von Mortimer » Fr 29.05.2026, 22:58
Das Jahr 111: Obwohl wir bereits regieren und Kriegsherr sind, drücken wir immer noch die Schulbank. Unsere Unterweisung durch Hofdame Berenib führt zu folgender Episode: Der Unterricht wird durch das Geschrei ordinärer Straßenkinder gestört, welche in den Gassen eine arme Katze jagen und quälen.

Es gibt verschiedene Ansätze, wie wir mit der Situation umgehen können. Berenib rät dazu, die bösen Jungs mit einer unterhaltsamen Geschichte abzulenken: +1 Charisma für unseren Charakter.
Eine willkommene Unterstützung für unsere Kriegsanstrengungen: Jerusalem erreicht die Kulturstufe „mächtig“, wofür wir mit 2x Kavallerie belohnt werden.

Auf dem Kriegsschauplatz wird fleißig gestorben: Ein Schleuderer und ein wertvoller Streitwagen segnen das Zeitliche. Im Verlauf der Runde töten wir unsererseits einen feindlichen Keulenkrieger.

Dank unseres Spionagenetzwerks im kuschitischen Hinterland erhalten wir Informationen über das Anrücken feindlicher Verstärkungen.

Auch wir müssen Verstärkungen nach vorne bringen. Unsere Armee ist weit verstreut. So lümmeln beispielsweise einige kampferprobte Einheiten noch immer bei Abu Simbel herum. Hilfreich ist hier der Befehl „Gewaltmarsch“, der neben einem Befehlspunkt auch 100 Ausbildungspunkte kostet.
Zudem ist die Ernennung neuer Generäle ratsam. Echnaton der Wilde aus dem Hause Saïd wird Kommandeur der berittenen Bogenschützen.

Als König könnten wir persönlich in den Kampf ziehen, aber auf dem Kanapee ist es doch deutlich bequemer. Wir lassen uns fortlaufend unterrichten und verschieben Holzfiguren auf der großen Landkarte, um uns die aktuelle Lage zu vergegenwärtigen...
Im Jahr 112 wird unser Vater zum Oberhaupt des Judentums, was unsere ohnehin soliden Beziehungen zur Staatsreligion weiter verbessert. Außerdem stirbt ganz unerwartet unsere Lehrerin Berenib.
Unsere keusche Philosophin Hypatia ist durchtriebener als wir dachten. Kaum hat sie die rhetorisch vollendete Grabrede auf Berenib gehalten, reißt sie auch schon deren Kompetenzen an sich.

Hypatia wird nun machthungrig – eine Entwicklung, die wir im Auge behalten sollten...
Nebenbei sind wir auch für die Erziehung unseres jüngeren Bruders Cheops verantwortlich. Wir erhalten von der Akademie die Kunde, dass Cheops dort Privatunterricht von einem angesehenen Philosophen erhält.

Da wir dieses Arrangement ausdrücklich unterstützen, wird Cheops mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% binnen eines Jahres eine positive Eigenschaft erhalten.
Der Krieg nimmt augenscheinlich eine günstige Wendung – zumindest vorerst. Wir können vier feindliche Einheiten vernichten, verlieren selbst aber nur einen Keulenkrieger.

Links im Bild sieht man, dass einer unserer Speerkämpfer weit auf feindliches Gebiet vorgedrungen ist. Wir wissen, dass diese erfahrene Einheit in der nächsten Runde verloren ist, aber die Gelegenheit, einen bereits angeschlagenen Gegner komplett zu eliminieren, konnten wir uns nicht entgehen lassen.
Vom Verschieben kleiner Holzfiguren abgesehen, waren wir bislang beschäftigungslos. Das ändert sich nun, denn wir übernehmen die Statthalterschaft in Theben.
Noch erwähnenswert: Wir haben nun acht Städtchen und schließen somit die siebte Ambition erfolgreich ab.
Im folgenden Jahr erreicht Abedju den legendären Kulturstatus. Wir feiern dieses Ereignis mit einer großen Militärparade und werden so zum Pferdeliebhaber.

