VUGG: Das Persische Reich

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von Admiral Yamamoto » Di 28.11.2006, 19:38

Der Botschafter Aghanistans wird mit überschwänglicher Höflichkeit vom Großwesir des Schahs empfangen.
Er bittet den Schah selber zu entschuldigen, da dieser derzeit in Moskau weilt.

Gleichzeitig wir der afghanische Botschafter gefragt, ob sich sein Land den Ausbau der diplomatischen Beziehungen gut überlegt habe, da Persien von den sogenannten Großmächten, allen voran das imperialistische UK, derzeit als ein Dorn im Auge betrachtet wird.
Eventuelle Freunde des Persischen Reiches könnten dem Wahn der englischen und amerikanischen Regierung zum Opfer fallen.

von Zahir Khan » Mo 27.11.2006, 21:20

Die afghanische Regierung sendet grüsse an den neuen Schah und wünscht ihm und den iranischen Volk alles gute. Afghanistan wäre einer Vertiefung der Beziehungen zu unseren iranischen Brüdern aufgeschlossen.

Schließung der Botschaft der USA

von Lord Rahl » Mo 27.11.2006, 19:32

Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ist mit dem heutigen Tage geschloßen.

Sämtliche Bediensten reisen aus Teheran ab.

von Imperativ » So 26.11.2006, 16:47

Aufgrund der unsicheren und fatalen Entwicklung in Persien wird der britische Botschafter Sir Harold Ingram mit sofortiger Wirkung zurück nach London berufen.

von JensM2K » Di 21.11.2006, 10:36

Die Kanadische Regierung sendet Grüße an den neuen Schah und wünscht eine lange und erfolgreiche Regentschaft und weiße Entscheidungen.

von Vernichter » So 19.11.2006, 17:13

Nach einiger Beratung ist man bereit die neue Persische Regierung zu empfangen.

von Admiral Yamamoto » So 19.11.2006, 16:44

Nachdem Nas Choka offiziell sein Amt als neuer Schah angetreten hatte ließ er dem russischen Botschafter in Teheran ein Schreiben zukommen, dass diesen bat die Möglichkeit einer Reise Chokas nach Moskau abzuwägen.

Ein zweites Schreiben ging an den britischen Botschafter, der gebeten wurde sich bei Choka einzufinden.

von Vernichter » Fr 17.11.2006, 19:11

Verlautbarung!


Die Russische Regierung gratuliert den Siegern des Bürgerkrieges und hofft, dass der Schah das Ansehen Persiens im Inneren und in der Welt zu bessern vermag. Der erste Schritt dazu wäre die Freilassung unseres Botschafters und die Wiedergutmachung der bei der Stürmung der Botschaft verursachten Schäden.

von Lord Rahl » Do 16.11.2006, 19:19

Nach der Ankunft einer Einheit des Marine Corps um die Sicherheit der Botschaft zu stärken wird der Persischen Regierung eine Note zugestellt:


"Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika fordert die umgehende Freilassung des Botschafter Rußlands. Wie Persien wissen sollte stehen Botschafter unter einem besonderen Schutz der von allen zivilisierten Nationen anerkannt wird. Die Verhaftung und die Verurteilung zum Tode stellt eine direkte Bedrohung für das gedeihliche Miteinander auf der Verhandlungsebene zwischen Nationen da.

Sollte die Persiche Regierung nicht umgehend die Freilassung anordnen behalten sich die Vereinigten Staaten weitere Schritte vor, die diese offene Kriegshandlung Persiens an Russland würdigen werden.

gez.

