von derblaueClaus » Sa 09.07.2011, 17:11
Wenn ihr historische Authentizität sucht, seid ihr leider meiner Meinung nach bei EU:Rome falsch.
Es gibt zwar einen Senat der auch einen gewissen Einfluss hat. So kann es beispielsweise sein das euch die werten Senatoren zu einem Friedensschluss zwingen den ihr garnicht wollt oder umgekehrt einen Frieden verhindern, den ihr gerne schließen wolltet. Soviel zum positiven.
Allerdings gibt es nur einen Konsul, desweiteren ist der Senat in mehrere Fraktionsblöcke unterteilt,also nicht nur Popularen und Optimaten. Die Popularen sind zwar vorhanden, blockieren aber jegliche Aktion. Wirkliche Reformen sind mit ihnen nicht möglich. Die Optimaten teilen sich aber in verschieden Blöcke wie Militäristen, Religiöse, Händler etc. Das ganze Spiel trifft das republikanische meiner Ansicht nach nicht wirklich. Dazu kommt noch Micromanagement vom heftigsten. Anstatt also die Posten wie Quästor und Prätor automatisch durch den Senat besetzen zu lassen müsst ihr alle Posten selber verteilen. Dazu kommen noch unzählige kleine Titel und Pöstchen wie Pontifex oder Tribun die ihr auch tunlichst vergeben solltet, da Personen ohne Titel mit der Zeit zu den Popularen wechseln. Nicht zu vergessen Gouverneure, schließlich will euer Prokunsul nach seiner Amtszeit auch etwas zum ausplündern haben.

Das ganze Prozedere dürft ihr ca. jeder Jahr wiederholen was mich nach einigen Spielstunden sehr genervt hat.
Wenn euch das aber alles nicht stört, vielleicht im Gegenteil eher begeistert und ihr euch mit dem EU3-Kampfsystem anfreunden könnt dann greift (inkl. Vae Victis) zu. Ansonsten lasst lieber die Finger davon und wartet mit mir auf ein wirklich würdiges Romspiel.
Wenn ihr historische Authentizität sucht, seid ihr leider meiner Meinung nach bei EU:Rome falsch.
Es gibt zwar einen Senat der auch einen gewissen Einfluss hat. So kann es beispielsweise sein das euch die werten Senatoren zu einem Friedensschluss zwingen den ihr garnicht wollt oder umgekehrt einen Frieden verhindern, den ihr gerne schließen wolltet. Soviel zum positiven.
Allerdings gibt es nur einen Konsul, desweiteren ist der Senat in mehrere Fraktionsblöcke unterteilt,also nicht nur Popularen und Optimaten. Die Popularen sind zwar vorhanden, blockieren aber jegliche Aktion. Wirkliche Reformen sind mit ihnen nicht möglich. Die Optimaten teilen sich aber in verschieden Blöcke wie Militäristen, Religiöse, Händler etc. Das ganze Spiel trifft das republikanische meiner Ansicht nach nicht wirklich. Dazu kommt noch Micromanagement vom heftigsten. Anstatt also die Posten wie Quästor und Prätor automatisch durch den Senat besetzen zu lassen müsst ihr alle Posten selber verteilen. Dazu kommen noch unzählige kleine Titel und Pöstchen wie Pontifex oder Tribun die ihr auch tunlichst vergeben solltet, da Personen ohne Titel mit der Zeit zu den Popularen wechseln. Nicht zu vergessen Gouverneure, schließlich will euer Prokunsul nach seiner Amtszeit auch etwas zum ausplündern haben. ;) Das ganze Prozedere dürft ihr ca. jeder Jahr wiederholen was mich nach einigen Spielstunden sehr genervt hat.
Wenn euch das aber alles nicht stört, vielleicht im Gegenteil eher begeistert und ihr euch mit dem EU3-Kampfsystem anfreunden könnt dann greift (inkl. Vae Victis) zu. Ansonsten lasst lieber die Finger davon und wartet mit mir auf ein wirklich würdiges Romspiel.