von Kharon » So 24.09.2006, 08:49
Schweden
Die Ausgangssituation

Die Ausgangssituation Schwedens war nicht gerade günstig, aber auch nicht vollkommen hoffnungslos. Die anfänglichen militärischen Planungen sahen vor, die dänischen Provinzen in Skandinavien zu besetzen und sich auf einer 2-Provinzen-Linie im Nord-Osten zu verschanzen. Dänemark hätte dann nur noch mit einzelnen Regimentern anlanden können und wäre Gefahr gelaufen, dabei seine Flotte zu verlieren und im Osten hätte man sich evtl. hinter Festungsmauern verschanzen und den Russen eine Weile aufhalten können.
Allein mit unseren bescheidenen Mitteln war das natürlich nicht umzusetzen, da Schweden bereits in den ersten Angriffsrunde seine Provinzen im Baltikum und Finnland verlieren würde.
Also schickten wir unsere Diplomaten aus, um in Halb-Europa Klinken zu putzen. So konnte zumindest am Anfang etwas Geld aufgetrieben und mit Hannover gleichzeitig ein Bündnispartner gewonnen werden, dessen Zusage allerdings nicht kostenlos erfolgte.
So sah unsere finanzielle Situation in Runde 0 wie folgt aus:
Finanzen
26.000 Taler (Kasse)
+ 10.000 Taler (England)
+ 5.000 Taler (Österreich)
+ 6.000 Taler (Toskana)
+ 2.000 Taler (Genua)
+ 2.000 Taler (Frankreich)
---------------------
= 51.000 Taler
- 10.000 Taler an Hannover
- 5.000 Taler an Holstein
- 2.000 Taler an die Ukraine*
----------------------
= 34.000 Taler
-30.000 Taler (2xKR + 1xIR)
----------------------
= 4.000 Taler in der Kasse
*Die Ukraine sollte angestachelt werden, im Süden Russlands einzufallen. Dazu wurde das Anfangsguthaben auf eine Runde Summe gebracht, doch deponierte der Hetman sein Geld erstmal lieber auf der Bank, statt Truppen auszuheben und antwortete auch nicht auf unser Schreiben.
Eigentlich ein vielversprechender Anfang, doch sieht man, dass Schwedens trotz der zahlreichen Hilfslieferungen nur 1 Regiment mehr ausheben konnte, was bei den Ressourcen unserer Feinde nur ausreichen würde, wenn Schwedens Verbündete ebenfalls ihr gesamtes Potential in den Krieg werfen und uns das Würfelglück etwas zur Seite stehen würde (...was es leider nicht tat).
Mittelfristig ging es vor allem um die Verbesserung der Verhandlungsposition Schwedens im laufenden Krieg, denn das Ziel waren annehmbare Friedensbedingungen. In den ersten Runden würde Schweden einige Provinzen verlieren, die es so schnell nicht zurück erobern könnte. Einnahmen, die Schweden fehlen und in die Kassen seiner Feinde wandern würden. Da vorläufig keine vernünftigen Friedensverhandlungen möglich waren, musste man sich wohl auf einen längeren Krieg einstellen, also galt es neben den finanziellen Hilfen auch neue Verbündete zu finden.
Die Verbündeten
Bereits im Vorfeld hatten wir die Befürchtung geäussert, dass ein Krieg von Beginn an, das Spiel dominieren könnte, da man bei Widerstand eher versucht ist, immer mehr Länder auf seiner Seite in den Konflikt hineinzuziehen, als eine Einigung mit dem Gegner zu suchen.
In der Hoffnung, dass sich die Reihen unserer Feinde nicht noch weiter aufblähen und der Konflikt sich weiter ausweitet, haben wir uns bei der Suche nach militärischer Unterstützung auf den norddt. Raum beschränkt, wo wir für den Preis der schwedischen Provinzen im HRRDN ein überschaubares, aber enges Bündnis mit einigen protest. Fürsten schliessen wollten, das später auch den Schutz dieser Fürstentümer garantieren sollte.
Holstein-Gottorf
Unser Cousin und Schwager war von Anfang an auf unserer Seite in diesem Krieg, sah sich aber ausser Stande, dem Wunsche Schwedens nach einem offensiveren Vorgehen nachzukommen. Mit Freuden hätten wir hier die frühzeitige Besetzung Jütlands gesehen.
Stattdessen schloss er später sogar einen Waffenstillstand mit Dänemark und machte durch die Bedingung, dass holsteinische Truppen nie gegen Dänen kämpfen dürften, den Einsatz seiner Regimenter in Skandinavien unmöglich, da hier Russen und Dänen wild durcheinander vor den Toren Stockholms herumsprangen.
Ein treuer Verbündeter, der scheinbar befürchtete, zwischen seinen Cousins aufgerieben zu werden.
Hannover
Schweden hatte grosse Hoffnungen in Hannover gesetzt, besonders aufgrund der Nähe zu Dresden. Leider hielt es sich nur kurzzeitig an die Allianz-Absprachen und schied durch den eigenmächtigen Friedensschluss mit Sachsen schnell wieder aus der Allianz aus. (Schade, dass die Würfel beim Sturm auf Dresden nicht günstiger fielen.)
Brandenburg-Preußen
Brandenburg, von beiden Seiten heftig umworben, war nach der eindeutigen Neutralitätserklärung von Mecklenburg, eigentlich auch schon der letzte Kandidat für unsere Allianz. Wir waren freudig überrascht, als sich der preuss. Kurfürst für unsere Seite entschied, hatten wir im Stillen doch schon mit dem Gegenteil gerechnet. Endlich hatte Schweden einen Verbündeten, der vorwärts marschierte und selbst in der Niederlage den russ. Verlockungen widerstand. Um so bedauerlicher, dass der Preis für seinen Mut die Besetzung Berlins war.
Der Kriegsverlauf

