von Marc Aurel » So 23.07.2006, 22:50
Der Erzbischof von Köln verkündet:
"Durch einige Missverständnisse sind wir nun leider mit der Reichsacht belegt worden.
Kaiser und Reich werden einsehen, dass es nie in unserer Absicht stand, jemanden zu schaden
und so bin ich sicher,
wird der Kaiser meine sehnlichste Bitte verstehen.
Wir werden uns, wie schon seit Jahrhunderten Tradition, dem Reichsgericht stellen.
Der Kaiser und seine Beisitzer werden sicherlich die richtige Entscheidung treffen
und wir werden uns unserer gerechten Strafe hingeben.
Nur eins sei noch angemerkt.
Seit der Wahl Kaiser Karls V. im Jahre 1519 war es so geregelt,
dass die Reichsacht nur verhängt werden durfte,
wenn vorher ein Ächtungsverfahren durchgefürt wurde,
also fragen wir uns über den Kaiser, warum tat er dies nicht?
Wir hoffen es handelte sich hierbei nur um einen Irrtum in der Verwaltung des Reiches,
denn sonst hätte der Kaiser ja seine Macht missbraucht
und das wollen wir eurer Majestät nicht zur Last legen.
So begeben wir uns nun auf den Weg zu unserer Residenz nach Regensburg,
auf dass das Reichsgerichte gerechte Milde walten lasse".
Der Erzbischof von Köln verkündet:
[align=center][i]"Durch einige Missverständnisse sind wir nun leider mit der Reichsacht belegt worden.
Kaiser und Reich werden einsehen, dass es nie in unserer Absicht stand, jemanden zu schaden
und so bin ich sicher,
wird der Kaiser meine sehnlichste Bitte verstehen.
Wir werden uns, wie schon seit Jahrhunderten Tradition, dem Reichsgericht stellen.
Der Kaiser und seine Beisitzer werden sicherlich die richtige Entscheidung treffen
und wir werden uns unserer gerechten Strafe hingeben.
Nur eins sei noch angemerkt.
Seit der Wahl Kaiser Karls V. im Jahre 1519 war es so geregelt,
dass die Reichsacht nur verhängt werden durfte,
wenn vorher ein Ächtungsverfahren durchgefürt wurde,
also fragen wir uns über den Kaiser, warum tat er dies nicht?
Wir hoffen es handelte sich hierbei nur um einen Irrtum in der Verwaltung des Reiches,
denn sonst hätte der Kaiser ja seine Macht missbraucht
und das wollen wir eurer Majestät nicht zur Last legen.
So begeben wir uns nun auf den Weg zu unserer Residenz nach Regensburg,
auf dass das Reichsgerichte gerechte Milde walten lasse".[/i][/align]