von General Wallenstein » So 30.07.2006, 23:45
Der österreichische Botschafter am Hofe des Herzogs von Lothringen, Karl Walter Fürst von Neustadt, trat in eine Audienz vor dem Erzkanzler Karl Alexander von Rheingau und überbrachte diesem eine Note aus Wien.
"Hochgeschätzter Erzkanzler
Ihre Majestät der Kaiser vernahm von dem Umstand, dass der französische Marschall Catinat nach der verlorenen Schlacht in Baden in Euren Landen Zuflucht gesucht hat. Nun möchte Ihre Majestät Euch in aller diplomatischer Höflichkeit darauf hinweisen, dass gemäß der Vertraglichkeiten zwischen Unseren Landen sich das Herzogtum von Lothringen zur strikten Neutralität in diesem Konflikte verpflichtet hat.
Dies wisst Ihr jedoch sicherlich selbst, daher möchten Wir alsgleich zum eigentlichen Punkt Unseres Vorsprechens gelangen.
Das Marschall Catinat in Euren Landen Zuflucht suchte ist durchaus nicht Euch anzulasten, daher entstehen Euren Landen auch keinerlei Konsequenzen aus der feigen Flucht des unterlegenen Franzosen. Allerdings möchten Wir Euch darüber informieren, dass Ihr, insofern Ihr dem Marschall Catinat gewähren würdet Eure Lande wieder zu verlassen, eindeutig gegen die Vertraglichkeiten zwischen dem Herzogtum und dem Kaiserreich verstoßen würdet.
Ein solcher Schritt würde doch eindeutig einer militärische Unterstützung oder zumindest Parteilichkeit zu Gunsten Frankreichs gleichkommen, würde besagter Marschall Catinat doch umgehend wieder im Kriege gegen den Kaiser treten. Somit ersuchen Wir Euch gemäß den Vertraglichkeiten zwischen Unseren Landen, den werten Marschall Catinat für die Dauer des Krieges zwischen Frankreich und dem Kaiserreich Österreich als Gast an Eurem Hofe zu belassen.
Ihre Majestät hofft hierbei auf Euer Verständnis und Eure Übereinstimmung gemäß den vorliegenden Vertraglichkeiten, als auch auf die allseits gerühmte Worttreue des Herzog von Lothringen und seines weit gerühmten Erzkanzler."
Der österreichische Botschafter verbeugt sich tief und erwartet die Entscheidung des Erzkanzlers von Lothringen.
[font=Century Gothic][size=100][color=SandyBrown]Der österreichische Botschafter am Hofe des Herzogs von Lothringen, Karl Walter Fürst von Neustadt, trat in eine Audienz vor dem Erzkanzler Karl Alexander von Rheingau und überbrachte diesem eine Note aus Wien.
[i]"Hochgeschätzter Erzkanzler
Ihre Majestät der Kaiser vernahm von dem Umstand, dass der französische Marschall Catinat nach der verlorenen Schlacht in Baden in Euren Landen Zuflucht gesucht hat. Nun möchte Ihre Majestät Euch in aller diplomatischer Höflichkeit darauf hinweisen, dass gemäß der Vertraglichkeiten zwischen Unseren Landen sich das Herzogtum von Lothringen zur strikten Neutralität in diesem Konflikte verpflichtet hat.
Dies wisst Ihr jedoch sicherlich selbst, daher möchten Wir alsgleich zum eigentlichen Punkt Unseres Vorsprechens gelangen.
Das Marschall Catinat in Euren Landen Zuflucht suchte ist durchaus nicht Euch anzulasten, daher entstehen Euren Landen auch keinerlei Konsequenzen aus der feigen Flucht des unterlegenen Franzosen. Allerdings möchten Wir Euch darüber informieren, dass Ihr, insofern Ihr dem Marschall Catinat gewähren würdet Eure Lande wieder zu verlassen, eindeutig gegen die Vertraglichkeiten zwischen dem Herzogtum und dem Kaiserreich verstoßen würdet.
Ein solcher Schritt würde doch eindeutig einer militärische Unterstützung oder zumindest Parteilichkeit zu Gunsten Frankreichs gleichkommen, würde besagter Marschall Catinat doch umgehend wieder im Kriege gegen den Kaiser treten. Somit ersuchen Wir Euch gemäß den Vertraglichkeiten zwischen Unseren Landen, den werten Marschall Catinat für die Dauer des Krieges zwischen Frankreich und dem Kaiserreich Österreich als Gast an Eurem Hofe zu belassen.
Ihre Majestät hofft hierbei auf Euer Verständnis und Eure Übereinstimmung gemäß den vorliegenden Vertraglichkeiten, als auch auf die allseits gerühmte Worttreue des Herzog von Lothringen und seines weit gerühmten Erzkanzler." [/i]
Der österreichische Botschafter verbeugt sich tief und erwartet die Entscheidung des Erzkanzlers von Lothringen.
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