Das trifft sich hervorragend, denn wir bilden in Theben neue Reiter aus. Da wir dort als Statthalter residieren, starten ab jetzt neue berittene Einheiten mit 100 EP, was eine Beförderungsstufe gratis bedeutet.
Eine ehrgeizige Dame namens Zenobia möchte autonom über die Provinz Gizeh regieren. Wir könnten einen Kerl für sie finden, der sie auf andere Gedanken bringt – doch nein, soll sie ruhig machen, wir haben ohnehin nicht die Zeit, uns überall um alles zu kümmern! Und was ihre Attribute betrifft, scheint Zenobia ein regelrechtes Genie zu sein...

Werfen wir einmal einen Blick auf die Übersicht unserer Städte:

Das Königreich Ägypten besteht momentan aus elf Siedlungen bzw. Provinzen. Besonders dort, wo sich religiöse Einrichtungen (Tempel, Klöster, Kathedralen) konzentrieren, haben wir eine hohe Zufriedenheit. In Sachen Produktion ist Holz unser größtes Problem, denn wir haben im ganzen Reich nur zwei Waldstücke, so dass wir überhaupt nur an zwei Orten Holz produzieren können. Zu Beginn eines jeden Jahres geben wir einen Teil unseres Geldes für Holz aus, um den laufenden Bedarf zu decken (einige Gebäude und Einheiten wie Bogenschützen brauchen Holz als Unterhalt).
Eine andere Sache ist das kulturelle Wachstum. Wie man sieht, werden in den nächsten zwei bis elf Jahren lediglich drei Städte einen kulturellen Aufstieg erleben. Die Prognose bezieht sich natürlich auf die aktuell vorhandenen Infrastrukturen. Man kann der Entwicklung nachhelfen, was wiederum eine Menge an Ressourcen verschlingt, die wir nicht haben. Also weitere Minen und Steinbrüche anlegen usw. usw.
Wir setzen weiterhin auf die Vermehrung unseres Vermögens zum Einkauf notwendiger Materialien. Geld ist das, was wir haben, auch dank der zahlreichen Weiler, Dörfer und Städtchen.
Im Jahr 114 haben wir die Königin von Aksum zu Gast. Unsere Beziehungen zu diesem mächtigen Nachbarn sind schlecht, also eine heikle Angelegenheit. Die Königin fordert von unseren Adeligen, dass sie sich vor ihr zu Füßen werfen. Das dürfe man als Herrscherin schließlich erwarten.

Unsere Familien sind empört, doch müssen wir ihnen den Kniefall befehlen. Dadurch handeln wir uns die Eigenschaft „unbeliebt“ ein und verlieren einiges an Ansehen (was aber zu verkraften ist). Würden wir der Königin diesen Gefallen nicht tun, so fürchten wir, könnte uns früher oder später ein Zweifrontenkrieg ins Haus stehen – und der wäre wahrscheinlich nicht zu gewinnen.
Stichwort Krieg: Kusch ist seit dem Aderlass anno 112 sehr vorsichtig geworden. Wir bleiben ebenfalls defensiv und stärken unsere Position bei Swenett.
Der König grübelt bereits seit einiger Zeit, ob er in all dem Tumult nicht etwas Wichtiges vergessen hat. - Richtig: Wir müssen heiraten! Wie wäre es mit der Hofgelehrten Hypatia, die einen eigentümlichen Reiz auf uns ausübt? Die Frau hat aber auch etwas Fatales, also zu gefährlich...
Wir werden mit der Tradition brechen und uns eine Ehegattin aus dem Ausland beschaffen. Es soll eine Dame aus dem Lande der Hethiter sein, und zwar aus politischen Gründen. Einst waren wir lieb Kind mit Hatti, aber schon seit Jahren verschlechtert sich das Verhältnis zusehends. Wie auch im Falle Aksums müssen wir uns den Rücken für den Krieg gegen Kusch freihalten.
Im Jahr 115 schicken uns die Hethiter zwei Kandidatinnen zur Auswahl. Taduhepa die Tapfere erregt unser Wohlgefallen, denn sie ist jung, liebreizend anzusehen und außerdem eine mutige Heldin.

