RTW 1.5 BareBones 6.0 2ter Versuch ...

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von Tecumseh » Fr 20.10.2006, 07:55

Sorry, war mal wieder zwischen Tuer und Angel. Das bezog sich noch auf die Rebellen :eek:

von TMl » Do 19.10.2006, 21:44

Tecumseh hat geschrieben:Dann sei doch so nett und sage nochmal genau wie und wo

Wie meinst Du das :???:


TMl steht auf der Leitung :D

von Tecumseh » Do 19.10.2006, 20:33

Dann sei doch so nett und sage nochmal genau wie und wo

von TMl » Di 10.10.2006, 14:57

Nagila Hawa hat geschrieben:Du könntest dein Reich auch vorerst aus dem Osten abziehen. Die Provinzen dort scheinen dich ja ohnehin nur Aufwand zu kosten. Dann beruhigt sich die Lage und vielleicht auch deine finanzielle Situation wieder und du kannst erstmal die Thraker rauswerfen, deine Städte ausbauen, Ägypten befestigen...
Die Städte im Osten sind nicht alleine das Problem. Genau das selbe Problem habe ich mit dem Süden, dem Norden und den Westen. Hinzu kommt ein erstarken der Gegner an diesen Fronten, wen ich ihnen die Städte wieder überlasse, was mich dann zusätzlich schwächt. Ich denke nicht das es so klappt, aber trotzdem Danke ;) ...


TMl weicht schon zu oft zurück :D ...

von TMl » Di 10.10.2006, 14:54

repman hat geschrieben:Stören jetzt mehr die stadtrevolutionen oder die rebllenbanden ?
A bisserl unruhe muss schon sein

repman
Die Rebellenbanden sind kaum noch vorhanden (nach meiner Beobachtung muß das mit dem Ausbau der Stadt zu tun haben).
Das rebellieren der Städte ist kaum zu unterdrücken, außer bei der Hauptstadt. Da das Wachstum der Städte auch extrem hoch ist, steht mann nach ca. 10 - 20 Runden wieder an der selben Stelle. Das schlimmste daran aber ist nicht wirklich das rebellieren der Städte, sondern das die Einheiten, egal ob Rebellen oder zurück zum Feind gelaufen, immer 20 Eliteeinheiten aufstellen, die mit goldenen Schild und Schwert, sowie 3 goldene Erfahrungsabzeichen daher kommen und selbst in der bauernähnlichen Wüsteninfantrie, schon zum mächtigen Gegner werden. Wenn ich dann, trotz aller Gebäude für diese Stufe und 20 Garnisionseinheiten, keine Chance habe, da mal Ruhe reinzubekommen und somit auch niemals weiter vorrücken kann, bzw. Provinzen aufgeben muß, macht das kaum mehr Spaß, als das es frustriert. Hinzu kommt, daß bei 6.0 ja noch nicht mal der Glauben mitspielt :rolleyes:


TMl der Aufstandshasser :D ...

von Nagila Hawa » Di 10.10.2006, 11:43

Du könntest dein Reich auch vorerst aus dem Osten abziehen. Die Provinzen dort scheinen dich ja ohnehin nur Aufwand zu kosten. Dann beruhigt sich die Lage und vielleicht auch deine finanzielle Situation wieder und du kannst erstmal die Thraker rauswerfen, deine Städte ausbauen, Ägypten befestigen...

von Heinrich der Löwe » Di 10.10.2006, 10:43

TMl hat geschrieben:Würden die Änderungen denn in einem laufendem Spiel funzen :???:
TMl ist da skeptisch :D

Die Änderungen würden auch bei Savegames funktionieren. Das Editieren sollte man allerdings vornehmen, wenn Rome nicht gestartet ist.

von repman » Di 10.10.2006, 09:05

Stören jetzt mehr die stadtrevolutionen oder die rebllenbanden ?
A bisserl unruhe muss schon sein

repman

von TMl » Di 10.10.2006, 00:45

Heinrich der Löwe hat geschrieben:Nun, bei Stadtrevolutionen hilft wohl nur ein editieren der Gebäude mit einen höheren Zufriedenheitsfaktor.