Taylor Rockefeller

Botschafter der Vereinigten Staaten
von Amerika in Persien"

von Imperativ » Mo 13.11.2006, 22:42

Der britische Botschafter Sir Harold Ingram fordert im Namen seiner Regierung die Freilassung des russischen Botschafters, wobei dieser zu seinem Schutz in die britische Botschaft verbracht werden solle. Ferner wird jedoch gleichsam unweigerlich verdeutlicht, dass eine russische Intervention in keinem Falle geduldet werden würde, seien hierdurch gewisse britische Interessen doch gefährdet.

von JensM2K » Mo 13.11.2006, 20:56

Offizieller Protest
Die Regierung des Dominion of Canada protetestiert mit diesen Schreiben gegen:

1. Die Behandlung der Zivilbevölkerung die nicht an Rebellionstätikeiten mittätig waren.

2. Gegen die Inhaftierung des Botschafters des Zarenreich Russland und seine Verurteilung zum Tode.

Die kanadische Regierung und Bevölkerung hofft ein beidiges Ende der inneren Kämpfe, eine Freilassung des Botschafters und eine Verständigung des Schahs mit dem Zarenreichs und den Aufständigen in einer möglichen Konferenz.

von Admiral Yamamoto » Di 07.11.2006, 05:29

Persische Satrapie Tabriz, Lager der Aufständischen
Kriegsführer Reza Khan schreitet unruhig in dem Lager auf und ab!
In seinem Kopf geht zu viel hervor, als dass er bemerken würde wir er von einem jugnen Krieger angesprochen wird.

Der Verlust von Bandar Abbas und Lar ist ein zu schwerer Schlag, als dass die Rebellion noch große Aussichten auf Erfolg hätte.
Den jungen Krieger immer noch nicht beachtend, der ihn bereits das zweite Mal anspricht, schaut Reza Kahn zu der Gruppe Kosaken die etwas abgesondert vom Lager sitzen!
Bisher haben die Kosaken noch nicht wirklich Großes geleistet, doch fairerweise musste er ihnen zugestehen dass sie noch nicht viel Gelegenheit dazu hatten.

Und dann das Ultimatum Russlands an Persien!
Als hätte man nicht schon genug Probleme, denn mit dem Ultimatum erreichte Russland das genaue Gegenteil:
Der Schah hätte endlich eine äußere Bedrohung, gegen die er vorgehen müsste!
Viele der Aufständischen würden sich dann dem Kampf gegen die Russen anschließen um ihre Heime zu verteidigigen!
Persien würde wieder geeint sein!
Russland würde den Kampf gewinnen, doch damit wäre dem ganzen persischen Volke geschadet!

Der junge Krieger sprach ihn ein drittes Mal an.
Völlig erschrocken ob des unversehenen Auftauchens nahm Reza Kahn ihm wortlos den Brief aus der Hand den der Krieger ihm die ganze Zeit hatte geben wollen.

"Reza,

Die Zeit drängt, das Ultimatum der Russen ist kein Bluff!
Wir müssen schnell handeln, wenn wir von unserem Volk den größten Schaden abwenden wollen!
Ein Einmarsch der Russen ist gleichbedeutend mit dem totalen Chaos, Tod und Zerstörung!
Wir haben keine Zeit mehr:
Führe den Schlachtplan 'Sahar' aus, ich werde bereit sein!
Sammle alle Truppen ein, derer du habhaft werden kannst!
Das Gros der persischen Armee lagert derzeit bei Esfahan!
Marschiere direkt dorthin, und halte lange genug mit deinen Truppen durch bis ich meinen Teil erfüllen kann!

Lebe wohl, alter Freund!

Höchster Kommandant Nas Choka, Anführer der Rebellen"


Reza Kahn ließ den Brief auf den Boden fallen!
Nas Choka musste den Verstand verloren haben, denn die persischen Truppen bei Esfahan waren den Seinen mindestens 3:1 überlegen und noch um Einiges besser ausgerüstet!

Doch andereseits hatte der Höchste Kommandant sich noch nie geirrt und noch nie eine Schlacht verloren.

Er wandte sich dem Lager zu und rief mit Donnerstimme:
"Krieger, es ist soweit!
Schlachtplan 'Sahar' wird ausgeführt, für das persische Volk gegen die Unterdrückung!"

