Rome vs. CK?

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von Nagila Hawa » Di 22.04.2008, 20:53

Im Prinzip ist doch jedes Paradox-Spiel irgendwie spezialisiert. Bei Victoria geht es um Wirtschaft und Politik, bei EU um langfristige Planung und Diplomatie, Bei Hearts of Iron um Krieg und Ressourcenmanagement und bei CK eben um Charaktere, Erbrecht und so weiter.

Rome trägt nicht umsonst das "Europa Universalis" im Namen, es hat nämlich, meiner Meinung nach, den gleichen Schwerpunkt. Dementsprechend ist die Wirtschaft und Politik nicht so umfangreich wie in Victoria, die Kriegsführung und das Ressourcenmanagement nicht so umfangreich wie in Hearts of Iron und das Charaktersystem und dessen Einfluß weit schwächer als das von CK (in der Form praktisch nur Alibifunktion um den Total-War-Fans zu winken: "Haben wir auch"). Man kann das natürlich alles kritisieren, aber mal ehrlich: Ein Spiel, daß alle Stärken vereint wäre wohl wieder ein bischen zu umfangreich. Victoria alleine ist ja schon ein Monster...

von Mantikor » Mi 16.04.2008, 10:18

Als ich es damals kaufte gab es noch keine Demo. Deswegen ging ich von falschen Voraussetzungen aus. Falls es jetzt eine geben sollte kann ich nur empfehlen sie erst ein Mal zu spielen, das schadet nie. Allerdings habe ich auch schon erlebt das bei mir eine Demo lief und das Spiel nicht. Selbst Demos schützen nicht gegen alles.

von Spocky » Mi 16.04.2008, 09:00

Ja wenn Ihr eine militiärische Simulation wollt, das seit Ihr bei CK natürlich falsch ( bei EU übrigens auch ) Da müsste man den 1095 Mod für HOI endwickeln

von Mantikor » Di 15.04.2008, 22:57

smokey hat geschrieben:also ich entscheide das bei CK genauso selbst wie bei EU

ich sehe eher bei HoI alles "vorgeschrieben" und "gesteuert" wer mit wem krieg zu führen hat und auf was man forschen sollte um wirklich mitzuhalten

das einzige was ich mir "vorschreiben" lasse gegen wen ich bei CK vorgehe (ob militärisch oder auf andere wege) ist höchstens wenn ich lust auf "RP" habe und mein herrscher von jemanden beleidigt wird oder eine feindschaft entsteht... was aber nicht zwanghaft oder dergleichen ist

geschmäcker sind zwar verschieden... ist nichts verwerfliches dabei wenn dir CK nicht gefällt... aber die "argumente" die du bisher gebracht hast sehe ich nicht wirklich als gegeben an... es scheint eher eine generelle abneigung gegen das spiel zu sein ;)

auf der einen seite kreidest du z.b. das kampfsystem und die mangelnde erfahrungssteigerung der einheiten bei CK an... bei EU aber nicht ? was ist dort so viel anders ? da siehst du nur wie es bei HoI ist und blendest die gegebenheiten bei EU aus ?

dann kritisierst du die eingeschränkte handlungsfreiheit... die ist bei CK um längen größer als bei HoI... aber da scheinst du dann nur zu sehn wie es bei EU ist (wobei man bei CK z.b. um einiges schneller/leichter einen kriegsgrund gegen jemanden bekommt als bei EU)
ich hatte mich btw bei CK nie eingeschränkt gefühlt... und wurde nie zu etwas gezwungen, ausser wenn mir der krieg von jemanden erklärt wurde... aber das ist bei EU oder HoI (dort geschieht das durch events... nicht bei CK) genauso ;)
Bei HOI und auch bei EU kann ich die Truppen bauen und erforschen die ich möchte. Bei CK kann ich das nicht. Ich kann auch jedem Land den Krieg erklären, mit Kriegsgrund oder ohne, aber bei CK geht das nicht, da muß ich mir erst einen Kriegsgrund holen.

Das mag dir vielleicht egal sein, weil du ein fanatischer CK Fan bist, ändert aber nichts an der Tatsache dass man als Spieler in seinen Möglichkeiten weitaus mehr eingeschränkt ist als in EU oder in HOI.

