RP: Kurfürstentum Brandenburg-Preußen

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von General Wallenstein » Fr 04.08.2006, 12:00

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, den Übergang des Erzstifts von Köln und somit des weltlichen Besitz und sämtlicher hierrunter fallender Titularien - mit Ausnahme der Kurwürde - des Geächteten Joseph Clemens, rechtmäßig und unwiderruflich zum Wohle des Reiches an den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach.

Das Amt und die Titularien des Erzbischofs von Köln bleiben hierbei natürlich unangetastet und so wird sicherlich alsbald, mit dem Segen des Heiligen Vaters zu Rom, ein neuer Diener Gottes seinen wohlwollende Tätigkeit in Köln aufnehmen können.

Die vakante Kurwürde wird nach reichlicher Überlegung und manigfaltiger Zusprache aus dem Reiche, dem ehrenwerten Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg übertragen. Möge sich dieser geschätzte Fürst des Reiches der großen Verantwortung welcher dieser Stande mit sich bringt würdiger erweisen, als sein verräterischer Vorgänger."


Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von General Wallenstein » Di 01.08.2006, 22:19

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.

Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.

Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."


Bild

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Bismarck » Di 01.08.2006, 13:35

Es war ihnen wirklich schwer gefallen, einen Unbeteiligten zu opfern, aber der Köder musste ausgelegt werden.
Anscheinend schien der sächsische Geheimdienst es auch getan zu haben. Dies würde die Arbeit des brandenburgischen Heeres erst erleichtern.

von Vernichter » Di 01.08.2006, 11:56

Als die Geheimpolizei einen gefangenen Werwolf folterte hat er natürlich geredet, denn wie Henkermeister Jakowlöw zu sagen pflegte: "Es gibt einfach keine Helden die es schaffen unter Folter zu schweigen. Es gibt einfach nur schlechte Ermittler". Jakowlöw gehörte nicht dazu.

Leider war der "Patient" wie Jakowlöw seine Opfer gerne bezeichnete von keinem hohen Rang. Er stammelte auch nach vier Stunden Behandlung immer nur etwas von einem Paket. Jakowlöw liess in tortzdem noch eine zustzloiche Stunde behandeln bevor er ihn für immer einschlafen liess.

Der Russische Verbindungsoffizier im Sächsischen Heere interpretierte die Metapher als die Ankündigung eines Angriffs auf Berlin.

von Bismarck » Di 01.08.2006, 11:28

Nachdem von den Barbaren aus dem Osten immer häufiger von einer Vernichtung des Kurfürstentums gesprochen wurde, regte sich überall, aber insbesondere in Berlin, Widerstand gegen die Besatzung. Eine geheime Organisation, genannt Werwölfe, nahm ihre Tätigkeit auf, um den Besatzern möglichst viel Schaden zuzufügen. Es schien, wie als wäre ein neuer Stolz auf das Land aufgekommen und so rekrutierte sich der Widerstand nicht nur aus dem Adel sondern auch aus dem Bürgertum und den Arbeitern. Überall fanden sich nun an den Wänden Schmähungen an den Sachsen, den Polen und den Russen. Vereinzelt wurden sogar Wachen in Hinterhalte gelockt und dort gemeuchelt.
Berlin schien ein einziges Pulverfass zu sein. Aber nicht nur Berlin, sondern auch in den anderen besetzten Gebieten.
Zuletzt traf eine geheime Botschaft des Kurfürsten im Werwolf-Hauptquartier nahe Berlin ein: "Paket wie abgesprochen bereit. Wird in den nächsten Tagen abgeschickt. Bruder wird sich freuen."

von Angus MacNeill » Mi 26.07.2006, 23:11

"So unbequem die neue Art ,eurer Hoheit eure Gäste willkommen zu heißen auch sein mag, desto nötiger scheint sie doch in diesen turbulenten Tagen zu sein. Das Ihr euren Hofe verlassen musstet ist bedauerlich, doch der Krieg kostet nunmal gewisse Opfer.

Auch uns sind die harrschen Worte die Ihr an Louis gerichtet habt zu Ohren gekommen, aber wollen wir uns darüber nicht streiten. Eure Worte sind die eines Edelmannes, der dem Kaiser treu ergeben ist. Doch hat dieser Kaiser eure Treue wirklich verdient ?

