Russland 1172-1192
Die Kriegserklärung der Dänen wird seit langem mit einer kriegerischen Aktion bestätigt. Jedoch kann die im Jahre 1173 Budapest belagernde Armee durch das in der Nähe patrouillierende Heer von Uns ohne Mühe abgewehrt werden. Durch die abgelehnte Lösegeldforderung wird im Endeffekt das gesamte dänische Heer vernichtet.
Um Unsere Truppen aufzufrischen, wird der Heeresverband nach Bran beordert. In Budapest hingegen wird die Verteidigung der Stadt durch das Ausheben neuer Truppen verstärkt.
1176 wird von Unseren Diplomaten die Vernichtung der Schotten vermeldet.
Nach weiteren drei Jahren und diversen siegreichen Verteidigungsschlachten, entscheiden Wir Uns dazu eine Flotte aufzubauen. Diese soll dazu dienen, die Häfen in der Ostsee feindfrei zu halten.
Außerdem wird entschieden, die defensive Haltung gegenüber den verfeindeten Nachbarstaaten indirekt aufzugeben. Die zur Verteidigung auf offenem Feld patrouillierenden Heere, sollen zur Plünderung der verfeindeten Städte aufbrechen.
Dieser Schritt ist notwendig, da die Verbarrikadierung an der Westgrenze des Russischen Reiches enorme finanzielle Ausgaben mit sich zieht, durch die Wir nicht mehr in der Lage sind die Burgen und Städte auszubauen.
Insofern werden das polnische Breslau und das ungarische Zagreb belagert.
Die ersten Erfolge unserer drei zur See gelassenen Holks stellen sich ein. Diverse polnische Schiffe konnten versenkt werden, so daß in den Häfen von Riga und Helsinki wieder unbeschränkt gehandelt werden kann.
Sowohl vor Breslau als auch Zagreb werden Entsatzarmeen herangezogen, um die Belagerung der Städte aufzuheben. Mit erheblichen Verlusten können die Angriffe abgewehrt und die belagerten Provinzen eingenommen werden. Die darauffolgenden Plünderungen, die mit der Zerstörung der Gebäude ihren Höhepunkt findet, läßt geschätzte 80000 Gulden in Unsere Staatskasse wandern.
Das Geld wird sofort in den weiteren Ausbau der Provinzen gesteckt.
Frankreich bietet Uns 1187 ein Bündnis an. Diesem Vorschlag stimmen Wir zu.
Da mit reinen Plünderungszügen kurzfristig zwar eine Menge Geld in die Staatskasse gespült wird, dieses jedoch durch die modernen Gebäudeverbesserungen sehr schnell wieder ausgegeben ist und langfristig keine Mehreinnahmen generiert werden können, entscheidet Großherzog Vladimir der Ehrenhafte doch wieder zur Eroberungstaktik zurückzukehren.
Als erstes wird Breslau angegriffen, belagert und nach einem kläglich scheiternden Ausbruchsversuch der ausgehungerten Armee eingenommen.
Um die durch Unseren davor stattgefundenen Plünderungszug zerstörte Stadt wieder aufzubauen wird eine Menge Zeit und vor allem Geld benötigt.
Dieses soll unter anderem durch die Einnahme des ungarischen Thessalonikis beschafft werden, welches von Semyon Zakharievs Truppen belagert wird.
Die von Sofia heraneilende Entsatzarmee der Ungarn greift auch schon bald aktiv die Belagerer an.
Von zwei Seiten aus bedrängt greifen Unsere tapferen Kämpfer zuerst die aus Thessaloniki angreifenden Unterstützungstruppen und im Nachhinein das Entsatzheer der Ungarn an. Beide werden mit beträchtlichen Verlusten geschlagen. Die Uns zugefügten Verluste sind jedoch auch nicht zu verachten.
Trotzdem gelingt es Uns, aufgrund der enormen Dezimierung der Angreifer, Thessaloniki zu erobern.
Die Bevölkerung ist sehr widerspenstig und mag Uns nicht als neuen Herrscher über sie anerkennen. So kommt es zu mehreren Revolten, die Wir unter recht hohen Verlusten alle Niederschlagen können.
Im Jahre 1191 jedoch ist das Aufbegehren in der Stadt nicht mehr abzuwehren. Unsere Truppen müssen die Stadt verlassen, belagern sie aber sofort aufs Neue.
Währenddessen hat sich ein dänischer Heeresverband zur Belagerung Breslaus aufgemacht. Der erwartete Sturm auf die Burg bleibt aus, so daß Wir entscheiden einen Ausfall zu starten.
Zuerst werden Großteile der feindlichen Fernkämpfer ausgeschaltet, die sich immer wieder Ballistenbeschuss von den Stadtmauern ausgesetzt sehen. Endgültig vernichtet werden sie, außer einer Einheit nordischer Bogenschützen, von Unseren in kurzen Attacken vorpreschenden Druschina-Kavalleristen.
Der Vormarsch der Infanterie auf die feindlichen Reihen beginnt. Dabei ziehen zwei Gruppen auf die Flanken der Dänen. Auf einer Seite unterstützt Unsere Kavallerie, die mit gebündelten Angriffen in den Rücken der Kreuzfahrer-Sergeants eine der stärksten Einheiten des Gegners blitzschnell ausschaltet. Während auf dem anderen Flügel sich Unsere Infanterie zu Beginn regelrecht durch die gegnerischen Reihen fraß, stockt deren Vormarsch.
Aus diesem Grund werden die drei Einheiten abgesessene Dvor, die Wir zur Unterstützung von den Burgmauern abgezogen haben, in den Nahkampf geschickt. Deren Kampfgeschick können die Dänen nichts entgegensetzen. Jedoch fliehen die Gegner nicht, sondern kämpfen, angespornt von ihrem General, verbissen weiter.
Da sich trotzdem Unser Sieg anbahnt, ziehen sich die Gegner zurück. Der gegnerische General entkommt, die meisten Infanteristen werden niedergeritten oder gefangengenommen.
Im Jahre 1192 ziehen von Thorn und Budapest aus zwei Unserer Heere weiter westlich ins Feindesland. Ziele sind zum einen das polnische Stettin, zum anderen Wien, das dem dänischen Reich gehört.
Zur gleichen Zeit beginnen die Ungarn mit einer erneuten Belagerung Konstantinopels.