Die Rebellenbanden und-flotten auf der Karte bekommt man mit editieren des Spawnvalues weg. Auf 1000 setzen hat sich hier bewährt. (descr.strat. oder so ähnlich heißt die Datei; ist im Order map/world/Campaign oder so)
Würden die Änderungen denn in einem laufendem Spiel funzen :???:


TMl ist da skeptisch :D

von Heinrich der Löwe » Mo 09.10.2006, 23:09

Nun, bei Stadtrevolutionen hilft wohl nur ein editieren der Gebäude mit einen höheren Zufriedenheitsfaktor.

Die Rebellenbanden und-flotten auf der Karte bekommt man mit editieren des Spawnvalues weg. Auf 1000 setzen hat sich hier bewährt. (descr.strat. oder so ähnlich heißt die Datei; ist im Order map/world/Campaign oder so)

von Tecumseh » Mo 09.10.2006, 13:29

ja, die Rebellen nerven einfach. Besonders, da man BB ja nicht ueber soviel Geld verfuegt und die Baukosten eh hoch sind - wenn man dann im Hinterland noch teure Truppen aufstellen muss geht es echt an die Substanz. Konnte man die Rebellen nicht irgenwie abstellen ?

von thrawn » Mo 09.10.2006, 12:24

Kenne ich werter TMl. Diese Rebellen haben mich auch immer genervt. :mad:
Ich fühle mit euch.

von TMl » Mo 09.10.2006, 12:17

Schüchtern würde ich nicht sagen, eher ist das Spiel an einem Punkt angelangt, an dem es nur noch frustet und kaum noch Spaß macht :o
Und damit meine ich nicht die immer weiter vorrückenden Thrakier, sondern der unausfhaltsame Verfall des Reiches, den mann mit 6.0 (die Version der Mod die ich spiele) einfach nicht Herr wird und mann ständig gegen unfaire Rebellen und Elitetruppen der ehemaligen Besitzer kämpfen muß :(


Na ja, ich hab schon weiter gespielt und ich werde jetzt in den nächsten Tagen (vielleicht schon heute, mal sehen) eine Geschichte dazu erstellen, aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht das ich jemals 80 Städte erobere, was nähmlich Siegesbedingung ist :rolleyes:


TMl ist gefrustet :cool:

von Tecumseh » So 08.10.2006, 20:44

Nun muss es nur weitergehen mein Lieber. Nicht so schuechtern :smoke:

von TMl » Do 05.10.2006, 15:48

Tecumseh hat geschrieben:Vielen Dank werter Herr das ich auf diese Art zu der Ehre kam an einem AAR teilzunehmen - auch wenn mein Rat nur am Anfang von Nutzen war. Die KI scheint wirklich lernfaehig zu sein
Gern geschehen :)

Lernfähig würde ich nicht gleich sagen, eher das die KI ihre Einheitenstärke ... unterschätzt hat :D ...


TMl der Überschätzte :cool:

von Tecumseh » Do 05.10.2006, 13:38

Vielen Dank werter Herr das ich auf diese Art zu der Ehre kam an einem AAR teilzunehmen - auch wenn mein Rat nur am Anfang von Nutzen war. Die KI scheint wirklich lernfaehig zu sein

