The Observer - Boulevardpresse

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von Graf Radetzky » Fr 01.12.2006, 16:56

Neue freie Presse


Budapest

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Massenproteste in Budapest
Mittlerweile spricht man in allen Teilen des Königreichs und bei allen Völkern von den kaiserlichen Reformbemühungen.
Dies hat das politische Klima in Budapest angeheizt, nicht zuletzt die Sonderausgabe der BV hat dazu beigetragen.
Der Druck von der Straße auf das Parlament nimmt immer mehr zu.
Es stellt sich die Frage wie lange das Palament diesen Bestrebungen noch wiederstehen kann.
Insbesondere die Slowaken, Kroaten und Rumänenen fordern endlich eine Vertretung im Parlament.
Aber auch gewisse bisher ausgeschlossene Parteien, wie etwa die Sozialdemokraten, fordern nun ihr Recht ein.
Die Lage in Budapest bleibt spannend.

von Hesse » Fr 01.12.2006, 14:13

Sonderausgabe der Berliner Volkszeitung

Wien....Ein Journalist der Berliner Volkszeitung hatte die Tage die Möglichkeit, ein exklusives Gespräch mit seiner kaiserlichen Majestät Franz II., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc. zu führen:

BV: Eure Majestät, wie geht es Eurem Vater?
Franz II: Er befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung. Er residiert im Moment weiterhin in der Kaiserville im Kurort Bad Ischl.

BV: Das freut uns, richten sie bitte die besten Genesungswünsche der BV aus
Sie sind ja als reformbereiter Regent bekannt. Beispielsweise haben sie in ihrer Rede vor der dem gemeinsamen Ministerat entsprechend weitreichende Reformen angekündigt. Können sie den Lesern der BV diese etwas erläutern?

Franz II: Wir haben vor den Paralamenten beider Reichsteile unsere Reformbereitschaft betont, das stimmt.
Einerseits streben wir eine nationale aber auch eine Soziale Reform an.
Es kann nicht sein dass Ungarn Kroaten, Slowaken und Rumänien aus dem Parlament der ung. Reichshälfte ausschließt.Andererseits müssen auch wenig geliebte Parteien, wie die Sozialdemokraten, einen Platz im ungarischen Parlament haben. Dieses Ausmaß an Demokratie gibt es in der österreichischen Reichshälfte schon. Dort wird eine föderalistische Reform die größten Veränderungen bringen.

BV: Was meinen sie, wie werden die Deutsch-Österreicher auf diese Reformen reagieren?
Franz II.: Sicher beunruhigt. Gewisse Parteien haben ja insbesondere in den letzten Jahrzehnten Ängste geschürt. Ich will hier aber keine konkreteen Namen nennen. Aber letztlich wird man es in den Erblanden akzeptieren, das Problem dürften hauptsächlich die Deutsch-Böhmen sein. Aber auch hier ist die Militanz mit der Ausdehnung des mährischen Ausgleichs massiv gesunken.

BV: Meinen Sie, daß das gute Verhältnis zum Deutschen Reich hier auch beschwichtigend auf die radikalen Kräfte in den Erblanden einwirken könnte?
Franz II: Ja, denn viele Deutsch-Österreicher wissen welch große strategische Bedeutung Österreich-Ungarn für das Deutsche Reich hat, sie werden darum sicher bestrebt sein an einem neuen "Österreich der Nationen" mitzubauen. Das letztlich all seinen Völkern den inneren Frieden zurückgibt.

BV: Also denken Sie, daß somit auch Bestrebungen einer Abspaltung Österreichs zu einer großdeutschen Lösung aufgrund der guten Beziehungen entgegengewirkt wird?
Franz II.: Ja, denn die Österreicher wissen, dass Russland ins Herz Mitteleuropas vorstößt wenn die Donaumonarchie nicht mehr existieren sollte und das damit Deutschland von Süd und Ost von einem gefährlichen Feind bedroht wird.

BV: Aus Regierungskreisen in Berlin wurde bekannt, daß sie sich bereits mit einem Kreis bekannter Reformer zusammengesetzt haben. Können sie hier uns einige Namen nennen?
Franz II.: Hier möchte ich vor allem Prof. Aurel Popvici danken. Sein Buch "Die Vereinigten Staaten von Groß-Österreich" ist in den letzten Tagen zum Bestseller avanciert. Außerdem meinem Berater in Staatsrechtlichen Fragen Max Hussarek, Freiherr von Heinlein. Der sich intensiv mit der Kremsierer Verfassung von 1848 beschäftigt hat, die viele meiner Pläne vorwegnimmt.