Nicht wenige der Krieger war äußerst unwohl!
Die ganze Aktion war zu einem Selbstmordkommando verdammt, die die Rebellen direkt in die Arme der persischen Armee treiben würde.
Damit wäre das Ende der Rebellion gekommen, das Ende der Hoffnung für Freiheit!

von Vernichter » Di 07.11.2006, 03:33

Ultimatum


Folgende Forderungen sind bis zum ersten September zu erfüllen:
1.Die Schah hat abzudanken.
2. Die Persische Armee hat die Waffen niederzulegen und ohne jeglichen Widerstand die wichtigsten Festungen und Städte an das Zarenreich zwecks Wiederherstellung der Ruhe zu übergeben.
3. Sofortige Freilassung des Russischen Botschafters und aller sonstigen Bürger Russlands.

Sollten die Forderungen bis dahin nicht erfüllt werden werden sie eben mit Waffengewalt durchgesetzt.
]

von Admiral Yamamoto » Mo 06.11.2006, 19:30

Der Schah tobte, als er von der russischen Reaktion auf den Bürgerkrieg erfuhr!

Nach einer zeit kurzen Überlegens erteilte er einen Befehl, den nicht alle bei Hofe gut hießen!
Er sollte die ganze Situation nur schwierieger machen!

Der Schah ließ das russische Botschaftsgelände von einem Trupp "Unsterblicher" umstellen und eine knappe halbe Stunde danach stürmen!
Bei kurzen Feuergefechten mit den russischen Bewachern wurde einige der Bewacher verwundet.
Der Botschafter Russlands in Persien wurde verhaftet und der Spionage bezichtigt!

Derzeit wartet er in den Kerkern des Palastes auf seine Gerichtsverhandlung, doch das Urteil steht in diesen dunklen Zeiten fest:
Todesstrafe!

Vielen der Höflinge des Schahs wurde der Kragen zu eng, als als nächstes der Befehl des Schahs erging russische Bürger systematisch aus dem Persischen Reich auszuweisen!
Wer Widerstand leistete, war hinzurichten!

Die Reaktion des russischen Zars war noch nicht erkennbar, doch angesichts des Angriffes auf russische Staatsbürger war eine militärische Intervention Russlands nicht mehr auszuschließen.

Der ehemalige Höchste Kommandant Nas Choka, Anführer der Rebellen, bat den Zar inständig von einer Intervention abzusehen!
Man werde dieses Problem selber lösen, und nach dem Sturz des Regimes Russland jede geforderte Entschädigung darbringen!

von Vernichter » Mo 06.11.2006, 02:26

Depesche des Russischen Botschafters


Als Vertreter meiner Regierung verkünde ich hiermit den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Persien. Die jetzige Regierung Persiens hat ihre Legitimität endgültig verspielt. Der Zar hofft inständig auf die Beseitigung der bestehenden Dynastie.
Das Botschaftspersonal und alle sonstigen Staatsangehörigen des Zarenreichs sind aufgefordert Persien schnellst möglich zu verlassen. Das Zarenreich erwartet von dem jetzigen Regime Persiens freies Geleit. Bei Verweigerung eines Solchen hat das Regime entsprechende Konsequenzen zu erwarten.

von Admiral Yamamoto » Sa 04.11.2006, 07:50

Einen Tag nach der Katastrophe von Abar herrscht im Palast des Schahs immer noch ein heilloses Durcheinander!

Der Schah war erzürnt darüber, dass eine "Hand von Rebellen" in der Lage gewesem war eine ganze Armee zu schlagen!
Der Schah war erzürnt darüber, dass das Volk zum größten Teil nicht mehr auf seiner Seite war!
Regierungsvertreter, waren schon in Teheran mit Eiern und sonstigen unappetitlichen Sachen beworfen worden!
Die Werfer wurden ins Gefängnis gesteckt, wo sie jetzt auf ihre Gerichtsverhandlung warteten.
Doch angesichts der derzeitigen Lage galten diese Männer und Frauen als Aufständisch.
Das Urteil stand also schon fest:
Standrechtliche Erschießung!

