Amateure ziehen in den Krieg!

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Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Amateure ziehen in den Krieg!

von Bigfish » So 12.03.2023, 21:17

+ + +


Wir gratulieren zum dritten Platz bei der Wahl zum AAR des Jahres 2022: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31321


+ + +

von Bigfish » Di 31.01.2023, 17:29

Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Jahres 2022 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31321

von Sappho » Mi 25.01.2023, 18:22

​Ja doch ... schade ... schon vorbei

von Taurus » Mi 25.01.2023, 18:05

Stimmt, gut geschrieben und gut gekämpft. Man war ja auch beinahe live dabei und auch jede(r) Beteiligte hat das seine/ihre zum Sieg beigetragen

von Ritter Kunz » Di 24.01.2023, 12:41

Habt Dank für Euren AAR, werter Mortimer. :)

von DerGraf » So 22.01.2023, 22:29

So, wir würden sagen, jetzt sind die Regenten warm genug um endlich den Rebellen mal so richtig...

Wie, vorbei ? Gewonnen ? Jetzt schon ?

Menno...

von Bigfish » So 22.01.2023, 21:53

Wir Danken für den AAR - auch wenn er viel zu schnell zu Ende ging...

von Ruprecht I. » So 22.01.2023, 18:57

We won the war. Wonderful.
Whiskey!

:cool:

von Mortimer » So 22.01.2023, 18:47

Werte Regentinnen und Regenten, wie angekündigt werden wir nun unseren AAR zum Abschluss bringen. Der folgende letzte Bericht wird mit dem 31. Dezember 1861 enden. An diesem Tag erreichen wir noch ein wichtiges Ziel, so dass die Sache dann einigermaßen rund erscheint.

Wir haben zwar noch über dieses Datum hinaus weitergespielt, hatten dann aber erhebliche Probleme mit unserem Spielstand. Wir nehmen an, dass eines der Beta-Updates irgendwie die Daten in der Partie durcheinander gebracht hat. So haben z.B. plötzlich alle Kommandeure – auch solche, die noch gar keine Erfahrung besaßen – über Nacht mindestens zwei Erfahrungssterne erhalten. Auch die Einheiten wurden auf uns unbekannte Weise umverteilt: Die Kentucky-Armee hatte auf einmal die Hälfte der Truppen verloren, während andere Armeen deutlich angewachsen sind usw.

Übermäßig viel gibt es jetzt nicht mehr zu sagen, denn wir befinden uns im Winter. Das Wetter ist in weiten Teilen des nordamerikanischen Kontinents sehr schlecht, besonders auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Die Bewegungsfähigkeit der Armeen ist stark eingeschränkt und längeres Marschieren lässt sowohl die Moral als auch die Bereitschaft schnell absinken.

Am 18. Dezember erreicht das Mississippi-Department Memphis, Tennessee. Westlich des Flusses operiert die konföderierte Missouri State Guard, jedoch wird Memphis durch unsere Ohio-Schwadron gedeckt.


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Wir adaptieren eine Tradition des alten Europa und stiften eine Medaille für Angehörige der Marine und der Armee, welche sich auf dem Schlachtfeld ausgezeichnet haben – die „Medal of Honor“.


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Auch der Kongress der Konföderation ist nicht untätig: Das Militärgesetz II wird auf den Weg gebracht. Wir interpretieren dies angesichts der militärischen Lage als Ausdruck der puren Verzweiflung.


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Das kleine Ohio-Detachment, aus nur 1000 Mann bestehend, ist derweil damit beschäftigt, Charleston (WV) einzunehmen. Charleston – nicht mit der gleichnamigen Küstenstadt in South Carolina zu verwechseln – ist die wichtigste Ortschaft im Süden von West Virginia. Mit ihrer Einnahme sollte die Eroberung des gesamten Gebiets abgeschlossen werden können. Allerdings dauert die „Konvertierung“ aufgrund der geringen Mannschaftsstärke recht lange.


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Der Zustand der Truppe ist beklagenswert, wie man sieht: Hunger, Krankheit und Desertion greifen um sich. Die großen Armeen im Norden befinden sich bereits im Winterquartier, so dass wir sie nun nicht mehr bewegen wollen.

Memphis ist jetzt im Besitz der Union, aber wahrscheinlich nicht sehr lange. Die Rebellen reagieren sehr rasch auf den Verlust dieser bedeutenden Stadt und nähern sich am 27. Dezember mit einer Armee, die mit rund 12 000 Soldaten doppelt so groß ist wie unser Mississippi-Department.


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Nun erfolgt eine geradezu revolutionäre Neuerung: Die organisatorische Reform des Heeres ermöglicht uns die Einführung der Korps-Struktur! Dieses Projekt ist sehr teuer, so dass wir lange darauf sparen und dafür auf andere interessante militärische Projekte verzichten mussten.