Dezember 1700
Westen: Der Däne soll zurück gedrängt werden. Beim Sieg über das dän. Regiment wird aber auch ein schwedisches Regiment vernichtet.
Norden: Hier soll eine 2 Provinzen-Grenze errichtet werden. Leider erfolgt gleichzeitig mit dem riskanten Angriff nach Norden, der dän.-russ. Gegenangriff nach Süden. Verkalkuliert! Provinztausch.
Gesamtverluste 1:1 (Regimenter)

Januar 1701
Westen: Die schwedischen Truppen sind auf dem Vormarsch.
Norden: Der erneute Versuch, meine Wunschgrenze mit einem Angriff aus den benachbarten Provinzen zu errichten, wird blutig zurück geschlagen. Neue Würfel plz...
Gesamtverluste 3:1 (Regimenter)

Februar 1701
Westen: Der Vormarsch hält an.
Norden: Die Ausgangssituation kann mit einem massiven Angriff wieder hergestellt werden.
Ostsee: Ein dänischer Landungsversuch südl. von Stockholm wird mit Hilfe der Engländer vereitelt. Die dän. Flotte samt geladenem Regiment sinkt nur wenige Minuten vor der schwedischen Flotte.
Gesamtverluste 5:4 (Regimenter) 1:1 (Flotten)

März 1701
Westen: Wo ist der Feind hinmarschiert? Das Besatzungsregiment wird vorsichtshalber zurück gezogen.
Norden: Hier marschiert der Feind hin... aber die Schweden sind auch hier auf dem Rückzug.
Ostsee: Der engl. Kapitän lehnt unsere Bitte ab, ein schwediches Regiment nach Kopenhagen überzuschiffen. Wir bauen unsere eigene Fähre...
Gesamtverluste 5:4 (Regimenter) 1:1 (Flotten)

April 1701
Westen: Da der Feind hier nicht ist, marschieren wir wieder vorwärts.
Norden: Da der Feind hier ist geht es weiter rükwärts. Ein dän. Angriff wird ohne eigene Verlust zurück geschlagen. SIEG!
Ostsee: Die neue Flotte ist fertig und wir versuchen in Kopenhagen zu landen. Mittlerweile ist die Hauptstadt gut verteidigt, das wird nichts...
Gesamtverluste 6:5 (Regimenter) 1:1 (Flotten)