von TMl » Mi 04.10.2006, 10:58

Der Hahn krähte und kündigte den Morgen an. Gyras, der kein Auge zugetan hatte, erhob sich aus seinem Stuhl und ging vor das Zelt, um dem Treiben seiner Männer zuzuschauen. Er hoffte einen Gesichtsausdruck zu erblicken, der ihm endlich den richtigen Weg zeigen würde, der ihm endlich seine Entscheidung erleichtern würde, aber sie waren alle viel zu beschäftig, als das sie irgend etwas ausdrücken könnten. In all diesem Trubel des bevorstehendem Aufbruchs, stand ein Mann in seltsam anmutigen Gewändern und hielt seine Hände, über das schon fast erloschene Feuer. Gyras wurde neugierig, wer war dieser Mann und warum war er in seinem Lager. Er entschloß sich der Sache auf den Grund zu gehen, denn das wäre eine willkommende Abwechslung, zu der durchgrübelten Nacht. Gyras sprach den Mann an und war ein wenig verwundert, da dieser keinerlei Demut zeigte, wie er es von niederen gewohnt war. Nun er war nicht respektlos, denn er grüßte Gyras mit einem leichtem und ruhigem Kopfnicken, aber Gyras war auch viel zu neugierig, um sich darüber zu brüskieren. "Wer seit Ihr und was macht Ihr hier?" fragte Gyras den Fremden. "Ich bin Tecumseh aus Bremen und ich wärme mich hier an Eurem Feuer". Der Fremde blickte Gyras mit einem friedvoller Ausdruck an, wie er es noch nie bei einem Mann gesehen hatte, was ihn in irgendeiner Weise vertrauensvoll machte. "Bremen, was meint Ihr?" fragte Gyras weiter "Nun eine Stadt weit im Nordwesten, tief in den Wäldern Germaniens" antwortete der Fremde. "Germanien, noch nie gehört, aber das ist auch nicht wichtig. Wie kommt es das Ihr hier an meinem Feuer steht, inmitten meines Feldlagers?" "Nun der Winter war hart und hatte mich in dieser Gegend doch ein wenig überrascht, woraufhin ich Schutz und Zuflucht suchte. Eure Wachen, die sich erst streubten mich einzulassen, waren dennoch so gnädig mich hier bis zum Frühjahr einzulassen." "Ihr habt nicht zufällig die Namen der Wachen, nein?" schmunzelte Gyras den Fremden an. "Nein, aber ich hätte einen Rat für euch, um wenigstens damit dienen zu können." "Einen Rat? Zu welchem Thema und wie kommt ihr darauf, daß ich einen Rat bräuchte?" "Nun ich bin schon einige Wochen hier und mann bekommt ja so einiges mit und der Rat betrifft natürlich eure noch immer ausstehende Entscheidung". Gyras schaute den Fremden skeptisch an, wie konnte er wissen, daß ich noch unschlüßig war? Gyras wurde noch neugieriger "Dann Bitte ich euch, sprecht!". Tecumseh unterbreitete Gyras einen Plan, wie mann die Thrakier bei Nicomedia angehen könne. Es war ein mehr als unorthodoxer Plan, den mann nie zuvor in der Kriegskunst ersannt hatte, aber es schien ein guter Plan zu sein und Gyras war zuversichtlicher, als in den letzten Wochen. "Was habt ihr nun vor?" fragte Gyras "Ich werde meine Pilgerfahrt durch das Land fortsetzen." sprach Tecumseh und beide verabschiedeten sich, mit leichtem Kopfnicken, als Zeichen des Respektes.


Sommer 259v.C.

Gyras, der inzwischen bei Nicomedia eingetroffen war, belagerte die Stadt und wurde wie erwartet, von der zweiten Armee angegriffen. Der Plan des Tecumseh sah vor, daß mann sich sofort zurück ziehe und die Thrakier, die es als Zeichen der Schwäche sehen, würden sie verfolgen und damit ihre Kräfte teilen. Gyras hatte ja schon vor Monaten befürchtet, daß mann mangels Aufklärung weitere Armeen noch nicht entdeckt hatte und tatsächlich stellte sich heraus, daß da noch eine dritte Armee war, die Gyras ebenfalls folgte und in dem Kampf mit eingriff.
Beide Armeen waren ungefähr 800 Mann stark und wie immer kaum mit Fernkämpfern ausgestattet.
"Nun gute, warum nicht" sagte Gyras zu seinen Beratern und ritt vor die aufgestellten Truppen. "Männer es ist soweit, der Kampf um unser Land hat begonnen. Der Kampf unsere Brüder und Schwestern zu befreien hat begonnen. Der Kampf diese feige Tyrannei der Thakier zu beendet hat begonnen. Mut, Mut und Ehre, für uns alle" und er ritt wieder an den Truppen vorbei und sah das sie mehr als zuversichtlich waren. "Es kann losgehen" schmunzelte er wieder zu seinen Beratern und Feldkommandanten.
Die Thrakier stürmten auf die Linien zu, als wäre der Leibhaftige hinter ihnen, aber keiner der Männer zeigte Furscht, denn sie hatten alle ihren Glauben und genauso kämpften sie auch, ohne Furscht. Die erste Armee war besiegt und die zweite floh, noch bevor sie an der Schlacht teilnehmen konte.
Keiner der ersten Armee hatte überlebt um sich der fliehenden anzuschließen, oder Gyras nochmal eintgegenzustellen, auch wenn mann diesen Sieg mit ca. 100 Mann Verlust erkämpft hatte.
Gyras ritt mit einem zufriedenem Gesicht vor die Truppe und erhob sein Schwert und berauschte sich, an dem Jubel der Männer. "Nun wieder auf nach Nicomedia" rief er noch, aber die Männer hatten sich schon von alleine zum Marsch, in Richtung Nicomedia, aufgestellt.

