Deus Vult - Der einzig wahre Kaiser

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von Arminus » Sa 05.01.2008, 19:02

Verzeiht, dass ich mich nicht mehr gemeldet hatte. Hatte bei Empfang kurz reingeschaut und nur gesehen, dass es mittlerweile eine sehr komplexe Situation geworden war, vor allem alles andere als übersichtlich. Danach begann mich mein eigenes DV-Spiel so zu nerven, dass es momentan nicht mehr installiert ist. :o

von Ender » Mi 02.01.2008, 22:56

Arminus hat geschrieben:Ich würde gern einmal den Stammbaum mit allen zu erbenden regna. Oder schickt mir einfach wieder das Save. Hab da einige Ideen bezgl. Gütertausch, Wechsel der Lehnshoheit, Ansprüche, Allianzen und Rivalitäten, die man in einem gemoddeten Save einbauen könnte.
Werter Arminus,

Ihr habt schon eine Weile die Save. Habt IHr schon es mal anschauen können?

von Ender » Mo 24.12.2007, 21:47

Arminus hat geschrieben: Aber mein Alter Ego ist tod, jetzt geht alles den Bach runter... :( :tongue:
Nananana...

Der Ender Enderson ist ja noch da....;-) Außerdem muss ich mal rauskriegen, welcher "Brut" der Kronrat eigentlich in die Welt gesetzt hat... :)

Ich sende mal das Save zu, da der Stammbaum ca. ne Woch in Anspruch nehmen würde. Die Karolinger sind doch wieder echt fruchtbar geworden.

Da smit dem Krieg ist ja wirklich keine schlechte Idee. Da müsste man aber auch auf das entsprechende Prestige warten.

Ich dachte mir, einfach pro überschriebene Grafschaft 200 Gulden abzudrücken an den jeweiligen Inhaber, aber nur, wenn es ein Karolinger ist und er nicht Vasall von Raoul ist. Das wäre wohl sogar noch teurer als einen Krieg, oder?

von Arminus » So 23.12.2007, 15:39

Ich würde gern einmal den Stammbaum mit allen zu erbenden regna. Oder schickt mir einfach wieder das Save. Hab da einige Ideen bezgl. Gütertausch, Wechsel der Lehnshoheit, Ansprüche, Allianzen und Rivalitäten, die man in einem gemoddeten Save einbauen könnte.

Aber mein Alter Ego ist tod, jetzt geht alles den Bach runter... :( :tongue:

von Oliver Guinnes » Sa 22.12.2007, 20:33

Da Etienne ja kein Normanne ist, sollte er auch nicht so sehr an der Normandie hängen. Und die Karolinger haben schon bei anderen Gelegenheiten gezeight, dass Sie sich mal gerne gegegenseitig schlagen. Ich halte also sowohl die kaufmännische Variante als auch die des Kriegers für realistisch.

:gluck:

von Ender » Fr 21.12.2007, 20:44

Nach langer Pause...

Lange Zeit war nicht zu hören gewesen vom Hofe des Herzogs von Valois. Ein jeder ging seiner Arbeit nach und sorgte für sich und die Seinen. Was außerhalb des Herzogtums, ja sogar außerhalb seines Gutes geschah, interessierte niemanden. So kam es, dass es aus der Zeit zwischen 1087 und 1091 keine Aufzeichnungen mehr aufzufinden waren. Erst als die religiös offene Einstellung des Herzogs, übrigens ein Charaktermerkmal der Familie seit Karl dem Großen, dafür sorgte, dass Heribert zum Häretiker ernannt wurde, wurde Valois wieder Teil der europäischen Politik. Heriberts Lehnsherr, der alte Freund Philippe Capet, König von Frankreich, erkannte seine religiöse Sichtweise nicht an, woraufhin sich das Herzogtum von Valois dem Treueschwur verweigerte.

Unabhängigkeit Valois im Jahre 1091

Europa im Jahre 1091

Überraschenderweise zog dies keinen Krieg gegen Frankreich nach sich. So verbündete sich Heribert mit Auquitanien und sparte auf eine weitere Vergrößerung seines Reiches, was wohl nur auf eine Weise möglich schien. Immerhin war Heriberts Bruder Odo mit der aquitanischen Familie verbunden und dessen 16-jähriger Enkel Bertrand Karolinger an erster Stelle der Erbfolge.

