Auf Sand gebaut: Ägypten in der Alten Welt

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Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Auf Sand gebaut: Ägypten in der Alten Welt

von Bigfish » Mo 27.07.2026, 17:28

+ + +


Wir gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Quartal II/2026: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31925


+ + +

von Bigfish » Mo 13.07.2026, 11:34

Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal II/2026 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31925

von Arminius » So 12.07.2026, 08:34

Lang lebe eure Dynastie. Vielen Dank für den spannenden AAR.

Vielleicht gibt es in der Zukunft einen neuerlichen AAR in der alten Welt, dann aber am Indus? ;) :^^:

von Bigfish » Sa 11.07.2026, 14:51

Danke für diesen AAR!

von Ritter Kunz » Sa 11.07.2026, 13:25

Herzlichen Dank für Euren Bericht, werter Mortimer. Wir haben wie immer gern mitgelesen. :prost:

von hohe_Berge » Sa 11.07.2026, 10:36

Jupp. Ganz GROSSER SPORT das ist.

Glück Auf

von Francis Drake » Sa 11.07.2026, 07:13

Tolle Arbeit! Uns gefallen bei dem Spiel einfach die tollen Bilder. Vielen Dank!

von Arminus » Fr 10.07.2026, 22:53

Auch von mir vielen Dank und Gratulation zur Punktlandung! :prost:

von habakuk » Fr 10.07.2026, 22:23

Danke für den tollen AAR! :)

von Mortimer » Fr 10.07.2026, 20:56

Verehrte Regentinnen und Regenten, die Partie wurde in Runde 148 beendet. Wir werden nun die letzten acht Jahre unserer Chronik schildern und den AAR hiermit zum Abschluss bringen.

Das Jahr 141: Statthalterin Hypatia, welche in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Politik des Reichs ausübte, verstirbt im Amt.

Wir erreichen 62 Siegpunkte und können Aksum auf Rang 3 verdrängen – zumindest vorübergehend. Dies verdanken wir vor allem dem schnellen Wiederaufstieg der eroberten Städte. Alleine in dieser Runde erhalten zwei ehemals kuschitische Siedlungen den Kulturstatus mächtig.

Eine Gruppe Kriegsveteranen möchte sich in der Nähe von Meroe ansiedeln und dort den Vorruhestand genießen. Schließlich gibt es für Soldaten derzeit nicht wirklich etwas zu tun. Von wegen: Ihr seid Krieger und keine Bauern!


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Unsere energische Entscheidung lässt uns streitbar werden (= mehr Ausbildungspunkte).

Der Kulturaufstieg von Sannar beschert uns 280 Steine:


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Schweren Herzens entschließen wir uns zur Heirat. Wir sind gerne ungebunden und frei, jedoch braucht das Reich zwingend einen Thronerben. Wir richten eine entsprechende Anfrage an das Haus Saït.

Im folgenden Jahr begutachten wir die Kandidaten: Die Wahl fällt auf Tutanchamun von Memphis. Der Mann ist wahrlich kein Schönling, auch ist er deutlich älter als wir. Aber seine enorme Disziplin von 5 weiß zu überzeugen.


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Der frisch Angetraute wird sogleich zum Statthalter der Hauptstadt ernannt. Seine Disziplin hat den Effekt, dass er dort 280 Gold pro Jahr zusätzlich erwirtschaftet.

Es gibt noch eine Hochzeit: Die Ramessiden präsentieren uns eine aufrechte Jüdin für unseren Bruder Inet. Den Segen den Priesterkaste haben sie sich ohne Nachfrage bereits abgeholt. Eigentlich eine Dreistigkeit, aber wir akzeptieren.


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Im Jahr 144 erhalten wir den Beinamen „die Ehrgeizige“. Außerdem werden wir Mutter einer Tochter, die nach unserer Vorfahrin Meritites benannt wird.

Das Gesetz Autarkie wird erlassen. Dies steigert die Erträge für Sägewerke, Steinbrüche und Minen.


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Wir spüren auch sofort einen bedeutenden Effekt dieser Maßnahme: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten erwirtschaften wir ein positives Holzeinkommen (+ 11 für die laufende Runde)!

Im Jahre 146 kommt unsere zweite Tochter zur Welt. Die Thronfolge kann somit als gesichert gelten.

In Gizeh grassiert eine bisher unbekannte Seuche. Wir investieren in die Erforschung der Krankheit und kassieren dafür einen großen Batzen Forschung.


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Aksum liegt nun mit zwei Punkten Vorsprung wieder auf Rang 2, wie ärgerlich. Karthago fehlt nur noch ein lächerlicher Punkt bis zum Sieg! Und wie sieht es bei uns aus? Es dauert noch zwei Jahre, bis Berenike mächtig wird...

Wir können ein letztes Gesetz erlassen, dann sind alle 15 Plätze besetzt. Die Währungsreform bringt mehr Zufriedenheit in den Städten (und die Produktionsbeschleunigung verursacht keine Unzufriedenheit mehr).


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Dies geschieht im Jahre 147. Karthago war nicht in der Lage, den letzten Siegpunkt zu erringen.

Im Jahre 148 ist es soweit: Berenike erlebt seinen lange ersehnten Kulturaufstieg, so dass wir nun über fünf legendäre Städte gebieten. Die letzte Ambition wurde vollbracht!


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Das ist der Triumph! Geschichte und Kultur Ägyptens werden für immer unvergesslich sein!

Witzigerweise kommt zeitgleich auch Karthago ins Ziel. Das Programm entscheidet im Falle des Gleichstandes aber zugunsten des menschlichen Spielers. Wir haben übrigens nach der Partie festgestellt, dass wir den Allianzsieg in den Optionen gar nicht aktiviert hatten. Wir hätten also blöd aus der Wäsche geschaut, wenn Karthago vor uns gewonnen hätte.


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Der Rückblick auf unsere Geschichte enthüllt, dass wir nicht die erste Hochkultur überhaupt sind. Ganz im Gegenteil: Alle anderen, selbst die Stammesvölker, waren schon vor uns da!


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Hier sehen wir im Überblick noch einmal alle sieben Herrscher, deren Geschicke wir in rund 150 Jahren Historie begleitet haben. Und die Karte zeigt sehr schön, was wir über die Welt in Erfahrung gebracht haben, nämlich nicht sehr viel. Wir haben nicht ein einziges Schiff gebaut und niemals das Meer erkundet.

Im folgenden Bild präsentieren wir die komplette Karte ohne Kriegsnebel (Ägypten in orange):


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Interessant ist auch der Blick auf die Statistiken. Demzufolge rangieren wir demographisch und ökonomisch auf der Spitzenposition, militärisch hingegen unter ferner liefen.


