"In Nomine Dei" - Die Kreuzzüge nach Baron de Blouse

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Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: "In Nomine Dei" - Die Kreuzzüge nach Baron de Blouse

von Bigfish » Mo 27.07.2026, 17:29

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Wir danke für Eure Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal II/2026: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31925


+ + +

von Bigfish » Mo 13.07.2026, 11:33

Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal II/2026 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31925

von KAreil » Di 23.06.2026, 11:50

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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 1200, nahe den Ruinen von Dorylaion

Mit dem Mut der Verzweiflung haben die Seldschuken dann noch einmal versucht das Lager der Kreuzfahrer zu nehmen, aber die Christen werfen sie immer wieder zurück. Mit wuchtigen Kavallerieattacken zerschlagen sie die leichten muslimischen Reiterschwärme und unter Rufen von "Hodie omnes divites si Deo placet effecti eritis" erobern sie schließlich sogar das feindliche Feldlager mitsamt ihren Schätzen.

Die Kreuzfahrer haben den Überraschungsangriff der Muslime also erfolgreich abgewehrt und in einen großartigen Sieg verwandelt.
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Die Seldschuken bei Dorylaion werden zerschlagen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von KAreil » Di 16.06.2026, 09:23


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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 1130, nahe den Ruinen von Dorylaion

Aus den Staubwolken im Westen stürzen sich die schwer bewaffneten Ritter von Graf Stefan von Blois in den Rücken der Seldschuken. Sie haben hohe Verluste und müssen sich dort wohl dann zurückziehen.

Auf den anderen Seiten des Kreuzfahrerlagers gehen die brutalen Kämpfe weiter und immer wieder können die muslimischen Reiter in die Linien der Christen vorstoßen. Aber auch dort kann die schwere Reiterei die Lage immer wieder klären und dabei viele der Muslime niedermachen.
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Die schwere Reiterei von Graf Stefan bei Dorylaion. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von KAreil » Fr 12.06.2026, 21:34

Mortimer hat geschrieben:Eure Verstärkung sieht aber nicht sehr zahlreich aus. Ist das durchweg schwere Kavallerie?
Ja, alles schwer gepanzerte Ritter.

von Mortimer » Fr 12.06.2026, 20:23

Eure Verstärkung sieht aber nicht sehr zahlreich aus. Ist das durchweg schwere Kavallerie?

von KAreil » Fr 12.06.2026, 11:39

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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 1100, nahe den Ruinen von Dorylaion

Die Kämpfe nehmen dann an Brutalität noch weiter zu, von allen Seiten her stürzen sich die Seldschuken auf die immer dünner werdenden Linien der Kreuzfahrer. Schneidige Gegenstöße der schweren Reiterei können an vielen Stellen die Lage wieder herstellen, aber im Süden beginnt die Linie der Kreuzfahrer zu bröckeln.

Herzog Robert von Normandie versucht die versprengten Fußsoldaten zu sammeln während seine Ritter einen Ausfall zur Entlastung wagen. Graf Bohemund von Tarent ist schwer beschäftigt die Lage im Norden und Osten zu bewahren und auch die letzten Byzantinischen Reserven von General Tatikios stehen schon im Kampf.

Plötzlich ein Aufschrei im Lager der Kreuzfahrer, Staubwolken im Westen an der Straße nach Nicaea. Das können nur Graf Stefan von Blois und Graf Robert II. mit Verstärkung für die Kreuzfahrer sein.
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Verstärkung für die Kreuzfahrer kommt aus Westen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von KAreil » Di 09.06.2026, 11:03

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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 1030, nahe den Ruinen von Dorylaion

Abgesehen von dem sumpfigen Gebiet im Westen des Kreuzfahrerlagers greifen die Seldschuken aus allen Richtungen an. Ihre berittenen Bogenschützen überziehen die europäischen Truppen mit einem wahren Pfeilhagel und so mancher Mann und manches Pferd geht daran zugrunde. Immer wieder stoßen die muslimischen Reiter dann in die Linien der Kreuzfahrer und oft bleiben diese standhaft, aber doch immer wieder müssen sie zurückweichen.