Der Schwerpunkt des Spiels liegt nun Mal auf der Vererbungslehre. Das kann man schon am Handbuch erkennen. Das Handbuch hat 53 beschriebene Seiten. Davon ist gerade mal eine Seite der Schlacht gewidmet während allein auf 8 Seiten die Charakterzüge, Krankheiten, die Erziehung und die Erbgesetze erläutert werden. Dann gibt es natürlich noch weitere Seiten bei dennen die Titel, Charakter der Hof unsw. erklärt werden. Einen umfangreichen Wirtschaftsteil oder Militärteil sucht man dagegen vergebens.

Natürlich muß das Spiel, diesen Teil nicht zwingend haben um gut zu sein. Allerdings sollte man auch nicht falsche Behauptungen aufstellen und den Eindruck erwecken, das CK eine Wirtschaftssimulation, ein Eroberungsspiel, oder gar ein Kreuzzugsspiel ist. Es geht in erster Linie ums Heiraten, Kinder züchten und vererben. Und das sollte man allen Interessierten sagen damit sie nicht wie ich einen Fehler machen und das Spiel kaufen obwohl sie hierfür wohlmöglich überhaupt kein Interesse haben. Denn auf der Verpackung des Spieles befindet sich diesbezüglich leider keinerlei Hinweis.

Dort steht nur das man sein Land verteidigen, große Armeen ausheben, Bündnisse schließen und mächtige Kathedralen errichten und dem Ruf des Papstes folgen kann.

Von der ganzen Erbgeschichte, ohne die im Spiel gar nichts geht, steht dort kein Wort. Irreführender könnte Werbung kaum sein.

von Performer » Di 15.04.2008, 22:05

Ein WIRKLICHES, ECHTES CK 2 wäre der Renner, finde ich.
Aber nun gut, Rome scheint ja eine gute Alternative zu sein.

von McMacki » Di 15.04.2008, 21:48

und was ist bitte mit Rittern? Waren das nicht adelige, die mitgekämpft haben? Und zwar nicht wirklich nur auf turnieren....oder was es ja auch noch gab, waren die militärischen Orden, wie der deutsche, die sich aufs kämpfen spezialisiert hatten, aber das wäre ja was anderes

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 21:25

the general hat geschrieben:Der Großteil der mittelalterlichen Soldaten waren Berufskrieger (mit Ausnahme kurzfristig einberufener Bauernmilizen). Wenn die Krieger nicht in die Schlacht zogen übten sie den Umgang mit Waffen. Übungen ersetzen jedoch keine richtige Schlacht. Deswegen denke ich schon, dass ein Krieger der eine Schlacht überlebt danach ein besserer Kämpfer ist (wenn er denn nicht Invalide wurde).
Naja, so weit ich weiß, gab es damals keine stehenden Heere, wie es das z.B. Rom nach der Mariusreform besaß. Es gab halt Söldner (werden bei CK per Event "rekrutiert"), den Adel, der sich zwar Waffen leisten konnte, aber meistens doch nur im Turnierkampf trainiert war, und die Freien.
Jeder Freie musste Militärdienst leisten, wenn es von ihm verlangt wurde, deswegen unterwarfen sich viele einem Adeligen, der ihnen Schutz versprach, ohne dass sie Militärdienst leisten müssten, der Adelige hat zum Schutz Söldner bezahlt.

Aber die regulären Armeen, die bei CK mobilisiert werden, bestehen halt größtenteils Bauern und Bürger die meistens keinerlei militärische Vorausbildung besaßen.

Ein Söldnerheer ist nicht mit einem stehenden Heer zu verwechseln.

von smokey » Di 15.04.2008, 21:12

Mantikor hat geschrieben:Mir persönlich waren die spielerischen Freiheiten in CK einfach zu eingeschränkt. Ich möchte selber entscheiden wann ich wo was baue, was ich erforsche und welche Länder ich angreife, missioniere oder annektiere. Aber bei CK wurde einem hier viel zu viel vorgeschrieben, bzw. viel zu viel über Zufallsevents gesteuert. Das mag teilweise realistisch gewesen sein, aber Realismus sollte niemals auf Kosten des Spielspaßes gehen.
also ich entscheide das bei CK genauso selbst wie bei EU

ich sehe eher bei HoI alles "vorgeschrieben" und "gesteuert" wer mit wem krieg zu führen hat und auf was man forschen sollte um wirklich mitzuhalten