Er war nicht in der Lage den Reichsfrieden zu gewährleisten und scheut nun davor, über denen, die Euch hinterrücks überfallen haben, die Reichsacht zu verhängen, so wie es in der Reichsverfassung festgeschrieben steht. Und als ob das nicht der Tücke genug wäre, nein, jetzt nimmt er Würzburg unter seine Fittiche, indem er dem Fürstbischof dem Beitritt zur Reichsliga ermöglichte. So handelt nur ein Despot ! Und verdient ein Despot eure Treue und eurer Vertrauen ?


Nun harrte der Botschafter aus und erwartete die Antwort.

von Bismarck » Mi 26.07.2006, 15:34

Während sich die Barbaren aus dem Osten nur fragend ansahen, bemerkte ein alter Kammerdiener dieses Ansinnen und übermittelte die Nachricht den verbliebenen Loyalisten.
Des nächsten Abends tauchten aus der Dunkelheit einer Gasse 2 ehemalige Gardesoldaten auf und geleiteten den spanischen Gesandten an den neuen Standort des Hofes. Dort wurde ihm ein kleines Zimmer zugewiesen und seinem Audienzwunsch stattgegeben.

von Angus MacNeill » Mi 26.07.2006, 11:33

Der spanische Gesandte trat an den Hofe zu Berlin und bat um eine Audienz.

Wir bitten darum mit einem der hier in Berlin verbliebenen Verantwortlichen sprechen zu dürfen. Seine Kurfürstliche Hoheit schien in der Hektik in der er Berlin verließ, vergessen zu haben uns mitzuteilen wo sein neuer Regierungsstandort sei.

von Bismarck » Di 25.07.2006, 22:52

Die Wachen waren doch recht erstaunt, dass ein auswärtiger Gesandter den neuen Standort des Hofes gefunden hatten, aber nach dem dieser sich vorgestellt hatte, wurde er zum Kanzler geführt, welcher ihn herzlich begrüßte: "Ihr versteht, wenn wir nur ein kleines Zimmer bereitstellen können. Sobald unsere Hauptstadt von diesen schändlichen Barbaren zurückerobert wurde, werden wir euch ein angemessenes Quartier zuweisen. Ansonsten seid willkommen, ihr seid ein gutes Zeichen in dieser schlechten Zeit."

von Heinrich Heine » Di 25.07.2006, 21:43

Als Niklot, Graf von Rostock Magdeburg passierte, hörte er von der Besetzung der Hauptstadt. Aber die treuen Untertanen Friedrich III. hatten ihm den Weg zum derzeiten Hofe verraten, da sie sich der edlen Absichten des Grafen sicher waren.
So wartete er darauf in Berlin als Gesandter aufgenommen zu werden.

"Es ist eine Schande, daß die Streitigkeiten unter den Fürsten immer auf das Volk abgewälzt werden"

sprach er leise zu seinem Begleiter als sie an einem Treck aus bedauernswerten Kranken, unverständlich dreinschauenden Alten, schluchzenden Frauen und weinenden Kindern mit traurigen, starren Augen vorüberzogen, die scheinbar in Berlin ihre Wohnstatt verloren hatten.

von General Wallenstein » Di 25.07.2006, 10:59

Kaiserlicher Erlass

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.

Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.

Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.

Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei

von Bismarck » Mo 24.07.2006, 23:03

Inzwischen waren mehrere Gardisten zum Kanzler getreten während dieser angesichts dieser unverschämten Forderungen die Beherrschung verlor: "Gardisten, sollte dieser Mann nicht augenblicklich aus meinen Augen verschwinden, so knüpft ihn öffentlich auf! Hinfort mit euch. Als ihr im Osten euch noch am Feuer gewärmt habt, gab es hier schon Städte und Kultur. Und nun wagt ihr es uns so herabzuwürdigen? ..."
Noch als der Gesandte von den Gardisten nach draußen begleitet wurde, hörte man den Kanzler toben.

von Vernichter » Mo 24.07.2006, 22:09

Der Bote zuckte ein Schreiben:
Ultimatum
Wenn Preußen Überleben will muss es folgende Bedingungen erfüllen:

