Twilight - ernstzunehmende Fantasy oder chick flick?

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von Al. I. Cuza » Fr 01.05.2009, 08:23

Ich verachte generell alle möglichen Verfilmungen. Die Bücher waren aber hier das Thema. :)

von simpleviolet » Fr 01.05.2009, 07:22

Die Stimme passt nicht schlecht zu Edward. Besser als die englische Original-Stimme. Ich hab den Film schon auf Englisch gesehen und die ENGLISCHE Stimme ist eine Beleidigung. Überhaupt ist die Original-Vertonung nicht gerade qualitativ ansprechend. Soweit meine Meinung. Die deutsche Stimme entspricht auch nicht meinem Favoriten, aber immer noch besser als die Originale ...

Jedoch ist der ganze Film eine Beleidigung. Fand ihn sch... und die Darsteller erst recht. Wirklich schade um das Buch =(

von Graf Radetzky » Mi 04.03.2009, 14:59

Das versteh ich. Bei der Handlung stören ein paar verschlafene Passagen echt nicht :D

von Al. I. Cuza » Mi 04.03.2009, 14:12

Ich konnte es auch nur zu Ende hören, weil ich es immer Abends (oder im Flugzeug) getan habe. Da bin ich öfters eingeschlafen :D

von Graf Radetzky » Mi 04.03.2009, 13:49

Respekt werter Cuza, dass ihr es zu Ende gehört habt!!!
Nachdem ich gnadenlos den Harry-Potter-Hype verweigert habe, dachte ich lesen wird doch den ersten Band, damit wir mal mitreden können. Ich empfand es als höchst einschläfernden Roman, in dem sich eine Love-Story für pupertierende Mädls mit einem Haufen Vampir-Platitüden mischt.
Ich bin nur bis ca. S.120 gekommen, bevor mich die Langweile übermannte.
Es gibt wohl kaum ein Vamoir-Buch mit dem man schlechter bedient ist, persönlich würde ich eher Bram Stoker und Anne Rice empfehlen, wenn man ein Vampir-Buch lesen will. Meyer liefert hier eine (billige) Neuauflage von Romeo und Julia, nämlich eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte zwischen Vampir und Mensch.

von Jorrig » Mi 04.03.2009, 10:22

Man muss ja nicht jeden Hype mitmachen. Allein schon das sehr billige Wortspiel im Titel schreckt mich nur ab. Ich habe einen Artikel über die Autorin im Spiegel gelesen, und es hat mich nicht animiert, mich näher für die Bücher zu interessieren.
Wenn ihr etwas Spannendes lesen wollt, kauft euch die Krimis von Stieg Larsson. Das ist auch eine dreiteilige Reihe (nicht fortgesetzt, weil der Autor gestorben ist), es gibt auch jede Menge Gewalt, aber das Ganze ist darüberhinaus wirklich gut und spannend geschrieben. Und dazu ist es in nur wenigen Punkten linear oder vorhersehbar.

von Le Prînglé » Mi 04.03.2009, 07:02

Al. I. Cuza hat geschrieben: Die erschaffene Welt des Übernatürlichen (Vampire, Gestaltenwandler, Werwölfe, Hybride) und ihre Geschichte, soziale Ordnung, Moral und Ethik sind überaus gut aufgebaut und erforschungswert.
Twilight, war das nicht diese rumänische Sage? :rolleyes:

Wir persönlich finden den Hype um dieses Buch unverständlich, ein Philosoph oder Hinterfragender wird hier mit Langeweile zu kämpfen haben.

Twilight, so sagen Wir, ist nichts anderes als eine Ansammlung von schleimerischen Komplimenten, verpackt in eine zerklüftete Geschichte. Die Bis(s)-Reihe, wie sie in Deutschland heißt, veranlasst viele Mädchen in Unserer Umgebung, ihren jeweiligen festen Freund vollzuplärren, bis er ihnen wutschnaubend auch endlich solch unfassbar tolle Komplimente macht.

Aber so ist das heutige Konsumverhalten halt, einfache Schriften für einfache Männer.

Twilight - ernstzunehmende Fantasy oder chick flick?

von Al. I. Cuza » Mi 04.03.2009, 01:31

Gerade habe ich das letzte Buch der Twilight Reihe zu Ende gehört (jaja, ich weiß, ich bin zu faul zu lesen ;) )

Die Geschichte ist nett, zwar sind manche Stellen (einige auch erschreckend lang) zwar unglaublich langweilig und nervtötend (eben der Teil für pubertierende Mädchen) aber insgesamt ist sie erfrischend.

Der Schreibstil erinnert an die Harry Potter Reihe, welche jedoch imho besser geschrieben ist.

Die Personen sind größtenteils einfach, durchschaubar, vorhersehbar und alles wird einem sorgfältig erklärt. Es gibt nur wenige Überaschungen entlang des Geschehens und der Entwicklung der Charakter. Wenn diese Überraschungen jedoch kommen, haben sie den gewünschten Effekt.

Die erschaffene Welt des Übernatürlichen (Vamipre, Gestaltenwandler, Werwölfe, Hybride) und ihre Geschichte, soziale Ordnung, Moral und Ethik sind überaus gut aufgebaut und erforschungswert.

Ich kann eigentlich kein endgültiges Urteil geben, denn ich bin hin und her gerissen zwischen der fantastischen Welt und der Einfachheit der Geschichte.

Wie sehen das die anderen Regenten, welche die Bücher gelesen haben? (Der Film stinkt natürlich, das steht nicht zur Debatte)

Ich freue mich schon auf Meinungen :)

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