Inzwischen erreichte die Garnision aus Pergamum, die Stadt Ancyra, was Gyras mit Zufriedenheit, von einem Boten mitgeteilt wurde.


Osten auf dem Weg nach Susa

Aristarchus kam der Stadt Susa immer näher, als er plötzlich von den Rebellen angegriffen wurde. Aristarchus, dem die Stärke und Zusammensetzung der Rebellen, gerade von einem Späher übermittelt wurde, machte unbeabsichtigt einen sorgenvollen Ausdruck, worauf ein Berater ihn ansprach. "Mein Herr, was habt ihr, was sagte der Späher?" "Der Späher berichtet von starken Fernkämpfern, in großer Zahl und mit unbekannten Waffen" und Aristarchus starrte minutenlang, mit leerem Ausdruck, nach vorne, bis er endlich einen Befehl erteilte. "Wir werden uns dort links, in dem dichten Wald aufstellen und den Feind angreifen lassen!" und es blieb gerade noch so viel Zeit, um die Männer in Formation zu bringen.
Es waren ihrer ca. 900 und die Rüstungen und Waffen glänzten in der Sonne, ein glänzen das mann zuvor schon erblickt hatte. Aristarchus fragte sich, woher sie diese neuartigen Waffen beziehen würden, da mann diese Provinzen ja schon besessen und niemals von einem neuen Schmiedemeister etwas gehört, oder gesehen hatte.
Die von vorherigen Schlachten angeschlagene Armee des Ostens und die neuen, unbekannten Waffen der Rebellen, machten den Sieg, zu einem teuer erkauften.
Trotz dem Aristarschus den Kampf im Wald befohlen hatte, um dem Pfeilhagel zu umgehen, starben hunderte gute Männer.
"Wir können nur von Glück reden, daß die zweite Rebellenarmee uns vor dem Abend nicht mehr erreichen konnte" flüsterte Aristarchus zu sich selbst und befahl das Nachtlager aufzuschlagen. Die Armee des Ostens hatte nun nur noch 50% ihrer Sollstärke und Geld war wie immer sehr knapp, dennoch wurde er, von seinen Beratern und Männern, mit einem weiteren Stern, seinem vierten, ausgezeichnet, womit Aristarchus zu seinen Lebzeiten nicht mehr mit gerechnet hätte.

Nach der Nacht erteilte Aristarchus den Befehl, die zweite noch verbliebene und unweit entfernte Rebellenarmee, anzugreifen. Auch in dieser Schlacht wurden die ausgedünnten Kräfte und die Waffen der Rebellen, der Ostarmee fast zum Verhängnis und auch wenn in dieser Schlacht ebenfalls ein Sieg erreicht wurde, so war die einst so stolze Armee, nun nur noch 25% ihrer einstigen Größe. Aristarchus war klar, daß mann Susa so nicht belagern, geschweige denn einnehmen konnte und so befahl er, der immer noch auf der Brücke zu Babylon wartenden Garnision von Susa, die Stadt zu belagern und zog sich selbst in Richtung Babylon zurück.


Südwesten in der Nähe zu Memphis

Antipatros entdeckte die Stadt Ammon, in der Provinz Libya und Demetrius folgte weiterhin, der sich dahin zurückziehende kleinen Armee der Ptolemäer.

Norden bei Sebasteia

Die schon vor Monaten entdeckte Armee der Pontier, entschied sich nun doch, die Stadt zu belagern. Aristarchus befahl der Garnision den Ausfall. Die Pontier, ihrer besten Ausbildungsstädten beraubt, waren nicht wirklich eine Herausvorderung, für die gut ausgerüsteten und ausgebildeten Agrianos, die schon seit Jahren die Stadtgarnisionen stellen. Es war ein leichter Sieg und dazu noch auf offenem Feld und hoffentlich ein Lehre, für die Pontier.