das einzige was ich mir "vorschreiben" lasse gegen wen ich bei CK vorgehe (ob militärisch oder auf andere wege) ist höchstens wenn ich lust auf "RP" habe und mein herrscher von jemanden beleidigt wird oder eine feindschaft entsteht... was aber nicht zwanghaft oder dergleichen ist

geschmäcker sind zwar verschieden... ist nichts verwerfliches dabei wenn dir CK nicht gefällt... aber die "argumente" die du bisher gebracht hast sehe ich nicht wirklich als gegeben an... es scheint eher eine generelle abneigung gegen das spiel zu sein ;)

auf der einen seite kreidest du z.b. das kampfsystem und die mangelnde erfahrungssteigerung der einheiten bei CK an... bei EU aber nicht ? was ist dort so viel anders ? da siehst du nur wie es bei HoI ist und blendest die gegebenheiten bei EU aus ?

dann kritisierst du die eingeschränkte handlungsfreiheit... die ist bei CK um längen größer als bei HoI... aber da scheinst du dann nur zu sehn wie es bei EU ist (wobei man bei CK z.b. um einiges schneller/leichter einen kriegsgrund gegen jemanden bekommt als bei EU)
ich hatte mich btw bei CK nie eingeschränkt gefühlt... und wurde nie zu etwas gezwungen, ausser wenn mir der krieg von jemanden erklärt wurde... aber das ist bei EU oder HoI (dort geschieht das durch events... nicht bei CK) genauso ;)

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 21:09

Ich denke schon, dass man bei Ck sehr große Freiheiten hat. Außerdem ist es ja nicht die Schwierigkeit, ganz Europa zu erobern, sondern die eroberten Gebiete auch zu halten.
CK ist das einzige Spiel von P'dox, das schwieriger wird, je mächtiger man ist :)

von Performer » Di 15.04.2008, 21:08

Mir persönlich waren die spielerischen Freiheiten in CK einfach zu eingeschränkt. Ich möchte selber entscheiden wann ich wo was baue, was ich erforsche und welche Länder ich angreife, missioniere oder annektiere. Aber bei CK wurde einem hier viel zu viel vorgeschrieben, bzw. viel zu viel über Zufallsevents gesteuert. Das mag teilweise realistisch gewesen sein, aber Realismus sollte niemals auf Kosten des Spielspaßes gehen.
Jein. Man kann in CK sehr wohl vieles steuern, wenn auch nicht ganz direkt. Es hat aber viel Einfluss, welche Eigenschaften ich habe, wer an meinem Hof ist, in welches Geschlecht in einheirate, welche Gebäude ich in welcher Provinz baue etc..
Leider macht das Spiel das so gut wie gar nicht transparent. Erst wenn man in die Eventfiles schaut, erkennt man, wie vielschichtig CK ist. Aber das ist natürlich nicht Sinn des Spiels.
Andere Titel von Paradox zeichnen sich dadurch aus das man viele Dinge, bis ins Detail selber regeln und entscheiden kann. CK ist das krasse Gegenteil davon, man kommt sich regelrecht entmündigt vor. Und gute Spieler werden vom Spiel ohnehin stark unterfordert sein da man selbst auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad den größten Teil der Welt lange vor Ablauf der Zeit erobern kann.
Das ist wahr - CK ist zu leicht, wenn man die Spielmechanik erst einmal durchschaut hat. Lässt sich aber mit DV nachmodden, da man jetzt auch Rivalen bekommt.

von Mantikor » Di 15.04.2008, 20:58

Mir persönlich waren die spielerischen Freiheiten in CK einfach zu eingeschränkt. Ich möchte selber entscheiden wann ich wo was baue, was ich erforsche und welche Länder ich angreife, missioniere oder annektiere. Aber bei CK wurde einem hier viel zu viel vorgeschrieben, bzw. viel zu viel über Zufallsevents gesteuert. Das mag teilweise realistisch gewesen sein, aber Realismus sollte niemals auf Kosten des Spielspaßes gehen.