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Werte Freunde, unser Abenteuer kommt hiermit zu seinem Ende. Wir danken wie immer sehr herzlich unseren Leserinnen und Lesern!

Wir müssen abschließend noch einmal sagen, dass „Old World“ wirklich ein fantastisches Spiel ist und uns immer wieder viel Spaß bereitet. Auch diese Partie war wieder sehr unterhaltsam und zum Ende hin auch sehr spannend. Wir hoffen, dass die verehrten Regentinnen und Regenten dies ähnlich empfunden haben. :)

Und nicht vergessen: Nach dem AAR ist vor dem AAR!

von Mortimer » Fr 03.07.2026, 19:09

Im Jahr 136 stellen wir fest, dass wir nicht einfach nur krank, sondern sogar todkrank sind und folglich nicht mehr lange zu leben haben.

Gerade rechtzeitig, um uns noch am Sterbebett aufsuchen zu können, kehrt unser unehelicher Sohn Horapis aus der Fremde zurück. Horapis hat fern der Heimat einiges gelernt und ist jetzt gebildet. Er ist sogar Patriarch, nämlich Oberhaupt des kuschitischen Heidentums, das sich aufgrund unserer Eroberungen im Reich verbreitet.


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Horapis findet sofort einen guten Draht zu unserer Hofgelehrten, und gemeinsam tüfteln die beiden eine neue wissenschaftliche Methodik aus, die wir für das Reich übernehmen sollen. Das machen wir doch glatt und erhalten dadurch in Theben das permanente Projekt „wissenschaftliche Methodik“.

Prinzessin Senminis schließt ihre Ausbildung ab und wird Diplomatin. Diesen Archetyp hatten wir in der Familie bisher noch nicht.


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Diplomaten haben einen enormen Bonus auf das Ansehen bei Familien und Nationen. Außerdem stehen ihnen einzigartige diplomatische Aktionen zur Verfügung. Möge Senminis, die künftige Pharaonin, diese Fähigkeiten mit Weisheit verwenden!

Und noch jemand kehrt rechtzeitig nach Hause zurück: Der seit Jahrzehnten vermisste Bruder Cheops taucht wieder auf. Er scheint jetzt nicht mehr hormongesteuert zu sein. Vielmehr hat er sich der Religion verschrieben und ist nun Kohen, ein Hohepriester des Herrn.


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Man beachte, dass sich im Ranking oben links die Anzeige für Karthago rot gefärbt hat: Achtung, 73 von 79 Siegpunkten wurden erreicht!

Es geht jetzt ins Finale. Wir machen nur noch das Nötigste und kümmern uns ausschließlich um die beiden fehlenden Ambitionen.

In Berenike ist inzwischen der zweite Dichter in der Ausbildung. Wir beschleunigen diesen Prozess im Tausch gegen 22 Befehle und erhöhte Unzufriedenheit. Die Unzufriedenheit können wir mittels Mission des Kanzlers später wieder vermindern. Zudem wird in Karmah demnächst ein Gärtner fertig, d.h. wir bekommen bald Honig als Luxusgut (fehlen dann noch zwei Luxusgüter).

Das Jahr 137: In Swenett erheben sich separatistische Rebellen. Dies rührt daher, dass wir in der Stadt ein Elendsquartier haben, in dem es tüchtig rumort. Nebensächlichkeiten wie diese interessieren uns jetzt nicht mehr.

Pharao Snofru der Knechter verstirbt als einer der Großen der ägyptischen Geschichte. Er bleibt als Eroberer in Erinnerung, der das Reich immens vergrößert hat. Senminis II. besteigt den Thron. Sogleich werden wir von fast allen anderen Nationen herzlich in die Arme geschlossen, derart beliebt sind wir als Diplomatin.

Jetzt kommt uns ein Event zu Hilfe: Händler kehren von einer Mission in Hatti wieder. Es gibt zwar kein Handelsabkommen, dafür aber die Möglichkeit das Luxusgut Edelsteine zu erhalten. Da sagen wir doch nicht nein.


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Bei einer mit rund 28 000 Gold randvoll gefüllten Staatskasse können wir die Aktion aus der Hosentasche bezahlen.

Der geliebte Vater hat sein wertvollstes Artefakt, das Banner der Einheit, den Priestern des Judentums überlassen. Sollen wir uns den Schatz auf die ein oder andere Art aneignen?


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Natürlich nicht. Wir respektieren den Willen des Vaters, was uns noch disziplinierter werden lässt.

Wir übernehmen die Statthalterschaft in Berenike. Möglicherweise gibt das ja der kulturellen Entwicklung noch einen kleinen Schub. Momentan dauert es noch elf Jahre bis zum Erreichen des legendären Status.

Die junge Königin durchfährt ein Geistesblitz: Wie wäre es mit einer Allianz der Nationen? Als Diplomatin steht uns diese Mission zur Verfügung. Wir verbünden uns einfach mit Karthago und stehen dann definitiv auf der Siegerseite, da es zu einem Allianzsieg käme, falls Karthago die 79 Siegpunkte erreicht, bevor wir alle Ambitionen abgeschlossen haben. Die Bedingungen für eine Allianz sind gegeben: Frieden und freundschaftliche Beziehungen.


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Allmählich fällt es auf, dass wir mit stattlichen 20 Jahren immer noch unverheiratet sind und keinen Thronerben haben. Da kommt Matriarchin Semat auf die exzentrisch anmutende Idee, eine nette heidnische Orgie im Namen der lokalen Fruchtbarkeitsgöttin könnte vielleicht Abhilfe schaffen...


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Wir weisen diesen Vorschlag von uns. Erstens haben wir momentan keinen Kinderwunsch und zweitens haben wir für Kinder auch gar keine Zeit.

Im Jahr 138 wird die Ausbildung der letzten fehlenden Spezialisten abgeschlossen, so dass wir jetzt über zwanzig Luxusgüter verfügen. Die neunte Ambition kann somit abgehakt werden.

Im folgenden Jahr schließen wir die Allianz mit Karthago. Wir versüßen den Karthagern den Deal mit einem Geschenk von 8600 Goldstücken (für uns eine lächerliche Summe).


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Die griechische Königin und ihr ebenso unsympathischer Erbe sind bei uns zu Gast. Die Stimmung ist kühl, schließlich lagen wir noch vor wenigen Jahren miteinander im Krieg. Im Zuge des Staatsbesuchs kommen wir einem Komplott auf die Spur: So wie es aussieht, möchte der Erbe die Königin baldmöglichst loswerden.


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Wir schlagen uns auf die Seite der amtierenden Herrscherin und werden somit rechtschaffen.

Als Verbündeter erhalten wir volle Einsicht in das karthagische Territorium und dürfen einem spektakulären Naturphänomen beiwohnen: Eine Stadt wird von einem verheerenden Lauffeuer heimgesucht.


