von Enkidu » Mo 10.07.2006, 15:12
1349
Scheinbar sind die Gerüchte um die unklare Lage im Königreich Sizilien auch an die Ohren des Herrschers der Marrokaner von Marimid gedrungen, eine Flotte des Moslemherrschers taucht plötzlich an der Küste Tunesiens auf und fällt plündernd über die Provinzen des Herzogs von Hellas her.
Schnell schickt der Hof von Malta nach dem Statthalter des Kaisers in Nordafrika, welcher Unterstützung im Kampf gegen die Heiden zusagt.
Eine eilig ausgehobene Armee unter der Führung Luigi d'Aragon besiegt die Muselmanen in ihrer eigenen Provinz Leptis Magna.
Mehr als 400 Christen lassen an diesem Tag ihr Leben, doch mehr als Zehn Dutzend Heiden düngen den Sand der Provinz mit ihrem Blute.
Giovanni d'Aragon, Sohn König Frederigo I. und Onkel des Königs Sunifreds wird als Graf der neuen Provinz eingesetzt.
Nun aber fallen die wilden Mauren in die kaiserlichen Provinzen Tunesiens ein, die Truppen der Christen haben ihnen nichts entgegenzusetzen und noch vor Jahresend fällt die Provinz Medjerda in die Hände der Mauren.

maurische Gesandte
1350
Nachdem die Mongolen das Mittelmeer erreicht haben bestürmen sie die Festen der christlichen Kreuzfahrer in Tortosa, Tripoli und Jerusalem.
Kurz bevor die Mauern Tortosas fallen schliesst der Graf Piast, Statthalter des Kaisers in Tortosa Frieden indem er den Mongolen das Gold und die Jungfrauen der Stadt vor die Tore schicken lässt.
Er achtet hierbei aber peinlichst genau darauf, dass sich unter den Jungfrauen keine Rechtgläubigen befinden.
Da die Stadt jedoch erst vor kurzem durch die christlichen Kreuzritter erobert und geplündert wurde fällt auch die Zahl der einheimischen Frauen, welche den Mongolen angeboten werden können recht klein aus.
Nichtsdestotrotz ziehen die Mongolen befriedigt ab.
Sie werfen nun ihre gesamte Streitmacht gegen die Bastionen der Sizilianer, Jerusalem fällt im März, Tripoli wenig später.
Das Jahr 1350 entwickelt sich zum Jahr der Niederlagen, ganz Tunesien fällt nach und nach in die Hand der Mauren, eine Streitmacht nach der anderen sinkt im Staub Nordafrikas unter den Pferdehufen der Wüstenreiter in den Staub.
Die Mongolen ihrerseits haben sich nun den letzten Mamelukischen Fürsten zugewandt.
Dies nutzt Alfonso von Hellas um mit einer Schiffsladung von Veteranen in Palästina zu landen und Jerusalem Handstreichartig zurückzuerobern.
Die Mongolen hatten lediglich eine kleine Garnison zurückgelassen und die Bewohner Jerusalems sind der Kämpfe müd, wer nicht verkrüppelt in den Strassen bettelt hat sich längst in das Hinterland aufgemacht um den Mongolensturm in den Bergen auszuhalten.
So finden die Männer Alfonsos eine fast menschenleere Stadt vor.
Siegestrunken feiern die Kreuzritter ihren Sieg und bemerken nicht, dass eine Mongolische Armee auf dem Weg nach Norden vor Jerusalem auftaucht.
Diese fällt des Nachts in die offene Stadt ein und massakriert alle Männer unter Waffen, nur durch einen Zufall kann sich Alfonso mit einigen Kumpanen aus der Gefahr retten.
In Tortosa besteigt Graf Piast ein Schiff um zurück nach Europa zu ziehen, er übergibt die Schlüssel der Stadt an den neugegründeten Orden der Hospitalenser.

