von Stoertebeker » So 02.01.2005, 18:39
Also gut, ich habe mich mal mit dem diesbezüglichen Thread im Paradoxforum auseinandergesetzt und habe dabei folgendes festgestellt:
Die Größe des Landes ist gar nicht mal so entscheidend. Vor allem ab einer Größe von mehr als 8 Provinzen verteuert sich die Forschung pro weiterer Provinz nur um 2,5%. Insgesamt wird die Forschung aufgrund von Größe und Religion (nicht Tech-Gruppe) nie mehr als 3* so teuer, wie sie ursprünglich war.
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Bedeutet: Ab einer Größe von ungefähr 80 Provinzen expandiert es sich noch ungenierter als zuvor, weil die Forschung überhaupt nicht mehr teurer wird. Kolonien unter 1000 Einwohnern zählen übrigens nicht mit. Nur wenn man vorhat, das ganze Spiel hindurch mit wenig Provinzen zu bestreiten, (weniger als 8) sollte man bei der Wahl derselben vorsichtig sein.
Viel wichtiger erschienen mir dagegen der „Ahead-of-Time-Multiplier“, der besagt, das sämtliche Forschung, die eigentlich noch gar nicht „dran“ ist, viel viel mehr kostet, als solche Forschung, die den Machern historisch korrekt erscheint:
Landlevel 9 Beispielsweise ist erst 1492 „an der Reihe“. Wer es aber nur 5 Jahre vorher erforschen will, bezahlt mehr als den doppelten Preis für diese Forschung als jemand, der erst nach 1492 daran forscht. (1,5+(Differenz von „korrektem“ Jahr“ und tatsächlichem Beginn der Forschung) /10)=2. Der Zeit 5 Jahre voraus sein zu wollen, kostet also das 2,5-fache des üblichen Preises, usw..
Daraus ergibt sich, dass es keinen Sinn macht, in der Forschung einen allzu großen Vorsprung vor allen anderen herausholen zu wollen.
Die Berechnung des Nachbarbonus’ konnte ich nicht komplett entziffern, er hängt jedenfalls von dem Rückstand des eigenen Landes hinter dem Level des höchstentwickelten Landes innerhalb der eigenen Techgruppe zusammen.
Die Auswirkungen der Innenpolitik sind bekannt, die von Religion und Techgruppenzugehörigkeit, denke ich, auch.
Für die Diskussion, ob man besser mit Riesenreichen oder Kleinstaaten forscht, ergibt sich folgende Faustregel:
Hast Du ein reiches kleines Land mit guten Monarchen (dies ist sehr wichtig, gerade bei kleinen Ländern haben die Monarchenboni enormen Anteil an der Forschung: Insgesamt kommen, auf allen 4 Gebieten je nach Fähigkeit des Monarchen zwischen 100 und 400 Dukaten im Jahr zusammen, dazu ja auch noch die Stabboni), sollte man aus Forschungszwecken lieber klein bleiben. Jede neue Provinz beispielsweise, die sich Mecklemburg, mit Einnahmen von insgesamt 100 und einem 5er Monarchen, der mit insgesamt 240 zum Budget beiträgt, dazu einem Handel von 20 D jährlich, müsste, um die Forschung nicht zu verlangsamen, 10% zu diesem Budget hinzufügen: Also 36 D. In diese Überlegungen ist noch nicht möglicher Nachbarschaftsbonus eingegangen, von dem kleine Länder ja auch stärker profitieren als große.
Allerdings sollte als Faustregel ausreichen, nicht immer und unbedingt die allerärmsten Provinzen zu nehmen. Schließlich ist Expansion ja immer noch das A und O des Spiels. Außerdem ist die Forschung auf dem Marinesektor meines Erachtens relativ wertlos, sodass dadurch die Vorteile des Monarchenbonus' ebenfalls relativiert werden, da dieser ja nicht nach Belieben aufgeteilt werden kann.
Meine Faustregel ist, am Anfang möglichst keine Provinzen zu nehmen, die eine BT von weniger als 5 haben und solche auch zunächst nicht zu kolonisieren, es sei denn, sie liefern einen sehr wertvollen Rohstoff. Bei Provinzen mit fremder Kultur und Reilgion liegt die Grenze noch höher. So sollte es möglich sein, forschungsmäßig zumindest nicht allzu weit zurückzufallen.
Wer allerdings ohnehin die Weltherrschaft anstrebt, der kann auf all jene Überlegungen getrost pfeifen, da er die Grenze von80 Provinzen schnell erreicht haben wird.
Das Ganze ist übrigens von hier:
http://forum.paradoxplaza.com/forum/sho ... p?t=157925
geklaut.