BV: Demnach greifen sie unter anderem auf erfahrene Staatsrechtler zurück. Besonders in Russland stößt die Politik der Donaumonarchie immer öfter auf Kritik. Meinen Sie es wird russiche Bestrebungen geben, besonders die slawischen Völker aus der Donaumonarchie herauszulösen?
Franz II.: Definitv ja, doch ich hoffe, daß meine Reden vor beiden Parlamenten die slawischen Völker ausreichend vor der Politik Russlands gewarnt hat. Insbesondere die Polen Galiziens haben ja ständig vor Augen wie Russland mit ihren Brüdern umspringt.

BV: Demnach wurden sie einem zukünftigen Staatenbund auch für die Polen Kongreßpolens öffnen, was derzeit unter russischer Herrschaft steht, wenn diese sich mit einem entsprechendem Votum an Österreich wenden würden?
Franz II.: Ja, ich würde diesen Staatenbund für sie öffnen. Ich könnte mir auch Vorstellen dass Galizien und Kongreßpolen innerhalb eines solchen Staatenbundes fusioniert werden. Damit währen die drei Teilungen praktisch rückgängig gemacht.

BV: Meinen Sie es würde nicht zu Konflikten mit dem Deutschen Reich bei einer solchen "Großpolnischen Lösung" unter österreichischer Führung kommen?
Franz II.: Ich denke nicht.
Erstens ist sich die Regierung des Deutschen Reiches Österreichs Freundschaft bewusst.
Zweitens es ist das Deutsche Reich, noch mehr Polen könnten sogar beim deutschen Volk für Unmut sorgen.
Drittens wurde Kongreßpolen von Russland herabgewirtschaftet, es ist also für Deutschland wohl kaum von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Viertens dürfte es wohl letztlich dem Wunsch des polnischen Volkes entsprechen, die Teilungen so weit als möglich zu revidieren.
Angesichts dessen wie hart das Deutsche Reich für seine Einigung gekämpft hat, wird es dafür wohl Verständnis haben.

BV: Besteht aber dann nicht die Gefahr einer Umklammerung des Deutschten Reiches?
Franz II.: Von Umklammerung kann man aber nur bei feindlichen oder zumindest konkurierenden Staaten sprechen. Das ist aber hier nicht der Fall.

BV: Nachdem sie nun deutlich die Freundschaft zum Deutschen Reich betont haben, wie sehen sie die momentane Krise mit Russland und um die russische Hetzpresse. Glauben sie an einen baldigen Krieg?
Franz II.: Also ein Krieg ist für Österreich nicht vorstellbar bis seine Reformen abgeschlossen sind. Außerdem ist die Saison für Feldzüge zu ende. Eine Beilegung des Konflikts ist für mich nicht in Sicht. Im Gegenteil es gibt Andeutungen aus russischen Kreisen zur Zerschlagung der Donaumonarchie. Das ist nicht gerade produktiv. Das Russlands Zeitungen von der Propaganda-Abteilung des Geheimdienstes verfasst werden, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Wenn man an die Niederlagen Napoleons und Karls XII von Schweden denkt, so muss man zum Schluss kommen dass ein Winterfeldzug gegen Russland Selbstmord ist. Also hat Russland noch Zeit seine Politik umzugestalten.

BV: Könnten Sie sich eine Verständigung mit Russland vorstellen und ja unter welchen Bedingungen?
Franz II.: Im Augenblick nicht. Russland sollte aber einem Staat mit dem es nicht im Krieg ist, nicht solche Feindseligkeit entgegen bringen. Es könnte ein falscher Eindruck entstehen.

BV: Österreich ist in der momentanen Reformbewegung sehr fragil, würden sie dennoch im Falle des Falles die letzte Konsequenz ziehen und die Reformen im Konflikt aufschieben?
Franz II.: Nein. Ich denke eine Zurücknahme der Reformen , womit man dem Volk letztlich Freiheiten wieder wegnimmt, würde den Staat noch stärker destabilisieren.

BV: Möchten Sie unseren Lesern noch etwas sagen?
Franz II.: Ja. Kurz gefasst, das Deutsche Reich kann stets auf uns bauen und ich bin mir sicher dass es umgekehrt auch der Fall ist. Dazu soll ich im Namen meines Großonkels für all die Telegramme danken mit denen man ihm "Gute Besserung" wünschte.

BV: Die Leser der BV und ich möchten nochmals die besten Genungswünsche an ihren Großonkel senden und wir wünschen Eurer Majestät viel Glück und Erfolg bei Eurer Regentschaft. Wir danken für das Gespräch.
Franz II.: Ich danke ihnen. Es war mir ein vergnügen mit ihnen zu plaudern. Die Genungswünsche gebe ich natürlich weiter, ich bin mir sicher er wird sich darüber freuen.

von Vernichter » Mi 29.11.2006, 14:26

Swet


Dunkle Wolken!

