CK Fragen zum Einstieg

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von Arminus » Sa 20.02.2010, 15:45

Wie smokey schon schrieb, manuell geht das nicht. Deswegen immer erst die zukünftigen Vasallen Eurer Herzöge belehnen, bevor Ihr den Herzog einsetzt.

von smokey » Sa 20.02.2010, 15:20

das manuelle zuweisen funktioniert leider nicht

es wird nur automatisch bei der vergabe von einem herzogtum zugewiesen

von chefkoch » Sa 20.02.2010, 15:04

Arminus hat geschrieben:ich zumindest gründe gerne Bistümer, die dann frischgebackene Herzöge als Vasallen erhalten.
Wie kann ich denn meinen Vasallen andere Vasallen als Vasall zuweisen? Ich hab gerade weit über 50 Grafen als direkte Vasallen und würde davon liebend gern einige meinen Herzögen zuweisen.

von Performer » Fr 24.10.2008, 12:15

Oder ihr reduziert einfach die Truppenunterstützung. Entweder den Regler ganz nach links, dann trocknen eure Truppenallerdings rasch aus. Oder ihr pendelt das auf 0 oder knapp drüber ein, je nachdem, was ihr euch vom Krieg erhofft.

von sheep-dodger » Fr 24.10.2008, 10:26

Die einzige Möglichkeit wäre gewesen die Truppen vorher selbst zu rekrutieren und den Krieg selber in die Hand zu nehmen, wenn der Kaiser eure Truppen erst einmal hat ist es zu spät.

von Ripperman » Fr 24.10.2008, 08:53

Als Herzog von Österreich bin ich *leider* Vasall des Deutschen Königs. Dummerweise führt der anscheinend gerne Krieg.
Zuerst ein Krieg gegen Toscana das sich wohl für Unabhängig erklärte, dieser Krieg dauerte knapp 1 1/2 Spieljahre aber ich konnte mich da raushalten.

Aber jetzt führt Deutschland Krieg gegen Frankreich-Savoyen. Da ständig eine Meldung kam das ich meine Truppen schicken soll und meine Loyalität auch immer geringer wurde habe ich dann doch zugestimmt und nun werden meine Truppen irgendwo an der Grenze zu Frankreich verheizt.
Gibts denn keine Möglichkeit meine Truppen wieder irgendwie zurückzuholen?

Abgesehen davon geht meine Wirtschaft gerade den Bach runter, ich hab schon -166, meine Schatzkammer ist leer.
Der Krieg dauert schon knapp 1 Spieljahr und kein Ende in Sicht.
Gibts denn keine Möglichkeit da selbst irgendwie einzugreifen oder ist man da völlig dem König ausgeliefert?

von Performer » Mi 22.10.2008, 17:09

In der Regel versucht der Konkurrent, einen Gegenanschlag zu verüben. Das kann er sogar ein, zweimal machen ... kann sehr unangenehm werden. Leg dir also einen guten Chefspion zu.

von Ripperman » Do 16.10.2008, 10:43

Ja das mit dem Geld stimmt, der König erhöht die Abgaben vor allem bei Kriegen. Wobei sich der Deutsche König ja fast ständig im Krieg befindet.
Ist es möglich sich als Herzog von seinem König loszusagen?

Auch bei den Attentaten komm ich nicht ganz dahinter.
Hab einen Konkurrenten gemeuchelt, wenn dessen Vater (hoffentlich) bald das zeitliche segnet erbt mein Herzog die Ländereien.
Was mich verwundert hat ist, das ich nur etwas von meinem Ruf und der Frömmigkeit eingebüßt habe.
Ich dachte eher das man mir den Krieg erklärt wenn das Attentat auffliegt, aber nix.

von Daniel90 » Di 14.10.2008, 20:36

Freut mich, dass dir das Spiel so gut gefällt. Ist ja eines der besten Paradox-Spiele (wenn nicht das beste).

Zu deinen Problemen:

Finanzen:
Die Änderungen an den Finanzen könnte mit deinem Lehnsherrn zusammenhängen (wenn du als Herzog oder Graf spielst). Dann kann es sein, das dein Lehnsherr den Scutage (also die Abgaben, die die Vasallen zahlen müssen) erhöht. Das führt leider dazu, dass die Einkommen, vor allem bei Grafen, gegen 0 sinken.

Forschung:
Wie die Forschung genau funktioniert kann ich dir auch nicht sagen. Hängt wohl meistens mit dem Glück zusammen. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass sich die Forschungen schneller weiterentwickelt, wenn man die Forschung Wissenschaft (oder zumindest Universität) entwickelt hat. Bei meinen Spielen mit Byzanz hat sich die Forschung immer schneller entwickelt als mit anderen Nationen.

von Ripperman » Mo 13.10.2008, 21:16

Ein feines Spiel muss ich sagen, bin zufällig darüber gestolpert und es macht einen Menge Spaß.
Hab auch DV sowie die Deutsche-Sprachdatei drauf.

Aber es gibt da 2 Dinge die ich nicht ganz verstehe.
Zum einen mit den Finanzen, aus irgend einem Grund fallen manchmal meine Einnahmen fast gegen Null und ich weis nicht warum.
Keine Diebesgilde oder soetwas was ja auch manchmal vorkommt. Ist das ein Bug?

Desweiteren mit der Technologie-Forschung.
Manchmal dauert es jahre bis überhaupt was kommt und manchmal kommen plötzlich 2 Erfindungen hintereinander, richtig steuern kann man das nicht oder?

Was mir auffällt ist das die oben genannten Dinge sich wieder regeln wenn man neu lädt, also dann sind meine Finanzen meist wieder in Ordnung und meist kommt dann auch eine neue Erfindung.
Mir scheint da irgend ein Spielproblem vorzuliegen.



Musste auch schon ziemlich viel lachen. Mein Fürst hat doch tatsächlich 2 warme Brüder gezeugt (also die später *homosexuell* wurden, wie es dort tatsächlich stand)
Naja um einen halbwegs würdigen Nachfolger zu zeugen, hab ich die Alte gemeuchelt und ihn neu verheiratet, dummerweise starb er einen Tag nach der Vermählung, der gute hat wohl die Nacht mit der 17jährigen nicht überlebt.
Also Lacher hat man auch einige bei dem Spiel.

von Arminus » So 11.05.2008, 20:16

Die ganzen Militärtechs verbessern Eure Truppen nur, aber Ihr erhaltet nicht mehr dadurch...

von Spartan » Sa 10.05.2008, 11:46

Ach und noch etwa bezügllich Technologie und deren Auswirkungen. Wenn ich z.B. Fortschritte im Bereich plate mail erziele, erhalte ich dann mehr Ritter ?

/edit: das die Erweiterung meines Imperiums zu einfach vonstatten ging, könnte auch mit den lokalisierten Dateien zusammenhängen, welche ich vorher über die Originalversion von DV kopiert hatte und bei der bestimmte Inventions gar nicht erst getriggert wurden. Nachdem ich wegen häufigen crashes eine Neuinstallation vornehmen mußte und nun komplett in englisch spiele, hat mein Herrscher auch Freunde und Rivalen, der Stabilitätswert verändert sich (war vorher immer 0) und außerdem sterben gelegentlich weibliche Höflinge aufgrund von Fehlgeburten. Was ärgerlich sein kann, wenn es sich dabei um Funktionsträger mit guten stats handelt.

von Arminus » Sa 10.05.2008, 11:35

Zu einfach? Hm, schon ein paar Generationswechsel gehabt? Das bringt oft mehr Spannung, als gut ist... :D

von Spartan » Sa 10.05.2008, 10:56

Noch ein paar Fragen zu den Erfahrungen, welche ich bisher sammeln konnte:

Bevor ich die deutschen Sprachdateien aufgespielt und nun ein neues Spiel gestartet habe, hatte ich innerhalb von 30 Jahren das Herzogtum Apulien zum Königreich Sizilien ausgebaut und mit 9 Vasallen insgesamt 18 Provinzen regiert. Immer wenn genügend Prestige vorhanden war, erhob ich einen Titelanspruch - wobei mein BB nie so tief fiel, daß meine Vasallen sinkende Loyalitätswerte aufwiesen. Lediglich in einem Fall durfte ich mir eine Provinz nachträglich zurückerobern. Dabei habe ich weder die voreingestellten Steuersätze justieren, noch die Gesetze verändern, oder die Machtverhältnisse innerhalb der Provinzen beinflussen müssen. Schwierigkeitsgrad und KI-Agressivität waren beide auf normal eingestellt.