Mai 1701
Nur noch eine Provinz bis nach Stockholm, wir stellen uns zum Kampf!
9 feindliche Regimenter greifen unsere 7 Regimenter an. 6 schwedische Regimenter werden vernichtet, dem Feind ergeht es nicht besser.
Gesamtverluste 12:11 (Regimenter) 1:1 (Flotten)
Vielleicht hätten die schwedischen Truppen das ein oder andere mal lieber eine andere Richtung einschlagen sollen, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Daneben bleibt eigentlich nur die Erinnerung an einen einzigen Sieg, als ein versprengtes dän. Regiment ohne eigene Verluste niedergemacht werden konnte. Daneben gab es eine klare Niederlage, die uns bereits in Runde 2 zwei Regimenter kostete. Ansonsten wurde die Vernichtung feindlicher Regimenter immer mit gleichwertigen eigenen Verlusten bezahlt. Eine Materialschlacht, die wir im Norden nicht gewinnen konnten. Dafür hätten wir in jeder Runde Finanzspritzen ähnlich der in der ersten Runde benötigt. Doch leider brachen die Hilfslieferungen in den nächsten Runden weg, da das ständige Schreiben von Bittbriefen schnell an Reiz verlor, unsere Bemühungen nur noch halbherzig erfolgten und der Grossteil der Regenten Europas sich eigenen Konflikten widmen musste/wollte.
Auf jeden Fall war es ein unterhaltsames Spielchen, das mir zwar in manchen Situationen etwas sauer aufstiess (Wie jetzt, Krieg ohne Kriegserklärung?

), manchmal etwas anstrengend wurde (Pampig?

) und mich manchmal etwas verwirrte (Wer ist jetzt ausgestiegen? Der ist doch zurück... oder nicht? Wieder weg?

), daneben aber eine Menge Spass bereitete. Leider habe ich erheblich weniger in den Threads geschrieben, als ich eigentlich wollte.
Danke an alle Mitspieler, vor allem an meine tapferen Alliierten, an die, die mir Geld geschickt und es nie wieder gesehen und die, die mich verhauen haben!