Die Welt steht vor mehreren Krisen. Wehrend die bevorstehende Invasion eines orthodoxen Landes durch Italien keinen zu interessieren scheint wettert man im Westen gegen die Vertiefung der Beziehungen zwischen Russland und dem neuen Schah von Persien.
Professor Goldstein: Russland befindet sich in einer prekären Lage. Auf der einen Seite ist der Druck des doppelzüngigen Westens der um des Profites Willen bereit ist auch noch so einem grossen Blutvergießen zuzusehen auf uns schon ziemlich groß. Auf der anderen Seite kann es sich Russland aus Gründen der Ehre nicht erlauben die Beziehungen zu Persien abzubrechen. Bleibt nur die Frage was als Nächstes passieren wird. Allen Anschein nach wird es nicht nur bei leeren Worthülsen bleiben. Leider muss man von einer Invasion Persien ausgehen.

von Canaris » Di 28.11.2006, 14:28

Kaiserlich Äthiopisches Amtsblatt
Alle männlichen Untertanen Seiner Kaiserlichen Hoheit, vom abgeschlossenen 17. Lebensjahr bis zum 31. Lebensjahr, haben sich unverzüglich zu den Distrikt-Hauptquartieren der kaiserlichen Armeecorps zu begeben.
Von der kaiserlichen Order sind alle Untertanen entbunden, die nachweislich einen land- bzw kriegswirtschaftlichen Betrieb führen oder in genannten Betrieben unabkömmlich sind.
Alle mit Schein entlassenen Mannschaften sind sofort einzuziehen.

Das Kaiserliche Kriegsministerium

gez. Ras Birru Wolde Gabriel
i.A. Seiner Kaiserlichen Hoheit Prinz Iyasu V.

von JensM2K » Di 28.11.2006, 11:45

Ottawa Telegraph


Ottawa: Unser Premierminister gab Robert Laird Borden bekannt:
"Der de fakto-Unabhängigkeit soll die formale in Kürze folgen. Dazu wurden gestern folgende Schritte beschlossen:

1. Es wird ein Gremium gebildet welche eine neue Verfassung erarbeiten soll.

2. Es wird ein Wettbewerb veranstalltet für die Gestalltung einer neuen Nationalflagge.

3. Es wird eine neue Nationalhymne gesucht, welche neben "God save the King" gespielt werden soll.

4. Städte können sich bewerben um das Previleg die Hauptstadt zu sein.

Die Beziehungen zwischen den anderen Mitgliedstaaten des Commonwealth und dem Empire sollen nicht beeinträchtigt werden durch die Reformen."


London: Der Vertreter unserer Nation bei der WTO Eric Brown wurde von der Versammlung als Sprecher gewählt. Er wurde somit auch beauftragt die Satzung auszuarbeiten.

Ottawa: Die Regierung äußerte sich höchst Empört über das Verhalten der Russischen Propaganda-Presse.

Pretoria: Der Botschafter in Südafrika Daniel Thompson richtete ein alamierendes Telegramm an die Regierung, in dem die Situation geschildert wurden. Der genaue Wortlaut ist der Redaktion nicht bekannt.

von gulaschkoenig » Di 28.11.2006, 09:00

!!! Forca Italia !!!
Extrablatt


Rom

Italienische Regierung beschließt Teilmobilmachung der Armee und vollständige Mobilmachung der Kolonialen Sicherungseinheiten.

Asmara

12.000 neue Askaris auf die italienische Flagge vereidigt.
Koloniale Miliz hat die tauglichkeit von 97% der italienischen Siedler bestätigt, Ausbildung läuft bereits an.

von Imperativ » Mo 27.11.2006, 18:09



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Pretoria

Die London Times ist aus gut informierten Regierungskreisen darüber informiert worden, dass das Empire dieser Tage größte Bemühungen anstrenge, um die Vorgänge in seinem südafrikanischen Dominion aufzuklären. Bislang seien eine große Zahl an Gerüchten nach London gedrungen, allerdings würde man wichtige Entscheidungen - und diese wären in einem solchen Falle zu treffen - nicht nur anhand unschlüssiger und wenig seriöser Informationen treffen. Allerdings scheint es unvermeidbar das die britische Regierung im Falle einer Bestätigung der ungeheurlichen Vorgänge entsprechende Schritte einleiten wird, um die Ordnung in Südafrika wieder herzustellen.

---

Teheran

Im Bezug auf die blutrünstigen Vorgänge in Persien scheint sich die Stellung der britischen Regierung allmählich dahingehend herauszukristallisieren, dass dieser Akt der Barbarei und des Hochverrats nicht gut geheißen wird. Laut inoffizieller Quellen sei man in den höchsten Regierungskreisen des Empire über die Tatsache zutiefst erschüttert, dass ein legitimes Staatsoberhaupt einfach so ermordert würde und der offensichtliche Mörder kurzerhand die Regierungsgeschäfte übernehmen würde.

