Der Rasennazi

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von deltadagger » Do 08.10.2026, 09:01

Gestern Abend noch mit einem Bekannten im Halbdunklen eine Kiefer mit ca. 35 cm Durchmesser im Steilhang umgehauen,
weil sie die neuen Obstbäume und die PV zu sehr beschattete.
Junge, Junge, ich werde echt langsam zu alt für solche Scherze.
Habe es eh nicht so mit der Motorsäge, deshalb der Bekannte, der es eindeutig besser kann.
Der konnte aber nur gestern Abend mitten in der Woche.
Eine blöde Plackerei im Hang zu entasten, in mehrere Stücke zu sägen und dann mit der Seilwinde hoch auf den Parkplatz zu ziehen.
Waren erst gegen 22 Uhr fertig - mitten im Dunkeln.
Zum Glück heute reiner Bürotag und noch später Reifenwechsel beim Skodadandler.

von deltadagger » Mo 28.09.2026, 09:00

Kurzer Erfahrungsbericht.
Habe mir einen neuen "Hochtaster" besorgt, nachdem der Alte in die ewigen Jagdgründe ging.
Den hier:
https://www.amazon.de/Kettens%C3%A4Ge-H ... r=8-5&th=1

Ja nun, Akkugerät, man darf nicht zu viel erwarten, was die Leistung angeht.
Dennoch sind bis ca. 15-20 cm Durchmesser kein Problem, die Technik machts.
Ab 10-15 cm neigt das Gerät zum Verkanten, macht aber jede andere Säge auch.
Eigentlich genau so, wie die Bedienungsanleitung es hergibt, ganz tief angreifen, nicht mit der Sägeblattspitze, ansonsten steht das Teil sofort.
Höhe: Realistisch 3-3,5 m, der Hebelarm des Gerätes sorgt dafür, dass die theoretischen > 4 m auch Theorie bleiben.
Das hält man nicht lange, zumal = Schneidetechnik, du das Gerät nicht satt auf den Ast auflegen kannst, sonst = steht wieder.

Die Akkus passen nicht in das Makita-Ladegerät. :mad:
Dafür die Makita-Akkus ins Gerät :top:

Äste unter 10 cm null Problemo überhaupt.
Würde ich es wiederkaufen?

Jain
Definitiv besser als das alte Einhell Gerät.
Kein Vergleich zum mal ausgeliehenen Stihl HT 135 674, Benzin, aber wer gibt schon 1.500 € für ein Gelegenheitsgerät aus?
P/L passt, 109 € sind OK, man darf aber keine Wunder erwarten.
Falls jemand es möchte, kann ich mal paar Schnittbilder einstellen.

Edit:
Die Füllöffnung für das Kettenöl ist bescheiden klein, bin erst mal dumm mit meinem 5 l Kanister davor gestanden.
Tipp: 10 ml Spritze, das geht sehr gut und sabbert nicht.

von deltadagger » Mi 23.09.2026, 08:59

So, Plansoll für "ich muss Bäume pflanzen" für dieses Jahr erfüllt.Gestern abend noch in der nächstgelegenen Gärtnerei zwei weitere Pfirsichbäumchen geholt.Werden am Freitag eingebuddelt.Das Zeugs wächst bei uns am Haus echt töfte (Bild untendrunter).
B95AFB45-9051-4ECE-8AEE-2476CE9701BD.jpeg
44B3EF76-FE0A-4952-A3D7-1C78B87C9337.jpeg

von deltadagger » Mo 07.09.2026, 14:09

Taschenmelonen kannte ich jetzt noch nicht.
Netz sagt dazu Nettes, Danke für den Hinweis!

Süßkartoffel und Topinambur wächst bei uns leider nicht.
Keine Ahnung warum, evtl. liegt es auch an uns, so dass wir irgendwas falsch gemacht haben.

von Arminus » Mo 07.09.2026, 13:05

Am besten als Drei Schwestern arrangieren, Kürbis, Mais und Stangenbohnen. Ist mit dem OCD der echten Rasenfetischisten hier aber vermutlich unvereinbar.

Falls die Frau noch mal ein ähnliches Experiment im Hochbeet starten will, empfehle ich Taschenmelonen. Die Dinger sind winzig, aber sehr lecker. Das Wetter dafür habt ihr ja mittlerweile auch und man kann denen ein Rankgitter ins Hochbeet stellen, damit die zarte Grasmonokultur nicht zu sehr in Bedrängnis kommt. Alternativ gehen sicherlich auch Süßkartoffeln, die sich dann auch gleich hervorragend zum Grillen eignen. :)