[font=Book Antiqua][size=134][align=center][b]Schweden[/b][/align][/size]
[align=center][b][size=100]Die Ausgangssituation[/size][/b]
[img]http://home.arcor.de/kharon/Europa1700/Runde0.jpg[/img][/align]
Die Ausgangssituation Schwedens war nicht gerade günstig, aber auch nicht vollkommen hoffnungslos. Die anfänglichen militärischen Planungen sahen vor, die dänischen Provinzen in Skandinavien zu besetzen und sich auf einer 2-Provinzen-Linie im Nord-Osten zu verschanzen. Dänemark hätte dann nur noch mit einzelnen Regimentern anlanden können und wäre Gefahr gelaufen, dabei seine Flotte zu verlieren und im Osten hätte man sich evtl. hinter Festungsmauern verschanzen und den Russen eine Weile aufhalten können.
Allein mit unseren bescheidenen Mitteln war das natürlich nicht umzusetzen, da Schweden bereits in den ersten Angriffsrunde seine Provinzen im Baltikum und Finnland verlieren würde.
Also schickten wir unsere Diplomaten aus, um in Halb-Europa Klinken zu putzen. So konnte zumindest am Anfang etwas Geld aufgetrieben und mit Hannover gleichzeitig ein Bündnispartner gewonnen werden, dessen Zusage allerdings nicht kostenlos erfolgte.
So sah unsere finanzielle Situation in Runde 0 wie folgt aus:
[i][b][u]Finanzen[/u][/b]
26.000 Taler (Kasse)
+ 10.000 Taler (England)
+ 5.000 Taler (Österreich)
+ 6.000 Taler (Toskana)
+ 2.000 Taler (Genua)
+ 2.000 Taler (Frankreich)
---------------------
= 51.000 Taler
- 10.000 Taler an Hannover
- 5.000 Taler an Holstein
- 2.000 Taler an die Ukraine*
----------------------
= 34.000 Taler
-30.000 Taler (2xKR + 1xIR)
----------------------
= 4.000 Taler in der Kasse[/i]
*Die Ukraine sollte angestachelt werden, im Süden Russlands einzufallen. Dazu wurde das Anfangsguthaben auf eine Runde Summe gebracht, doch deponierte der Hetman sein Geld erstmal lieber auf der Bank, statt Truppen auszuheben und antwortete auch nicht auf unser Schreiben.
Eigentlich ein vielversprechender Anfang, doch sieht man, dass Schwedens trotz der zahlreichen Hilfslieferungen nur 1 Regiment mehr ausheben konnte, was bei den Ressourcen unserer Feinde nur ausreichen würde, wenn Schwedens Verbündete ebenfalls ihr gesamtes Potential in den Krieg werfen und uns das Würfelglück etwas zur Seite stehen würde (...was es leider nicht tat).
Mittelfristig ging es vor allem um die Verbesserung der Verhandlungsposition Schwedens im laufenden Krieg, denn das Ziel waren annehmbare Friedensbedingungen. In den ersten Runden würde Schweden einige Provinzen verlieren, die es so schnell nicht zurück erobern könnte. Einnahmen, die Schweden fehlen und in die Kassen seiner Feinde wandern würden. Da vorläufig keine vernünftigen Friedensverhandlungen möglich waren, musste man sich wohl auf einen längeren Krieg einstellen, also galt es neben den finanziellen Hilfen auch neue Verbündete zu finden.
[align=center][b][size=100]Die Verbündeten[/size][/b][/align]
Bereits im Vorfeld hatten wir die Befürchtung geäussert, dass ein Krieg von Beginn an, das Spiel dominieren könnte, da man bei Widerstand eher versucht ist, immer mehr Länder auf seiner Seite in den Konflikt hineinzuziehen, als eine Einigung mit dem Gegner zu suchen.
In der Hoffnung, dass sich die Reihen unserer Feinde nicht noch weiter aufblähen und der Konflikt sich weiter ausweitet, haben wir uns bei der Suche nach militärischer Unterstützung auf den norddt. Raum beschränkt, wo wir für den Preis der schwedischen Provinzen im HRRDN ein überschaubares, aber enges Bündnis mit einigen protest. Fürsten schliessen wollten, das später auch den Schutz dieser Fürstentümer garantieren sollte.
[align=center][u]Holstein-Gottorf[/u][/align]
Unser Cousin und Schwager war von Anfang an auf unserer Seite in diesem Krieg, sah sich aber ausser Stande, dem Wunsche Schwedens nach einem offensiveren Vorgehen nachzukommen. Mit Freuden hätten wir hier die frühzeitige Besetzung Jütlands gesehen.
Stattdessen schloss er später sogar einen Waffenstillstand mit Dänemark und machte durch die Bedingung, dass holsteinische Truppen nie gegen Dänen kämpfen dürften, den Einsatz seiner Regimenter in Skandinavien unmöglich, da hier Russen und Dänen wild durcheinander vor den Toren Stockholms herumsprangen.
Ein treuer Verbündeter, der scheinbar befürchtete, zwischen seinen Cousins aufgerieben zu werden.
[align=center][u]Hannover[/u][/align]
Schweden hatte grosse Hoffnungen in Hannover gesetzt, besonders aufgrund der Nähe zu Dresden. Leider hielt es sich nur kurzzeitig an die Allianz-Absprachen und schied durch den eigenmächtigen Friedensschluss mit Sachsen schnell wieder aus der Allianz aus. (Schade, dass die Würfel beim Sturm auf Dresden nicht günstiger fielen.)
[align=center][u]Brandenburg-Preußen[/u][/align]