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Die karthagische Armee ist übrigens wirklich erschreckend groß: Überall stehen Soldaten herum.

Und wir sehen durch die Augen Karthagos, was wir selbst bisher nie zu Gesicht bekommen haben: die Küsten Europas...


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von Mortimer » Fr 26.06.2026, 17:58

Im Jahr 131 erhalten wir einen neuen Beinamen, der wenig schmeichelhaft, aber doch respekteinflößend klingt: „der Knechter“. Vermutlich rührt dies daher, dass aufgrund unserer Gebietsgewinne so viele kuschitische Bürger in ägyptische Knechtschaft geraten...

Passend hierzu unterwerfen wir die kuschitische Hauptstadt Meroe. Wir könnten die königliche Residenz nach Meroe verlegen und von dort aus als Nachfolger der Könige von Kusch regieren. Das machen wir natürlich nicht, denn wir sind stolzer Ägypter und betrachten alles Kuschitische lediglich als Beute für unsere Trophäensammlung in Memphis. Das verleiht der einzig wahren Hauptstadt einen gewaltigen Kulturschub.


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Eine mysteriöse Geschichte gelangt an unser Ohr: General Echnaton, der einen überwältigenden Sieg über kuschitische Truppen verbuchen kann, hatte nach eigenem Bekunden vor der Schlacht eine Vision, in welcher ihm ein brennendes Kreuz erschienen sei.


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Natürlich kennen wir das Kreuz als Symbol des Christentums. Doch sind wir nicht Konstantin, daher werden wir uns auch keiner neuen Religion zuwenden, nur weil ein General glaubt, irgendetwas gesehen zu haben.

Ein wahrlich geschichtsträchtiges Jahr: Die letzte Trutzburg der Kuschiten wird überrannt, die feindliche Nation liegt vernichtet darnieder. Doch um welchen Preis feiern wir diesen vermeintlich glorreichen Sieg? Bei einem Ritt über das mit Leichen übersäte Trümmerfeld der gefallenen Stadt werden wir von einer kuschitischen Frau mit den Konsequenzen unserer Gräueltaten konfrontiert.


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Die anklagende Frage nach dem Warum erschüttert uns bis ins Mark. Was sollen wir antworten? Dass wir das Spiel gewinnen wollen vielleicht? - Nein, wir sagen: „Wir haben es getan, um die Welt von einem Übel zu befreien“ (+1 Disziplin für den Pharao). Und so ganz falsch ist das ja nicht, immerhin wurden wir zweimal in unserer Geschichte von den Kuschiten hinterrücks überfallen, was deren Bösartigkeit zweifelsfrei belegt.

Vor zwei oder drei Jahren schrieb uns Töchterlein Senminis ihren letzten Brief von der Akademie. Jetzt hören wir endlich wieder von ihr: Sie hat sich einem heidnischen Philosophen angeschlossen, der seine Lehre geheim hält und seine Adepten zur Verschwiegenheit verpflichtet hat.


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Wir raten der Prinzessin, dem Lehrer zu gehorchen, was ihr das Merkmal „treu“ einbringt. Außerdem verbessern wir so unsere Beziehungen zum ägyptischen Heidentum, das im Land immer noch viele Anhänger hat.

Im Jahre 133 schließen wir eine Karawanenmission nach Aksum ab. Wir erhalten die enorme Summe von über 3700 Gold und +40 Ansehen bei Aksum. Wir können geradezu in Gold baden, denn das staatliche Vermögen beläuft sich zu Rundenbeginn auf 18331.

Wir schließen einen Waffenstillstand mit Griechenland. Wir hatten recht mit unserem Kalkül, dass die Griechen nicht über das Meer kommen werden. Demzufolge hat sich trotz formellem Kriegszustand absolut nichts ereignet. Lasst uns also diese Farce beenden!


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Das Land erlebt einen bemerkenswerten kulturellen Aufschwung: Meroe (nun aufblühend), Elath (nun mächtig) und Gizeh (nun mächtig) steigen allesamt eine Kulturstufe auf. Dadurch erhalten wir einige hübsche Events und Boni, unter anderem einen Batzen Stadtkapital und eine talentierte Hofgelehrte, die den exotischen Kulten des Zoroastrismus anhängt.


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Wir konnten den Abstand auf Aksum verkürzen und liegen nun bei 50 Siegpunkten. Aber Karthago war auch nicht untätig und hat die Marke von 70 Siegpunkten geknackt. Erschreckend!

Das Gesetz „Zünfte“ tritt in Kraft. Aufgrund dieser Maßnahme erhalten wir finanzielle Einnahmen durch Spezialisten. Den Unterhalt von sieben Aktionspunkten können wir uns locker leisten, denn wir verfügen mittlerweile über mehr als 80 Aktionspunkte pro Runde.


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Das neue Edikt bringt uns jährlich +1400 zusätzliches Gold, eine durchaus lohnenswerte Sache.

Missmut im Reich und damit zusammenhängende Aufstände sind übrigens längst kein Thema mehr. Die durchschnittliche Zufriedenheit der Familien liegt nämlich bei ungefähr +400 (siehe Übersicht im folgenden Bild oben rechts).


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Das Jahr 134: Memphis erreicht „legendär II“ und somit das Maximum dessen, was an städtischer Entwicklung überhaupt möglich ist. Dies ist der rechte Anlass für einen großen Philosophen-Kongress unter Leitung von Statthalterin Hypatia.


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Über die Frage nach dem Sinn des Lebens herrscht Uneinigkeit, die zu Streit und Tumult führt. Daher richten sich alle Augen auf unser Urteil – logisch, denn als Pharao sind wir die verkörperte Weisheit. Wir behaupten die Tugendhaftigkeit als Sinn des Lebens und verhelfen der Statthalterin zu noch mehr Charisma.

Das Jahr ist ziemlich ereignisreich: Die neue (ehemals kuschitische) Stadt Karmah wird mächtig und erhält die Getreidespende als permanente Einrichtung. Ferner erlauben wir die Ansiedlung des Manichäismus in der genannten Stadt, wofür wir +160 zusätzliche Kultur kassieren. Zudem richten wir ein Fest für die Ältesten und Verdienten des Reichs aus und ehren so das Senioritätsprinzip, was Ramessiden und Saïden gleichermaßen erfreut.

Und schließlich steht eine Entscheidung von strategischer Bedeutung auf der Tagesordnung: Wir beginnen mit der Ambition „20 Luxusgüter senden“.


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Wie es der Zufall so will, fallen uns just in diesem Jahr schlagartig fünf neue Luxusgüter in die Hände – und zwar, weil wir die eroberte Stadt Sannar nun endlich verwalten dürfen. Sannar ist überaus reich an seltenen Materialien und auch an Holz. Die früheren Besitzer der Stadt waren so freundlich, Haine anzulegen und mit Spezialisten zu besetzen. Es gibt unter anderem leckere Oliven und Zitrusfrüchte.