Bündnisfall und Erhebung von Ansprüchen

Im heftigen und kurzen krieg gegen den Grafen von Labourd verstarb Heriberts Frau Adélé de Valois und auch der Chefspion Armin von Ippendorf. Trotzdem durfte sich Heribert nicht ablenken lassen und brachte die Belagerung der feindlichen Burg zu Ende.

Sieg Labourd 1093

Bei der Siegesfeier wurde auch die Hochzeit des Herzogs Heribert mit Cecile van Holland, der jüngsten Tochter des holländischen Herzogs nachträglich gefeiert. Holland war ein norddeutschen Herzogtum mit stabil 11 Grafschaften und besten Beziehungen zu Valois. Bereits Ceciles ältere Schwester war bereits mit einem Karolinger verheiratet.
Heribert sollte von Cecile 4 Söhne und 2 Töchter bekommen, bevor er verstarb.

Im Oktober 1093 erfolgte die feierliche Umsetzung einer diplomatischen Glanzleistung, die Heribert zu würdigen leider nicht mehr kommen sollte. Erst sein Enkel und Erbe Jean sollte später erkennen, welche Relevanz diese Hochzeit zwischen Heriberts Großneffen Jean (aus der Linie Odo I.) und dem einzigen Kind des Herzogs von Burgund, seiner Tochter Blanche de Bourgogne haben wird. Details hierzu später.

Zwei Jahre später verstarb das Schwarze Schaf der Familie, Heriberts ältester Sohn Odo an „Alterschwäche“ mit nur 45 Jahren.

Tod Odo 1095

Diese Jahre verliefen recht friedlich und wirtschaftlich potent. Die Stabilität stieg zu Weihnachten 1094. Nach diversen Verhandlungsrunden stimmte der Graf von Geneve der Vasallierung zu.

Graf von Geneve

Der inzwischen 21-jährige Bertrand erbte das Herzogtum Aquitanien von seinem Großvater mütterlicher Seite über Stefanie de Gevaudan.

Bertrand Karolinger von Aquitanien

Da Heribert feststellen musste, dass der seit mehreren Jahren unabhängige Graf von Rouerque im zentralen Südfrankreich sich weigerte, sein Vasall zu werden, erhob er kurzerhand Ansprüche auf dessen Titel und Grafschaft

Anspruch auf Rouerque

Dem folgte selbstverständlich ein kurzer Austausch von gegenseitigen Vorschlägen zum destruktiven Helmdesign, welchen Heribert gewann.

Sieg Rouerque 1098

Die folgenden Jahre verbrachte Heribert mit seiner Familie und seinem Rat und das Land gedieh. Im Jahre 1104 dann folgte Heribert seinem Großneffen Bertrand von Aquitanien, welcher mit dem Sultan von Ägypten im Krieg lag. Doch noch bevor Heribert seine Mannen einschiffen konnte, stellte er fest, dass der Sultan bereits in Südfrankreich seine Horden in den Krieg führte. Ein Heiliger Kreuzzug im eigenen Land!!!

Ägypter in Frankreich 1104

Ein Jahr später, der Sultan war aus Frankreich vertrieben und die valois’schen Truppen auf den Weg nach Ägypten, verstarb Heribert IV., Herzog von Valois und direkter männlicher Nachkomme von Karl dem Großen. Er hinterlässt ein stark gewachsenes aber auch hoch verschuldetes Reich seinem Enkel und Erben Jean Karolinger.

Erbe Heribert IV. 1105

Jean brachte den Kreuzzug erfolgreich zu Ende und eroberte mit Alexandria eine der reichsten Städte am Mittelmeer. Darüber hinaus nahm er dem Sultan die Grafschaft Bearn ab.

Europa im Jahre 1106, Valois ist grün umrandet

Jean konzentrierte sich jetzt auf die Konsolidierung der herzöglichen Kasse, wobei jedoch die Einnahmen aus Alexandria, neben Antiochia die einzige christliche Stadt im Orient, sehr halfen.
In dieser Zeit erbte, wie schon lange geplant und erwartet, Étienne Karolinger, Sohn des Herzogs Jean Karolinger de Valois und Amburga de Normandie das Königreich England. Wenn das noch Heribert IV. miterlebt hätte, so wäre er sicherlich friedlicher verstorben.

König von England, 1107

Es begannen intensive Verhandlungen zwischen Jean und seinem Sohn Étienne über die Verteilung der französischen Reichteile der englischen Krone. Doch bevor sie sich einigen konnten, fiel eine Nachricht wie eine Bombe auf den Tisch.