Aufgrund der Eheschließung steigt unser Ansehen bei Hatti um +40. Zufällig stirbt im gleichen Zeitraum die alte Königin von Hatti. Wir schicken dem Nachfolger einen ordentlichen Geldbetrag als Geschenk und gewinnen dadurch noch einmal +40 Ansehen, so dass aus dieser Richtung vorerst keine Gefahr bestehen sollte.
Eine Überraschung: Unser Bruder scheint sich in hormonellem Aufruhr zu befinden und ist glatt mit einer Geliebten durchgebrannt, ohne sein Studium zu vollenden. Er gilt nun als vermisst.

Der Spionagemeister möchte seine Häscher aussenden, um den Bruder ausfindig zu machen. Lasst ihn in Ruhe, sagen wir. Vielleicht werden wir ja selbst romantisch (wenn wir uns nicht irren, vergrößert dies Merkmal die Chance auf Nachkommenschaft).
Wir finden die Hofgelehrte Hypatia in wissenschaftliche Studien vertieft. - Moment, hat sie als Statthalterin nicht anderes zu tun? Wie dem auch sei, wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über ihre Theorien des Göttlichen zu erfahren (+1 Weisheit für den König).

Kusch geht erneut in die Offensive über und tötet einen Bogenschützen. Doch das büßt der Feind mit dem Verlust eines Kriegselefanten und zweier Keulenkrieger.

Wir werden nun unsererseits angreifen. Das Nahziel besteht in der Eroberung der Grenzstadt Buhen. Wenn es gut läuft, wollen wir darüber hinaus mindestens noch die Hauptstadt Meroe unserem Staatsgebiet einverleiben. Vielleicht sollte Kusch aber auch zur Gänze zerschlagen werden. Snofru II. soll als Eroberer in die Geschichte eingehen!
Der Spionagemeister wird beauftragt, das Territorium des Gegners zu infiltrieren. Wir brauchen mehr Informationen über die Lage und Größe der kuschitischen Siedlungen. Aus dem Ranking wissen wir zumindest, dass der Feind lediglich über fünf Städte herrscht.
Wir, Snofru II., der die göttlichen Gebote auf Erden vollstreckt, erlassen zur Stärkung des Glaubens (und zur Auffüllung unseres Geldbeutels) das neue Gesetz „Pilgerwesen“.