Szenen aus der Handschrift "Orlando ante Tripoli"
1351
Der Graf von Brabant erscheint im Hafen von Tripoli und erstürmt ohne grosses Federlesen die von nur wenigen Mongolen gehaltene Stadt.
Die Mongolen sind derzeit damit beschäftigt die letzten Mamelukenfürsten in der Negevwüste zu unterwerfen, immer näher rücken die Horden aus den Tiefen Asiens an die Besitzungen der Christen in Ägypten heran.
Der Hof von Sizilien schickt Gesandte zu den Mongolen, um Frieden bittend mit dem Versprechen keine Männer mehr gegen die Besitzungen der Mongolen zu schicken.
Auf Malta wird die Antwort bang erwartet, stehen doch die Mauren kurz davor den Sizilianern ganz Tunesien zu entreissen und so die Heimatlande direkt zu bedrohen.
Die Mongolen stimmen dem Vorschlag zu, sind sie doch vielmehr daran interessiert die lästigen Fürsten der Mameluken zu besiegen als ein paar Piraten aus dem Norden zu besiegen.
Am Hofe Maltas herrscht grosse Erleichterung, die Berater des jungen Königs klopfen einander auf die Schultern und rüsten ihre Truppen aus um sie nach Tunesien einzuschiffen.
Alfonso, Herzog von Hellas, welcher gerade in Tripoli beim Grafen von Brabant seine Wunden leckt, aber grollt dem königlichen Hofe, sieht er sich doch im Stich gelassen bei seinem ruhmreichen Kampfe im heiligen Land.
Und so verbietet er es seinen Lehnsmännern und Truppenführern den König bei seiner Unternehmung gegen die Mauren zu unterstützen.
Das erste Treffen der königlichen Truppen ist von Erfolg gekrönt, bei Gades treffen die Königlichen auf eine kleine Armee von Mauren.
Bei dem Geplänkel werden einige Dutzend Muslime getötet, die Verluste der Sizilianer sind nur gering.
König Sunifred inspiziert gerade eine frisch ausgehobene Truppe auf Malta, als die Siegesnachricht von Gades eintrifft.
Die Begeisterung des jungen Regenten ist groß und er beschliesst in Kürze ebenfalls nach Tunesien aufzubrechen um seine erste Schlacht zu schlagen.
Doch am Tage der Abfahrt tauchen plötzlich Segel am Horizont auf.
Nach wenigen Minuten ist klar, es handelt sich um eine gewaltige Flotte maurischer Schiffe, die genau auf Malta zuhält.
In panischer Furcht hastet der junge König zurück in den Palast, seine Berater sind ebenfalls voller Furcht vor der ankommenden Flotte.
Und so befindet sich die kleine Streitmacht Maltas, die einzigen die den König noch zu schützen vermochten führungslos als die maurischen Truppen anlanden.
In heilloser Flucht versuchen einige Sizilianer mit Schiffen zu entkommen, der junge König sucht verzweifelt nach seiner Mutter, die an diesem Tage aber bei einer Freundin im Osten der Insel ist.
Die wenigen Überlebenden berichten später, man habe den jungen König auf seinem Schimmel mit gezücktem Schwert in die Scharen der Angreifer reiten sehen, mit tränenüberströmten Gesicht, voll Zorn und Tapferkeit und den Worten auf den Lippen "Deus vult!"
Hier endet die Geschichte des Hauses Aragon, denn das Königreich Sizilien war nicht mehr.

maurischer Krieger nach der Einnahme Valettas
Christliche Besitzungen in Nordafrika
Muslimische Besitzungen in Nordafrika (kein Krieg)
Besitzungen Siziliens und seiner Vasallen
Besitzungen der Marrokaner und eroberte Gebiete
Im Jahr 1351
[align=center][size=167][b][color=DarkOrange]1349[/color][/b][/size][/align]
[size=134][color=Sienna]Scheinbar sind die Gerüchte um die unklare Lage im Königreich Sizilien auch an die Ohren des Herrschers der Marrokaner von Marimid gedrungen, eine Flotte des Moslemherrschers taucht plötzlich an der Küste Tunesiens auf und fällt plündernd über die Provinzen des Herzogs von Hellas her.
