von General Wallenstein » Di 20.06.2006, 22:37
Ein Bote aus den österreichischen Landen überbringt dem Grafen von Oppeln ein Schreiben von Ferdinand August Fürst von Lobkowicz, dem obersten Minister und Vertrauten des Kaiser Leopold I. von Habsburg.
"Werter Graf von Oppeln
Mit großer Besorgnis, ja Irritierung haben Wir vernommen, dass die ehrbare Institution welche Euer Bankhaus sicherlich darstellen soll, Kredite an Ungläubige, die heidnischen Muselmanen in Konstantinopel zu verleihen gedenkt. Sicherlich mag Euer christlicher Glaube durch die Reformation etwas verwässert worden sein, doch das ein Gottgefälliger Christ sich zu solch niederträchtigen Handlungsweise herablässt, dies hätten Wir wahrlich niemals für möglich erachtet.
Ihr könnt Euren Profit doch nicht allen Ernstes über Eure christliche Erziehung stellen.
Wir hoffen daher das Ihr diesen Schritt nochmals überdenkt und zukünftig keinerlei Geschäftlichkeiten mit dem Oberhaupt der Muselmanen in Konstantinopel pflegt. Besagter Sultan steht derzeit vor dem Kaiser wenig hoch im Kurse und so könnte diesen ein Zuwiderhandeln gegen Ihn als Euren christlichen Bruder und zugunsten eines Heiden in höchste Erregung versetzen.
Sicherlich wünscht Ihr dies nicht...
Euer
Ferdinand August Fürst von Lobkowicz,
Minister des Inneren Ihrer Majestät"
[font=Century Gothic][size=100][color=SandyBrown]Ein Bote aus den österreichischen Landen überbringt dem Grafen von Oppeln ein Schreiben von Ferdinand August Fürst von Lobkowicz, dem obersten Minister und Vertrauten des Kaiser Leopold I. von Habsburg.
[i]"Werter Graf von Oppeln
Mit großer Besorgnis, ja Irritierung haben Wir vernommen, dass die ehrbare Institution welche Euer Bankhaus sicherlich darstellen soll, Kredite an Ungläubige, die heidnischen Muselmanen in Konstantinopel zu verleihen gedenkt. Sicherlich mag Euer christlicher Glaube durch die Reformation etwas verwässert worden sein, doch das ein Gottgefälliger Christ sich zu solch niederträchtigen Handlungsweise herablässt, dies hätten Wir wahrlich niemals für möglich erachtet.
Ihr könnt Euren Profit doch nicht allen Ernstes über Eure christliche Erziehung stellen.
Wir hoffen daher das Ihr diesen Schritt nochmals überdenkt und zukünftig keinerlei Geschäftlichkeiten mit dem Oberhaupt der Muselmanen in Konstantinopel pflegt. Besagter Sultan steht derzeit vor dem Kaiser wenig hoch im Kurse und so könnte diesen ein Zuwiderhandeln gegen Ihn als Euren christlichen Bruder und zugunsten eines Heiden in höchste Erregung versetzen.
Sicherlich wünscht Ihr dies nicht...
Euer
Ferdinand August Fürst von Lobkowicz,
Minister des Inneren Ihrer Majestät"[/i]
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