehen wir das Duell der Bogenschützen im Zentrum und die Abwehr eines Reitervorstoßes auf unserer rechten Flanke.
Die Statistik zeigt den Wert der Pavesen und unsere Unerfahrenheit im Umgang mit Kavallerie.
Die zweite Schlacht von Uzen
Diesmal bringen die Takeda nur noch 4000 Mann mit, sie konnten die geschlagene Armee nicht ersetzen.
Wir beschränken uns auf einige Unterschiede zur ersten Schlacht statt einen kompletten Bericht zu liefern.
Die Takeda haben diesmal mehr Bogenschützen in ihrer ersten Angriffswelle, aber wir haben auch mehr Mönchsbögen auf den Mauern.
Trotzdem haben wir nicht auf allen Seiten genug Schützen, um die Takeda-Schützen zurück zu schlagen. Da sie aber ohne Nahkampfunterstützung verteilt sind, wagen wir auf einer Seite einen Ausfall.
Beim Versuch, seinen Schützen zu helfen, stirbt dann auch der Takeda-General.
Die Takedareserve bleibt wie gehabt passiv.
Und die Schlacht wird deshalb gewonnen.
Unser General überlebt allerdings auch nicht, wir können aber sogleich einen neuen rekrutieren.

Im Herbst 1572 rebellieren die nördlichen beiden Provinzen die den Takeda geblieben sind. Nein, diesmal haben wir nichts damit zu tun! Unsere Aufrührer sind im Westen unterwegs!
Gleichzeitig entdeckt einer unserer Ninja, dass eine Takeda-Armee aus ihrer letzten verbliebenen Provinz Miyagi nach Süden marschiert.
Könnte die Straße von Uzen nach Miyagi ungedeckt sein?
Sie könnte!
So enden die stolzen Takeda im Herbst 1572!

Somit ist der Nordfeldzug abgeschlossen. Eine Armee wird im Norden bleiben, um die Rebellenprovinzen einzusammeln und möglicherweise die Date im Schach zu halten. Die übrigen können nach Westen abziehen. Insbesondere die neuen Truppen aus Echigo haben wir gar nicht gebraucht.
Bis jetzt hat für dieses Spiel Sun Tsu Recht behalten. Wenn man gut vorbereitet ist, muss man keine verlustreiche Schlachten schlagen.