Bigfish hat geschrieben:Sehen Wir das richtig, das Altersvorsorgedepot ist eine eigene Schiene bei den Sonderausgaben? Bis zu den relevanten Grenzwerten ist es voll Abzugsfähig ohne das es mit anderen Sonderausgabengrenzwerten kollidiert?
Korrekt. Sogar inkl. der Förderung.
Es handelt sich dabei um die bei staatlicher Altersförderung typische zeitversetzte Besteuerung. Im Gegenzug müssen bei der Auszahlung aber auch ALLE Entnahmen versteuert werden. Nicht nur die Gewinne.
Der Vorteil ergibt sich mathematisch aus drei Treibern:
1. Dem im Alter meist niedrigerem Grenzsteuersatz.
2. Dem Zinseszins auf die Förderungen
3. Dem Zinseszinseffekt durch die Steuerstundung inkl. Entfall von Vorabpauschalen, Zinssteuern etc.
In jungen Jahren lohnt es sich, weil der Zeiteffekt in dem Konstrukt am schwersten wiegt. Ab 50 wird es selbst bei kostenlosen Altersvorsorgedepots (die definitiv kommen werden) zum Nullsummenspiel im Vergleich zur Abgeltungssteuer.
Für junge Menschen hingegen wird die Ablaufleistung hingegen, als ganz grobe grobe Hausnummer, leicht ca. 20% höher sein, als hätten sie dasselbe in einem privatem Depot gemacht. Aber eben zum Preis des flexiblen Vermögenszugriffes.
Im Detail verbleiben aber noch ein paar Vorteile für ältere Sparer, sofern einen die eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals nicht stört, weil man noch andere Rücklagen/Depots aufgebaut hat.
[quote="Bigfish"]Sehen Wir das richtig, das Altersvorsorgedepot ist eine eigene Schiene bei den Sonderausgaben? Bis zu den relevanten Grenzwerten ist es voll Abzugsfähig ohne das es mit anderen Sonderausgabengrenzwerten kollidiert?[/quote]
Korrekt. Sogar inkl. der Förderung.
Es handelt sich dabei um die bei staatlicher Altersförderung typische zeitversetzte Besteuerung. Im Gegenzug müssen bei der Auszahlung aber auch ALLE Entnahmen versteuert werden. Nicht nur die Gewinne.
Der Vorteil ergibt sich mathematisch aus drei Treibern:
1. Dem im Alter meist niedrigerem Grenzsteuersatz.
2. Dem Zinseszins auf die Förderungen
3. Dem Zinseszinseffekt durch die Steuerstundung inkl. Entfall von Vorabpauschalen, Zinssteuern etc.
In jungen Jahren lohnt es sich, weil der Zeiteffekt in dem Konstrukt am schwersten wiegt. Ab 50 wird es selbst bei kostenlosen Altersvorsorgedepots (die definitiv kommen werden) zum Nullsummenspiel im Vergleich zur Abgeltungssteuer.
Für junge Menschen hingegen wird die Ablaufleistung hingegen, als ganz grobe grobe Hausnummer, leicht ca. 20% höher sein, als hätten sie dasselbe in einem privatem Depot gemacht. Aber eben zum Preis des flexiblen Vermögenszugriffes.
Im Detail verbleiben aber noch ein paar Vorteile für ältere Sparer, sofern einen die eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals nicht stört, weil man noch andere Rücklagen/Depots aufgebaut hat.