Was die Kürbis angeht, weise ich nur auf die Lagerung hin. Trocken und warm, dann halten die bis zu einem halben Jahr. Wichtig ist nur, dass sie absolut unbeschädigt sind, es gibt nicht lustigeres, als zu spät zu entdecken, dass die 6 Kilo schwere Prestigeernte zwischenzeitlich einen kleinen Katschen bekommen hatte und schimmelig in der Speisekammer ausgelaufen ist. :nein:

von deltadagger » Mo 07.09.2026, 09:38

Kürbis ist grundsätzlich ne coole und dankbare Sache.
Recht geringer Pflegeaufwand, sehr oft großes Ernteergebnis. :top:

von Elvis » Mo 07.09.2026, 09:27

Meine Frau hatte im Hochbeet dieses Jahr u.a. Hokaidokürbisse angepflanzt.
Meine Herren... die waren kurz davor die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das Zeug explodiert ja in sämtliche Himmelsrichtungen.

von deltadagger » Mo 07.09.2026, 09:03

Weniger Rasen, dafür Obstbäume.Auf Grund es großen Ernteerfolges der Pflaumen haben wir uns dazu entschlossen, im Steilhang drei weitere Pflaumenbäume anzupflanzen.Ist ja eh gerade Pflanzzeit für Apfel, Pflaume & Co.
IMG_7174.jpeg
Allerdings dachte meine bessere Hälfte, dass der Pickup noch Platz auf der Pritsche hätte.Und hat dann noch vier weitere Bäume geholt, irgendwas mit Apfel, Pfirsich usw..Ist wisst also jetzt schon, was ich nächstes WE tun werde. :)(Die 100 m Drahtzaun muss ich auch noch verlegen)
IMG_7175.jpeg

von dooya » So 06.09.2026, 21:14

Elvis hat geschrieben:Man sollte den Rasen im Herbst aber nochmal lüften.
Bei mir bekommt er im Herbst im Grunde exaktdasselbe Programm wie im Frühjahr. Lüften, Düngen, Bodenaktivator und etwas Nachsaat.
Der September ist perfekt dafür.
So kommt dann ein weitgehend intakter Rasen aus dem Winter, ohne das alles mit Unkraut durchsetzt ist.
Ja, Lüften hab ich geplant. Hatte mir im Frühjahr extra einen Vertikutierer gekauft, der auch Lüften kann.

von Elvis » So 06.09.2026, 20:06

Man sollte den Rasen im Herbst aber nochmal lüften.
Bei mir bekommt er im Herbst im Grunde exaktdasselbe Programm wie im Frühjahr. Lüften, Düngen, Bodenaktivator und etwas Nachsaat.
Der September ist perfekt dafür.
So kommt dann ein weitgehend intakter Rasen aus dem Winter, ohne das alles mit Unkraut durchsetzt ist.

von dooya » So 06.09.2026, 19:49

Vielen Dank!

von Elvis » So 06.09.2026, 16:51

Du kannst denselben Dünger auch für den Herbst nehmen.
Es ist ein Ganzjahresdünger. Herbstdünger verzichtet meist nur auf Phosphor und ist Kaliumbetonter.
Ich nutze seit ein paar Jahren auch keinen speziellen Herbstdünger mehr. Habe keinen großen Unterschied festgestellt.

Ich mache ohnehin jedes Frühjahr eine Nachsaat und habe daher auch nicht den Anspruch den Rasen perfekt durch den Winter zu bringen. Das ist mit dem Laub bei mir ohnehin schwer.
Es genügt, dass der Rasen weitgehend geschlossen aus dem Winter kommt und nicht wie eine große Katastrophe aussieht.

von dooya » Sa 05.09.2026, 15:21

Da ich im Frühjahr und Sommer gut mit dem Rasendünger-Tipp des werten Rasenmeister Elvis gefahren bin, erlaube ich mir die Frage: Meistern, womit vergiften düngen wir unseren Rasen in diesem Jahr vor dem Winter?

von deltadagger » Do 23.07.2026, 12:50

Arminius hat geschrieben:Ihr solltet ihn mal in HLL in Aktion sehen!!

Funktioniert der Kniff „kochendes Wasser auch bei anderen unerwünschten Kräutern, die unerlaubt aus den Fugen kriechen? Wir haben letztes Jahr auch alles mit einem Fugenkratzer weggekratzt, mit Fugensand verfugt und trotzdem sind alle Schlingel wieder da.
Das kann ich so nicht wirklich beantworten.
Wir haben es nahzu ausschließlich mit dem Löwenzahn zu tun.
Löwenzahn ist extrem sauer auf heisses Wasser, muss aber schon reichlich sein, damit das Wasser noch kochend bei der Wurzel ankommt.
Je größer der Zahn, um so mehr Wasser.
Rechne bitte auf den m² mit gut 2-4 Litern, also so wars bei uns in etwa.
Das vertrocknet dann nach 1, 2, 3 Tagen und dann einfach wegfegen.

von Arminius » Do 23.07.2026, 10:58

Ihr solltet ihn mal in HLL in Aktion sehen!!