Brandenburg, von beiden Seiten heftig umworben, war nach der eindeutigen Neutralitätserklärung von Mecklenburg, eigentlich auch schon der letzte Kandidat für unsere Allianz. Wir waren freudig überrascht, als sich der preuss. Kurfürst für unsere Seite entschied, hatten wir im Stillen doch schon mit dem Gegenteil gerechnet. Endlich hatte Schweden einen Verbündeten, der vorwärts marschierte und selbst in der Niederlage den russ. Verlockungen widerstand. Um so bedauerlicher, dass der Preis für seinen Mut die Besetzung Berlins war.
[align=center][b][size=100]Der Kriegsverlauf[/size][/b]
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[i][b]Dezember 1700[/b]
[u]Westen:[/u] Der Däne soll zurück gedrängt werden. Beim Sieg über das dän. Regiment wird aber auch ein schwedisches Regiment vernichtet.
[u]Norden:[/u] Hier soll eine 2 Provinzen-Grenze errichtet werden. Leider erfolgt gleichzeitig mit dem riskanten Angriff nach Norden, der dän.-russ. Gegenangriff nach Süden. Verkalkuliert! Provinztausch.
Gesamtverluste 1:1 (Regimenter)[/i]
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[i][b]Januar 1701[/b]
[u]Westen:[/u] Die schwedischen Truppen sind auf dem Vormarsch.
[u]Norden:[/u] Der erneute Versuch, meine Wunschgrenze mit einem Angriff aus den benachbarten Provinzen zu errichten, wird blutig zurück geschlagen. Neue Würfel plz...
Gesamtverluste 3:1 (Regimenter)[/i]
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[i][b]Februar 1701[/b]
[u]Westen:[/u] Der Vormarsch hält an.
[u]Norden:[/u] Die Ausgangssituation kann mit einem massiven Angriff wieder hergestellt werden.
[u]Ostsee:[/u] Ein dänischer Landungsversuch südl. von Stockholm wird mit Hilfe der Engländer vereitelt. Die dän. Flotte samt geladenem Regiment sinkt nur wenige Minuten vor der schwedischen Flotte.
Gesamtverluste 5:4 (Regimenter) 1:1 (Flotten)[/i]
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[i][b]März 1701[/b]
[u]Westen:[/u] Wo ist der Feind hinmarschiert? Das Besatzungsregiment wird vorsichtshalber zurück gezogen.
[u]Norden:[/u] Hier marschiert der Feind hin... aber die Schweden sind auch hier auf dem Rückzug.
[u]Ostsee:[/u] Der engl. Kapitän lehnt unsere Bitte ab, ein schwediches Regiment nach Kopenhagen überzuschiffen. Wir bauen unsere eigene Fähre...
Gesamtverluste 5:4 (Regimenter) 1:1 (Flotten)[/i]
[img]http://home.arcor.de/kharon/Europa1700/Runde5.jpg[/img]
[i][b]April 1701[/b]
[u]Westen:[/u] Da der Feind hier nicht ist, marschieren wir wieder vorwärts.
[u]Norden:[/u] Da der Feind hier ist geht es weiter rükwärts. Ein dän. Angriff wird ohne eigene Verlust zurück geschlagen. SIEG!
[u]Ostsee:[/u] Die neue Flotte ist fertig und wir versuchen in Kopenhagen zu landen. Mittlerweile ist die Hauptstadt gut verteidigt, das wird nichts...
Gesamtverluste 6:5 (Regimenter) 1:1 (Flotten)[/i]
[img]http://home.arcor.de/kharon/Europa1700/Runde6.jpg[/img]
[i][b]Mai 1701[/b]
Nur noch eine Provinz bis nach Stockholm, wir stellen uns zum Kampf!
9 feindliche Regimenter greifen unsere 7 Regimenter an. 6 schwedische Regimenter werden vernichtet, dem Feind ergeht es nicht besser.
Gesamtverluste 12:11 (Regimenter) 1:1 (Flotten)[/i]
[/align]
Vielleicht hätten die schwedischen Truppen das ein oder andere mal lieber eine andere Richtung einschlagen sollen, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Daneben bleibt eigentlich nur die Erinnerung an einen einzigen Sieg, als ein versprengtes dän. Regiment ohne eigene Verluste niedergemacht werden konnte. Daneben gab es eine klare Niederlage, die uns bereits in Runde 2 zwei Regimenter kostete. Ansonsten wurde die Vernichtung feindlicher Regimenter immer mit gleichwertigen eigenen Verlusten bezahlt. Eine Materialschlacht, die wir im Norden nicht gewinnen konnten. Dafür hätten wir in jeder Runde Finanzspritzen ähnlich der in der ersten Runde benötigt. Doch leider brachen die Hilfslieferungen in den nächsten Runden weg, da das ständige Schreiben von Bittbriefen schnell an Reiz verlor, unsere Bemühungen nur noch halbherzig erfolgten und der Grossteil der Regenten Europas sich eigenen Konflikten widmen musste/wollte.
[/font]
Auf jeden Fall war es ein unterhaltsames Spielchen, das mir zwar in manchen Situationen etwas sauer aufstiess (Wie jetzt, Krieg ohne Kriegserklärung? :???: :D ), manchmal etwas anstrengend wurde (Pampig? :heul: ) und mich manchmal etwas verwirrte (Wer ist jetzt ausgestiegen? Der ist doch zurück... oder nicht? Wieder weg? :tongue: ), daneben aber eine Menge Spass bereitete. Leider habe ich erheblich weniger in den Threads geschrieben, als ich eigentlich wollte.
Danke an alle Mitspieler, vor allem an meine tapferen Alliierten, an die, die mir Geld geschickt und es nie wieder gesehen und die, die mich verhauen haben! :prost: