Zug 58 - Ende August 1863
II. Der Westen (Teil 2)
5. Tennessee
Wie bereits im letzten Update angedeutet hat General Grant meine Streitkräfte bei Winchester doch ein wenig überraschend angegriffen. Obwohl meine Truppen in gut ausgebauten Verteidigungspositionen lagen, zogen sich die Yankees nach den ersten Angriffswellen nicht zurück, sondern griffen mit großer Intensität weiter an. Am Ende mussten sich meine Soldaten dann der numerischen Überlegenheit geschlagen geben:
Über einen langen Zeitraum konnte ich diese Konfrontation hinauszögern, nun hat mir mein Gegner zum ersten Mal in Ost-Tennessee meine Grenzen aufgezeigt. Aufgrund dieser Niederlage habe ich einen Generalrückzug im gesamten Staat befohlen.
Meine geschlagenen Einheiten werden nun nach Chattanooga abrücken:
Der Oberbefehlshaber der Tennessee-Armee, General Albert S. Johnston, wird sich ebenfalls dorthin begeben und zukunftig nur noch die Korps von Holmes und Bonham befehligen. Die restlichen Streitkräfte im Westen des Staates werden unter Joseph E. Johnston zusammengefasst.
General Pemberton, dessen Division den Befehl bekommen hatte gegen Corinth vorzugehen, erlitt eine weiter Niederlage für die Konföderation:
Es gelang ihm nicht die Verteidigung unter Unionsgeneral Rufus King entscheidend zu schwächen. Pembertons Division wird daher nach Chattanooga beordert, um meine dortigen Einheiten zu verstärken. Auf dem folgenden Bild ist auch General Albert Johnston zu erkennen, der sein HQ schon seit einigen Monaten bei Tuscumbia aufgeschlagen hatte:
Östlich von Chattanooga kam es dann zu einem weiteren Rückschlag für den Süden. Wheelers Kavallerie, die bei Decatur Position bezogen hatte, um den Feind bei Knoxville unter Kontrolle zu halten, stieß überaschend auf einen schnell vorrückenden Unionsverband und wurde komplett aufgerieben:
Wheeler selbst kam mit dem Leben davon und wurde umgehend nach Arkansas versetzt, um die dortige Reiterei zu übernehmen. (Siehe voriges Update) Chattanooga wird nach dem Fall von Decatur nun zukünftig von zwei Seiten (NW und NO) bedroht:
Sollte die Stadt fallen, steht dem Feind der Weg nach Atlanta offen...
Im Westen von Tennessee kam es dagegen bei Humboldt nicht zur erhofften Entscheidungsschlacht. Sowohl meine Verbände unter Polk als auch die Yankees unter McDowell lagen sich tatenlos gegenüber. Keine Seite konnte sich zum Angriff durchringen. Aufgrund meiner Niederlage gegen Grant hab ich nun schweren Herzens beschlossen, meine Offensive abzubrechen und den Rückzug in Richtung Memphis anzutreten:
Aus Missouri nähern sich zudem die Vebände der "Army of the West" per Flußtransport:
Wie schon weiter oben erwähnt soll Joseph Johnston in Memphis den Oberbefehl über eine neue Armee übernehmen, deren Aufgabe die Verteidigung der Stadt sein soll.
Die Offensive von Polk war von an Anfang an ein großes Risiko, allerdings kann man sie auf keinen Fall als kompletten Fehlschlag werten. Zwar konnte ich Corinth nicht zurückerobern, habe aber McDowell im Gegenzug bei Humboldt immerhin eine Niederlage zugefügt. Zudem glaube ich, dass mein Kontrahent nun noch einige Züge benötigen wird, bevor es wagen kann, Memphis direkt anzugreifen. Und Zeit ist momentan mit das Wertvollste in meiner Kriegsstrategie...
III. Sonstiges
- Die Inflation sinkt um einen Prozentpunkt.
- Aufgrund von schlechtem Wetter sinkt meine Eisenbahn-Transportkapazität.