Herbst 259v.C.

Nordwesten bei Nicomedia

Gyras war ein wenig besorgt und auch ein wenig erbost, die Thrakier fielen nicht mehr auf den Plan des Tecumseh herein. Mann griff ihn zwar an, folgte ihm aber nicht mehr. Doch unerwartet begehrte ein Bote der Thraker Einlass und Gehör. "Was habt Ihr mitzuteilen?" fragte Gyras ohne umschweife und mit starren Gesichtsausdruck. "Mein Gebieter wünscht einen Waffenstillstand und läßt fragen, ob ihr gewillt seit diesen einzugehen?" "Einen Waffenstillstand, wirklich?" "So versicherte er es mir" antwortete der Bote und machte eine zustimmende Kopfbewegung. "Es ist eurem Herrn doch klar, daß er immer noch zwei Provinzen, die uns Seleukiden gehören, in seinen schmierigen Klauen hält?" "Davon weiß ich nichts, aber ich kann ihn gerne dazu befragen." "Also gut, sagt eurem Herrn, daß er seinen Waffenstillstand haben kann, wenn er uns Nicomedia zurückgebe und beeilt euch, ich werde langsam ungeduldig!" wieder machte der Bote eine zustimmende Kopfbewegung und schritt dabei langsam und rückwärts Richtung Ausgang. Nachdem der Bote verschwunden war, wandte sich ein Berater, sichtlich aufgeregt an Gyras. "Mein Herr ihr könnt ihnen doch nicht Pergamum freiwillig überlassen!" fing dieser an zu reden und schien sich dabei noch mehr aufzuregen, so das er von seinem Stuhl aufsprang, um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. "Beruhigt euch wieder, niemand übergibt, oder gibt etwas auf. Und mal abgesehen von der Tastsache, daß die Thraker Pergamum schon vor Monaten erobert haben, selbst wenn sie darauf eingehen sollten, so wäre dieser Frieden nicht von Dauer und dient nur dazu, seine Truppen wieder aufzubauen und genau das könnten wir auch tun, hätten aber Nicomedia als Basis und ganz ohne Blutvergießen." Doch auf diese Bedingung wollte der Thrakierfürst nicht eingehen und Gyras belagerte weiter die Stadt.

Südwesten bei Ammon

Demetrius hatte die kleine Ptolemäerarmee eingeholt und rieb sie vollständig auf, auch wenn dabei 80 eigene Männer zu tode kamen, so war er doch recht zufrieden und fing mit der Belagerung der Stadt an.


Winter 259v.C.

Osten bei Seleucia

Die Aufstände in Seleucia sind wieder äußerst heftig geworden und die Garnision sieht sich wiedereinmal gezwungen, die Stadt zu verlassen