Nun weiß ich nicht, ob es an der Startposition lag und ich habe ja auch nur die ersten 30 Jahre mit Apulien/Sizilien verbracht. Aber ich fand es eigentlich schon fast zu einfach und hatte das Gefühl, daß einen ab 6+ Provinzen kaum noch etwas stoppen kann und das Ganze irgendwann zum Selbstläufer wird. Was bietet sich bezüglich Schwierigkeitsgrad und Herzogtum denn an, um ein ausgewogeneres Verhältnis zu erreichen ?

Und wenn ich Bistümer errichte, können die Vasallen-Bischöfe dann auch zum Papst gewählt werden ? Falls ja, welche Vorteile bringt die Kontrolle ?

von Spartan » Do 08.05.2008, 11:03

Ich habe das Herzogtum Apulien gewählt. Das ist insofern günstig, weil Titelansprüche bereits vorhanden sind und im Süden die Moslems sitzen. Wenn man die vertreibt, kann man den Titel eines Königs von Sizilien erschaffen. Von der Spielweise habe ich mich auf Kriegsführung verlegt und mittlerweile gehört mir halb Italien. Außerdem besitze ich nun DV, was die Übersicht doch vereinfacht.

Das sind Dinge, die ich einem Umsteiger von anderen Paradox-Titeln auch ans Herz legen würde. Im Gegensatz zu Vicky oder EU sollte man sich nicht erst auf zugrunde liegende Basiselemente konzentrieren und diese später zu einem Gesamtbild verknüpfen. CK läßt sich besser aus der Makroperspektive verstehen, in dem man einfach Handlungen vollzieht und beobachtet, wie die KI darauf reagiert und wo die Zusammenhänge liegen. Eine reine Fokussierung auf Erbschaftsangelegenheiten ist dagegen für den Einstieg nicht zu empfehlen, zumal wenn einem der Ledger von Deus Vult fehlt.

von Arminus » Do 08.05.2008, 08:17

Spartan hat geschrieben:Verheiraten läßt sich nur mein aktueller Herrscher, sowie dessen Kinder. Nicht jedoch Abkömmlinge von Geschwistern oder Höflingen.
Alles an Eurem Hof, was Euren Nachnahmen trägt, also Teil Eurer Dynastie ist, könnt Ihr verheiraten. Also auch die Abkömmlinge von Geschwistern, wenn diese denn Brüder sind.
Spartan hat geschrieben:Wozu überhaupt die ganzen Höflinge ? Im Prinzip brauche ich doch nur soviel, um die vakanten Positionen bestmöglich zu besetzen. Die Vergabe eines Titels an einen Höfling würde lediglich in Frage kommen, wenn ich nicht genug geeigneten Nachwuchs hätte, oder falls die Anzahl der eigenen Provinzen die Fähigkeiten meines Herzogs übersteigt. Oder täusche ich mich hier ?
Nicht wirklich. Höflinge taugen als Berater, die Frauen auch als Ehepartner für Euren Nachwuchs. Es ist aber vor allem nie schlecht, genügend Höflinge mit kirchlicher Ausbildung zu haben, ich zumindest gründe gerne Bistümer, die dann frischgebackene Herzöge als Vasallen erhalten. Das sorgt dafür, dass die Grafschaften, die meinen Herzögen lehnspflichtig sind, nicht aus dem Reich vererbet werden.
Was die weltlichen Titel angeht, die sollten natürlich immer in den Händen Eurer Sippe bleiben. Allerdings ist auch hierbei zu beachten, dass ein Herzog möglichst nie einen anderen beerben kann, denn damit geht Euch ein Vasall abhanden und ein anderer wird unnötig stärker. Hier also können Höflinge auch sehr nützlich sein. Ich ernenne gerne einen Sprößling der langgedienten Marschallsfamilie zum Herzog, nachdem ich ihm mit einer meiner Töchter verheiratet habe, was die Loyalität stark erhöht...