Bulle von Paris

Aus der Ehe zwischen Jean Karolinger und Blanche de Bougogne erwuchs ein kleiner Raoul Karolinger, welcher überraschenderweise über seine Mutter, eine Enkelin von Philippe Capet, des verstorbenen französischen Königs, das Fränkischste aller Königreiche erbte: Frankreich!

Jean überwand alle egoistischen Gedanken und unterwarf sich sofort dem neuen Karolingerkönig auf dem Frankenthron.

Jeans Eid

An dieser Stelle meine Herren, nehme ich den Rat der Herren an und werde künftig an Stelle des Raoul regieren.

Europa 1109

Hinzu kommt, das folgende Herzogtümer und Grafschaften bei Ableben der jeweiligen Titelinhaber ebenfalls im ersten Rang an einen Karolinger gehen wird.
1. Herzogtum Holland an Charles, Herzog von Berry
2. Herzogtum Provence an Hélie, Herzog der Gascogne
3. Grafschaft von Savoie und Piemonte an Bernard, Sohn von König Étienne von England
4. Herzogtum von Niederlothringen an König Raoul von Frankreich
5. Herzogtum Flandern an Étienne, Sohn von Hélie, Herzog der Gascogne


Werte Freunde, ratet mir bitte was ich mit den englischen Ländereien auf fränkischen Boden anfangen soll. Man sollte meinen, dass Jean für den neuen König Raoul diese dem englischen König abkaufen würde. Doch ist dies real? Würde Étienne das normannische Stammgut seines Großvaters hergeben? Was wäre ein angemessener Preis? 1.000 Gulden?

von Arminus » Sa 24.11.2007, 18:21

Werter Ender? :???:

von Arminus » Di 06.11.2007, 12:23

Verzeiht meine Abwesenheit, mein Herr, Pferde und Strassen (a.k.a. PC und WLAN) waren in so schlechtem Zustand, dass ich große Probleme hatte, zu Eurem Hof zu gelangen. Ich muss Euch recht geben, wieso das englische Reich in einen Krieg ziehen, in dem es höchstens Land und Vasallen verlieren kann, wenn es doch einfach geerbt werden kann.


Auf das lohnende Ziel gespannt. :rolleyes:

von Ender » Mo 05.11.2007, 21:19

So, nach einer Besichtigung mit dem ganzen Haushalt auf einen kleinen Gutshof in Strelesundh an der Ostsee, traf Regent Ender wieder am fränkischen Hof ein. Er fand dort eine Nachricht des längst abgereisten Olivèr.

Leider sah er nich die Notwendigkeit ein, um englichen Boden zu kämpfen, so lange er ja weltweit die besten Chancen hat, dieses Reich zu erben.

Doch die Strategie mag er gern aufnehmen, hat er doch auch ein lohnendes Ziel im Auge... :rauch:

von Oliver Guinnes » Fr 02.11.2007, 15:34

Mein Herr,

natürlich würde die Durchsetzung noch zu schaffender Ansprüche in der Normandie dazu führen, dass der elende Bastard Euch gram sein wird. Aber als getreuer Lehnsmann des Capentinger sollte er doch wohl seinen Vasallen gegen den normannischen Emporkömmling zur Seite stehen. (Ihr greift Robert an, der Bastard schützt seinen Sohn und greift Euch, Phillipe wird sich natürlich schützend vor Euch und gegen diesen illegitimen Aggressor stellen). Ihr müsst natürlich geschickt agieren, damit Phillipe die schwere, blutige Arbeit macht und Ihr das Land bekommt. Aber in Euren Adern fließt ja das Blut des größten Herrschers aller Zeiten.

:gluck:

von Ender » Do 01.11.2007, 19:17

Oliver Guinnes hat geschrieben:Nun mein Herr,

erlaubt mir, dass ich zu Euch spreche. ... Ihr seid ein recht angesehener Mann, solltet Ihr Euren Einfluss und Eure Beziehungen nicht vielleicht darauf verwenden einen oder mehre Ansprüche auf Ländereien zu erwerben? Wie sieht es eigentlich mit dem Vexin zur Zeit aus. Ob des Wankelmutes dort weiß man ja nie, wem sie gerade mal wieder die treue geschworen haben. Vielleicht sind sie ja bei Eurem neuen Verwandten Robert in der Normandy als Lehnsmänner. Dann beansprucht doch noch ein, zwei Grafschaften dort. Nehmt Eure Männer - und mich - und holt Euch das Land. Der Thronräuber wird Euch wohl gerne gegen die Thron raubende Bastardbrut helfen. Habt nur immer ein Auge drauf mit Euren Männer schneller zu sein als Phillipe und vor allem noch schneller am Verhandlungstisch.
Werter Olivèr, auf Vexin haben wir ja einen Anspruch, welcher ja momentan einem Capet-Lehnmann gehört. Wir werden natürlich darauf achten, bei rebellischen Gedanken des Vexiner Grafen entsprechend zu handeln. Mit den weiteren Grafschaften, meint Ihr englische Besitzungen? Riskieren wir denn da nicht Krieg mit William bzw. Philippe wenn wir französische Grafschaften einnehmen wollen? Leider ist der Herzogstitel von Oberlothringen zu teuer. Dennoch könnten wir doch dort versuchen, eine oder zwei Grafschaften zu übernehmen, oder?