Nordwesten bei Nicomedia

Der Plan des Tecumseh ist mehr, oder weniger gescheitert. Die verbliebenen Armeen der Thakier ließen sich nicht mehr darauf ein und fingen an, Gyras Armee einzukreisen. Bedingt durch den Winter, gab es nun keine Alternative, kein Entkommen, oder sontige Auswege mehr. Gyras war sich bewußt, daß die Ausgangslage nicht sehr gut war, aber es gab nichts, was er dagegen tun konnte, bis auf sein Bestes zu geben.
So gab er den Befehl, die Stadt anzugreifen.
Der Plan sah vor, der verstärkenden Armee den Weg abzuschneiden und sie aufzureiben, bevor sie die Stadt erreichte und so nicht gegen Beide gleichzeitig kämpfen zu müssen.
Es war ein guter Plan und in gewisser Weise funktionierte er auch, aber der Verlust der gesammten griechischen Söldnerhopliten, war eine fatale Situation, da es nun kaum noch Flankenschutz gab. Niemand hätte nach den letzten Erfolgen ahnen können, daß unsere besten Nahkämpfer, so schlecht abschneiden würden, murmelte Gyras vor sich hin.
Ganze 5 Phalangen und 4 Bogenschützen, plus der Reiterei, der Generäle und Kommandanten, waren ihnen noch geblieben.
"In Formation und auf zur Stadt" befahl Gyras, als ihn ein Berater aufgeregt ansprach. "Mein Herr es sind viele vom Feind nur verletzt, wir müßen uns um sie kümmern, damit sie uns nicht noch einmal entgegen treten können" "Dafür ist keine Zeit, daß können wir nach der Schlacht noch erledigen" antwortete Gyras "Aber mein Herr, falls wir uns zurückziehen müssen ..." Gyras ließ ihn nicht ausreden, ritt ein wenig näher heran und packte ihn am Kragen und sagte erbost und sehr ernst "Es gibt keinen Rückzug, habt Ihr mich verstanden?". Der Berater schien erschrocken, aber Gyras glaubte zu sehen, daß er nun endlich verstehen würde was hier los ist, was hier passieren wird und ließ von ihm ab um mit den Truppen weiter zu marschieren.
Noch bevor die Truppen in Angriffsposition waren, stürmte die erste Hälfte, der Armee aus der Stadt, die vor der Stadt positioniert war, auf sie zu. "Alles Fanatiker, die spinnen diese Thraker" raunte Gyras ihnen entgegen und schrieh "Für Mut und Ehre, zum ANGRIFF".
Alle gaben ihr bestes und kämpften Tapfer bis zum Schluß, aber die nun fehlende Flankensicherung und die extreme Nahkampfstärke der Thraker, machten auch diesen Etappensieg, zu einen Pyrrhussieg.
Ungefähr 40 Mann der Phalangen und gr. Söldnerhopliten, alle 4 Bogenschützen mit kaum noch Pfeilen und die auf ein drittel reduzierte Reiterei, standen nun 9 frischen und kompletten Einheiten der Thraker gegenüber.
Die zweite hälfte der Armee, die bis dahin in der Stadt verblieben ist, machte sich nun auf den Marsch zur Stadtgrenze. Gyras ritt wiedereinmal vor die Truppe, oder vor den Rest, der noch übrig war und schaute in ihre Gesichter. Sie sahen erschöpft aus, aber nicht verzweifelt, sie hatten ihren Glauben noch nicht verloren und das machte es für ihn umso schwerer, die passenen Worte zu finden, die ihnen nicht noch das bißchen Glauben raubte, den sie noch hatten.
"Männer, Freunde, Brüder, es kommt für jeden einmal die Stunde, in dem er das Ziel über sein eigenes Leben stellen muß, wie es schon so viele zuvor getan haben. Noch heute spricht mann von ihnen, ehrt mann und bewundert sie. Männer ..." er versuchte sich zusätzlich noch mit heroischer Körperpose zu profilieren "...nun ist die Stunde für UNS gekommen, unser Leben für unser Reich zu geben, unser Leben für unsere Brüder, Frauen, Söhne und Töchter zu geben, damit sie nicht das gleiche Schicksal trifft, wie den noch immer unterdrückten Seleukiden hier in Nicomedia und in Pergamum. Wir werden es nicht mehr erleben, aber wir können unseren Nachfolgern ihr Ziel erleichtern. Mit jedem getötetem Feind, den wir in Jenseits schicken, ist es leichter für unsere Nachfolger, dieses Ziel auch zu erreichen. Mit jedem getötetem Feind, wird unser Name höher und weiter starhlen und von mehr Brüdern und Schwestern ausgesprochen und verehrt. Männer es ist die Stunde, unsere Stunde uns mutig dem übermächtigen Feind entgegen und uns ohne Furscht ihm zu stellen." und ein letztes mal erhob er sein Schwert und rief unter dem Jubel der Männer "ZUM ANGIFF" ...