Schnell schickt der Hof von Malta nach dem Statthalter des Kaisers in Nordafrika, welcher Unterstützung im Kampf gegen die Heiden zusagt.
Eine eilig ausgehobene Armee unter der Führung Luigi d'Aragon besiegt die Muselmanen in ihrer eigenen Provinz Leptis Magna.
Mehr als 400 Christen lassen an diesem Tag ihr Leben, doch mehr als Zehn Dutzend Heiden düngen den Sand der Provinz mit ihrem Blute.
Giovanni d'Aragon, Sohn König Frederigo I. und Onkel des Königs Sunifreds wird als Graf der neuen Provinz eingesetzt.
Nun aber fallen die wilden Mauren in die kaiserlichen Provinzen Tunesiens ein, die Truppen der Christen haben ihnen nichts entgegenzusetzen und noch vor Jahresend fällt die Provinz Medjerda in die Hände der Mauren.[/color][/size]
[align=center][img]http://www.sro.at/bildupload/images/Thompson_Mauren.jpg[/img][/align]
[align=center]
[color=DarkOrange]maurische Gesandte[/color][/align]
[align=center][b][size=167][color=DarkOrange]1350[/color][/size][/b][/align]
[size=134][color=Sienna]Nachdem die Mongolen das Mittelmeer erreicht haben bestürmen sie die Festen der christlichen Kreuzfahrer in Tortosa, Tripoli und Jerusalem.
Kurz bevor die Mauern Tortosas fallen schliesst der Graf Piast, Statthalter des Kaisers in Tortosa Frieden indem er den Mongolen das Gold und die Jungfrauen der Stadt vor die Tore schicken lässt.
Er achtet hierbei aber peinlichst genau darauf, dass sich unter den Jungfrauen keine Rechtgläubigen befinden.
Da die Stadt jedoch erst vor kurzem durch die christlichen Kreuzritter erobert und geplündert wurde fällt auch die Zahl der einheimischen Frauen, welche den Mongolen angeboten werden können recht klein aus.
Nichtsdestotrotz ziehen die Mongolen befriedigt ab.
Sie werfen nun ihre gesamte Streitmacht gegen die Bastionen der Sizilianer, Jerusalem fällt im März, Tripoli wenig später.
Das Jahr 1350 entwickelt sich zum Jahr der Niederlagen, ganz Tunesien fällt nach und nach in die Hand der Mauren, eine Streitmacht nach der anderen sinkt im Staub Nordafrikas unter den Pferdehufen der Wüstenreiter in den Staub.
Die Mongolen ihrerseits haben sich nun den letzten Mamelukischen Fürsten zugewandt.
Dies nutzt Alfonso von Hellas um mit einer Schiffsladung von Veteranen in Palästina zu landen und Jerusalem Handstreichartig zurückzuerobern.
Die Mongolen hatten lediglich eine kleine Garnison zurückgelassen und die Bewohner Jerusalems sind der Kämpfe müd, wer nicht verkrüppelt in den Strassen bettelt hat sich längst in das Hinterland aufgemacht um den Mongolensturm in den Bergen auszuhalten.
So finden die Männer Alfonsos eine fast menschenleere Stadt vor.
Siegestrunken feiern die Kreuzritter ihren Sieg und bemerken nicht, dass eine Mongolische Armee auf dem Weg nach Norden vor Jerusalem auftaucht.
Diese fällt des Nachts in die offene Stadt ein und massakriert alle Männer unter Waffen, nur durch einen Zufall kann sich Alfonso mit einigen Kumpanen aus der Gefahr retten.