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Wenn sich unsere trüben Augen nicht verzählt haben, müsste auf ehemals kuschitischem Gebiet mindestens noch ein Luxusgut zu finden sein. Und wir haben westlich von Elath und Jerusalem noch zwei nicht angeschlossene Salzvorkommen.


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Das Salz liegt zwar außerhalb unserer Grenzen, doch das ist kein Problem, wenn wir das Gesetz „Kolonialismus“ erlassen.


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Jetzt können wir Geländefelder kaufen und das Salz unter unsere Kontrolle bringen. Natürlich beginnen wir unverzüglich mit dem Bau von Salzminen. Um Salz als Luxusgut zu erhalten, müssen wir dann aber auch noch Spezialisten ausbilden.

Flugs werden die neuen Luxusgüter an die Familien und einige Städte versendet, so dass wir nun auf 17 von 20 zu erreichenden Luxusgütern kommen.

Wir kümmern uns mittlerweile auch verstärkt um unsere andere noch unerfüllte Ambition (fünf legendäre Städte beherrschen). Berenike ist der einzige Ort, der für dieses Unterfangen in Frage kommt. Um den Kulturaufstieg zu beschleunigen, haben wir ein Theater gebaut und Luxusgüter an die Stadt geschickt. Derzeit wird ein Dichter für das Odeon ausgebildet. Die Ausbildungszeit lässt sich reduzieren, indem man im Tausch gegen Stadtkapital oder Befehlspunkte die Produktion beschleunigt. Momentan dauert der Aufstieg zur nächsten Kulturstufe aber noch 17 sehr lange Jahre...

Im Jahre 135 feiern wir als Pharao 25-jähriges Thronjubiläum – Grund genug, um eine rauschende Party in der Hauptstadt zu schmeißen. Bei dieser Gelegenheit betonen wir unsere Religiosität und holen uns die Eigenschaft „gesegnet“ ab. Hoffentlich nutzt das etwas, wir sind nämlich inzwischen erkrankt...


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von Mortimer » Fr 19.06.2026, 19:11

Im Jahre 126 schließen wir mit Hatti ein neues Handelsabkommen, welches uns im Tausch gegen Ausbildungspunkte 3,4 Holz pro Runde einbringt. Zugegeben: Das ist nicht viel, aber wir greifen buchstäblich nach jedem noch so dünnen Zweig, wenn er sich uns bietet.

Der Krieg gegen Kusch gestaltet sich weiterhin sehr zufriedenstellend. Wir beginnen mit der Belagerung der Stadt Sannar.


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Wir haben immer noch keine Belagerungswaffen, denn erstens haben wir kein Holz, um welche zu bauen, und zweitens haben wir sie bisher nicht einmal erforscht. Stadtzentren sind sehr zäh in der Verteidigung, und jeder Angriff mit Infanterie oder Kavallerie zieht lediglich einen Trefferpunkt ab. Aber die Zeit steht auf unserer Seite.

Um das Verhältnis zu den umliegenden manichäischen Nationen zu verbessern, soll unsere Botschafterin eine Hochsynode mit den religiösen Führern des Manichäismus einberufen.


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Die Mission muss nicht unbedingt vom Erfolg gekrönt sein. Das Risiko des Scheiterns liegt bei knapp 30%.

Jetzt, da seine Städte nach und nach fallen, winselt der widerwärtige König von Kusch um Waffenstillstand. Natürlich gehen wir nicht darauf ein, denn die vollständige Eroberung von Kusch ist inzwischen beschlossene Sache.


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Anlass des Waffenstillstandsangebots ist die Einverleibung der vormals kuschitischen Stadt Karmah. Nun beginnt aber der eigentliche Eingliederungsprozess, der einige Jahre in Anspruch nehmen wird. In dieser Zeit ist die Bevölkerung widerspenstig, da sie noch nicht begriffen hat, wie schön das Leben als Ägypter wirklich ist. Sehr verdrießlich ist außerdem der dicke Malus auf die Produktivität.


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Unser unehelicher Sohn, dessen Existenz wir fast verdrängt hatten, kann erzogen werden. Wir schicken ihn einfach hinaus in die Welt. Auch dort kann man schließlich etwas lernen. Und wir können uns besser auf unsere legitimen Nachkommen fokussieren.


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Wir werfen die Opulenz-Ambition über Bord. Es besteht kaum die Chance, dieses Projekt in der verbleibenden Spielzeit verwirklichen zu können. Außerdem bietet sich uns eine neue Ambition: Bringe die Produktion der natürlichen Ressourcen (Nahrung, Stein, Holz und Eisen) auf jeweils 100 pro Runde.


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Das meiste ist durchaus machbar, aber beim Holz aus dem dicken Minus heraus zu einem ordentlichen Plus zu gelangen, dürfte nicht ganz so einfach sein. Aber möglicherweise hilft uns hierbei die Erforschung der Kriegsmaschinerie, denn sie öffnet den Weg zu der Bonuskarte „zusätzliche Güter“.


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Wir befinden uns mittlerweile im Jahr 128: Sannar fällt und unsere Truppen ergießen sich in das Stadtgebiet. Beim Sturm auf die Mauern sticht besonders der Held Djoser positiv ins Auge. Es gibt aber noch etwas Interessantes: Wir stoßen auf eine große Gruppe erbarmungswürdiger Ägypter, die einst von den Kusch verschleppt wurden. Die meisten dieser Leute gehören zum Haus der Ramessiden.


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Da wir über die sieben Tugenden verfügen, dürfen wir die dritte Option wählen, d.h. wir können Djoser belohnen und uns zugleich um die Gefangenen kümmern (Djoser wird General mit enormer Kampfkraft sowie +40 Prestige in den Augen der Ramessiden).

Unsere Tochter und Thronfolgerin Senminis studiert inzwischen fleißig Politik. Da unsere Frau zum Kohen des Judentums erhoben wurde und jetzt über die Fähigkeit des Unterrichtens verfügt, kommt es zu einer Konstellation, die man im Spiel nur selten erreicht: Die Thronfolgerin kann von der eigenen Mutter erzogen werden!

Die Mission Hochsynode führt im Jahre 129 zu einem Ereignis: Die religiöse Versammlung berät den Fall der Wissenschaftlerin Wedjebten, die sich aufgrund ihrer verrückten Theorien eine Anklage wegen Gotteslästerung zugezogen hat. Wedjebten behauptet unter anderem, die Sonne sei ein riesiger glühender Stein, der sogar größer als ganz Ägypten sei. Wir haben selten so gelacht.