Andere Titel von Paradox zeichnen sich dadurch aus das man viele Dinge, bis ins Detail selber regeln und entscheiden kann. CK ist das krasse Gegenteil davon, man kommt sich regelrecht entmündigt vor. Und gute Spieler werden vom Spiel ohnehin stark unterfordert sein da man selbst auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad den größten Teil der Welt lange vor Ablauf der Zeit erobern kann.

von the general » Di 15.04.2008, 20:18

Firenwolf hat geschrieben:1. Wenn die Truppen "Erfahrung sammeln" würden, wäre das schon arg unrealistisch, da es damals kaum stehende Armeen gab.
Wusstest du, dass die Gefechtsmanöver heutzutage nur gemacht werden, damit die Soldaten im Dreck rumrutschen dürfen? ;)

Der Großteil der mittelalterlichen Soldaten waren Berufskrieger (mit Ausnahme kurzfristig einberufener Bauernmilizen). Wenn die Krieger nicht in die Schlacht zogen übten sie den Umgang mit Waffen. Übungen ersetzen jedoch keine richtige Schlacht. Deswegen denke ich schon, dass ein Krieger der eine Schlacht überlebt danach ein besserer Kämpfer ist (wenn er denn nicht Invalide wurde).

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 19:58

smokey hat geschrieben:mich zumindest würde es aber nicht stören wenn z.b. ein arabischer katholik papst werden könnte
Bei mir gab es irgendwann nur noch arabisch-katholische Päpste, nachdem ich mein arabisch-katholisches Großreich in Afrika errichtet hatte :D
(Hatte mit Palermo gespielt und per Savegame-Edit den Scheich zum Katholiken getauft :) )

von smokey » Di 15.04.2008, 19:50

Mantikor hat geschrieben:Das einzige was man während einer Schlacht tun kann, ist abwarten, Kaffe trinken und auf das Endergebnis warten oder sich zurückziehen. Unterstützungsangriffe, Reserven, Luftangriffe und andere Dinge mit dennen man wie in HOi Einfluß auf die Schlacht nehmen könnte gibt es nicht. Einfacher kann ein Kampfsystem gar nicht sein, als wenn man abwarten und gar nichts tun muß.
zu der zeit sah die kriegsführung halt noch "etwas" anders aus... und mal ehrlich... in welchem paradox spiel waren die schlachten grossartig anders als armee reinlaufen lassen und zuschauen ?
also gerade beim "kampfsystem das nicht mal mit HoI mithalten kann": welches andere paradox spiel kann das bitte ? ;)
Mantikor hat geschrieben:Man kann nicht mal entscheiden mit welchen Truppen man kämpfen möchte. Es wird zwar zwischen Bogenschützen, Ritter, Leichter Infanterie etz. unterschieden, aber mann kann ihr Anzahl nicht bestimmen, sondern muß das nehmen was einem der PC pro Provinz gerade zu Verfügung stellt.
und genau so stell ich mir das zu so einer zeit auch vor... man nimmt was man bekommt... und indirekt kann man die anzahl schon bestimmen... wenn man ein feudales system hat, hat man z.b. um einiges mehr an rittern zur verfügung
Mantikor hat geschrieben:Erfahrung sammeln die Einheiten natürlich auch nicht. Festungen kann man ebenfalls nicht bauen. Und feindliche Armeen marschieren unrealistischer Weise Tausende von Kilometern durch andere Fürstentümer ohne ein einziges Mal angegriffen zu werden.
festungen kann man nicht bauen ? klar kann man das... du kannst von überhaupt keiner festung zu ner hügelfestung... von einer hügelfestung zu einer kleinen burg usw "aufrüsten"... muss halt in der provinz erforscht sein
Mantikor hat geschrieben:Da man Ländern des gleichen Glaubens nicht grundlos den Krieg erklären darf, habe ich im Spiel fast nur gegen die Heiden Krieg geführt. Das Ergebnis war das ich bis 1250 den größten Teil des Nahen Ostens und des Baltikums kontrolliert habe und König von Basra oder so ähnlich war, während ich zu Hause noch immer der kleine Marktgraf von Freiburg war da ich meine Nachbarprovinzen nicht angreifen durfte.
vielleicht hättest du dir das spiel mal ein bisschen näher anschaun sollen anstatt nur darüber zu meckern... so wie man burgen ausbauen kann... genauso kann man sich leicht einen kriegsgrund kreeiren... einfach einen titel vom gewünschten gegner für sich beanspruchen (was prestige kostet) und schon ist eine kriegserklärung möglich
Mantikor hat geschrieben:Wirkliche Vorteile gab es durch die ganzen Eroberungen jedoch kaum. Man hat dann zwar mehr Vasallen deren Truppen man mobilisieren kann, aber da man nie sicher sagen kann wer Nachfolger wird, gehen einem durch Erbschaften ständig Gebiete verloren, die man kurz zuvor noch erobert hat.
den nachfolger kann man eigentlich sehr sicher voraussagen... und falls einem der nachfolger nicht passt dann wechselt man einfach das erbrecht (beim oberflächlichen anspielen anscheinend auch nicht gesehen dass das geht)
Mantikor hat geschrieben:Das ganze Spiel beschränkt sich hauptsächlich nur darauf zwei geeignete Kandidaten miteinander zu verheiraten, um anschließend möglichst fähige Thronfolger zu produzieren, die zudem noch viele Gebiete erben. Auf alles ander hat man nur indirekt Einfluß oder gar keinen.
das seh ich anders
Mantikor hat geschrieben:Ich habe das Spiel daher schnell wieder ins Regal gelegt. EU und HOI sind deutlich besser und werden übrigens auch von mehr Leuten gespielt als CK. Und das liegt sicherlich nicht daran das CK im Mittelalter spielt. Den Medieval 2 wird auch von vielen gespielt, das ist aber auch um Längen besser, und nicht nur wegen der Grafik.
wenn mit der menge der spieler argumentieren will, so kann man dies auch schön in der anderen richtung: ich selbst kenne kein anderes game das so alt ist und noch immer so beliebt (besonders bei mir *fg*)
Mantikor hat geschrieben:Ich hatte damals auch noch einige andere Kritikpunkte. Zum Beispiel hat es mich erheblich gestört das islamische Gelehrte Papst werden konnten und einiges mehr. Ich weiß nicht ob sie sowas mittlerweile durch einen Patch behoben haben, aber es währe wünschenswert damit wenigsten ein Mindestmaß an Realismus vorhanden ist.
ich hatte erst angefangen das spiel zu spielen als der patch 1.05 schon draussen war... und dort wird jeder der eine kirchliche erziehung geniest ein katholik (zumindest im eigenen hof wenn man einen katholiken spielt) ... hatte noch nie einen muslimen oder orthodoxen als papst gesehen