[size=100]Das Jahr 111: Obwohl wir bereits regieren und Kriegsherr sind, drücken wir immer noch die Schulbank. Unsere Unterweisung durch Hofdame Berenib führt zu folgender Episode: Der Unterricht wird durch das Geschrei ordinärer Straßenkinder gestört, welche in den Gassen eine arme Katze jagen und quälen.
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Es gibt verschiedene Ansätze, wie wir mit der Situation umgehen können. Berenib rät dazu, die bösen Jungs mit einer unterhaltsamen Geschichte abzulenken: +1 Charisma für unseren Charakter.
Eine willkommene Unterstützung für unsere Kriegsanstrengungen: Jerusalem erreicht die Kulturstufe „mächtig“, wofür wir mit 2x Kavallerie belohnt werden.
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Auf dem Kriegsschauplatz wird fleißig gestorben: Ein Schleuderer und ein wertvoller Streitwagen segnen das Zeitliche. Im Verlauf der Runde töten wir unsererseits einen feindlichen Keulenkrieger.
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Dank unseres Spionagenetzwerks im kuschitischen Hinterland erhalten wir Informationen über das Anrücken feindlicher Verstärkungen.
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Auch wir müssen Verstärkungen nach vorne bringen. Unsere Armee ist weit verstreut. So lümmeln beispielsweise einige kampferprobte Einheiten noch immer bei Abu Simbel herum. Hilfreich ist hier der Befehl „Gewaltmarsch“, der neben einem Befehlspunkt auch 100 Ausbildungspunkte kostet.
Zudem ist die Ernennung neuer Generäle ratsam. Echnaton der Wilde aus dem Hause Saïd wird Kommandeur der berittenen Bogenschützen.
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Als König könnten wir persönlich in den Kampf ziehen, aber auf dem Kanapee ist es doch deutlich bequemer. Wir lassen uns fortlaufend unterrichten und verschieben Holzfiguren auf der großen Landkarte, um uns die aktuelle Lage zu vergegenwärtigen...
Im Jahr 112 wird unser Vater zum Oberhaupt des Judentums, was unsere ohnehin soliden Beziehungen zur Staatsreligion weiter verbessert. Außerdem stirbt ganz unerwartet unsere Lehrerin Berenib.
Unsere keusche Philosophin Hypatia ist durchtriebener als wir dachten. Kaum hat sie die rhetorisch vollendete Grabrede auf Berenib gehalten, reißt sie auch schon deren Kompetenzen an sich.
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Hypatia wird nun machthungrig – eine Entwicklung, die wir im Auge behalten sollten...
Nebenbei sind wir auch für die Erziehung unseres jüngeren Bruders Cheops verantwortlich. Wir erhalten von der Akademie die Kunde, dass Cheops dort Privatunterricht von einem angesehenen Philosophen erhält.
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Da wir dieses Arrangement ausdrücklich unterstützen, wird Cheops mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% binnen eines Jahres eine positive Eigenschaft erhalten.
Der Krieg nimmt augenscheinlich eine günstige Wendung – zumindest vorerst. Wir können vier feindliche Einheiten vernichten, verlieren selbst aber nur einen Keulenkrieger.
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Links im Bild sieht man, dass einer unserer Speerkämpfer weit auf feindliches Gebiet vorgedrungen ist. Wir wissen, dass diese erfahrene Einheit in der nächsten Runde verloren ist, aber die Gelegenheit, einen bereits angeschlagenen Gegner komplett zu eliminieren, konnten wir uns nicht entgehen lassen.
Vom Verschieben kleiner Holzfiguren abgesehen, waren wir bislang beschäftigungslos. Das ändert sich nun, denn wir übernehmen die Statthalterschaft in Theben.
Noch erwähnenswert: Wir haben nun acht Städtchen und schließen somit die siebte Ambition erfolgreich ab.
Im folgenden Jahr erreicht Abedju den legendären Kulturstatus. Wir feiern dieses Ereignis mit einer großen Militärparade und werden so zum Pferdeliebhaber.
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Das trifft sich hervorragend, denn wir bilden in Theben neue Reiter aus. Da wir dort als Statthalter residieren, starten ab jetzt neue berittene Einheiten mit 100 EP, was eine Beförderungsstufe gratis bedeutet.
Eine ehrgeizige Dame namens Zenobia möchte autonom über die Provinz Gizeh regieren. Wir könnten einen Kerl für sie finden, der sie auf andere Gedanken bringt – doch nein, soll sie ruhig machen, wir haben ohnehin nicht die Zeit, uns überall um alles zu kümmern! Und was ihre Attribute betrifft, scheint Zenobia ein regelrechtes Genie zu sein...
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Werfen wir einmal einen Blick auf die Übersicht unserer Städte:
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Das Königreich Ägypten besteht momentan aus elf Siedlungen bzw. Provinzen. Besonders dort, wo sich religiöse Einrichtungen (Tempel, Klöster, Kathedralen) konzentrieren, haben wir eine hohe Zufriedenheit. In Sachen Produktion ist Holz unser größtes Problem, denn wir haben im ganzen Reich nur zwei Waldstücke, so dass wir überhaupt nur an zwei Orten Holz produzieren können. Zu Beginn eines jeden Jahres geben wir einen Teil unseres Geldes für Holz aus, um den laufenden Bedarf zu decken (einige Gebäude und Einheiten wie Bogenschützen brauchen Holz als Unterhalt).
Eine andere Sache ist das kulturelle Wachstum. Wie man sieht, werden in den nächsten zwei bis elf Jahren lediglich drei Städte einen kulturellen Aufstieg erleben. Die Prognose bezieht sich natürlich auf die aktuell vorhandenen Infrastrukturen. Man kann der Entwicklung nachhelfen, was wiederum eine Menge an Ressourcen verschlingt, die wir nicht haben. Also weitere Minen und Steinbrüche anlegen usw. usw.
Wir setzen weiterhin auf die Vermehrung unseres Vermögens zum Einkauf notwendiger Materialien. Geld ist das, was wir haben, auch dank der zahlreichen Weiler, Dörfer und Städtchen.
Im Jahr 114 haben wir die Königin von Aksum zu Gast. Unsere Beziehungen zu diesem mächtigen Nachbarn sind schlecht, also eine heikle Angelegenheit. Die Königin fordert von unseren Adeligen, dass sie sich vor ihr zu Füßen werfen. Das dürfe man als Herrscherin schließlich erwarten.
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Unsere Familien sind empört, doch müssen wir ihnen den Kniefall befehlen. Dadurch handeln wir uns die Eigenschaft „unbeliebt“ ein und verlieren einiges an Ansehen (was aber zu verkraften ist). Würden wir der Königin diesen Gefallen nicht tun, so fürchten wir, könnte uns früher oder später ein Zweifrontenkrieg ins Haus stehen – und der wäre wahrscheinlich nicht zu gewinnen.
Stichwort Krieg: Kusch ist seit dem Aderlass anno 112 sehr vorsichtig geworden. Wir bleiben ebenfalls defensiv und stärken unsere Position bei Swenett.
Der König grübelt bereits seit einiger Zeit, ob er in all dem Tumult nicht etwas Wichtiges vergessen hat. - Richtig: Wir müssen heiraten! Wie wäre es mit der Hofgelehrten Hypatia, die einen eigentümlichen Reiz auf uns ausübt? Die Frau hat aber auch etwas Fatales, also zu gefährlich...
Wir werden mit der Tradition brechen und uns eine Ehegattin aus dem Ausland beschaffen. Es soll eine Dame aus dem Lande der Hethiter sein, und zwar aus politischen Gründen. Einst waren wir lieb Kind mit Hatti, aber schon seit Jahren verschlechtert sich das Verhältnis zusehends. Wie auch im Falle Aksums müssen wir uns den Rücken für den Krieg gegen Kusch freihalten.
Im Jahr 115 schicken uns die Hethiter zwei Kandidatinnen zur Auswahl. Taduhepa die Tapfere erregt unser Wohlgefallen, denn sie ist jung, liebreizend anzusehen und außerdem eine mutige Heldin.
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Aufgrund der Eheschließung steigt unser Ansehen bei Hatti um +40. Zufällig stirbt im gleichen Zeitraum die alte Königin von Hatti. Wir schicken dem Nachfolger einen ordentlichen Geldbetrag als Geschenk und gewinnen dadurch noch einmal +40 Ansehen, so dass aus dieser Richtung vorerst keine Gefahr bestehen sollte.
Eine Überraschung: Unser Bruder scheint sich in hormonellem Aufruhr zu befinden und ist glatt mit einer Geliebten durchgebrannt, ohne sein Studium zu vollenden. Er gilt nun als vermisst.
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Der Spionagemeister möchte seine Häscher aussenden, um den Bruder ausfindig zu machen. Lasst ihn in Ruhe, sagen wir. Vielleicht werden wir ja selbst romantisch (wenn wir uns nicht irren, vergrößert dies Merkmal die Chance auf Nachkommenschaft).
Wir finden die Hofgelehrte Hypatia in wissenschaftliche Studien vertieft. - Moment, hat sie als Statthalterin nicht anderes zu tun? Wie dem auch sei, wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über ihre Theorien des Göttlichen zu erfahren (+1 Weisheit für den König).
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Kusch geht erneut in die Offensive über und tötet einen Bogenschützen. Doch das büßt der Feind mit dem Verlust eines Kriegselefanten und zweier Keulenkrieger.
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Wir werden nun unsererseits angreifen. Das Nahziel besteht in der Eroberung der Grenzstadt Buhen. Wenn es gut läuft, wollen wir darüber hinaus mindestens noch die Hauptstadt Meroe unserem Staatsgebiet einverleiben. Vielleicht sollte Kusch aber auch zur Gänze zerschlagen werden. Snofru II. soll als Eroberer in die Geschichte eingehen!
Der Spionagemeister wird beauftragt, das Territorium des Gegners zu infiltrieren. Wir brauchen mehr Informationen über die Lage und Größe der kuschitischen Siedlungen. Aus dem Ranking wissen wir zumindest, dass der Feind lediglich über fünf Städte herrscht.
Wir, Snofru II., der die göttlichen Gebote auf Erden vollstreckt, erlassen zur Stärkung des Glaubens (und zur Auffüllung unseres Geldbeutels) das neue Gesetz „Pilgerwesen“.[/size]
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