Es scheint das der neuen Regierung in Teheran daher die Anerkennung durch das Empire verweigert werden würde, scheint es sich doch letztlich nur um eine Marionettenregierung des russischen Zaren zu handeln.

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St. Petersburg

Die starre Kriegstreiberei und die nicht enden wollenden Verleumdungskampagnen der durch die russische Regierung instrumentalisierten russischen Presse ziehen allmählich ernsthafte politische Konsequenzen nach sich.

In London scheint man nicht länger gewillt zu sein diese diplomatischen Entgleisungen länger hinzunehmen.

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von Vernichter » Mo 27.11.2006, 02:41

Češi

Freiheit!
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Wir befinden uns in einer historisch einmaligen Situation. Alles was die "Jungtschechen" so viele Jahre verlangt haben ist nun greifbarer denn je. Der Feind zeigt Schwäche und die muss genutzt werden. Ein jeder Tscheche muss sich der nationalen Sache verpflichtet fühlen! Ein Jeder muss bereit sein für die Freiheit zu sterben! Jetzt entscheidet es sich ob unser Volk auch weiter in Knechtschaft darben oder zu alter Größe aufsteigen wird.

Der Kaiser in Wien spricht zwar von der Beteiligung der Slawen an den staatlichen Aufgaben aber das kann nie und nimmer genug sein! Die Slawen stellen die Mehrheit der Bevölkerung also kann es nur als fair angesehen werden wenn sie auch entsprechend an der Regierung beteiligt werden.
Im Grunde ist der sogenannte Trialismus nichts weiter als Betrug. Wieso sollten sich die Slawen mit einem Drittel begnügen wenn ihnen von Rechts wegen mehr als die Hälfte zusteht?

von Marc Aurel » So 26.11.2006, 18:15

Das Argentinische Außenministerium möchte bekannt geben, dass bitte schnellstmöglichst alle Gäste zur Beerdigung des El Presidente Saenz Pena begeben sollten. Definitive Zusagen wurden bisher leider nur von der brasilianischen Botschaft gemeldet.

von Lord Rahl » So 26.11.2006, 17:38

Los Angeles Post
Washington/London

Das State Department teilt mit, das es bei Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und den USA zu einem ersten Durchbruch gekommen ist.

Waren vor einigen Monaten die Beziehungen noch auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt so scheint es nunmehr gelungen zu sein, wichtige Standpunkte und Interessen soweit angeglichen zu haben, das ein Dialog stattfinden kann welcher nicht von irgendwelchen Dingen belastet ist.



Teheran

Die Lage in Persien scheint weiterhin alles andere als geordnet zu sein. Als Ergebnis dieser andauerenden Ungewissheit hat das Großbritannien inzwischen seinen Botschafter nach London zurückbeordert.

Wenn man dies im Zusammenhang mit der Welle der Unzufriedenheit der Britischen Bevölkerung über die Entwicklung in Persien betrachtet, kommen einige Beobachter zu dem Schluß das der Begriff "Pulverfass" als Umschreibung für die dortige Lage untertrieben erscheint.


London

In Südafrika scheinen sich merkwürdige Dinge abzuspielen, zurückkehrende Geschäftsleute sprechen von Plünderungen und Lynchjustiz in den größeren Städten.

Das Britische Außenministerium hat jedoch noch keine konkreten über die Lage veröffentlicht.

von Admiral Yamamoto » So 26.11.2006, 12:47

روزنامه ، روزنامه نگاري كردن.فارسي ، ايراني

!Es lebe der Schah!
!Es lebe Nas Choka!


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Vor seiner Abreise nach Moskau, wo er den russischen Zaren treffen wird um mit diesem über die Pflege der diplomatischen Beziehungen der beiden Ländern zu sprechen, rief Nas Schah Choka die Welt dazu auf sich dem Frieden zu widmen.

In Persien habe man vor Kurzem erst einige Seiten der persischen Geschichte mit Blut geschrieben.
Nun wünsche er sich und der Welt eine lange Ära des Friedens, frei von Diktaturen und frei von Kriegen.

Angesichts der diplomatischen Kriesenherden dieser Tage dürfte dieser Wunsch nur sehr schwer zu erfüllen sein.
Die Beziehungen zwischen dem Kaiserreich Deutschland, dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Zarenreich Russland befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt.
Die Propagandamaschinerien der drei Staaten laufen auf Hochtouren, und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis der erste Schuss fällt.

Auch das italienische Volk scheint Blut geleckt zu haben und wünscht sich Rache für den Krieg gegen Äthiopien.

Zu den anmaßenden Worte aus österreichischen und deutschen Zeitungen äußerte sich der Schah nicht weiter.
Dort hatte man Nas Choka mehr oder weniger als einen feigen Hund bezeichnet, der seinen ehemaligen Herrscher heimtückisch ermordet habe.