mich zumindest würde es aber nicht stören wenn z.b. ein arabischer katholik papst werden könnte

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 19:33

Mantikor hat geschrieben:Man kann nicht mal entscheiden mit welchen Truppen man kämpfen möchte. Es wird zwar zwischen Bogenschützen, Ritter, Leichter Infanterie etz. unterschieden, aber mann kann ihr Anzahl nicht bestimmen, sondern muß das nehmen was einem der PC pro Provinz gerade zu Verfügung stellt.[...] Festungen kann man ebenfalls nicht bauen. [...] Den Medieval 2 wird auch von vielen gespielt, das ist aber auch um Längen besser, und nicht nur wegen der Grafik.
[...]
Da man Ländern des gleichen Glaubens nicht grundlos den Krieg erklären darf, habe ich im Spiel fast nur gegen die Heiden Krieg geführt.
[...]
Und das sogenannte Kreuzzugssystem beschränkt sich darauf, das man Heidnischen Ländern den Krieg erklären darf, bzw. soll damit man im Ansehen des Papstes etwas steigt.[...]Unterstützungsangriffe, Reserven, Luftangriffe und andere Dinge mit dennen man wie in HOi Einfluß auf die Schlacht nehmen könnte gibt es nicht.[...]aber da man nie sicher sagen kann wer Nachfolger wird, gehen einem durch Erbschaften ständig Gebiete verloren, die man kurz zuvor noch erobert hat.
1. Man kann sehr wohl entscheiden. Es kommt nämlich darauf an, welche Gesetze man erlässt und wie viel Macht die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Bevölkerung besitzen, außerdem kann man ja noch die Kampfwerte der einzelnen Truppen beeinflussen. Wenn die Truppen "Erfahrung sammeln" würden, wäre das schon arg unrealistisch, da es damals kaum stehende Armeen gab.
2. Natürlich kann man Festungen bauen.
3. Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Bei TW geht es traditionell ums "druffhauen", während CK eine gewaltige Spieltiefe in Sachen Diplomatie und Spionage/Attentate besitzt, die kein anderes Spiel von P'dox bietet.
4. Na und? Denen kann man auch Krieg erklären, außerdem liegt ja der Sinn des Spiels darin, sich durch Hochzeiten und Attentate an die Spitze der Thronfolge zu setzen ;)
5. Da ist die Spieltiefe doch etwas größer. Zum Beispiel bei Kreuzzügen auf bestimmte Städte, Kreuzfahrereigenschaften, die Gründung von Kreuzfahrerstaaten usw.
6. Anno 1066: Mit einem gewaltigen Luftangriff von B-2-Tarnkappenbombern gelang es Wilhelm den Führer London zu erobern. Die 12-Pfund-Artillerie beschiesst Edinbourgh, während die Iren mit Fallschirmspringern in Cardiff landen. Schottische Panzer versuchen verzweifelz Edinbourgh zu halten.
7. Kommt aufs Erbrecht an.