In Tortosa besteigt Graf Piast ein Schiff um zurück nach Europa zu ziehen, er übergibt die Schlüssel der Stadt an den neugegründeten Orden der Hospitalenser.[/color][/size]
[align=center][img]http://www.wga.hu/art/zgothic/miniatur/1251-300/08s_1250.jpg[/img][/align]
[align=center][color=DarkOrange]Szenen aus der Handschrift "Orlando ante Tripoli"[/color][/align]
[align=center][b][size=167][color=DarkOrange]1351[/color][/size][/b][/align]
[size=134][color=Sienna]Der Graf von Brabant erscheint im Hafen von Tripoli und erstürmt ohne grosses Federlesen die von nur wenigen Mongolen gehaltene Stadt.
Die Mongolen sind derzeit damit beschäftigt die letzten Mamelukenfürsten in der Negevwüste zu unterwerfen, immer näher rücken die Horden aus den Tiefen Asiens an die Besitzungen der Christen in Ägypten heran.
Der Hof von Sizilien schickt Gesandte zu den Mongolen, um Frieden bittend mit dem Versprechen keine Männer mehr gegen die Besitzungen der Mongolen zu schicken.
Auf Malta wird die Antwort bang erwartet, stehen doch die Mauren kurz davor den Sizilianern ganz Tunesien zu entreissen und so die Heimatlande direkt zu bedrohen.
Die Mongolen stimmen dem Vorschlag zu, sind sie doch vielmehr daran interessiert die lästigen Fürsten der Mameluken zu besiegen als ein paar Piraten aus dem Norden zu besiegen.
Am Hofe Maltas herrscht grosse Erleichterung, die Berater des jungen Königs klopfen einander auf die Schultern und rüsten ihre Truppen aus um sie nach Tunesien einzuschiffen.
Alfonso, Herzog von Hellas, welcher gerade in Tripoli beim Grafen von Brabant seine Wunden leckt, aber grollt dem königlichen Hofe, sieht er sich doch im Stich gelassen bei seinem ruhmreichen Kampfe im heiligen Land.
Und so verbietet er es seinen Lehnsmännern und Truppenführern den König bei seiner Unternehmung gegen die Mauren zu unterstützen.
Das erste Treffen der königlichen Truppen ist von Erfolg gekrönt, bei Gades treffen die Königlichen auf eine kleine Armee von Mauren.
Bei dem Geplänkel werden einige Dutzend Muslime getötet, die Verluste der Sizilianer sind nur gering.
König Sunifred inspiziert gerade eine frisch ausgehobene Truppe auf Malta, als die Siegesnachricht von Gades eintrifft.
Die Begeisterung des jungen Regenten ist groß und er beschliesst in Kürze ebenfalls nach Tunesien aufzubrechen um seine erste Schlacht zu schlagen.
Doch am Tage der Abfahrt tauchen plötzlich Segel am Horizont auf.
Nach wenigen Minuten ist klar, es handelt sich um eine gewaltige Flotte maurischer Schiffe, die genau auf Malta zuhält.
In panischer Furcht hastet der junge König zurück in den Palast, seine Berater sind ebenfalls voller Furcht vor der ankommenden Flotte.
Und so befindet sich die kleine Streitmacht Maltas, die einzigen die den König noch zu schützen vermochten führungslos als die maurischen Truppen anlanden.
In heilloser Flucht versuchen einige Sizilianer mit Schiffen zu entkommen, der junge König sucht verzweifelt nach seiner Mutter, die an diesem Tage aber bei einer Freundin im Osten der Insel ist.
Die wenigen Überlebenden berichten später, man habe den jungen König auf seinem Schimmel mit gezücktem Schwert in die Scharen der Angreifer reiten sehen, mit tränenüberströmten Gesicht, voll Zorn und Tapferkeit und den Worten auf den Lippen "Deus vult!"
Hier endet die Geschichte des Hauses Aragon, denn das Königreich Sizilien war nicht mehr.[/color][/size]
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[color=DarkOrange][align=center]maurischer Krieger nach der Einnahme Valettas[/align] [/color]
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[align=center]Im Jahr 1351[/align]