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Wir könnten intervenieren, doch um dem Manichäismus zu gefallen, überlassen wir die Wissenschaftlerin ihrem Schicksal (= Todesurteil).

Mit der Belagerung der letzten kuschitischen Stadt geht der Krieg in seine Endphase.


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Das Jahr 130: Wir erhalten den Beinamen „der Erleuchtete“, was uns einen Platz unter den Großen der Geschichte sichert.

Wir haben die zusätzlichen Güter (+400 in jeder Kategorie) erforscht, doch leider werden sie nicht wie erhofft auf die normale Produktion angerechnet. Also treten wir auch diese Ambition in die Tonne.

Jetzt wird es langsam eng: Karthago braucht nur noch elf Punkte bis zum Sieg. Und wir liegen immer noch elf Punkte hinter dem Zweitplatzierten Aksum.


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Hier sieht man links im Bild, wie Karthago zu seinen derzeit 68 Siegpunkten kommt. Mit etwas Glück holen wir Aksum vielleicht noch ein, denn die eroberten Städte erleben einen relativ schnellen kulturellen Wiederaufstieg, da die Infrastrukturen bereits vorhanden sind. Der Gesamtsieg wird definitiv nur noch über Ambitionen zu erreichen sein...

von Mortimer » Fr 12.06.2026, 20:01

Ein Kulturereignis in Swenett, das im Jahr 121 den legendären Status erringt: Wir kaufen den Bergarbeitern der Provinz die notwendigen Werkzeuge, um eine besonders ertragreiche Erzmine bewirtschaften zu können. Wir gelangen so in den Besitz der Mine von Lavrio (= Laurion; eigentlich in der Nähe von Athen).


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Unsere Ehefrau ist der Ansicht, dass wir ein Gott auf Erden seien – nun, das ist der Tradition gemäß tatsächlich die Rolle eines Pharaos, jedoch sind wir und auch viele Landsleute inzwischen Anhänger des Judentums, was die Sache in theologischer Hinsicht schwierig macht... Jedenfalls wünscht sich Taduhepa einen angemessenen Titel, der ihre Position als Gemahlin eines Pharaos betont.


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Um es sich nicht mit ihr zu verscherzen, erheben wir Taduhepa in den Rang einer „Gottgemahlin“, was uns zehn Aktionspunkte kostet.

Bei Karmah kann der letzte Widerstand der Kuschiten erstickt werden. Bis wir die faktische Kontrolle über die Stadt ausüben dürfen, dauert es aber sechs Jahre. Solange muss das Stadtzentrum zwingend von einer Einheit besetzt sein.


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Das Jahr 122: Wir können der Statthalterin von Bubastis eine interessante Aufwertung verleihen. Als gerissene Person wird sie in der Lage sein, Karawanen zu produzieren. Karawanen sind sehr praktisch, weil man mit ihnen einerseits viel Gold verdienen und andererseits die Beziehungen zu anderen Nationen verbessern kann.


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Der Angriff auf die kuschitische Hauptstadt Meroe beginnt. Unsere Truppen gehen mit großer Härte vor und metzeln auch harmlose Arbeiter nieder.

Per Gesetz wird das Berufsheer eingeführt:


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Im Jahr 123 stirbt die ehrwürdige Kohen Nebwenet im erstaunlich hohen Alter von 83 Jahren. Zur Erinnerung: Einst hat sie unsere noch minderjährige Mutter erzogen.

Wir schließen ein neues Handelsabkommen mit Aksum ab und importieren Stein im Tausch gegen Ausbildungspunkte.

Bei der Belagerung von Meroe muss selbst ein Jünger des Zoroastrismus ins Gras beißen. Er steht unseren Soldaten dummerweise im Weg...


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Der Job eines Königs ist furchtbar anstrengend. Wir müssen ständig Audienz halten und uns mit den Angelegenheiten irgendwelcher Bittsteller befassen. Aber manchmal werden auch interessante Leute mit ebenso interessanten Ideen vorstellig.


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Ein Bürger möchte uns seine Pläne zur Modernisierung der Armee vorstellen. Wir würden der Sache gern nachgehen und in das Projekt investieren, aber die Kosten sind schlicht zu hoch.

Uns wird eine Ambition angeboten, die wir umstandslos akzeptieren. Vier legendäre Städte besitzen wir bereits, da sollte es doch möglich sein, eine fünfte hinzuzufügen. Oder nicht?


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In Buhen ist die Anarchie endlich überwunden, so dass wir die Stadt den Ramessiden zur Verwaltung übergeben können. Dabei stellen wir mit Erschrecken fest, dass der Kulturstatus einer eroberten Stadt auf „unbedeutend“ zurückfällt. Wir können uns nicht erinnern, dass dies auch früher im Spiel der Fall war (vermutlich per Patch eingeführt?). Das passt uns gar nicht, denn wir hatten gehofft, die neue Ambition schnell erfüllen zu können (mehrere kuschitische Städte sind legendär).

Wir haben unsere Frau zum Judentum bekehrt und gehen noch einen Schritt weiter: Sie soll in den Klerus erhoben werden und die Würde einer Kohen bekleiden. Dies ist eine Mission für den Kanzler.


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Das Jahr 125: Die Saïden treten zum Judentum über. Wir erhalten den Beinamen „der Gerüstete“, der auch schon von der seligen Mutter getragen wurde.

In Griechenland kommt es zu einem Thronwechsel. Waren die Beziehungen zu den Griechen schon zuvor schwierig, so werden wir von der neuen Königin geradezu gehasst.


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Wir werden keinen Tribut entrichten! Wir sind schließlich nicht irgendwer, sondern Überwinder der wilden Kuschiten! Wir nehmen lieber den Krieg in Kauf. Wenn die Griechen angreifen wollen, müssen sie erst einmal über das Meer zu uns kommen.

Im Westen dürfen wir erstmals eine technisch weit überlegene Einheit der Karthager bestaunen. Das ist schwere Kataphrakt-Reiterei, der wir nicht viel entgegenzusetzen hätten...


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Oben links sehen wir im Ranking, dass Karthago auf uns einen sagenhaften Vorsprung von 23 Siegpunkten hat.

Die Holzkrise erreicht einen neuen Höhepunkt: Wir geben in der laufenden Runde über 2000 Gold aus, um den Bedarf zu decken. Unsere Arbeiter sind zum größten Teil damit beschäftigt, wenn möglich irgendwo Gestrüpp einzusammeln.

Wir haben noch einen hübschen Namen auf der Liste und benennen Buhen in „Elephantine“ um. Das scheint uns passend, da es auf dem Gebiet der Provinz Elefanten gibt...

von Mortimer » Fr 05.06.2026, 16:59

Personalien aus dem Jahr 116: Unser Vater Kamose kann sich nach schwerer Krankheit wie durch ein Wunder gänzlich erholen. Weniger Glück hat Botschafterin Hetepheres, denn sie muss diese Welt verlassen.