Oliver Guinnes hat geschrieben:
Ad 2 außer der Rolle: Eigentlich ist das AAR Ziel ja, die Karolinger wieder auf die ihnen rechtmäßige Throne zu bringen, egal welcher Linie oder? Ihr könntet demnach die vielen kleinen Karolinger ruhig auf die verschiedenen Titel heiraten lassen und dann halt das im AAR entsprechend feiern - würde sich ein Karolinger aus Vermandois nicht ein Ast freuen, wenn die Capets endlich durch einen Cousin ersetzt würden? Alternativ, könntet Ihr immer mit der aussichtsreichsten Linie spielen.
Nach kurzer Bedenkzeit gebe ich Euch recht. Immerhin sind ja auch die Vermandois-Karolinger aus der Linie des jüngsten Sohn Charlesmagne, welcher als König von Italien in die Geschichte einging. Die Entscheidung im Zweifel die Linie zu wechseln werden wir hier im Rat treffen.

von Oliver Guinnes » Do 01.11.2007, 12:26

Nun mein Herr,

erlaubt mir, dass ich zu Euch spreche. ... Ihr seid ein recht angesehener Mann, solltet Ihr Euren Einfluss und Eure Beziehungen nicht vielleicht darauf verwenden einen oder mehre Ansprüche auf Ländereien zu erwerben? Wie sieht es eigentlich mit dem Vexin zur Zeit aus. Ob des Wankelmutes dort weiß man ja nie, wem sie gerade mal wieder die treue geschworen haben. Vielleicht sind sie ja bei Eurem neuen Verwandten Robert in der Normandy als Lehnsmänner. Dann beansprucht doch noch ein, zwei Grafschaften dort. Nehmt Eure Männer - und mich - und holt Euch das Land. Der Thronräuber wird Euch wohl gerne gegen die Thron raubende Bastardbrut helfen. Habt nur immer ein Auge drauf mit Euren Männer schneller zu sein als Phillipe und vor allem noch schneller am Verhandlungstisch.

Nun, lasst mich in die Küche gehen, seid unbesorgt, seit ich zu Eurer Familie gehöre, sind die Mägde sicher vor mir.

:gluck:

Ad 2 außer der Rolle: Eigentlich ist das AAR Ziel ja, die Karolinger wieder auf die ihnen rechtmäßige Throne zu bringen, egal welcher Linie oder? Ihr könntet demnach die vielen kleinen Karolinger ruhig auf die verschiedenen Titel heiraten lassen und dann halt das im AAR entsprechend feiern - würde sich ein Karolinger aus Vermandois nicht ein Ast freuen, wenn die Capets endlich durch einen Cousin ersetzt würden? Alternativ, könntet Ihr immer mit der aussichtsreichsten Linie spielen.

von Ender » Mi 31.10.2007, 21:39

Werte Herren, für mich stellen sich mehrere Fragen und Optionen. Um hiuer die richtigen Weichen zu stellen, sende ich gern auch die Taube wieder los, wenn gewünscht.

Die wichtigsten, die mir einfallen sind:

1. Was machen wir mit unserem Prestige?

2. Was machen wir den Söhnen und Neffen? Hilft es wirklich, die Herzogtümer durch Nebenlinien "einzusacken"? In unserem Reich sind sie deswegen ja doch noch nicht.