1. Die Einstellung jeglicher Feindhandlungen gegen Mitglieder der Heiligen Allianz.
2. Die Räumung von Poznan und Danzig.
3. Übergabe der Provinzen Memel und Ostpreußen an den König von Polen.
4. Übergabe von Magdeburg an Würzburg.
5. Die Bezahlung von 25000 Gold Reparationen an den König von Polen.
6. Austritt aus dem Nordischen Bund.
7. Die nach der Abzahlung der Reparationen verbliebenen Steuereinahmen vier Monate lang an die Schweiz überweisen. Nach dem Ablauf dieser Zeit würde Preußen das Geld zurück bekommen.
8.Durchmarschrecht für die Truppen der Heiligen Allianz.

Sollte der Kanzler sich weigern das Dokument zu unterschreiben übernimmt er damit die Verantwortung für die Auslöschung seines Landes als souveränen Staat. Weitere Ultimaten werden nicht erfolgen. Dies ist die letzte Chance.

von Bismarck » Mo 24.07.2006, 22:05

Wie zu erwarten reagierte der Kanzler noch wütender wie beim ersten Mal. Alles was die Soldaten noch durch die Wände hindurch hörten war ein wutentbranntes: "Hinaus!"

von Vernichter » Mo 24.07.2006, 19:09

Und wieder kam ein Reiter mit weißer Fahne angerieten. Ein Anderer zwar als beim ersten mal. Doch hatte er die selbe Botschaft zu überbringen wie der Erste. Der Unterschied war nur der , dass dieses Mal aus dem gerade eingenommenen Berlin kam. Wie würde der Kanzler nun reagieren?

von Balduin v.Bouillon » Mo 24.07.2006, 14:10

Botschafter Poumèn verneigt sich vor seiner Majestät, auf einen Wink hin, der bedeutete ihr dürft euch entfernen, geht Alexandre zurück in seine Gemächer.

von Bismarck » Mo 24.07.2006, 13:03

Der Kanzler entgegnete nur kurz angebunden: "Ihr seid hier auf brandenburgischen Territorium und somit provoziert ihr nur unsere Geduld, wenn ihr unseren Anweisungen nicht folgt!"
Er wandte sich zu den Wachen an der Tür: "Wachen, werft diesen Boten aus unserem Lager und schickt 2 Ulaner ihn zur Grenze zu begleiten!"
...
Friedrich III. erwiderte dem gesandten Poumèn: "Nun, da wir, wie ihr sicherlich wisst, im Osten gebunden sind, hat eure Majestät Zeit sein Versprechen einzulösen. Wir werden sehen, ob er sich nach dem Krieg ebenso gut an dieses erinnert wie zum jetzigen Zeitpunkt."

von Balduin v.Bouillon » Mo 24.07.2006, 12:32

Poumèn verbeugt sich erneut vor seiner Majestät Friedrich III.

Euer Majestät, natürlich habt ihr Recht, jedoch frage ich euch.Nehmen wir mal an zwischen Baden und Frankreich hätte so eine Vereinbarung bestanden, wie hätte mein Herr sichersein können das Baden das Kaiserreich Österreich nicht heimlich unterstützt? Und wir glauben kaum das Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden auf eine sollche Forderung eingegangen wäre.

Lieber einen schlechten Ruf, als sich kampflos zu ergeben. Wir hoffen das die Fürsten, Hoheiten und ihr Majestät keine voreiligen Schlüße ziehen werdet. Laßt seiner Majestät Ludwig XIV. die Möglichkeit sein Versprechen umzusezten.

von Vernichter » Mo 24.07.2006, 11:21

Der Bote zischte durch die Zähne: Wie lange wollt ihr noch widerstehen? Berlin ist im Begriff zu fallen. Von da aus ist es nur ein Steinwurf zu den meisten Provinzen eures Reiches. Bedenkt wenn ihr die Geduld des Zaren provoziert werden die Bedingungen nur noch härter ausfallen.

von Bismarck » Mo 24.07.2006, 11:04

Als der Kanzler dies hörte ergriff ihn die Wut: "Hinaus mit euch und zurück in eure öden Weiten! Unser Kurfürst hat dieses Thema bereits mehrfach mit euch besprochen. Brandenburg-Preussen wird den Ansturm der Allianz überstehen!"

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