Gerade als der Schah darüber sinierte, was nun als nächstes zu tun sei trat sein Großwesir ein.

Großwesir: "Ich grüße Euch, oh Göttlicher! Ich bringe schlechte Kunde."

Schah: "Wann bringt Ihr mir dieser Tage nicht schlechte Kunde! Dieses Volk ist undankbar! Es hat meine gütige Regierung nicht verdient!"

Großwesir: "Ja, Göttlicher! Die Rebellen haben inzwischen ganze Satrapien unter ihre Gewalt gebracht! Die dortigen Truppen haben sich entweder den Rebellen angeschlossen, oder sind gefangen und getötet worden.

Schah: "Welche Satrapien sind es?"

Großwesir: "Göttlicher, das wissen wir noch nicht! Die Meldungen treffen sehr einzeln und oft unvollständig ein. Mit Sicherheit können wir aber sagen, dass Abar, Tabriz, Lar, Yazd und Kamshar abgefallen sind."

Schah: "Seid Ihr des Wahsinns? Die Rebellen können niemals fünf Satrapien in ihrer Gewalt haben! Dazu haben sie nicht die Mittel!"

Großwesir: "Doch, oh Göttlicher! Die Rebellen werden von der Bevölkerung besorgt, und nehmen sich die Waffen von den Überläufern aus unserer Armee."

Schah: "Um die Macht der Rebellen zu brechen müssen wir sie mit einem einzigen Schlag vernichte! Lasst die Truppen weiter Jagd auf kleinerer Rebellengruppen machen! Jeder Einzelne Rebell ist sofort hinzurichten! Das Gros der Rebellenarmee muss in einer Entscheidungsschlacht geschlagen werden! Stellen Sie eine große Armee zusammen, die jederzeit auf Abruf bereit steht, um die Rebellen zu zerschlagen!
Sobald bekannt wird auf welche Stadt die Rebellen zurücken, werden wir sie mit unserer Masse zerquetschen."

Großwesir: "Es wird geschehen wir Ihr es wünscht, oh Göttlicher! Es gibt Neuigkeiten über Nas Choka."

Schah: "Choka! Habt Ihr in fassen können! Ist er in unserer Gewalt?"

Großwesir: "Nein, oh Göttlicher! Aber er wurde in Quom gesehen. Er konnte dort in letzter Minute vor einer Kavallerieeinheit flüchten."

Schah: "Ihr müsst Choka fassen! Reza Kahn ist der Ausführer seiner Order! Nach seiner Flucht hat Reza Kahn Choka garantiert das Kommando über die Rebellen übertragen, während er selbst nur Befehle ausführt. Fällt Choka in unsere Hände stehen die Chancen, dass die Revolution zusammnbricht sehr gut!"

Großwesir: "Es wird geschehen, oh Göttlicher."

von Admiral Yamamoto » Do 02.11.2006, 18:08

Als die Nachricht vom offenen Aufstand Reza Kahns im Palast des Schahs einschlug, hätte nur noch die Ankunft des Teufels persönlich mehr Chaos anrichten können.

Die Aussicht darauf, dass die Aufständischen in nächster Zeit organisiert und unterstützt von fast einem ganzen Regiment losschlagen würde verbreitete Panik und Chaos!
Im Palast kannte man Reza Kahn nur zu gut!
Er war ein Genie, er war ein großartiger Feldherr und er war charismatisch!
Nicht umsonst hatte er sich den Rang eines Kriegsführers verdient!
Das Alles machte das Problem mit den Aufständischen um ein Vielfaches gefährlicher!

Im Palast kannte man Reza Kahn nur zu gut!
Doch einer kannte ihn besser als alle Anderen:
Der Höchste Kommandant, Nas Choka, war eng befreundet mit ihm und vertraute ihm stets!

Es war also kein Wunder, dass der inzwischen vor Angst fast um den Verstand gekommene Schah in Choka ebenfalls einen Verräter sah.
Musste ja sein!
War der Freund ein Verräter, musste man selber auch Verräter sein.

Und so gab Ahmed Schah Kadschar, der Göttliche, der Weise den Befehl Choka verhaften zu lassen.

Doch Choka war geflohen!
Gleich nachdem er eine Nachricht von seinem guten, alten Freund empfangen hatte war er aufgebrochen.
Ob er in die Berge geflohen oder immer noch in der Stadt war wusste man nicht!

Meisterpriester Talef keifte Etwas von der Hinrichtung aller "Irregeleiteten", egal ob Aufständische oder nicht.
Der Meistgergestalter Kalain hingegen keifte Talef an er sei ein "Wahsinniger, der einen Massenmord begehen wolle".

Inmitten dieses Chaos stand Ahmed Schah Kadschar, der Göttlich, der Weise!
Der Mann, der sich aus verzweifelter Furcht vor den Aufständischen an seinen Thron klammerte ...

der Mann, der den "Unsterblichen", die vor der Stadt Abar kampierten, den Befehl gab die Stadt -die seiner Ansicht nach die Hochburg der Aufständischen war- zu schleifen!

Als Ahmed Schah Kadschar an diesem Tag ins Bett ging glaubte er die Lage innerhalb der nächsten Tage, sobald Abar vom Erboden radiert worden sei, wieder im Griff zu haben.

Doch es sollte Anders gekommen als er es erwartet und gewünscht hatte ...

von Imperativ » Do 02.11.2006, 15:41

Der britische Botschafter Sir Harold Ingram versichert der persischen Regierung unter dem Schah die vollste Unterstützung des Empire in diesen schweren Zeiten. In London schätzt man das persische Volk sehr hoch und möchte man daher dem weisen Führer dieses geschätzten Landes beistehen so gut es ginge.

Als Zeichen dieses tiefen Vertrauens in die persischen Innen-, als auch Außenpolitik verbleibt der britische Botschafter im Lande, entgegen der Abreisewelle diverser anderer Nationen.

Persien hat einen Zukunft, doch diese ist nur gegeben wenn das Land nicht isoliert, sondern entwickelt wird.

Das Empire steht dem Schah und seinem Lande zur Seite wenn dies gewünscht werden sollte.

von General Wallenstein » Do 02.11.2006, 15:05

Schon seit längerem brodelte es im persische Volke, denn die Lebenbedingungen waren hart und boten wenig Zukunftsperspektiven, die Abgaben an die Regierung in Teheran waren hoch und zunehmend tauchten selbst in den entlegendsten Regionen des Landes sogenannte ausländische Interessensvertreter auf. Diese Männer führten sich, gedeckt durch die offizielle Unterstützung der persischen Regierung wie die Herren des Landes auf, was vielen stolzen Männern schon lange ein Dorn im Auge war.

Die Schuld an dieser demütigenden Misere wurde schnell an der schwachen Regierung in Teheran festgemacht, wobei diese allgemeine Meinung insbesondere durch gezielte Hetztirade gebildeter Kreise im Volke gestärkt wurde.

In diesen wirren Zeiten tat sich immer mehr ein Mann hervor, welcher in Alascht in der Region Savad Kouh der Provinz Mazandaran geboren worden war. Dort in der nördlichen Gebirgsregion Persiens waren die Männer immer schon besonders stolz und stark gewesen und nachdem der Mann, ein gewisser Reza Khan, zunächst eine schnelle Karriere in der persischen Armee durchlaufen hatte, war er in den letzten Jahren immer mehr von der politischen Leitlinie der Regierung in Teheran abgefallen.