von Mantikor » Di 15.04.2008, 19:21

Spocky hat geschrieben:Tut mir leid das ich das jetzt mal als subjektive Einzelmeinung bezeichne, aber ein paar der Punkte die Ihr ankreidet gehören eigentlich zum Spielziehl ( sein Reich zusammenzuhalten ), oder sind schlichtweg falsch (Kampfsystem taugt nichst).
Unter den Tisch fallen u.A. die hervorragende KI ( ab späteren Patchversionen ) , das hervorragend ausgearbeitete Kreuzzugsystem :rolleyes:
Es ist ein Spiel das auch im MP höchstes Vergnügen bereiten kann .
Weiterhin ist es momentan das Spiel auf das die Community ( via Public Beta ) den größten Einfluss hat und dies auch Rege nutzt.
Nicht schlecht für "Eines der schlechtesten Spiele das Paradox je gemacht" ha ;)

Spocky
Die Objektivität habt ihr sicherlich auch nicht gepachtet, sonst würdet ihr nicht ein Kampfsystem in den Himmel loben das nicht mal mit HOI mithalten kann. Das einzige was man während einer Schlacht tun kann, ist abwarten, Kaffe trinken und auf das Endergebnis warten oder sich zurückziehen. Unterstützungsangriffe, Reserven, Luftangriffe und andere Dinge mit dennen man wie in HOi Einfluß auf die Schlacht nehmen könnte gibt es nicht. Einfacher kann ein Kampfsystem gar nicht sein, als wenn man abwarten und gar nichts tun muß.

Man kann nicht mal entscheiden mit welchen Truppen man kämpfen möchte. Es wird zwar zwischen Bogenschützen, Ritter, Leichter Infanterie etz. unterschieden, aber mann kann ihr Anzahl nicht bestimmen, sondern muß das nehmen was einem der PC pro Provinz gerade zu Verfügung stellt.

Erfahrung sammeln die Einheiten natürlich auch nicht. Festungen kann man ebenfalls nicht bauen. Und feindliche Armeen marschieren unrealistischer Weise Tausende von Kilometern durch andere Fürstentümer ohne ein einziges Mal angegriffen zu werden.

Und das sogenannte Kreuzzugssystem beschränkt sich darauf, das man Heidnischen Ländern den Krieg erklären darf, bzw. soll damit man im Ansehen des Papstes etwas steigt.

Da man Ländern des gleichen Glaubens nicht grundlos den Krieg erklären darf, habe ich im Spiel fast nur gegen die Heiden Krieg geführt. Das Ergebnis war das ich bis 1250 den größten Teil des Nahen Ostens und des Baltikums kontrolliert habe und König von Basra oder so ähnlich war, während ich zu Hause noch immer der kleine Marktgraf von Freiburg war da ich meine Nachbarprovinzen nicht angreifen durfte.

Wirkliche Vorteile gab es durch die ganzen Eroberungen jedoch kaum. Man hat dann zwar mehr Vasallen deren Truppen man mobilisieren kann, aber da man nie sicher sagen kann wer Nachfolger wird, gehen einem durch Erbschaften ständig Gebiete verloren, die man kurz zuvor noch erobert hat.