Wir kommen auf höchst seltsame Weise mit Persien in Kontakt, nämlich in Gestalt eines Narren, der sich „Tortenfratze“ nennt.


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Wir haben jedoch kein Interesse daran, den schrägen Vogel mit seinen unsäglich schlechten Charakterwerten in unsere Dienste zu nehmen.

Die Kuschiten haben sich gesammelt und treten erneut zum Angriff an. Wir verlieren eine Einheit, jedoch gelingt uns ein harter Gegenschlag. Eine treue Generalin namens Esenchebis, die Feinde mit ihrem Streitwagen niederzuwalzen pflegt, tut sich dabei durch eine flammende Rede an die Truppen besonders hervor.


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Sehr brav, das ist die rechte Einstellung! Der Streitwagen verdient sich ein kostenfreies Upgrade.

Der Gegner erleidet schwere Verluste. Unsere Soldaten dringen in das Stadtgebiet von Buhen vor. Wir dürfen uns nun mit dem Beinamen „der Krieger“ schmücken.


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Im folgenden Jahr macht die Statthalterin der autonomen Provinz Gizeh von sich reden, indem sie dreist Münzen mit ihrem Konterfei prägen lässt. Dieses Privileg gebührt alleine dem Pharao!


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Eigentlich müsste man diese Zenobia in den Kerker werfen. Doch in diesem Fall würde eine ganze Rebellenarmee erscheinen. In Kriegszeiten können wir uns eine zweite Front nicht leisten, also loben wir zähneknirschend die Statthalterin, wodurch sie zum aufstrebenden Stern wird.

Wir befinden uns im Kampf um die kuschitische Stadt Buhen. Dabei wird, wie es so üblich ist, geplündert und gebrandschatzt. Ausgerechnet einige Männer aus der Elite-Einheit „Waffe des Göttlichen“ schlagen dabei zu sehr über die Stränge und wollen einen Teil der Beute für sich selbst behalten.


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Klare Sache: Diese Disziplinlosigkeit muss mit der Todesstrafe geahndet werden. Die beschlagnahmte Beute geht in die Staatskasse und der Pharao erhält die positive Eigenschaft „streng“. Allerdings leidet unser Verhältnis zu den Ramessiden.

Wir werden Vater eines Sohnes – doch dessen Mutter ist peinlicherweise nicht unser Eheweib...


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Glücklicherweise verbannt uns die Gattin nicht aus dem königlichen Schlafgemach, so dass wir uns gleich im nächsten Jahr über eine legitime Tochter freuen dürfen. Im Andenken an die hochbegabte und viel zu früh verschiedene Mutter erhält das Mädchen den Namen Senminis. Möge sie eines Tages als Senminis II. über Ägypten herrschen!

Unsere machthungrige Hofphilosophin Hypatia hat gefährlich an Einfluss unter den Edlen des Landes gewonnen. Nun stellt sie uns vor die Wahl: Entweder danken wir zu ihren Gunsten ab oder wir akzeptieren eine schwierige, kaum zu erfüllende Ambition.


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Da Abdanken für uns nicht in Frage kommt, müssen wir wohl oder übel die Ambition „schließe sechs Opulenz-Projekte ab“ annehmen. Das wirft mehrere Probleme auf: Für ein Opulenz-Projekt benötigt man Ländereien, ein Luxusgut, ordentlich Stadtkapital und auch viel Zeit – ach ja, die Unmengen an Holz und Stein haben wir noch nicht erwähnt. Und das Projekt kann in einer Stadt nur einmalig durchgeführt werden. Wir müssten also in sechs Städten Ländereien anlegen und diesen Städten auch jeweils ein Luxusgut zuweisen.


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Das Projekt selbst dauert dann noch einmal zehn bis elf Jahre. Der Vorteil daran ist jedoch, dass man bei Abschluss mit einem wertvollen Siegpunkt belohnt wird.

Der Spionagemeister hat seinen Auftrag erfolgreich ausgeführt, so dass wir einen Überblick über das Reich der Kuschiten erhalten.


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Details bleiben zwar im Kriegsnebel verborgen, doch eines können wir mit Sicherheit erkennen: Kusch hat Holz in Hülle und Fülle. Es gibt viele Sägewerke und sogar noch einige unbebaute Waldflächen! Wir hingegen geben derzeit rund 1500 Gold pro Runde aus, um den Holzbedarf zu decken. Wir wollen diese Gebiete um jeden Preis beherrschen. Kusch soll vollständig unterworfen werden!

Wir meinen, auf einem guten Wege zu sein: Der Feind scheint Buhen aufgegeben zu haben. Unsere Truppen bestürmen das Stadtzentrum.


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Leider haben wir keine Belagerungswaffen in unserem Arsenal. Daher gestaltet es sich recht mühselig, die starke Verteidigung des Stadtzentrums niederzukämpfen. Der Erfolg ist aber nur eine Frage der Zeit.

Wir hätten auch gerne Kriegselefanten. Allerdings gibt es diese tierische Ressource nicht in unserem Herrschaftsgebiet. Das ist jedoch nicht schlimm, denn die Ramessiden besitzen die Fähigkeit, neben Pferden und Kamelen auch Elefanten zu importieren. Wir führen das entsprechende Projekt in Theben durch, so dass wir bald den ersten Elefanten in die Produktion geben können.

Überraschend schnell werden wir im Jahr 119 schon wieder Vater. Diesmal handelt es sich um einen Jungen. Und auch dieses Kind ist legitim.

In der vorigen Runde hat sich in der Nähe Athens ein Wirbelsturm zugetragen. Die Auswirkungen waren noch an der afrikanischen Küste spürbar. Wir erhalten jetzt ein Event hierzu.


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Unsere geniale Wissenschaftlerin Hypatia arbeitet unter dem Eindruck des Naturschauspiels an verbesserten Methoden der Seefahrt. Wir gewähren ihr einen finanziellen Zuschuss von fast 3000 Gold und erhalten so automatisch die Forschung „Navigation“. Wir könnten jetzt Biremen bauen und endlich das Mittelmeer bereisen, aber Schiffe verschlingen sehr viel Holz. Wir bleiben also zumindest vorerst eine reine Landmacht.

Militärisch verbuchen wir einen großen Erfolg: Die Mauern von Buhen werden überwunden, die Stadt fällt in unsere Hände! Wir dürfen Buhen jedoch noch nicht sofort für uns nutzen, denn die Eingliederung einer eroberten Siedlung dauert einige Jahre. Wir heißen jetzt „Snofru der Fähige“.

