Hallo werte Leser,
hier ein AAR für die Grafschaft Meißen, die Keimzelle für das heutige Bundesland Sachsen. Das Land hat ein paar einzigartige Events in Petto wie den Kauf von Landsberg, Erbschaft von Sachsen-Wittenberg und noch ein paar andere Dinge. Außerdem habe ich mich dort festgesetzt und es lieb gewonnen, trotz der braunen Mitbewohner, die in einen Sack geschmissen in der Elbe versenkt gehören.
Ich werde den Stil eher knapp halten, spart mir und dem Leser Lebenszeit. Wenn Fragen aufkommen, können sie gerne gestellt werden. Um einer Frage zuvorzukommen, ich habe die Namen der Ortschaften an die Sprache der Mehrheit in dieser Ortschaft anpassen lassen, daher nicht wundern, warum manche Orte anders lauten.
Ich hoffe und wünsche mir, ich werde es bis 1837 durchhalten. Also dann, legen wir los.
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1. April 1337:
Die Grafschaft Meißen, bestehend aus den Ortschaften Annaburg, Meißen, Dresden und Pirna sowie Freiberg und Sayda.
Landesherrscher ist Graf Friedrich II. von Wettin seit 1323, führt auch den Titel Graf von Thüringen dank der Personalunion mit der Grafschaft Thüringen.
Die Silbermine in Freiberg wird mehrmals erweitert, zukünftige Einnahmen von dort gehen in den Ausbau der Infrastruktur der gesamten Grafschaft.
Das Kabinett wird angewiesen, die im Land lebenden Sorben zu Sachsen zu erziehen sowie die Macht des Landesherrn zu stärken.
Ein Gesetz für eine reglementierte Ausfuhr von Edelmetallen wird eingeführt. Nicht zu viel, nicht zu wenig.
Das Fürstbistum Magdeburg wird zum Rivalen erklärt. Die Beziehungen zum Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg, Königreich Böhmen, Grafschaft Landsberg und Herzogtum Braunschweig werden gestärkt.
Grün: Meißen,
Dunkelgelb: Landsberg,
Rotbraun: Sachsen-Wittenberg,
Dunkelrosa: Magdeburg
Bronzegelb: Böhmen
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Juni 1338:
Landsberg verkauft das gesamte Land an Meißen, damit verdoppelt sich die Fläche der Grafschaft und dessen Bevölkerung auf knapp über 350.000 Einwohner auf einem Schlag.
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März 1339:
Sachsen-Wittenberg ist Meißen einen Monat zuvorgekommen und hat Glauchau, Wurzen und Merseburg annektiert bzw. zu Vasallen gemacht.
April 1339:
Meißen erklärt der Grafschaft Mansfeld den Krieg, ein Vasall des Fürstbistums Magdeburg, damit ist Magdeburg im Krieg gegen Meißen und verliert ebendiesen nach zwei entscheidenden Schlachten.
Meißen annektiert die Ortschaft Halle, zwingt Magdeburg das Schleifen der Stadtmauer von Magdeburg auf und demütigt es.
Das Stärken der Beziehungen zwischen Meißen und Sachsen-Wittenberg wird eingestellt.
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18. März 1339:
Graf Friedrich II. von Wettin ist gestorben. Dessen Sohn, Friedrich III., ist noch zu jung mit 7 Jahren zum Regieren. Meißen wird in Regentschaft seiner Mutter Gräfin Mathilde von Wittelsbach verwaltet.
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August 1339:
Das Fürstbistum Magdeburg existiert nur noch in der Ortschaft Jüterbog, südlich von brandenburgischem Berlin. Die Magdeburger Börde gehört der Grafschaft Braunschweig.
Meißen erklärt dem Bistum Merseburg den Krieg. Sachsen-Wittenberg ist dessen Lehnsherr und damit auch im Krieg mit Meißen. Nach einer Entscheidungsschlacht verliert Sachsen-Wittenberg die Ortschaften Glauchau, Wurzen, Merseburg, Torgau und Liebenwerda. Die enorme Landnahme wird von den Nachbarn Meißens mit Sorge betrachtet, mittelfristig passiert jedoch nichts, dank der vorher initiierten Beziehungsverbesserungen mit Meißens Nachbarn.
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Februar 1340:
Meißen ist nach Gewährung des Herzogstitels durch den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation jetzt ein Herzogtum, mit diesem Statusaufstieg einhergehend kann ein zweiter Rivale ausgerufen werden. Das Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg wird offiziell zum Rivalen erklärt, nachdem es zwischenzeitlich die Brandenburger Mittelmark nach einem langen Krieg vom Bistum Lebus erobert hat. Brandenburg besitzt nur noch Stendal, Gardelegen, Spremberg, Uckermark und Prenzlow, ist also zu einem Flickenteppich degeneriert.
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Oktober 1342:
Die Bauern in Meißen sind schlecht gelaunt, deren Anrecht auf Gemeindeland ist hinfällig, langfristig wird es die Zentralisierung des Herzogtums Meißen fördern.