Nun jedoch war der letzte Tropfen gefallen welcher das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Reza Khan hatte seine Uniform ausgezogen und sich mit großen Teilen seines Regiments in das Hochgebirge der nördlichen Provinzen abgesetzt. Doch nicht nach Fahnenflucht stand diesem Mann und seinen Kameraden der Sinn, sondern nach der Erlösung des persischen Volkes von jener Regierung, welche das Land zum Knecht der ausländischen Teufel zu machen drohte.

Der ´Khan´ wie ihn seine Getreuen ehrvoll nannten war ein charismatischer und fest entschlossener Mann...

von Admiral Yamamoto » Mi 01.11.2006, 09:46

Kriesensitzung im Palast des Schahs
Anwesend: Der Schah, Meisterpriester Talef, Meistergestalter Kalain, Höchster Kommandant Choka und der Rat der Satrapen

Schah: Meine Herren, ich erwarte von Ihnen genaue Auskünfte über die Ausmaße der Aufstände, und was sie dagegen unternehmen wollen. Ihnen ist wohl Allen klar, dass wir uns in einer sehr heiklen Situation befinden.

Meistergestalter Kalain: Göttlicher, ich fürchte die ganze Angelegenheit ist komplizierter als wir sie uns im Moment vorstellen können. Um die Aufstände einzudämmen müssen wir das Übel an der Wurzel packen und beseitigen.

Schah: Und wo sehen Sie die Wurzel des Übels?

Meisterpriester Talef: Die Religion der Irregeleiteten, Göttlicher! Nur jene, die unseren Glauben nicht teilen rebellieren. Um die Aufstände zu beenden, müssen wir dafür sorgen dass die Irregeleiteten zum wahren Glauben finden, oder sie müssen augelöscht werden!

Meistergestalter Kalain: Sie auszulöschen würde Nichts bringen! Wir können nicht Zehntausende niedermetzeln, nur weil Sie einen anderen Glauben haben der uns derzeit Umstände bereitet.

Meisterpriester Talef: Können wir nicht?

Meistergestalter Talef: Nein, können wir nicht! Es wäre ein Massenmor ohne Gleichen! Wir würden vor der Welt das Gesicht verlieren und uns wieder isolieren! Das ist genau das, was der Göttliche ändern wollte!

Meisterpriester Talef: Dann isolieren wir uns eben! Wozu brauchen wir die Irregeleiteten? Ketzer sind es, die nur darauf warten unsere Religion anzugreifen!

Schah: Schweigt, Talef! Eure Ansicht ist unvollkommen! Ihr zentriert Euch auf einen Faktor, und vergesst dabei das Ganze außen herum!
Doch Eins ist klar: Wir können die Aufstände nicht tolerieren! Höchster Kommandant Choka, was gedenkt Ihr zu tun um die Aufstände einzudämmen.

Höchster Kommandant Choka: Göttlicher, wie Ihr befohlen habt werden derzeit die "Unsterblichen" in Marsch gesetzt. Sie werden dazu eingesetzt um gewaltbereite Aufständische zu verhaften oder wenn nötig unschädlich zu machen.

Satrap von Tabriz: Was versteht Ihr unter unschädliche machen, Höchster Kommandant?

Höchster Kommandant Choka: Wenn sie auf uns schießen, schießen wir zurück.

Satrap von Tabriz: Das bedeutet Tote! Glaubt mir, in meiner Satrapie erinnern sich noch viele an die Erzählungen, wie die "Unsterblichen" Zivilisten niedermetzelten! Niemand will, das sich diese Geschichte wiederholt!

Schah: Meine Herren, ich bitte Sie! Diese Aufstände müssen eingedämmt werden, und zwar schnell! Und ich will sie lieber friedliche beendet sehen als mit Waffengewalt! Wir treffen uns morgen zur selben Stunde wieder, und dann will ich von Ihnen konkrete Vorschläge.
Vielleicht bringt es etwas, wenn wir die Andersgläubigen nicht in das Kastensystem eingliedern, aber ich weiß es nicht!
-- mit diesen Worten entließ der Schah seine Untergebenen und grübelte vor sich hin, was zu tun sei --

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