Hier zeigt sich dann die Reservenbildung als entscheidend. Die schwer gepanzerten Ritter der Kreuzfahrer werfen sich dem Feind entgegen und können die Linie immer wieder herstellen.
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Die arg bedrängten Kreuzfahrer vor Dorylaion. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von KAreil » Fr 05.06.2026, 08:50

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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 0930, nahe den Ruinen von Dorylaion

Die Kreuzfahrer erkennen schnell dass die Seldschuken an Truppen und Beweglichkeit weit überlegen sind und sie geben den südlichen Teil ihres Lagers auf um etwas weniger Raum halten zu müssen. Herzog Robert zieht seine Infanterie also etwas zurück und er selbst stellt sich mit den verbliebenen berittenen Kräften im Lager bereit um als Reserve zu dienen.

Graf Bohemund von Tarent täuscht hingegen Stärke vor und seine Ritter stürzen sich im Osten und die vordersten Feinde welche prompt zurückweichen. Die dadurch entstandene Lücke wurde zwar von einigen muslimischen Reitern genutzt um fast ins Lager vorzustoßen, aber sie wurden dann dort eingeschlossen und niedergemacht.

Wo auch immer möglich türmt die Infanterie vor sich die leeren Wagen, Fässer und sonstiges Material vor sich auf um etwas Deckung vor den unzähligen Pfeilen der berittenen Bogenschützen zu finden.
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Das Lager der Christen wird befestigt. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von Greenhorn » So 24.05.2026, 15:46

KAreil hat geschrieben:... nahe den Ruinen von der Ruinen...
Also richtig ruinierte Ruinen :eek:

von KAreil » So 24.05.2026, 13:29

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Anno Domini 1097, der 01.Juli um 0900, nahe den Ruinen von Dorylaion

Mit dem Morgengrauen kamen auch die Seldschuken und sie haben unser Nachtlager fast vollständig umzingelt.
Graf Bohemund von Tarent hat Teile seiner Ritter absitzen lassen und sie bilden mit Bogenschützen und Speerträgern den nördlichen Halbkreis des Verteidigungsrings um das Lager. Herzog Robert sorgt mit seinen Truppen für die Verteidigung im südlichen Halbkreis und General Tatikios steht mit seinen byzantinischen Truppen im Westen.
Der nichtkämpfende Teil des Tross wurde ins Zentrum des Lagers gebracht und die Frauen hatten Befehl die Männer während der Schlacht mit Wasser zu versorgen.

Ziel der Kreuzfahrer ist es jetzt das Lager so lange zu halten bis der Rest des Kreuzfahrerheers eintrifft.
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Die Christen verteidigen ihr Lager bei Dorylaion. Johann Tiller, Öl auf Leinwand




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(Kreuzfahrer=Weiß, Byzanz=Orange | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

von KAreil » Fr 22.05.2026, 12:10

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Anno Domini 1097, der 31.Juni um 2100, nahe den Ruinen von der Ruinen von Dorylaion

Am 26.Juni sind wir schließlich mit dem Kreuzfahrerheer von Nicaea aufgebrochen Richtung den Ruinen der alten byzantinischen Stadt Dorylaion. Von dort soll es weitergehen nach Antiochia, aber Sultan Arslan und seine Rem-Seldschuken versuchen das wohl zu verhindern. Um die Versorgung der Kreuzfahrer zu vereinfachen haben sie ihr Heer kürzlich geteilt und wir sind mit der Vorhut unter Graf Bohemund von Tarent unterwegs. Seit ein paar Tagen sehen wir jetzt immer wieder Späher der Seldschuken die unsere Kolonne aus der Ferne beobachten und wir befürchten einen baldigen Angriff.

Heute haben wir unser Nachtlager am Nordufer ds Flusses Thybres nahe der Ruinen von Dorylain aufgeschlagen und uns schwant Übles für die nächsten Tage.

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von KAreil » Do 21.05.2026, 11:19

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Anno Domini 1097, der 19.Juni um 2200, vor Nicaea

Großer Aufruhr im Lager der Kreuzfahrer, Nicaea ist gefallen aber nicht so wie von ihnen geplant.
Nach dem abgewehrten Entsatzangriff von Sultan Arslan am 21.Mai war die Belagerung fortgesetzt worden, aber noch hielt die Garnison stand.