Dem neuen österreichischen Kaiser wünschte man aus dem Palast de Schahs eine lange und friedliche Zeit der Regentschaft.

von Graf Radetzky » Sa 25.11.2006, 22:13

Neue freie Presse
St.Petersburg
So sieht man Russland dieser Tage
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Ein solcher Staat sollte mit Reformkritik vorsichtig sein.
erneut trug Russlands Presse einen schweren Angriff auf Österreich vor. Die Rgierung des Zaren ist äußerst inaktiv. Scheint wohl mit Rasputin auf Sauftour zu sein. Immer mehr verhärtet sich der Eindruck, dass die Presse das Sprachrohr des russischen Kaisers ist.

Wien und Budapest
Die Pläne des Kaisers sind sehr, sehr strittig zugleich aber Bahnbrechend.
Diese könnten der Untergang des Reiches oder die Basis für ein 1000 jähriges Bestehen sein.

Kapstadt
Nach Kanada scheint dies nun das zweite Land des Commonwealt sein, dass sich selbsständig macht. Im Gegensatz zu Kanada scheint dies in Südafrika aber gewaltsam zu passieren

Rom
"Rache für Adua" scheint das Motto dieser Tage zu sein. Sollte Italien Rache nehmen, so ist nicht absehbar wie das Vereinigte Königreich und das Deutsche Reich, die beide Umfangreichen Kolonialbesitz in dieser Region haben, darauf reagieren werden.

von Graf Radetzky » Sa 25.11.2006, 20:23

Offizielle Verlautbarung SM Franz II, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen etc.etc.etc.

Hiermit werden folgende Personen zu Ministern berufen

Karl Graf von Stürgkh, Ministerpräsident Cisleithaniens

Graf Mihály Károlyi , Ministerpräsident Transleithaniens

Leopold Ferdinand Freiherr von Andrian zu Werburg, Minister des Äußeren sowie des kaiserlich- und königlichen Hauses

Feldmarschall Alexander Ritter von Krobatin, Kriegsminster

Heinrich Lammasch, Finanzminister

von gulaschkoenig » Sa 25.11.2006, 17:38

!!! Forca Italia !!!


„Rache für Adua“
In Rom gab es auch in dieser Woche wieder zahlreiche Protestmärsche von Kriegsveteranen, die im Jahre 1896 gegen Äthopien kämpften, und durch die unfähige Regierung damals in den Tod geschickt wurden.

Dem Ruf „Rache für Adua“ schlossen sich auch zahlreiche Soldaten der Römischen Garnison an, die sogleich zum Regierungssitz marschierten.

Der Ministerpräsident auf diese Ereignisse :

"Es ist wahrlich eine Schande, das die Rache der Niederlage noch nicht gesühnt wurde, aber ich gemahne zur Vorsicht.

Konzessionen von Abessinien können auch friedlich erreicht werden, nicht nur mit Gewalt"


Der friedliche Protestmarsch uferte im Anschluss in eine Orgie der Zerstörung aus, in der mehrer Läden mit Kolonialwaren verwüstet wurden, und das Haus eines Äthiopischen Kaufmannes gestürmt wurde.
Verletzt wurde ein Mann des Dienstpersonales, ein Äthopier, und 2 Soldaten des 105. Regiments.

von Vernichter » Sa 25.11.2006, 16:56

Delo


Deutscher Burenkrieg?
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Weder Erwarten kam es zu einem Aufstand in Südafrika. Nähre Informationen liegen uns nicht vor aber es wurden einige Bürger und Soldaten Großbritanniens getötet und die Republik ausgerufen.

Was kann sie dazu getrieben haben? Nun laut aller Experten kann nur eine Macht daran interessiert sein, dass Großbritannien in einen dritten Krieg um Südafrika verwickelt wird. Die selbe Macht die schon seit Jahren einen unerbittlichen Flottenwettlauf mitden Briten betreibt. Ein beschäftigtes England würde den Deutschen wohl ganz gut in ihr expansionistisches Kalkül passen. Man munkelt von zahlreichen Waffenlieferungen an die "Republik".

Was Großbritannien angeht lässt sich nur sagen, dass es jetzt im Grunde gezwungen ist Krieg zu erklären. Ansonsten wäre es nicht mehr das british Empire und könnte gleich sämtliche Kolonien freilassen.

von Jerobeam II. » Sa 25.11.2006, 09:11

DER BUKARESTER ORTHODOXE BOTE

Nun ist allen angrenzenden Staaten, deren Größe auf der Fläche und deren Lautstärke auf Millionen von Gewehren beruht, zu entgegnen: Die Rumänen sind keine Slawen. Daher lehnt unser König gemeinsam mit dem Patriarchat auch jede weitere Stellungnahme zum angeblichen "Slawenproblem" ab. Jedes Volk, ob Tschechen oder Polen, wird wissen, wer seine Unterdrücker sind und wer seine gerechten Herrscher.