Unser Eheweib hat uns zwei Kinder geboren, damit betrachten wir diese Pflicht als erfüllt. Eigentlich kann das Weib jetzt auch wieder seinem Beruf als soldatische Heldin nachgehen. Taduhepa bezieht umgehend ihre Posten als Kommandeurin an der Front.


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Wie man hier sieht, ziehen wir in der nubischen Wüste ein Heer zusammen, das baldmöglichst in südliche Richtung vordringen soll.

Das Jahr 120: Wir trauern um unseren Vater Kamose, der sich diesmal nicht mehr von seiner Krankheit zu erholen vermochte.

Sowohl die Kohorte als auch das Kriegsrecht sind nun erforscht, so dass unsere achte Ambition zum Abschluss gelangt. Als nächstes Forschungsprojekt steht die Münzprägung an. Der Markt ist ein sehr nützliches Gebäude, das je nach Standort eine beträchtliche Menge Gold erwirtschaften kann. Das ist genau richtig für uns, denn wir sind immer noch auf den Einkauf von Ressourcen angewiesen.


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Die Kuschiten scheinen ihr Pulver weitgehend verschossen zu haben. Unsere Truppen sind schneller als erwartet in der Lage, die Belagerung der an Buhen grenzenden Stadt Karmah aufzunehmen.


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Gleichzeitig dringt Reiterei als Vorausabteilung auf das Gebiet der feindlichen Hauptstadt Meroe vor.

von Mortimer » Mi 03.06.2026, 18:27

Arminus hat geschrieben:Wie schaut's mit den Ambitionen? 9 Jahre für Kohorte sehen sportlich aus.
Wir können verraten, dass wir diese Ambition schaffen werden. Die letzten beiden werden dann richtig zum Problem...

von Arminus » Di 02.06.2026, 19:59

Wie schaut's mit den Ambitionen? 9 Jahre für Kohorte sehen sportlich aus.

von Mortimer » Di 02.06.2026, 18:37

Arminius hat geschrieben:Werter Regent, das nächste Ziel nach Kusch muss Aksum lauten. Nach diesem demütigenden Besuch, der bei den ausländischen Diplomaten hinter vorgehaltener Hand zu Hohn und Spott geführt hat, bedarf es einer Maßregelung, die Aksum nie vergessen wird. Lasst mich entsprechendes in die Wege leiten.

Gez. Arminius der gewitzte Adler ;)
Werter Arminius,

Aksum werden wir nicht schaffen. Erstens, weil zu stark und zweitens, weil dafür vermutlich keine Zeit bleiben wird. Es wird noch einige Jahre dauern, Kusch zu unterwerfen und dann die Städte einzugliedern. Karthago sammelt immer mehr Siegpunkte, die Partie geht jetzt allmählich in die Endphase...

von Arminius » Sa 30.05.2026, 08:29

Werter Regent, das nächste Ziel nach Kusch muss Aksum lauten. Nach diesem demütigenden Besuch, der bei den ausländischen Diplomaten hinter vorgehaltener Hand zu Hohn und Spott geführt hat, bedarf es einer Maßregelung, die Aksum nie vergessen wird. Lasst mich entsprechendes in die Wege leiten.

Gez. Arminius der gewitzte Adler ;)

von Mortimer » Fr 29.05.2026, 22:58

Das Jahr 111: Obwohl wir bereits regieren und Kriegsherr sind, drücken wir immer noch die Schulbank. Unsere Unterweisung durch Hofdame Berenib führt zu folgender Episode: Der Unterricht wird durch das Geschrei ordinärer Straßenkinder gestört, welche in den Gassen eine arme Katze jagen und quälen.


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Es gibt verschiedene Ansätze, wie wir mit der Situation umgehen können. Berenib rät dazu, die bösen Jungs mit einer unterhaltsamen Geschichte abzulenken: +1 Charisma für unseren Charakter.

Eine willkommene Unterstützung für unsere Kriegsanstrengungen: Jerusalem erreicht die Kulturstufe „mächtig“, wofür wir mit 2x Kavallerie belohnt werden.


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Auf dem Kriegsschauplatz wird fleißig gestorben: Ein Schleuderer und ein wertvoller Streitwagen segnen das Zeitliche. Im Verlauf der Runde töten wir unsererseits einen feindlichen Keulenkrieger.


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Dank unseres Spionagenetzwerks im kuschitischen Hinterland erhalten wir Informationen über das Anrücken feindlicher Verstärkungen.


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Auch wir müssen Verstärkungen nach vorne bringen. Unsere Armee ist weit verstreut. So lümmeln beispielsweise einige kampferprobte Einheiten noch immer bei Abu Simbel herum. Hilfreich ist hier der Befehl „Gewaltmarsch“, der neben einem Befehlspunkt auch 100 Ausbildungspunkte kostet.

Zudem ist die Ernennung neuer Generäle ratsam. Echnaton der Wilde aus dem Hause Saïd wird Kommandeur der berittenen Bogenschützen.


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Als König könnten wir persönlich in den Kampf ziehen, aber auf dem Kanapee ist es doch deutlich bequemer. Wir lassen uns fortlaufend unterrichten und verschieben Holzfiguren auf der großen Landkarte, um uns die aktuelle Lage zu vergegenwärtigen...

Im Jahr 112 wird unser Vater zum Oberhaupt des Judentums, was unsere ohnehin soliden Beziehungen zur Staatsreligion weiter verbessert. Außerdem stirbt ganz unerwartet unsere Lehrerin Berenib.

Unsere keusche Philosophin Hypatia ist durchtriebener als wir dachten. Kaum hat sie die rhetorisch vollendete Grabrede auf Berenib gehalten, reißt sie auch schon deren Kompetenzen an sich.


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Hypatia wird nun machthungrig – eine Entwicklung, die wir im Auge behalten sollten...

Nebenbei sind wir auch für die Erziehung unseres jüngeren Bruders Cheops verantwortlich. Wir erhalten von der Akademie die Kunde, dass Cheops dort Privatunterricht von einem angesehenen Philosophen erhält.


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Da wir dieses Arrangement ausdrücklich unterstützen, wird Cheops mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% binnen eines Jahres eine positive Eigenschaft erhalten.

Der Krieg nimmt augenscheinlich eine günstige Wendung – zumindest vorerst. Wir können vier feindliche Einheiten vernichten, verlieren selbst aber nur einen Keulenkrieger.


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Links im Bild sieht man, dass einer unserer Speerkämpfer weit auf feindliches Gebiet vorgedrungen ist. Wir wissen, dass diese erfahrene Einheit in der nächsten Runde verloren ist, aber die Gelegenheit, einen bereits angeschlagenen Gegner komplett zu eliminieren, konnten wir uns nicht entgehen lassen.

Vom Verschieben kleiner Holzfiguren abgesehen, waren wir bislang beschäftigungslos. Das ändert sich nun, denn wir übernehmen die Statthalterschaft in Theben.