von smokey » Mo 05.05.2008, 23:53

nicht nur vor dem sohn des bruders sondern auch vorm bruder

zuerst sind die ganzen söhne an der reihe... danach die töchter (oder besser gesagt die söhne der töchter) und erst danach die brüder/deren söhne

ich finde die höflinge schon praktisch... wenn alles durch verwande besetzt wird kann es irgendwann mal passieren dass die inzucht an der dynastie nagt ;)

ausserdem vergeb ich mittlerweile auch lieber titel an höflinge (bevorzugt denen die mit den töchtern des herrschers verheiratet sind) als an undankbare und hinterlistigen neffen usw :D

verheiraten kannst du alle charaktere die den gleichen nachnamen haben... also quasi zur dynastie gehören

also z.b. auch abkömmlinge von brüdern, onkel usw

von Numinor » Mo 05.05.2008, 23:15

Weibliche Charaktere können keine Nachfolger werden.
Aber je nach Erbrecht, ein Sohn der Tochter.
Der Sohn der Tochter müsste dann vor dem Sohn des Bruders kommen.

von Spartan » Mo 05.05.2008, 21:31

Ich spiele CK 1.05. Bezüglich DV wollte ich erst schauen, ob mir das game zusagt, denn die expansion kostet soviel wie das Hauptspiel.
Klingt relativ kompliziert, aber wenn das System dahinter verstanden ist, dann ist es einfacher.
Das ist soweit schon einleuchtend, auch wenn ich es bis jetzt noch nicht erfolgreich umsetzen konnte. Ich habe mal den Bridefinder heruntergeladen, um mir die Suche zu erleichtern.

Wo ich allerdings noch nicht so ganz hintergestiegen bin, ist das System mit den Höflingen. Einerseits bekomme ich jedesmal Meldung, wenn eines von deren Kinder seine Ausbildung beendet, andererseits kann ich diese Figuren doch nicht direkt einsetzen. Verheiraten läßt sich nur mein aktueller Herrscher, sowie dessen Kinder. Nicht jedoch Abkömmlinge von Geschwistern oder Höflingen.

Wozu überhaupt die ganzen Höflinge ? Im Prinzip brauche ich doch nur soviel, um die vakanten Positionen bestmöglich zu besetzen. Die Vergabe eines Titels an einen Höfling würde lediglich in Frage kommen, wenn ich nicht genug geeigneten Nachwuchs hätte, oder falls die Anzahl der eigenen Provinzen die Fähigkeiten meines Herzogs übersteigt. Oder täusche ich mich hier ?

Im aktuellen Spiel ist mein Herzog von Flandern gerade Witwer und wieder auf Brautsuche. Dabei findet er nun vorwiegend Verwalterinnen und andere Höflingsfrauen. Eine solche Verbindung würde doch strategisch nur dann Sinn machen, sofern aus der ersten Ehe kein Erbfolger vorhanden wäre.

/edit: Noch eine Frage zum Thema Recht.

Ich habe per default semi-salisches Erstgeborener. Was bedeutet, daß das jeweils älteste Kind den Titel erbt, falls es stirbt das zweitälteste usw.

Nun hat mein Graf 4 Kinder im Alter unter 5 Jahren. Die ersten drei sind Söhne und das vierte ist eine Tochter.
Als potentielle Erben sind aber nur die 3 Söhne gelistet, danach der Bruder des Grafen und das Mädchen taucht überhaupt nicht auf.

Würde die Tochter denn an vierter Stelle kommen, sofern sie bereits verheiratet wäre und der Bruder des Grafen dann auf Position 5 rücken ?

von Arminus » Mo 05.05.2008, 10:29

1. Als Neuling spielt keine Grafen. Das ist bestensfalls frustrierend.

2. Patcht auf jeden Fall das Spiel auf 1.5. Wenn Ihr schreibt, dass Ihr Höflinge verheiratet, müßtet Ihr 1.0 oder 1.1 haben, in diesem Stadium war CK noch sehr unausgereift. Mit anderen Worten, Euch entgeht eine Menge an Familienevents, unzufriedenen Bastarden, Bürgerkriegen und gerichteten Kreuzzügen.

3. Zum Starten spielt mit einem Herzog, der Flandern hat eine sehr gute Ausgangsbasis, um relativ unbekümmert das Spiel kennenzulernen. Danach wählt einen norddeutschen Herzog aus und führt ein bißchen Krieg gegen die heidnischen Prussen und Balten, um Euch mit den militärischen Aspekten und der Problematik heidnischer Untertanen vertraut zu machen.

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