Gott gebe dem neuen Herrn des Hauses Österreich die Weisheit, der die Völker bedürfen. Und vielleicht auch anderen Monarchen, gerade im protestantischen Norden und im römischen Süden. Danken wir Gott für unseren Monarchen, der wie einst Salomo Weisheit und Gottesfurcht in reichem Maße verkörpert.

von Vernichter » Sa 25.11.2006, 04:10

Swet
Alter Dreck in neuen Schläuchen!
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Österreich hat nun einen neuen Kaiser. Der alte Mann von Wien musste nun endlich abdanken.Angesichts des immer schlechter werdenden Images nach Innen und nach wurde der Druck wohl einfach zu groß. Das die Gesamtbilanz des Abgedankten ziemlich mau aussieht braucht wohl nicht erwähnt zu werden aber kommen wir lieber zu seinem Nachfolger.

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Ein relativ junger Mann der aber anscheinend die selbe aggressiv dümmliche Art wie der Alte aufzuweisen hat wie sein Verwandter. Statt die notwendigen Reformen einzuleiten wird mal wieder gegen Russland gehetzt. Eine Hetze die anscheinend vor allem die Slawen an den morschen Thron der Habsburger binden soll. Dabei weiss die ganze Welt in welchen Land die Hoffnung aller Slawen zu finden ist.

Professor Goldstein: Österreich ist viel zu Morsch um sich reformieren zu können. Die Wut der Slawischen Mehrheit auf die Habsburger sitzt viel zu tief um sie mit so billigen Reformversuchen wie sie jetzt versucht werden beseitigen zu können. Eher dürften sich die Deutschen sich einen weiteren Feind einhandeln. Die Beschneidung ihrer Macht dürfte wohl nur die wenigsten Ungarn wirklich begeistern. Ein gordischer Knoten: Auf der einen Seite will man an der Ausbeutung festhalten und auf der Anderen auch noch, dass die Bevölkerung auch noch dafür dankbar ist.

von Hesse » Mi 22.11.2006, 12:30

Berliner Volkszeitung

Wien....Die Donaumonarchie wurde heute von einem einschneidenden Ereignis erschüttert. Der Kaiser dankt ab! Aufgrund längerer gesundheitlicher Beeinträchtigungen des 84 (!) Jährigen Monarchen der Donaumonarchie, wurde heute offiziell von seiner kaiserlichen Majestät in Wien der Thronverzicht proklamiert. Mit der Abdankung des rüstigen Monarchen geht eine Ära europäischer Geschichte zuende. Franz Joseph, der bedeutende historische Ereignisse und sozialwirtschaftliche Umwälzungen selbst noch miterlebte, stand für die Beständigkeit der Donaumonarchie und für die Kontinuität der Habsburger.
Obwohl einige militärische Niederlagen, wie etwa der Verlust italienischer Besitzungen durch den Krieg gegen Frankreich und Sardinien-Piemont oder die Niederlage im preußisch-österreichischen Krieg 1866, welche zugleich die Gründung unseres glorreichen Reiches ermöglichte, seine Amtszeit ebenso kennzeichneten, wie politische und militärische Erfolge, etwa die Begründung der österreich-ungarischen Doppelmonarchie 1867 oder die Erfolge auf dem Balkan, galt Franz-Joseph als Garant für Stabilität in Südosteuropa. Beispielsweise meisterte er souverän die Märzrevolution von 1848, überlebte ein Attentat im Jahre 1853 und verstand es den Vielvölkerstaat in eine neue Epoche zu führen.
Als Nachfolger wurde der Neffe seiner kaiserlichen Majestät, der Erzherzog Franz-Ferdinand benannt. Er gilt als reformumtriebiger aufgeklärter Geist, der mit Sicherheit die Geschicke der Donaumonarchie souverän und der neuen Ära angemessen lenken wird.

Anm.d.Red.: An dieser Stelle möchte die Redaktion der Berliner Volkszeitung ihre besten Genesungswünsche an seiner kaiserlichen Majestät Franz Joseph I.und gleichzeitig seiner kaiserlichen Majestät Franz II. die besten Segenswünsche für eine erfolgreiche Regentschaft senden.