Noch erwähnenswert: Wir haben nun acht Städtchen und schließen somit die siebte Ambition erfolgreich ab.

Im folgenden Jahr erreicht Abedju den legendären Kulturstatus. Wir feiern dieses Ereignis mit einer großen Militärparade und werden so zum Pferdeliebhaber.


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Das trifft sich hervorragend, denn wir bilden in Theben neue Reiter aus. Da wir dort als Statthalter residieren, starten ab jetzt neue berittene Einheiten mit 100 EP, was eine Beförderungsstufe gratis bedeutet.

Eine ehrgeizige Dame namens Zenobia möchte autonom über die Provinz Gizeh regieren. Wir könnten einen Kerl für sie finden, der sie auf andere Gedanken bringt – doch nein, soll sie ruhig machen, wir haben ohnehin nicht die Zeit, uns überall um alles zu kümmern! Und was ihre Attribute betrifft, scheint Zenobia ein regelrechtes Genie zu sein...


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Werfen wir einmal einen Blick auf die Übersicht unserer Städte:


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Das Königreich Ägypten besteht momentan aus elf Siedlungen bzw. Provinzen. Besonders dort, wo sich religiöse Einrichtungen (Tempel, Klöster, Kathedralen) konzentrieren, haben wir eine hohe Zufriedenheit. In Sachen Produktion ist Holz unser größtes Problem, denn wir haben im ganzen Reich nur zwei Waldstücke, so dass wir überhaupt nur an zwei Orten Holz produzieren können. Zu Beginn eines jeden Jahres geben wir einen Teil unseres Geldes für Holz aus, um den laufenden Bedarf zu decken (einige Gebäude und Einheiten wie Bogenschützen brauchen Holz als Unterhalt).

Eine andere Sache ist das kulturelle Wachstum. Wie man sieht, werden in den nächsten zwei bis elf Jahren lediglich drei Städte einen kulturellen Aufstieg erleben. Die Prognose bezieht sich natürlich auf die aktuell vorhandenen Infrastrukturen. Man kann der Entwicklung nachhelfen, was wiederum eine Menge an Ressourcen verschlingt, die wir nicht haben. Also weitere Minen und Steinbrüche anlegen usw. usw.

Wir setzen weiterhin auf die Vermehrung unseres Vermögens zum Einkauf notwendiger Materialien. Geld ist das, was wir haben, auch dank der zahlreichen Weiler, Dörfer und Städtchen.

Im Jahr 114 haben wir die Königin von Aksum zu Gast. Unsere Beziehungen zu diesem mächtigen Nachbarn sind schlecht, also eine heikle Angelegenheit. Die Königin fordert von unseren Adeligen, dass sie sich vor ihr zu Füßen werfen. Das dürfe man als Herrscherin schließlich erwarten.


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Unsere Familien sind empört, doch müssen wir ihnen den Kniefall befehlen. Dadurch handeln wir uns die Eigenschaft „unbeliebt“ ein und verlieren einiges an Ansehen (was aber zu verkraften ist). Würden wir der Königin diesen Gefallen nicht tun, so fürchten wir, könnte uns früher oder später ein Zweifrontenkrieg ins Haus stehen – und der wäre wahrscheinlich nicht zu gewinnen.

Stichwort Krieg: Kusch ist seit dem Aderlass anno 112 sehr vorsichtig geworden. Wir bleiben ebenfalls defensiv und stärken unsere Position bei Swenett.

Der König grübelt bereits seit einiger Zeit, ob er in all dem Tumult nicht etwas Wichtiges vergessen hat. - Richtig: Wir müssen heiraten! Wie wäre es mit der Hofgelehrten Hypatia, die einen eigentümlichen Reiz auf uns ausübt? Die Frau hat aber auch etwas Fatales, also zu gefährlich...

Wir werden mit der Tradition brechen und uns eine Ehegattin aus dem Ausland beschaffen. Es soll eine Dame aus dem Lande der Hethiter sein, und zwar aus politischen Gründen. Einst waren wir lieb Kind mit Hatti, aber schon seit Jahren verschlechtert sich das Verhältnis zusehends. Wie auch im Falle Aksums müssen wir uns den Rücken für den Krieg gegen Kusch freihalten.

Im Jahr 115 schicken uns die Hethiter zwei Kandidatinnen zur Auswahl. Taduhepa die Tapfere erregt unser Wohlgefallen, denn sie ist jung, liebreizend anzusehen und außerdem eine mutige Heldin.


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Aufgrund der Eheschließung steigt unser Ansehen bei Hatti um +40. Zufällig stirbt im gleichen Zeitraum die alte Königin von Hatti. Wir schicken dem Nachfolger einen ordentlichen Geldbetrag als Geschenk und gewinnen dadurch noch einmal +40 Ansehen, so dass aus dieser Richtung vorerst keine Gefahr bestehen sollte.

Eine Überraschung: Unser Bruder scheint sich in hormonellem Aufruhr zu befinden und ist glatt mit einer Geliebten durchgebrannt, ohne sein Studium zu vollenden. Er gilt nun als vermisst.


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Der Spionagemeister möchte seine Häscher aussenden, um den Bruder ausfindig zu machen. Lasst ihn in Ruhe, sagen wir. Vielleicht werden wir ja selbst romantisch (wenn wir uns nicht irren, vergrößert dies Merkmal die Chance auf Nachkommenschaft).

Wir finden die Hofgelehrte Hypatia in wissenschaftliche Studien vertieft. - Moment, hat sie als Statthalterin nicht anderes zu tun? Wie dem auch sei, wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über ihre Theorien des Göttlichen zu erfahren (+1 Weisheit für den König).


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Kusch geht erneut in die Offensive über und tötet einen Bogenschützen. Doch das büßt der Feind mit dem Verlust eines Kriegselefanten und zweier Keulenkrieger.


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Wir werden nun unsererseits angreifen. Das Nahziel besteht in der Eroberung der Grenzstadt Buhen. Wenn es gut läuft, wollen wir darüber hinaus mindestens noch die Hauptstadt Meroe unserem Staatsgebiet einverleiben. Vielleicht sollte Kusch aber auch zur Gänze zerschlagen werden. Snofru II. soll als Eroberer in die Geschichte eingehen!

Der Spionagemeister wird beauftragt, das Territorium des Gegners zu infiltrieren. Wir brauchen mehr Informationen über die Lage und Größe der kuschitischen Siedlungen. Aus dem Ranking wissen wir zumindest, dass der Feind lediglich über fünf Städte herrscht.

Wir, Snofru II., der die göttlichen Gebote auf Erden vollstreckt, erlassen zur Stärkung des Glaubens (und zur Auffüllung unseres Geldbeutels) das neue Gesetz „Pilgerwesen“.



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