von Jorrig » Di 19.05.2009, 08:46
GAGA Extrem hat geschrieben:Schön das es gefällt!
Zum Plutokratiebonus:
Er hat mehrere Gründe.
Erstens: Balancing. Wenn Aristokratie die Landstreitmacht stärkt, sollte die entgegensetzte Seite nicht nur gleichwertig sein, sondern ebenfalls einen militärischen Bonus geben.
Zweitens: Plutokraten bauen vielleicht keine besseren Schiffe - aber u.U. mehr und günstiger. Sieh es einfach als einen allgemeinen Bonus an, den plutokratische Seehandelsnationen aufgrund ihrer kaufmännischen (Privat)marine haben. Ob Venedig, Holland oder Portugal, alle Handelsnationen entwickeln mit der Zeit Strategien zum effizienten Seehandel. All das wird einfach mit etwas günstigeren Schiffen dargestellt.
Venedig, Holland und Portugal wären aber alles Nationen, die den Land-See-Slider wohl eher bei See gehabt hätten. Das ist also dadurch abgedeckt. Was ist mit Handelsstaaten ohne grosse Seetradition wie Flandern oder die mitteldeutschen Städte wie Nürnberg etc.? Wenn ich als Österreicher plutokratisch werden möchte, warum kann ich dann billigere Schiffe bauen? Das hat einfach keinen Sinn. Wenn ich aus Balancegründen die Plutokratie noch stärken möchte (was m.E. gar nicht notwendig ist, da die Kavallerie im späteren Spiel ohnehin unwichtiger wird), könnte man besser die bestehenden Boni verstärken. Ich hätte sonst auch eher vermutet, dass Aristokratie eben Vorteile im Krieg gibt (Diplomaten, Anführer und Kav), Plutokratie aber eher in der Wirtschaft (Handelseffizienz etc.). Wenn Plutokratie auf einmal beides gibt, gerät die Balance verloren. Ich halte übrigens auch den Produktionseffizienzbonus für Aristokraten für ungerechtfertigt (ich weiss gerade nicht, ob er hier drin ist).
[quote="GAGA Extrem"]Schön das es gefällt!
Zum Plutokratiebonus:
Er hat mehrere Gründe.
Erstens: Balancing. Wenn Aristokratie die Landstreitmacht stärkt, sollte die entgegensetzte Seite nicht nur gleichwertig sein, sondern ebenfalls einen militärischen Bonus geben.
Zweitens: Plutokraten bauen vielleicht keine besseren Schiffe - aber u.U. mehr und günstiger. Sieh es einfach als einen allgemeinen Bonus an, den plutokratische Seehandelsnationen aufgrund ihrer kaufmännischen (Privat)marine haben. Ob Venedig, Holland oder Portugal, alle Handelsnationen entwickeln mit der Zeit Strategien zum effizienten Seehandel. All das wird einfach mit etwas günstigeren Schiffen dargestellt.[/quote]
Venedig, Holland und Portugal wären aber alles Nationen, die den Land-See-Slider wohl eher bei See gehabt hätten. Das ist also dadurch abgedeckt. Was ist mit Handelsstaaten ohne grosse Seetradition wie Flandern oder die mitteldeutschen Städte wie Nürnberg etc.? Wenn ich als Österreicher plutokratisch werden möchte, warum kann ich dann billigere Schiffe bauen? Das hat einfach keinen Sinn. Wenn ich aus Balancegründen die Plutokratie noch stärken möchte (was m.E. gar nicht notwendig ist, da die Kavallerie im späteren Spiel ohnehin unwichtiger wird), könnte man besser die bestehenden Boni verstärken. Ich hätte sonst auch eher vermutet, dass Aristokratie eben Vorteile im Krieg gibt (Diplomaten, Anführer und Kav), Plutokratie aber eher in der Wirtschaft (Handelseffizienz etc.). Wenn Plutokratie auf einmal beides gibt, gerät die Balance verloren. Ich halte übrigens auch den Produktionseffizienzbonus für Aristokraten für ungerechtfertigt (ich weiss gerade nicht, ob er hier drin ist).