Madrid....Aufgrund der Krise um Russland, hat die spanische Regierung die botschaftsgebäude des Deutschen Reiches, Österreich-Ungarns, Schwedens und Russlands in besonderer Weise mit Schutzmaßnahmen belegt. Zur Vorbeugung von eventuellen Ausschreitungen gegenüber dem jeweiligen diplomatischen Personal, kommandierte Spanien Truppenkontigente zur Bewachung der Botschaftsgelände ab. Im Auswärtigen Amt wurde Verständnis für die Maßnahmen aufgebracht. Zunächst bestandene Mißverständnisse über die Art und Weise der Stationierung, zunächt erweckte der Aufruf des spanischen Außenministers den Eindruck, man wolle entgegen dem Völkerrecht Truppen innerhalb des Botschaftsgeländes stationieren, wurden schnell ausgeräumt. Hierzu äußerte sich Staatssekretär von Jagow: "Natürlich können wir Bedenken von Drittstaaten verstehen, wenn sie angesichts der Spannungen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. An dieser Stelle können wir aber versichern, daß von deutschen Botschaften keinerlei Gefahr ausgehen wird. Das verbietet der Anstand und würde die internationalen diplomatischen Konventionen ad absurdum führen. Wir können das nur für uns und unsere Freunde aus Schweden und Österreich versichern. Wie dies in Russland gesehen wird, mögen wir zwar nicht beurteilen, aber eine solche Niederträchtigkeit würde auch sicher nicht das Zarenreich begehen."

Buenos Aires....Wie kürzlich bekannt wurde ist bereits am 8. August ist der argentinische Präsident Dr. Roque Sáenz Pena verstorben. Im Chaos der aktuellen Präsidentschaftswahlen wurde dies anscheinend seit Wochen verheimlicht und die Umstände des plötzlichen Todes sind noch nicht geklärt. Der momentane Vizepräsident Victorino de la Plaza hat derzeit die Amtsgeschäfte übernommen und die Beisetzung von Pena erfolgt am 1. September. Wie das argentinische Volk auf den Verlust ihres Staatschefes reagiert und inwieweit die Wahlen wiederholt werden müssen, ist unbekannt.

Anm.d. Red.: Die Redaktion der Berliner Volkszeitung möchte an dieser Stelle ihr Beileid dem argentinischen Volk, der Familie und den Angehörigen Penas aussprechen.

Rom....Das italienische Außenministerium räumte mit einem Mißverständnis in der letzten Erklärung über die Beziehungen zu Russland auf. Demnach positioniert sich Italien nicht als Freund Russlands im eigentlichen Sinne, sondern das italienische Außenministerium definierte den Begriff Freund für jeden neutralen Staat, zu dem Italien in irgendeiner Weise Beziehungen pflegt. Fraglich ist dabei nun, wie man in Italien Staaten definiert, die eine wirkliche diplomatische Beziehung oder gar einen Handelsvertrag zu dem Königreich unterhalten. Vorschläge für eventuelle Bezeichnungen nimmt die Redaktion gerne entgegen, veröffentlicht sie in der nächsten regulären Ausgabe und leitet sie an das italienische Außenministerium weiter.

St.Petersburg....Die Provokationen in der russischen Boulevardpresse ebben nicht ab.
Während das gemäßigte Blatt Ezhenendelnik ein Loblied auf die Pressefreiheit in Russland singt, die russische Dominanz in Persien und Afghanistan gegenüber Großbritannien beweihräuchert und schließlich haltlose Verschwörungstheorien über einen schwedischen Imperialismus in Skandinavien in den Raum stellt, zielt das Hetzblatt Swet wie gewöhnlich auf eine Beleidigung des Deutschen Reiches ab.
Hierbei werden angebliche Blamagen in der Außenpolitik und besonders die harte Haltung des Zaren gegenüber Einmischungsversuchen thematisiert.

Zuvor hatte der Zar ebenfalls in der Zeitung Swet einen Punktekatalog als Antwort auf die Verschlechterung der Beziehungen Russlands zu Schweden, Österreich-Ungarn und vor allem dem Deutschen Reich veröffentlicht. Dabei unterstellte der Zar in den Äußerungen des Reichskanzlers zu den dauerhaften und beleidigenden Artikeln, die für eine Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen verantwortlich sind, einen Einmischungsversuch in die Innenpolitik des Zarenreiches.

Trotz der wieder einmal unhaltbaren Vorwürfe des Propagandablattes, scheinen die Vorwürfe gegenüber dem Ausland eigentlich die Verhältnisse im eigenen Land wiederzuspiegeln. So ist der Prestigeverlust durch zahlreiche nicht eingehaltene Handelskontrakte noch heute ein hartes Brot für das Zarenreich und eine Blamage, die man durch die aggressive Expansionspolitik in Persien und Afghanistan zu kaschieren versucht. Auch die oft hochgelobte Pressefreiheit scheint nur Opium fürs Volk zu sein, da objektive Betrachtungen bzw. die offizielle Äußerung des Zaren in der Swet offensichtlich eine staatliche Vereinnahmung der achso freien Presse in Russland kennzeichnet.
Auch ist es fraglich, weshalb gerade in der freien russischen Presse, die sich dermaßen als Sprachrohr des gemeinen russischen Bauern verstehen zu scheint, nicht die Mißstände und Probleme im eigenen Land oder etwa die politische Zensur eines Lenin thematisiert werden. Vielmehr ist aus der gesamten russischen Boulevardpresse in einem gleich anhaltenden Ton eine deutschfeindliche Propaganda zu erkennen. Somit kann man nur zu dem Schluß kommen, daß es im Zarenreich keine wirkliche Pressefreiheit gibt, sondern lediglich eine staatlich kontrollierte Presse, die bewußt das Deutsche Reich als Sündenbock für eigene Probleme inszeniert und sich unter dem Deckmantel der Pressefreiheit versteckt.