3. Was machen wir mit unseren Soldaten? Ich denke mit über 4.000 Mann bei voller Truppe kann man etwas anfangen...

Bin offen für alle Vorschläge und Anregungen.

von Ender » Mi 31.10.2007, 21:33

Bericht zur Vorlage der Ratsherren und deren Beisitzer

Herzogzum Valois im Januar 1087 des Herrn

Herzog: Heribert IV. Karolinger (LINK)
Hausgut: Vermandois und Lyon
Einkommen: 72 p.a. (LINK)
Gold: 56
Stabilität: 0
Heer: 3970
Prestige: 397
Frömmigkeit: 157
Ruf: ehrenhaft
Effizienz: 100
Forschung: Link
Lehnsrecht: Link
Erben: 1. Sohn Odo
2. Enkel Jean
3. Sohn Antoine
Freunde: keine
Rivalen: Guillaume de Garlande, Graf von Vexin
Vasallen: keine
Lehnsherr: Philippe Capet, König von Frankreich
Loyalität: 99,9 % bei + 3,3 % pro Monat
Alliierte: keine
Kriegsgegner: keinem
Ansprüche: Grafschaft Vexin
mögliche Titel: keinen!!!

von Ender » Mi 31.10.2007, 21:32

Solange es nur die Küche ist und nicht die Magd.... ;)




Neue Freunde, neue Verwandte und neue Chancen

Es war ein wunderschöner Sommerabend. Auf den Zinnen der Burg, den lauen Wind genießend trafen sich der Herzog mit seinen 5 Beratern. Während der Herzog den Sonnenuntergang genoss, wandte sein Regent Ender der Sonne den Rücken zu und sah in die rötliche Gesichter der besten Männer des Hofes. Vom Burghof hallen Geräusche emsiger Betriebsamkeit herauf. Der morgige Aufbruch einer Expedition ist unübersichtlich.

„Zu dem Ziel der morgigen Reise komme ich zum Schluss, meine Herren. Ihr werdet auf jeden Fall mitreisen.

Das letzte Mal trafen wir uns in voller Runde vor Jahren. Wir waren damals gerade noch in niedergeschlagener Stimmung aufgrund der, ääh, Taten des Prinzen.“ sagte Ender mit einen Seitenblick auf den ehrwürdigen Herzog.
„So warfen wir uns in Arbeit und planten und bauten eine Ziegelfabrik. Auch wurde im Sommer 1077 Herzogin Adele wieder schwanger. Der werte Ditmar hatte ja zu dieser Zeit um eine Gehaltserhöhungen gebeten, welche berechtigterweise abgelehnt wurde (kein Geld).

Ditmars Forderungen

Vereinbarungsgemäß erhielt Montis von Münsterbusch im Januar 1078 die Hand der Herzogstochter Adele und musste dafür natürlich eine Auslöse bezahlen. Kurz darauf wurde des Herzogs 4 Sohn Charles geboren, welcer jedoch 1081 wieder verstarb.“ Von der Zinne war ein kurzes Schiefen zu hören. Es war allgemein bekannt, dass der kleine Prinz der Liebling des Herrschers gewesen war.
„Während in diesen Jahren in unserem Herzogtum es recht friedlich und
ruhig war, herrschte in Mittel und Westeuropa ansonsten der Gevater Tod. Heinrich von Franke kämpfte gegen seine freiheitsliebenden Vasallen beiderseits der Alpen und Philippe Capet gegen Anjou und die Bretagne.

Deutschland

Frankreich

Die Ziegelfabrik war dann auch fertig und der Herzog wandte sich der königlichen Post zu.
Trotzdem kühlte ein gewisse Beziehung am Hofe ab, was wohl auch an der Nachzügler Charles lag, welcher damals Herzog und Herzogin wieder enger zusammen führte.

So ein Pech aber auch...

Im Dezember desselben Jahres wurde übrigens Montis Sohn Alphonse geboren.

Anfang der 80’ Jahre mussten wir eine neue Machtverteilung in Europa feststellen, die auch unsere Ambitionen betraf. Mit 29 Jahren kam im Jahre 1065 ein junger Mann an die kastillische Macht. Sancho Jiminez war ein hervorragender Stratege und konnte zuerst in Iberien und dann auch in Italien Gebiete gewinnen. Auch Philippe Capet konnte aus der Schwäche des Franken Nutzen ziehen. Ein mächtiger deutscher Herzog hatte bereits dem französischen Druck nachgegeben.

Europa 1080

Im September 1080 verstarb dann des Herzogs Bruder Pierre und hinterließ neben seine Witwe Gerberga de Provence 5 Söhne und drei Töchter, von denen die Älteste, Bonne, seit 1084 mit Ditmar von Zaringen verheiratet war.

Herzog Heribert begann in 1081 mit dem Bau eines Gerichtshofes.

Doch bald darauf gab es wieder etwas zu feiern in Vermandois. Nach über einem Jahr zäher Verhandlungen stimmte der freie Graf von Lyon unserem Lehnsangebot zu und wurde im Februar 1082 unser Vasall.

