von TheBlackSwan » Mo Jun 05, 2023 5:45 pm
Springen wir 10 Jahre in die Zukunft, um die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft zu verfolgen. Die Außenpolitik der letzten Jahre war darauf ausgelegt, durch gute Beziehungen, Obligationen in unserem Besitz, angebotene Obligationen und eröffnete Handelsrouten möglichst viele Staaten in unsere Zollunion zu bekommen. Der größte Erfolg dabei ist China, dessen Beitritt auch zu einem kleinen Sprung im GDP führte. Wir haben es mit einer "neuen Seidenstraße" aus Unionsmitgliedern mit Europa verbunden, nun fehlt uns nur noch eine Landbrücke durch Österreich...
Unser gemeinsamer Markt umfasst circa 50% der weltweiten Wirtschaftsleistung. Der Anteil würde wahrscheinlich nur weiter wachsen, denn mit 2%+ haben wir das weltweit schnellste Bevölkerungswachstum.
Im Ranking der Mächte sind wir nach Großbritannien nur die Nr. 2, denn durch den Prestigebeitrag ihrer zahlreichen Vasallen und die größere Flotte wird unsere überlegene Wirtschaftsstärke ausgeglichen. Wir könnten natürlich aufrüsten, wollten das Geld aber lieber in den Lebensstandard unserer Bevölkerung stecken, indem wir die Steuern senken.
Unser Bruttoinlandsprodukt ist seit der Reichseinigung weiter schnell gewachsen. Der Lebensstandard beginnt 1858 herum anzusteigen. Zu dieser Zeit gingen uns in den Staaten die freien Arbeitskräfte aus. Die Gebäude konkurrieren dann um die Arbeiterschaft und heben langsam die Löhne an, eine Entwicklung, die man auch in der Realität beobachten kann/konnte. Nach einigen Jahren wird dann ein Plateau erreicht, das dem aktuellen Stand der Technologie und Besteuerung entspricht. Kurz vor 1868 stellten wir den staatlichen Bau ein, weil wir trotz weiterer neuer Technologien keine freien Arbeiter mehr hatten. Deswegen konnten wir die Steuern senken, was man an dem Sprung im Lebensstandard sehr gut erkennen kann.
An der Stelle gab es wieder eine Parallele zur Realität: Die gesenkten Staatsausgaben führten zu einem Rückgang des GDP von ca. 10 Millionen, denn wegen der ausbleibenden Nachfrage für Baumaterialien fielen deren Preise. Aber da wir gleichzeitig die Steuern gesenkt haben, stieg der private Konsum an, und das GDP kehrte wieder zu dem alten Niveau zurück.
Wir sind weltweit führend bei dem Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner. Beim Lebensstandard liegen einige Kleinstaaten vor uns, allerdings liegt das wahrscheinlich an Randfällen des Wirtschaftssystems. Ein solcher Fall sind Länder mit wenig Bevölkerung, in denen die gesamte Bevölkerung in Regierungsgebäuden arbeitet, aber sie nicht ausfüllen können. Dann erhöht das Spiel andauernd die Löhne, während sie im ewigen hängt.
Diese Entwicklung durchlaufen auch Staaten, die rasch in der wirtschaftlichen Entwicklung aufholen, wie etwa China. Das Land setzt Infrastruktur- und Immobilieninvestment auch häufig ein, und die vorgegebenen Wachstumszahlen zu erreichen. Wenn, wie in unserem Spiel, keine sinnvollen Investitionsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen, dann muss entweder unproduktiv weiter investiert werden, oder aber die Wirtschaft in einem nicht immer einfachen Transformationsprozess auf höheren Konsum umgestellt werden.
Hier ist ein guter Artikel eines Finanzprofessors über diesen Prozess in China:
https://carnegieendowment.org/chinafina ... 20of%20GDP.