Also gut, ich habe mich mal mit dem diesbezüglichen Thread im Paradoxforum auseinandergesetzt und habe dabei folgendes festgestellt:
Die Größe des Landes ist gar nicht mal so entscheidend. Vor allem ab einer Größe von mehr als 8 Provinzen verteuert sich die Forschung pro weiterer Provinz nur um 2,5%. Insgesamt wird die Forschung aufgrund von Größe und Religion (nicht Tech-Gruppe) nie mehr als 3* so teuer, wie sie ursprünglich war.
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Bedeutet: Ab einer Größe von ungefähr 80 Provinzen expandiert es sich noch ungenierter als zuvor, weil die Forschung überhaupt nicht mehr teurer wird. Kolonien unter 1000 Einwohnern zählen übrigens nicht mit. Nur wenn man vorhat, das ganze Spiel hindurch mit wenig Provinzen zu bestreiten, (weniger als 8) sollte man bei der Wahl derselben vorsichtig sein.
Viel wichtiger erschienen mir dagegen der „Ahead-of-Time-Multiplier“, der besagt, das sämtliche Forschung, die eigentlich noch gar nicht „dran“ ist, viel viel mehr kostet, als solche Forschung, die den Machern historisch korrekt erscheint:
Landlevel 9 Beispielsweise ist erst 1492 „an der Reihe“. Wer es aber nur 5 Jahre vorher erforschen will, bezahlt mehr als den doppelten Preis für diese Forschung als jemand, der erst nach 1492 daran forscht. (1,5+(Differenz von „korrektem“ Jahr“ und tatsächlichem Beginn der Forschung) /10)=2. Der Zeit 5 Jahre voraus sein zu wollen, kostet also das 2,5-fache des üblichen Preises, usw..
Daraus ergibt sich, dass es keinen Sinn macht, in der Forschung einen allzu großen Vorsprung vor allen anderen herausholen zu wollen.
Die Berechnung des Nachbarbonus’ konnte ich nicht komplett entziffern, er hängt jedenfalls von dem Rückstand des eigenen Landes hinter dem Level des höchstentwickelten Landes innerhalb der eigenen Techgruppe zusammen.
Die Auswirkungen der Innenpolitik sind bekannt, die von Religion und Techgruppenzugehörigkeit, denke ich, auch.
Für die Diskussion, ob man besser mit Riesenreichen oder Kleinstaaten forscht, ergibt sich folgende Faustregel:
Hast Du ein reiches kleines Land mit guten Monarchen (dies ist sehr wichtig, gerade bei kleinen Ländern haben die Monarchenboni enormen Anteil an der Forschung: Insgesamt kommen, auf allen 4 Gebieten je nach Fähigkeit des Monarchen zwischen 100 und 400 Dukaten im Jahr zusammen, dazu ja auch noch die Stabboni), sollte man aus Forschungszwecken lieber klein bleiben. Jede neue Provinz beispielsweise, die sich Mecklemburg, mit Einnahmen von insgesamt 100 und einem 5er Monarchen, der mit insgesamt 240 zum Budget beiträgt, dazu einem Handel von 20 D jährlich, müsste, um die Forschung nicht zu verlangsamen, 10% zu diesem Budget hinzufügen: Also 36 D. In diese Überlegungen ist noch nicht möglicher Nachbarschaftsbonus eingegangen, von dem kleine Länder ja auch stärker profitieren als große.
Allerdings sollte als Faustregel ausreichen, nicht immer und unbedingt die allerärmsten Provinzen zu nehmen. Schließlich ist Expansion ja immer noch das A und O des Spiels. Außerdem ist die Forschung auf dem Marinesektor meines Erachtens relativ wertlos, sodass dadurch die Vorteile des Monarchenbonus' ebenfalls relativiert werden, da dieser ja nicht nach Belieben aufgeteilt werden kann.
Meine Faustregel ist, am Anfang möglichst keine Provinzen zu nehmen, die eine BT von weniger als 5 haben und solche auch zunächst nicht zu kolonisieren, es sei denn, sie liefern einen sehr wertvollen Rohstoff. Bei Provinzen mit fremder Kultur und Reilgion liegt die Grenze noch höher. So sollte es möglich sein, forschungsmäßig zumindest nicht allzu weit zurückzufallen.
Wer allerdings ohnehin die Weltherrschaft anstrebt, der kann auf all jene Überlegungen getrost pfeifen, da er die Grenze von80 Provinzen schnell erreicht haben wird.
Das Ganze ist übrigens von hier:
[url]http://forum.paradoxplaza.com/forum/showthread.php?t=157925[/url]
geklaut.