von ulysses » Di 23.01.2007, 15:26
Die herzogliche Familie
und der herzogliche Hof
Im Jahre 220 NR herrscht im Herzogtum Dreihafen Herzog Johann, der zweite Herzog aus dem Hause derer von Dreihafen dieses Namens.
Im Jahre 178 NR wurde Johann als zweiter Sohn Herzog Johann I. von Dreihafen geboren. Sein älterer Bruder Hugo war vorgesehen als Erbe der Herrschaft. Er verstarb aber bereits 195, im Alter von 19 Jahren bei einem Jagdunfall, so daß der 17-jährige Johann II. von seinem Vater zum Erben bestimmt wurde – zu diesem Zeitpunkt hatte Johann nur die Erziehung eines Kriegers genossen, war er doch zum „Schwertarm“ seines Bruders und Kastellan von Burg Flocken bestimmt. Sein bereits hochbetagter Vater verheiratete Johann noch mit der jungen Tochter des Grafen von Salzstein, der schönen Agnes, bevor er im Jahre 197 NR verstarb. Johann war 19 Jahre alt.
Der junge Herzog, bislang ein Raufbold und Tunichtgut, fügte sich in sein Los. Er bestätigte die Ratgeber seines Vaters in ihren Ämtern und machte sich mit der Verwaltung des Herzogsamtes vertraut – den Aufgaben eines Bauern und Landesherren. Erst blieben die Vasallen und die Herren der Städte skeptisch; aber die Jahre vergingen, die Geschichten verstummten wie die Münder, welche sie erzählen konnten.
Die erste Frau Johanns, Agnes von Salzstein, gebar im Jahre 202 NR eine Tochter, Eschevia, und verstarb. Erst im Jahre 211 NR heiratete Johann erneut, die seinerzeit 16-jährige Tochter des Grafen von Sundgau, Mathilde. 212 NR gebar sie Elina, 213 NR Hugo, 217 NR Johann.

Der herzogliche Hof zu Liebfrauenberg ist weiterhin der eines Gutsherren: Die Verwaltung der Domäne führt Hofmeister Gerhard, ein aus einem Dorf des Herzogtums stammender Gemeiner. Als Kanzler dient Werttram Ingelspütz, ein Bruder des Benetter-Ordens. Die Herzogswache führt der alte Schwertmeister Wilhelm, der seinen Dienst als gemeiner Soldat noch unter Johann I. begann; er steht auch der Schmiede vor und ist verantwortlich für die Rüstung der herzoglichen Vasallen. Den Titel des Stallmeister trägt Bertrand Giseller, der jüngere Bruder des Herrn von Vorland; zu seinen Pflichten zählt neben der Führung der Reitertruppen in der Schlacht und dem Tragen des Banners – einer im Dienst des Herzogs seltenen Ehre – die Leitung der herzoglichen Ställe und vor allem die Wacht über die Seemacht, die Flotte und die herzoglichen Küstenstreitkräfte. Ein frommer Bruder des Barfüßer-Ordens, Gengrich von St.-Fiselburg, ist Beichtvater und Kapellenherr von Liebfrauenberg. Mit dem Amt des Kastellans der Burg Flocken, einst ihm selbst bestimmt, belehnte Herzog Johann vor drei Jahren den einzigen Sohn seines verstorbenen Bruders, Phillip von Dreihafen.

Das Amt des Strandmeister ist an den Herrn von Vorland verliehen, Giselbert, zugleich den ersten weltlichen Vasallen des Herzogtums; er residiert auf seinem Hof in der Herrschaft. Der Hafenmeister von Creutzhaven, Thorulf Ferhoven, vertritt den Herzog als bestallter Amtmann in den drei Häfen.
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und der herzogliche Hof[/size][/font][/align][/b]
Im Jahre 220 NR herrscht im Herzogtum Dreihafen Herzog Johann, der zweite Herzog aus dem Hause derer von Dreihafen dieses Namens.
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Im Jahre 178 NR wurde Johann als zweiter Sohn Herzog Johann I. von Dreihafen geboren. Sein älterer Bruder Hugo war vorgesehen als Erbe der Herrschaft. Er verstarb aber bereits 195, im Alter von 19 Jahren bei einem Jagdunfall, so daß der 17-jährige Johann II. von seinem Vater zum Erben bestimmt wurde – zu diesem Zeitpunkt hatte Johann nur die Erziehung eines Kriegers genossen, war er doch zum „Schwertarm“ seines Bruders und Kastellan von Burg Flocken bestimmt. Sein bereits hochbetagter Vater verheiratete Johann noch mit der jungen Tochter des Grafen von Salzstein, der schönen Agnes, bevor er im Jahre 197 NR verstarb. Johann war 19 Jahre alt.
Der junge Herzog, bislang ein Raufbold und Tunichtgut, fügte sich in sein Los. Er bestätigte die Ratgeber seines Vaters in ihren Ämtern und machte sich mit der Verwaltung des Herzogsamtes vertraut – den Aufgaben eines Bauern und Landesherren. Erst blieben die Vasallen und die Herren der Städte skeptisch; aber die Jahre vergingen, die Geschichten verstummten wie die Münder, welche sie erzählen konnten.
Die erste Frau Johanns, Agnes von Salzstein, gebar im Jahre 202 NR eine Tochter, Eschevia, und verstarb. Erst im Jahre 211 NR heiratete Johann erneut, die seinerzeit 16-jährige Tochter des Grafen von Sundgau, Mathilde. 212 NR gebar sie Elina, 213 NR Hugo, 217 NR Johann.
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Der herzogliche Hof zu Liebfrauenberg ist weiterhin der eines Gutsherren: Die Verwaltung der Domäne führt Hofmeister Gerhard, ein aus einem Dorf des Herzogtums stammender Gemeiner. Als Kanzler dient Werttram Ingelspütz, ein Bruder des Benetter-Ordens. Die Herzogswache führt der alte Schwertmeister Wilhelm, der seinen Dienst als gemeiner Soldat noch unter Johann I. begann; er steht auch der Schmiede vor und ist verantwortlich für die Rüstung der herzoglichen Vasallen. Den Titel des Stallmeister trägt Bertrand Giseller, der jüngere Bruder des Herrn von Vorland; zu seinen Pflichten zählt neben der Führung der Reitertruppen in der Schlacht und dem Tragen des Banners – einer im Dienst des Herzogs seltenen Ehre – die Leitung der herzoglichen Ställe und vor allem die Wacht über die Seemacht, die Flotte und die herzoglichen Küstenstreitkräfte. Ein frommer Bruder des Barfüßer-Ordens, Gengrich von St.-Fiselburg, ist Beichtvater und Kapellenherr von Liebfrauenberg. Mit dem Amt des Kastellans der Burg Flocken, einst ihm selbst bestimmt, belehnte Herzog Johann vor drei Jahren den einzigen Sohn seines verstorbenen Bruders, Phillip von Dreihafen.
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Das Amt des Strandmeister ist an den Herrn von Vorland verliehen, Giselbert, zugleich den ersten weltlichen Vasallen des Herzogtums; er residiert auf seinem Hof in der Herrschaft. Der Hafenmeister von Creutzhaven, Thorulf Ferhoven, vertritt den Herzog als bestallter Amtmann in den drei Häfen.