Das ganze Spiel beschränkt sich hauptsächlich nur darauf zwei geeignete Kandidaten miteinander zu verheiraten, um anschließend möglichst fähige Thronfolger zu produzieren, die zudem noch viele Gebiete erben. Auf alles ander hat man nur indirekt Einfluß oder gar keinen.

Ich habe das Spiel daher schnell wieder ins Regal gelegt. EU und HOI sind deutlich besser und werden übrigens auch von mehr Leuten gespielt als CK. Und das liegt sicherlich nicht daran das CK im Mittelalter spielt. Den Medieval 2 wird auch von vielen gespielt, das ist aber auch um Längen besser, und nicht nur wegen der Grafik.

Ich hatte damals auch noch einige andere Kritikpunkte. Zum Beispiel hat es mich erheblich gestört das islamische Gelehrte Papst werden konnten und einiges mehr. Ich weiß nicht ob sie sowas mittlerweile durch einen Patch behoben haben, aber es währe wünschenswert damit wenigsten ein Mindestmaß an Realismus vorhanden ist.

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 19:00

Nenene, das habt ihr falsch verstanden. Wenn ihr denen einen Klientelstaat macht, bekommt der nicht mehr Bevölkerung. Die Horde wird dann zur Armee.
Wenn ihr die Option "Ansiedeln" wählt, wird die Horde zu freien Bürgern, die nun in der Provinz bleiben, aber die Provinz bleibt weiterhin bei euch.

von the general » Di 15.04.2008, 18:58

Firenwolf hat geschrieben:JA den hast du. Die Barbarenstaat siedelst du ja in DEINEM Land an, nicht in einem anderen ;)


Hab auch daran gedacht, das man die dann in ner neuen Kolonie sammelt und diese dann wachsen lässt und diese dann wiedererobert.

Zu was sonst, soll die Option Nütze sein? Wenn man grad in großer Not ist und keine Kräfte hat den Barbaren einhalt zu gebieten, dann vielleicht. Aber sonst? :???:

von Spocky » Di 15.04.2008, 15:54

Mantikor hat geschrieben:CK ist ein Sims für Arme im Mittelalter. Man kann nicht richtig forschen, nicht richtig missionieren, das Kampfsystem taugt nichts und sobald euer Regent das Zeitliche segnet kann es passieren das euch etliche Grafschaften verloren gehen weil sie von jemanden anderen geerbet werden. Bei dem Spiel dreht es sich eigentlich nur ums Vererben. Der ganze Rest ist nur schmückendes Beiwerk. Eines der schlechtesten Spiele das Paradox je gemacht hat.
Tut mir leid das ich das jetzt mal als subjektive Einzelmeinung bezeichne, aber ein paar der Punkte die Ihr ankreidet gehören eigentlich zum Spielziehl ( sein Reich zusammenzuhalten ), oder sind schlichtweg falsch (Kampfsystem taugt nichst).
Unter den Tisch fallen u.A. die hervorragende KI ( ab späteren Patchversionen ) , das hervorragend ausgearbeitete Kreuzzugsystem :rolleyes:
Es ist ein Spiel das auch im MP höchstes Vergnügen bereiten kann .
Weiterhin ist es momentan das Spiel auf das die Community ( via Public Beta ) den größten Einfluss hat und dies auch Rege nutzt.
Nicht schlecht für "Eines der schlechtesten Spiele das Paradox je gemacht" ha ;)

Spocky

von Marc Aurel » Di 15.04.2008, 15:38

Mantikor hat geschrieben:CK ist ein Sims für Arme im Mittelalter. Man kann nicht richtig forschen, nicht richtig missionieren, das Kampfsystem taugt nichts und sobald euer Regent das Zeitliche segnet kann es passieren das euch etliche Grafschaften verloren gehen weil sie von jemanden anderen geerbet werden. Bei dem Spiel dreht es sich eigentlich nur ums Vererben. Der ganze Rest ist nur schmückendes Beiwerk. Eines der schlechtesten Spiele das Paradox je gemacht hat.
Und wieder andere halten es für das innovativste, das P'dox je gemacht hat.... ja, bei sowas scheiden sich die Geister XD
Mir macht es langfristig mehr Spaß als HoI2, EU2 und EU3. Aber wie gesagt, würde ich an eurer Stelle warten, bis der Pätsch für CK: DV raus ist ;)

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