Die Berliner Volkszeitung kann an dieser Stelle mit ruhigem Gewissen sagen, daß eine vom Zaren propagierte, aber selbst nicht eingehaltene, Pressefreiheit gerade jedes staatliche Gefüge unterminieren und schließlich zerstören würde. Daher arbeitet natürlich etwa die deutsche Presse mit staatlichen Stellen zusammen, um gerade niveauvolle, relevante und gesellschaftskonforme Artikel zu verfassen. Dies bedeutet gerade nicht, daß jeder Ansatz von Kritik oder Freigeist aus der Presse verbannt wird, nur soll gerade staatszersetzendes, ehrverletzendes und kriminelles Gedankengut keine Plattform finden.

Sicher ist nun, daß die russische Boulevardpresse entweder eben gerade nicht frei ist und bewußt eine Hetze gegen das Deutsche Reich und seine Freunde initiiert, um eigene Probleme zu kaschieren, oder daß man gar keine Kontrolle über die Presse mehr hat und gerade deshalb nun für die negativen Auswirkungen einer freien Presse außenpolitisch bezahlen darf.

Aus der Reichsregierung wurde zu diesem Thema eins deutlich, daß sich das Zarenreich mit einer derartigen Präsentation in der Weltöffentlichkeit nur selbst schadet und andere Nationen beleidigt. "Auf dieser Grundlage kann keine diplomatische Zusammenarbeit stattfinden. Dies ist keine Einmischung in russische Innenpolitik, sondern eine Feststellung der deutschen Außenpolitik. Wie sollen wir mit jemandem Geschäfte und Beziehungen pflegen, wenn in dessen Schriften Beleidigungen, Schmähungen und Unwahrheit über uns verbreitet wird. Russland isoliert sich durch seine freie Presse nur selbst und steuert auf einen Abgrund zu. Zu dieser Sache ist eigentlich damit genug gesagt, wir haben nun nicht mehr geduldig eine solche Ehrverletzung über uns ergehen lassen und die Konsequenzen gezogen. Da der Zar aber selbst unsere konsequente Antwort auf die russische Hetze, nicht als Hinweis für das grundlegende Problem unserer Beziehungen sieht, sondern als einen Affront gegen seine Person und den russischen Staat versteht, kann man eben nichts machen als getrennte Wege zu gehen.", sagte der Reichskanzler gestern.

Offizielle Proklamation

von Graf Radetzky » Mi 22.11.2006, 09:09

Offizielle Proklamation

Seiner Kaiserliche und Königliche Apostolische Majestät

Franz Joseph I.

von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich,
König von Ungarn und Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien und Lodomerien, Illyrien;
König von Jerusalem etc.;
Erzherzog von Österreich;
Großherzog von Toskana und Krakau;
Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steiermark, Kärnten, Krain und der Bukowina;
Großfürst von Siebenbürgen, Markgraf von Mähren;
Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara;
Gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradisca;
Fürst von Trient und Brixen;
Markgraf von Ober- und Niederlausitz und Istrien;
Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg etc.;
Herr von Triest, von Cattaro und auf der windischen Mark;
Großwojwode der Wojwodschaft Serbien

An meine Völker,

auf Grund unserer angegriffenen Gesundheit sind wir nicht länger in der Lage die uns von Gott auferlegten Pflichten zu erfüllen.
Hiermit verzichten wir auf den Thron zugunsten unseres Neffen, SKKH Erzh. Franz Ferdinand, der als Franz II uns nachfolgen wird.
Seine Regierungsproklamation und Antrittsrede vor Reichsrat und Országház wird in kürze erfolgen.

Franz Joseph p.p.

von Vernichter » Di 21.11.2006, 03:15

Swet

Wunderliches Österreich

EinerSeits schürt man unter den in Russland ansässigen Ausländern Opfer von Übergriffen zu werden. AndererSeits ist man in Wien über den Tod eines Mannes der sogar vor Botschaftern nicht halt machte empört. Besonders lustig ist der Beginn des Satzes: WIR SIND EMPÖRT.... Nun ja in Russland war schon immer klar, dass jedes Wort der österreichischen Zeitungen von dem Geheimdienst verfasst wird. Aber muss man es so offensichtlich machen?

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