Mittem im Gefecht, schaute sich Gyras, der an forderster Front kämpfte und alle seine Gardeeinheiten verloren hatte, zu seinen Männern um. Stolz erfüllte ihn, der Stolz die Männer zu einer heldenhaften, furschlosen Schlacht verholfen zu haben, so daß sie in Ehren gehalten werden konnten. Doch da schoß ihm ein Gedanke durch den Kopf, wer sollte von ihrer Tat erzählen, wenn alle hier den Tod fanden? Die Thraker ganz sicher nicht, sie würden eher das Gegenteil behaupten. So schaute er in die Runde der noch lebenden und entdeckte einen sehr jung aussehenden Mann, dem die Rüstung viel zu groß zu sein schien. "Junge, wie alt bist Du?" "15 mein Herr" antwortete der Junge. "Kannst Du reiten?" "Ja mein Herr" antwortete er fragend "Nimm mein Pferd und reite nach Osten! Berichte allen von unsererm Tun und laß uns in die Geschichte eingehen! Reite, reite los und blick nicht zurück!". Gyras sah dem Jungen noch ein wenig nach, um sicher zu sein, daß dieser außer Gefahr sei und drehte sich wieder zu der Schlacht. Mit einem Blitzen in den Augen, erhob er sein Schwert zum letzen mal, brüllte so laut er noch konnte, "FÜHR DIE EHRE" und stürzte sich auf die Truppen der Thraker.
Tapfer kämpften sie und Furscht zeigten sie keine und der Feind bekam das auch zu spüren, aber wie es Gyras the Wrathful in seiner letzten Rede schon erwähnte, sie waren es nicht, die das Ziel der Befreiung erreichten und so wurden ihre Namen im gesammten Reich ausgesprochen und verehrt.
Dennoch, über 2000 Mann der Thraker vielen in dieser Shlacht, womit für jeden gefallenen auf eigener Seite, fast 2 auf der Seite der Thraker fielen, weshalb mann es auch als ein Sieg, den letzten Sieg der ersten Armee des Westens bezeichnete und so stand es dann auch geschrieben.


Frühjahr 258v.C.

Aufstand in Petraund Ninive, Seleucia erklärt sich für unabhängig ...

Sämtliche Gelder werden in die Aushebung einer neuen Armee des Westens und in die Komplettierung der Armee des Ostens gesteckt, die schon ferigen Truppen der Armee des Ostens, belagern zusammen mit der Garnision Seleucia.



Wie wird es weitergehen? Der Süden und der Osten sind soweit gesichert, aber die Armeen werden noch auf Jahre damit beschäftigt sein, rebellische Städte wieder dem Reich anzugiedern und die Grenzen zu sichern.
Was die Pontier als nächstes Planen ist nicht bekannt.
Die Aufstellung der Armee des Nordens, wird noch einige Monate dauern und der Marsch nach Nicomedia ebenso. Mann kann nur hoffen, daß die Verluste der Thrakier ebenfalls so hoch waren, daß sie bis dahin nicht weiter expandieren.



Wird sich das Reich von diesem Verlust erhohlen, oder werden die zahlreichen Feinde diese Schwäche ausnutzen, mann wird es sehen ....

von TMl » Mo 02.10.2006, 21:09

thrawn hat geschrieben:Ich benutze ACDSee Als freeware hier zu finden.
THX erstmal und na ja, ich hab mir so etwas schon gedacht, daß es nicht an dem Prog liegt, da es ja sonst auch damit immer klappte. Offensichtlich habe ich noch nicht alle Probleme gelöst, denn die TGA-Funktion scheint mir hier nur noch schwarze Bilder zu produzieren (2,5 MB große :( ). Na ja muß ich die Story noch ein wenig umarbeiten und die Bilder nächste mal direkt in Windows erzeugen :rolleyes:


So ein Mist aber auch :cool:


TMl der ohne Bilder :D

von thrawn » Mo 02.10.2006, 18:56

TMl hat geschrieben:Na super, jetzt bin ich soweit das nächste Kapitel zu posten und wollte nur noch die Bilder klar Schiff machen, da die Geschichte um diese geschrieben wurde und jetzt sind das nur scharze Bilder :mad:

Kennt einer noch nen gutes kostenlosen Prog, mit denen ich TGA's wandeln kann :???:


TMl kann sonst nicht weitermachen :rolleyes:


EDIT: Ach ja ich benutze Infranview ;) ...

Ich benutze ACDSee Als freeware hier zu finden.

klugscheissmodus an: es heisst irfanview klugscheissmodus aus: :rolleyes:

von TMl » Mo 02.10.2006, 13:23

Na super, jetzt bin ich soweit das nächste Kapitel zu posten und wollte nur noch die Bilder klar Schiff machen, da die Geschichte um diese geschrieben wurde und jetzt sind das nur scharze Bilder :mad:

Kennt einer noch nen gutes kostenlosen Prog, mit denen ich TGA's wandeln kann :???:


TMl kann sonst nicht weitermachen :rolleyes:


EDIT: Ach ja ich benutze Infranview ;) ...

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