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Mit der Einführung der Korps-Struktur werden unsere Armeen hinsichtlich Führung, Bewegung und Versorgung deutlich flexibler. Eine in Korps gegliederte Armee ist z.B. in der Lage, ein größeres Gebiet zu kontrollieren, da die Korps unabhängig voneinander operieren können. Solange die Korps innerhalb der Kommandoreichweite des Armee-HQs verbleiben, können sie sich in der Schlacht gegenseitig zu Hilfe kommen.

Wir probieren das gleich einmal aus und gliedern die Cumberland-Armee in zwei Korps um:


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Es werden einige Beförderungen fällig, da ein Korps von einem Generalmajor geführt wird. Es ist auch möglich, dem Armee-HQ direkt Einheiten anzugliedern. So erhält General Harney eine Brigade Kavallerie als Begleitschutz.


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Das II. Korps der Army of the West unter U.S. Grant erhält den Auftrag, in das benachbarte Indianer-Territorium vorzustoßen. Im folgenden Bild sieht man die Kommandoreichweite von Korps und Armee.


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Der 29. Dezember: Das Mississippi-Department wird von den zahlenmäßig deutlich überlegenen Rebellen angegriffen und zieht sich zurück. Memphis fällt somit wieder an die Konföderation.


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Anmerkung: Wir wollten uns der Schlacht eigentlich stellen, aber auf der taktischen Karte ist das Spiel einfach eingefroren. Also blieb nur der Rückzug, denn eine automatische Schlacht hätten wir mit gewisser Wahrscheinlichkeit haushoch verloren.

Die Lage in Kentucky und im nördlichen Tennessee: Die Army of Kentucky unter General Hooker musste sich wegen erschreckend niedriger Bereitschaft auf Nashville zurückfallen lassen. In der Region ist nun ebenfalls die knapp 10 000 Mann starke Army of the Mississippi unter General Andrews anwesend.

Wir schreiten zum letzten Gefecht in diesem AAR. Die Rebellen unternehmen einen erneuten Anlauf zur Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt und bieten hierfür rund 27 000 Mann auf.


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Die Mississippi-Armee wird in voraussichtlich vier Stunden das Schlachtfeld erreichen – und zwar im Rücken des Gegners, der seine Position am Stones River bezogen hat. Die Temperaturen sind der Jahreszeit zwar angemessen, aber insgesamt sind die Konditionen für ein Gefecht geeignet.


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Die Kolonnen der Union rücken in der winterlichen Landschaft vor.


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Gegen 14:00 Uhr: Die Schlacht ist im vollen Gange, da wird das Eintreffen der konföderierten Hauptarmee gemeldet. Das Prekäre dabei: der Eintrittspunkt dieser Truppen befindet sich bei der Woodbury Pike – und das liegt hinter unserer Kampflinie.


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Wir haben hier eine Division als Reserve platziert, die sich der neuen Bedrohung annehmen könnte. Aber das wird nicht ausreichen, also müssen wir weitere Divisionen herbeirufen. Das Gros unserer Truppen steht aber am Stones River. Dort stellt sich die Lage zu diesem Zeitpunkt wie folgt dar:


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Die Flügel des Gegners wurden bereits ordentlich eingedrückt und die Rebellen laufen Gefahr, in den Fluss getrieben zu werden. Die Mississippi-Armee erreicht allmählich ihren Aufstellungsraum und ist bereit, zurückweichende Rebellen in Empfang zu nehmen.

Tatsächlich kommt es am Fluss zu einem Desaster für die Rebellen: Die Army of East Tennessee wird zum fliehenden Haufen und dann in alle Winde zerstreut...


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An der Woodbury Pike hat sich unterdessen der Gegner entfaltet. Im Augenblick steht hier nur die Division Morgan (Washburn, McNab, Rantanplanius) zur Defensive bereit. Barnards Divison manövriert auf der rechten Seite, um sich in Position für einen Flankenangriff zu bringen.


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Wir führen weitere Einheiten heran, allerdings gelingt es dem Gegner, zeitweilig eine Überlegenheit herzustellen. Rutowskys Batterie sowie die Brigaden McNab und Rantanplanius werden nach tapferer Gegenwehr in die Flucht geschlagen.


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Nachdem Barnard einen erfolgreichen Flankenangriff einleiten konnte, bricht die konföderierte Moral angesichts der bisherigen hohen Verluste zusammen. Diesmal gelingt es uns sogar, komplette Feindeinheiten direkt auf dem Schlachtfeld gefangen zu nehmen.


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Die Konföderation verliert über 8000 Mann an Gefallenen und Verwundeten, des weiteren geraten über 3000 ihrer Soldaten in Gefangenschaft. Auch die Zahl der erbeuteten Waffen ist hoch.