Funktioniert der Kniff „kochendes Wasser auch bei anderen unerwünschten Kräutern, die unerlaubt aus den Fugen kriechen? Wir haben letztes Jahr auch alles mit einem Fugenkratzer weggekratzt, mit Fugensand verfugt und trotzdem sind alle Schlingel wieder da.

von deltadagger » Do 23.07.2026, 00:19

Setsches hat geschrieben:Aktuell haben wir die knapp 140qm per Hand freigekratzt....
:eek:

Ihr seid echte Malocher!
Respekt!

von Setsches » Mi 22.07.2026, 22:53

deltadagger hat geschrieben:Hi Setches, du hast deswegen noch keine befriedigende Antwort bekommen, weil es die eigentlich nicht wirklich gibt.
Egal welches streubare Füllmaterial du nimmst, der Löwenzahn kommt trotzdem irgendwann durch.

Ich habe bei mir unterm Carport alte Pflastersteine in eine Betonbett gesetzt und auch die Fugen aus Beton vefüllt.
Kann man machen, aber man braucht Unmengen an Beton und ist eine echte Plackerei = somit, nicht wirklich empfehlenswert, weil Riesenaufwand und teuer
OK, Pluspunkt, bisher kein Grün (seit ca. 6 Jahren).

Brechsand/Dansand, wie vom werten dooya vorgeschlagen, ist tatsächlich (deutlich) besser, weil der Sand m. W. ph-Neutral ist und somit das Grünzeug sehr wenig Nährstoffe bekommt.
Soweit beobachtet, hilft das vor allem am Anfang, aber eben nicht perfekt.
Euer Pflaster ist im Freien, der Löwenzahn bekommt alleine übern Regen genug ab, um am Leben zu bleiben, wenn er erst mal gesiedelt ist.
Und das alte Füllmaterial rauskratzen macht auch nicht wirklich Spass.

Epoxid-Fugenmörtel gäbe es noch, kostet eben richtig dolle und irgendwann guggt das Zeugs auch wieder aus.

Bei mir funzt die altbewährte Methode relativ gut = richtig kochend heisses Wasser.
Das killt alles für gut ein 1/2 Jahr, dann erst sieht man die wieder die ersten zaghaften Grünlinge.
Ausprobieren...
Aktuell haben wir die knapp 140qm per Hand freigekratzt und meine Frau rückt jeder grünen Spitze mit Vorox auf den Leib. Mal sehen, wie lange sie das durchhält. Ansonsten versuchen wir es dann mit kochendem Wasser. Zumindest an den Stellen, wo die kriechende Wolfsmilch so richtig böse durchkommt. Besten Dank! :prost:

von deltadagger » Mi 22.07.2026, 14:08

Setsches hat geschrieben:Meine Frau auch, um das Unkraut loszuwerden. Nur ich hab das Gejammer... :D
Hi Setches, du hast deswegen noch keine befriedigende Antwort bekommen, weil es die eigentlich nicht wirklich gibt.
Egal welches streubare Füllmaterial du nimmst, der Löwenzahn kommt trotzdem irgendwann durch.

Ich habe bei mir unterm Carport alte Pflastersteine in eine Betonbett gesetzt und auch die Fugen aus Beton vefüllt.
Kann man machen, aber man braucht Unmengen an Beton und ist eine echte Plackerei = somit, nicht wirklich empfehlenswert, weil Riesenaufwand und teuer
OK, Pluspunkt, bisher kein Grün (seit ca. 6 Jahren).

Brechsand/Dansand, wie vom werten dooya vorgeschlagen, ist tatsächlich (deutlich) besser, weil der Sand m. W. ph-Neutral ist und somit das Grünzeug sehr wenig Nährstoffe bekommt.
Soweit beobachtet, hilft das vor allem am Anfang, aber eben nicht perfekt.
Euer Pflaster ist im Freien, der Löwenzahn bekommt alleine übern Regen genug ab, um am Leben zu bleiben, wenn er erst mal gesiedelt ist.
Und das alte Füllmaterial rauskratzen macht auch nicht wirklich Spass.

Epoxid-Fugenmörtel gäbe es noch, kostet eben richtig dolle und irgendwann guggt das Zeugs auch wieder aus.

Bei mir funzt die altbewährte Methode relativ gut = richtig kochend heisses Wasser.
Das killt alles für gut ein 1/2 Jahr, dann erst sieht man die wieder die ersten zaghaften Grünlinge.
Ausprobieren...

von AG_Wittmann » Fr 17.07.2026, 17:01

Mir reicht mein Balkon ... die letzte Pflanze ist vor einigen Monaten gestorben ... eeh, die lass ich als Kunstwerk zum Thema "Gelebte Dystopie" stehen.

von Setsches » Fr 17.07.2026, 12:14

Arminus hat geschrieben:Die Natur findet immer ihren Weg. :D Siehe auch:
Meine Frau auch, um das Unkraut loszuwerden. Nur ich hab das Gejammer... :D

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