Vor zwei Tagen dann kamen verspätet aber doch die Verstärkungen aus Konstantinopel an,  die Generäle Tatikios und Tzitas kamen mit 2.000 Peltasten, leichter Infanterie an. General Taktikos griff dann heute zusammen mit den Kreuzfahrern die Mauern der Stadt an, während  General Alexios Boutoumites einen zweiten Angriff mit den byzantinischen Truppen anführte. Für die Kreuzfahrer aber nicht uns überraschend hat sich die Garnison von Nicaea dann schnell den Byzantinern ergeben und General Alexios Boutoumites zum Doux von Nicaea ernannt. Damit ist die Stadt in christlicher Hand und den Kreuzfahrern somit das Plündern verboten, was sie ziemlich erzürnt. Sie bekommen zwar Geld, Pferde und andere Geschenke, aber sie sind überzeugt, noch mehr erworben zu haben, hätten sie die Stadt selbst erobert.

Zu allem Überfluss ist den Kreuzfahrern außerdem untersagt ihren Marsch durch Anatolien fortzusetzen bis sich auch alle einen Treueid auf den Byzantinischen Kaiser Alexios I. geschworen hätte, etwas das viele schon in Konstantinopel schon getan hatten aber bei einigen noch Überzeugungsarbeit brauchte.
Wir warten also ab.


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von Bigfish » So 03.05.2026, 21:23

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Wir danke für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal I/2026: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31899


+ + +

von KAreil » Di 28.04.2026, 08:03

Mortimer hat geschrieben:Danke für den spannenden AAR! Wir hatten übrigens beim Lesen den Eindruck, dass die KI Euch doch einen netten Kampf liefert. Mehr würden wir nicht erwarten.

Ihr trefft es ganz gut, es hat ausgereicht um uns bei Laune zu halten und manchmal hatten wir doch den Eindruck dass jetzt der Durchbruch kommen könnte.

von Mortimer » Mo 27.04.2026, 17:36

Danke für den spannenden AAR! Wir hatten übrigens beim Lesen den Eindruck, dass die KI Euch doch einen netten Kampf liefert. Mehr würden wir nicht erwarten.

Wir haben jetzt die Steam-Demo angespielt und finden das Ganze recht reizvoll. Wir ringen noch mit uns, ob wir zuschlagen sollen.

von KAreil » Sa 18.04.2026, 11:32

Taurus hat geschrieben:Wie sind denn eigentlich die Kräfteverhältnisse? Hätten die Seldschuken ohne die Rundenbegrenzung vielleicht doch irgendwann die Kreuzfahrer "abgenutzt" oder sind deren Truppen im allgemeinen nicht mehr stark genug?

Wir gehen davon aus dass die Seldschuken das Szenario durchaus gewinnen können, gespielt haben wir sie aber nie. Von der KI sind wir leider wieder enttäuscht worden, sie hat sich einfach verzettelt. Wir hätten mit den berittenen Bogenschützen vor allem an den Flanken die Infanterie geschwächt bis sie Disordered sind und dann mit einem Schlag alles was wir an anderer Kavallerie haben angesetzt. Die KI hat zwar immer wieder Einbrüche geschafft aber nie einen wirklichen Schwerpunkt gesetzt.

von Taurus » Do 16.04.2026, 18:48

Wie sind denn eigentlich die Kräfteverhältnisse? Hätten die Seldschuken ohne die Rundenbegrenzung vielleicht doch irgendwann die Kreuzfahrer "abgenutzt" oder sind deren Truppen im allgemeinen nicht mehr stark genug?

von Bigfish » Mi 15.04.2026, 18:48

Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal I/2026 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31899

von KAreil » So 12.04.2026, 12:09

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Anno Domini 1097, der 21.Mai um 1700, vor Nicaea

Der brutale Kampf um Nicaea tobt dann noch etwa eine Stunde weiter, aber dann ziehen sich die Seldschuken zurück.

Trotz immer wiederkehrender kleiner Erfolge und hoher Verluste unter den Kreuzfahrern konnte Sultan Arslan seine Stadt nicht entsetzen und er muss sie aufgeben.

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Die Belagerung von Nicaea hält. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Kreuzfahrer=Weiß | Seldschuken=Grün | Siegpunktfelder=gelb)

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