Lyon

Im gleichen Jahr verstarb der einzige Sohn des Herzogs der Provence und Pierres 2. Sohn Hélie wurde zum Erben. Genauer Todestag und – grund ist uns leider nicht bekannt.

Herzog de Provence

Im Januar 1083 war Philippe mal wieder im Krieg. Diesmal mit dem bedeutenden Herzog von Masowien und forderte vom Herzog wieder Truppen an. Unsere Antwort: PG!

Da in 1082 die Gattin von Sohn Odo verstarb, wurde nach längerer Suche die Erbenkelin des Herzogs der Bretagne ausgewählt, welche nach kurzer Verhandlung geehelicht wurde.

Hochzeit Odo

Hier wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass ja in den nächsten Jahren insgesamt 12 junge Karolinger ins heiratsfähige Alter kommen.

Im Jahre 1084 begannen wir mit dem Bau des Übungsplatzes, welchen ihr vor dem Burggraben sehen könnt. Im gleichen Zug wurde die Verwaltung des gesamten Herzogtums in die Hände des Herzogs und seinen Rat gelegt.

Einigung des Herzogtums

Im August 1084 gelang es uns den Neffen André mit einer Tochter des Herzogs von Niederlothringen zu verehelichen. Und das, obwohl ein handfester Skandal am valoisischen Hof für Aufregung sorgte.

Ihr wißt, kleine Sünden sofort, große halt später...

Hochzeit André

In den nächsten 2 Jahren blühte das Herzogtum und die Berater Olivér und Armin erhielten mit Helvis und Blanche ebenfalls junge Blüten auf dem Hause Karolinger.

So kam es, das in zwei weiteren Dynastien des Frankenreiches die Karolinger Einzug hielten.

Niederlothringen

Bretagne

Doch der Clou und der Grund für Eure Anwesenheit war ein diplomatischer Erfolg des Herzogs, welcher langfristig für die Karolinger die größten Chancen birgt. Dankt dem werten Arminus .

Glanzstück

Nur ein Hinweis. Sie ist die älteste Tochter des englischen Kronprinzen, welcher bisher von Söhnen verschont geblieben ist. Immerhin ist die aktuelle Frau von Robert de Normandie bereits 38 Jahre alt. Und selbstverständlich werden wir auch die anderen 3 Schwestern von Amburga mit Karolingerblut „versorgen“.

Morgen werdet Ihr aufbrechen, um die Braut abzuholen. Auf Ihr ruhen unsere Hoffnungen. Sorgt für sie und wacht über sie, die wohl begehrteste Erbin der Welt. Und Ihr, werter Armin, haltet Euch zurück.

Nun, werte Ratsherren, sehet auf die vorbereiteten Karten:

Europa 1087

Deutschland 1087

Heinrich von Franken

Frankreich 1087

Philippe Capet

England 1087

William de Normandie

Christen im Kreuzzug

von Oliver Guinnes » Mi 31.10.2007, 19:51

Guinnes fand die große Halle einsam und verlassen vor. Hatten man ihm einen falschen Ort für die Besprechung genannt. War sie sooo geheim? Letzlich war es ihm auch egal, in der Küche würde er sich wohl die Zeit wenig gottgefällig vertreiben können.

:gluck:

von Ender » Di 30.10.2007, 22:48

Die jungen Knechte des Herzogs werden ausgesandt in die Lande, um kurze Nachrichten zu überbringen...

Vermelde Zwischenstand per 1087 + stop + Vielen Hochzeiten + stop + neue Ansprüche + stop + viele Möglichkeiten + stop + morgen abend auf Burg einfinden + stop + umfangreicher Bericht in Arbeit + stop + an Armin: Finger weg von der Herzogin + stop :D

von Morenga » Di 30.10.2007, 13:56

Ja, bitte! :)

von Ender » So 28.10.2007, 18:48

Arminus hat geschrieben:Ennnnnnnnnnnnnnnnder????????? :rolleyes:
* die Augen aufschlag, den Kopf hebend, die Stirn mit Tischkantenabdruck dem Monitor zuwendend, tippt Besagter folgendes...*

"Ich wartete auf die Ratschläge der weiteren Herren und bin darüber eingeschlafen... Werde nun heute ergo weitermachen, da wohl so gewünscht...."

;)

von Arminus » So 28.10.2007, 16:55

Ennnnnnnnnnnnnnnnder????????? :rolleyes:

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