Springen wir 10 Jahre in die Zukunft, um die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft zu verfolgen. Die Außenpolitik der letzten Jahre war darauf ausgelegt, durch gute Beziehungen, Obligationen in unserem Besitz, angebotene Obligationen und eröffnete Handelsrouten möglichst viele Staaten in unsere Zollunion zu bekommen. Der größte Erfolg dabei ist China, dessen Beitritt auch zu einem kleinen Sprung im GDP führte. Wir haben es mit einer "neuen Seidenstraße" aus Unionsmitgliedern mit Europa verbunden, nun fehlt uns nur noch eine Landbrücke durch Österreich...
[img]https://i.postimg.cc/nLv4Y0k2/1868-market.jpg[/img]
Unser gemeinsamer Markt umfasst circa 50% der weltweiten Wirtschaftsleistung. Der Anteil würde wahrscheinlich nur weiter wachsen, denn mit 2%+ haben wir das weltweit schnellste Bevölkerungswachstum.
[img]https://i.postimg.cc/htQbhSQH/1868-markets.jpg[/img]
Im Ranking der Mächte sind wir nach Großbritannien nur die Nr. 2, denn durch den Prestigebeitrag ihrer zahlreichen Vasallen und die größere Flotte wird unsere überlegene Wirtschaftsstärke ausgeglichen. Wir könnten natürlich aufrüsten, wollten das Geld aber lieber in den Lebensstandard unserer Bevölkerung stecken, indem wir die Steuern senken.
[img]https://i.postimg.cc/HLG0yfQj/1868-ranking.jpg[/img]
Unser Bruttoinlandsprodukt ist seit der Reichseinigung weiter schnell gewachsen. Der Lebensstandard beginnt 1858 herum anzusteigen. Zu dieser Zeit gingen uns in den Staaten die freien Arbeitskräfte aus. Die Gebäude konkurrieren dann um die Arbeiterschaft und heben langsam die Löhne an, eine Entwicklung, die man auch in der Realität beobachten kann/konnte. Nach einigen Jahren wird dann ein Plateau erreicht, das dem aktuellen Stand der Technologie und Besteuerung entspricht. Kurz vor 1868 stellten wir den staatlichen Bau ein, weil wir trotz weiterer neuer Technologien keine freien Arbeiter mehr hatten. Deswegen konnten wir die Steuern senken, was man an dem Sprung im Lebensstandard sehr gut erkennen kann.
An der Stelle gab es wieder eine Parallele zur Realität: Die gesenkten Staatsausgaben führten zu einem Rückgang des GDP von ca. 10 Millionen, denn wegen der ausbleibenden Nachfrage für Baumaterialien fielen deren Preise. Aber da wir gleichzeitig die Steuern gesenkt haben, stieg der private Konsum an, und das GDP kehrte wieder zu dem alten Niveau zurück.
Wir sind weltweit führend bei dem Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner. Beim Lebensstandard liegen einige Kleinstaaten vor uns, allerdings liegt das wahrscheinlich an Randfällen des Wirtschaftssystems. Ein solcher Fall sind Länder mit wenig Bevölkerung, in denen die gesamte Bevölkerung in Regierungsgebäuden arbeitet, aber sie nicht ausfüllen können. Dann erhöht das Spiel andauernd die Löhne, während sie im ewigen hängt.
[img]https://i.postimg.cc/Yqszp406/1864-economic-data.jpg[/img]
Diese Entwicklung durchlaufen auch Staaten, die rasch in der wirtschaftlichen Entwicklung aufholen, wie etwa China. Das Land setzt Infrastruktur- und Immobilieninvestment auch häufig ein, und die vorgegebenen Wachstumszahlen zu erreichen. Wenn, wie in unserem Spiel, keine sinnvollen Investitionsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen, dann muss entweder unproduktiv weiter investiert werden, oder aber die Wirtschaft in einem nicht immer einfachen Transformationsprozess auf höheren Konsum umgestellt werden.
Hier ist ein guter Artikel eines Finanzprofessors über diesen Prozess in China: [url]https://carnegieendowment.org/chinafinancialmarkets/89466#:~:text=We%20can%20model%20a%20simple,at%2054%20percent%20of%20GDP[/url].