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1. Mai 1346:
Erste Berichte über die Beulenpest aus dem fernen Osten werden vernommen.
Freiberg, Chemnitz, Dresden sind über unbefestigte Straßen mit Meißen verbunden, auch wird die Rohstoffgewinnung verstärkt in den Ortschaften, die an Meißen grenzen. Es leben 530.000 Einwohner in der Grafschaft Meißen.
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August 1348:
Die Beulenpest hat das Herzogtum Meißen erreicht, es werden Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeführt, aber diese sind fast wirkungslos, auch aufgrund fehlender Geldmittel. Es leben 539.000 Einwohner im Herzogtum Meißen.
Herzog Friedrich III. von Wettin wird volljährig und übernimmt das Zepter, er darf sich Herzog von Meißen und Graf von Thüringen nennen.
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Oktober 1350:
Die Beulenpest hat das Herzogtum Meißen verwüstet, 295.000 Tote, 55% aller Einwohner nennt einen Platz in den unzähligen Massengräbern ihr Zuhause. Die Wirtschaft läuft auf Sparflamme, die Einnahmen sind im einstelligen Bereich. Die zwei Rivalen von Meißen sind relativ glimpflich ausgegangen, nur insgesamt 35.000 Tote. Das Königreich Böhmen hat fast eine Million Tote zu beklagen.
Die nächsten Jahre sind unruhige Jahre aufgrund zahlreicher Gesetzesänderungen, die die Macht der Adligen schwächen und untergraben.
Im Kabinett ist man um die Stabilität des Landes bemüht.
Die Personalunion mit Thüringen wird neu verhandelt, Meißen wird Seniorführer der Personalunion, wirtschaftlich und diplomatisch wird Thüringen zukünftig immer enger an Meißen gebunden.
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Mai 1359:
Die Ortschaft Meißen erhält den Stadtstatus. Sofort wird eine Serjeantry eingerichtet, um zukünftig reguläre Regimenter aufstellen und unterhalten zu können.
Die Assimilierung der Bewohner der annektierten Gebiete ist abgeschlossen, in den Provinzen Erzgebirge, Elbtal und Leipziger Bucht leben fast nur noch Sachsen.
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Februar 1364:
Die Beulenpest ist in die Geschichtsbücher verschwunden. Die Bevölkerungszahl hat sich auf 225.000 Einwohner verringert. Das gemeine Volk und die Geistlichkeit sind leicht unruhig.
Die Wirtschaft erholt sich, Einnahmen sind wieder zweistellig, wenn auch im sehr niedrigen Bereich.
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Mai 1365:
Das Herzogtum Lüneburg lädt das Herzogtum Meißen in dessen Angriffskrieg gegen mehrere benachbarte Grafschaften ein. Der Rivale Sachsen-Wittenberg ist in diesem Krieg auf der Seite Lüneburgs. In Meißen ist man leicht verwirrt über diese Tatsache, steigt dann aber auch in den Krieg ein auf Seitens Lüneburg und Sachsen-Wittenberg, allerdings wird nur ein Bauernheer (1,5k Mann) ausgehoben, der Rest (2k Mann) darf weiter die Flur und die Frauen beackern.
Der Krieg verläuft wie erwartet zugunsten Lüneburg, welches sich die angrenzenden Gebiete um Hildesheim und Hildesheim einverleiben kann. Damit ist eine zukünftige Konfrontation mit dem Herzogtum Braunschweig nicht mehr abzuwenden, denn es hält Hannover, Hameln, Minden und Neustadt westlich von Hildesheim als Exklave.
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März 1366:
Der Kurfürst von Sachsen-Wittenberg ist verstorben, es gibt keine Erben für das Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg. Das Königreich Böhmen, das ausgezeichnete Beziehungen zum Herzogtum Meißen unterhält, belehnt den Herzog von Meißen mit dem Titel des Kurfürstens und den Ländereien von Sachsen-Wittenberg. Man munkelt, der böhmische König hat das Lachen von Friedrich II. auch noch nach seiner Rückkehr nach Prag tagelang gehört.
Noch im gleichen Monat wird das Kurfürstentum Sachsen ausgerufen und die neuen Ländereien integriert, die Wirtschaft muss ein neues Gleichgewicht finden.
Das Kurfürstentum Sachsen erstreckt sich vom Swet (Norden) bis nach Zwickau (Süden) sowie von Ballenstadt (Exklave im Westen) bis Pirna bzw. Swet (Osten).
Hier zur besseren Sichtbarkeit die diplomatische Karte:
Lüneburg und Hessen sind Allianzpartner, Thüringen ist in einer Personalunion, hatte aber bis vor kurzem noch diplomatische Unabhängigkeit und konnte sich daher ein paar Nachbarländer aneignen.
Der rotbraune Fleck im Osten und Süden ist das Königreich Böhmen, hat sich die gesamte Lausitz einverleibt.
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22. April 1366:
Statistiken zum Kurfürstentum Sachsen