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Dies geschieht am 31. Dezember 1861. Noch am gleichen Tag ereilt uns die Nachricht, dass West-Virginia vollständig unter Kontrolle der Union steht und nun als neuer Bundesstaat in die USA aufgenommen werden kann. Nur die Namenswahl ist noch nicht entschieden. „Kanawha“ klingt aber arg nach Südsee-Insel...


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Die Eroberung des westlichen Virginia und seine Abspaltung vom Rest der Konföderation ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sieg. Die Union kann dem neuen Jahr optimistisch entgegensehen...

Werte Mitregenten, wir bedanken uns an dieser Stelle für Euer Interesse an diesem Projekt. Spezieller Dank gilt dabei jenen Regentinnen und Regenten, die in die Rolle eines Avatars geschlüpft sind und so zur Immersion des Ganzen beigetragen haben.

Unser abschließendes Fazit zum Spiel: Wir können hier nur wiederholen, dass „Grand Tactician“ unseres Erachtens ein unbedingtes Muss im Bereich der Civil War-Games darstellt. Das Programm hat technisch und bezüglich des Gameplay immer noch Ecken und Kanten, aber es ist das „vollständigste“ Spiel seines Genres. Außerdem geht die Entwicklung weiter. Seit wir zuletzt gespielt haben, gab es schon wieder eine Handvoll Updates (zum Teil Beta). Und man darf sehr auf den kommenden DLC gespannt sein. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein weiterer AAR... :)

von Oerty » Mi 18.01.2023, 00:12

Ach das hören wir nicht gerne.

Können dies aber vollends nachvollziehen. So wird wohl unser
Ernest Otto RuTowskY nicht mehr berühmt mit daneben schiessen….

Danke schon mal für die Mühen mit dem AAR.

von Mortimer » Di 17.01.2023, 18:54

suo hat geschrieben:Langsam dürften nicht mehr viele Rebellensoldaten übrig sein, können wir dann langsam ans Werk gehen? :D
Würde unser bisheriger Spielverlauf die Realität widerspiegeln, so wäre die Konföderation tatsächlich schon 1861 zusammengebrochen.

Wir möchten vor diesem Hintergrund ankündigen, dass wir den AAR bald abschließen werden. Wir hatten Probleme mit unserem Spielstand, da anscheinend eines der Beta-Updates einiges durcheinander gewirbelt hat, wodurch wir demotiviert wurden. Wir äußern uns später noch einmal genauer dazu. Wir haben schon seit Ende November nicht mehr gespielt und arbeiten im AAR nur noch angesammeltes Material ab. Der Sieg ist der Union ohnehin nicht mehr zu nehmen. Eine andere Sache ist, dass eine Partie aufgrund der dauernden Schlachten mit der Zeit doch sehr lang wird. Man kann zwar die Gefechte auch automatisch ausführen lassen, aber das hat den Nachteil, dass der menschliche Spieler dann unnötig hohe Verluste einfährt.

von suo » Di 17.01.2023, 11:08

Langsam dürften nicht mehr viele Rebellensoldaten übrig sein, können wir dann langsam ans Werk gehen? :D

von Ritter Kunz » Di 17.01.2023, 10:50

Mortimer hat geschrieben:
Unfassbar, aber Coonz hat beim Gegner über 1000 Mann Verluste verursacht!

Bezüglich seiner taktischen Fähigkeiten besitzt Coonz nun die Eigenschaft „unberechenbar“. Für die Rebellen ist es also schwer, die Aktionen dieses hartnäckigen Gegners vorherzusagen. Außerdem ist Coonz ein guter Administrator, was unter anderem positiven Einfluss auf die Trainingsrate seiner Männer hat.
Ha, jetzt konnten die Jungs endlich zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind! Wozu braucht man Munition, wenn es auch ein kräftiger Hieb mit Bajonett oder Gewehrkolben tun? :reiter:
Da müssen Wir wohl mal eine Runde aus dem guten Privatvorrat springen lassen :prost: :gluck:

von Sappho » So 15.01.2023, 18:48

Wir ahnen, dass wir an der Siegesparade nicht teilnehmen werden können, allenfalls mit Stock.

von Ruprecht I. » So 15.01.2023, 17:54

Too bad me'n the boys weren't there.
Would have made it Poormond, hah!

von Mortimer » So 15.01.2023, 17:33

Es ist immer noch der 30. November 1861. Während einige hundert Meilen entfernt bei Clarksburg gerungen wird, entwickelt sich nördlich von Richmond eine weitere Schlacht. Der auf die konföderierte Hauptstadt marschierenden Cumberland-Armee wirft sich eine Rebellentruppe von rund 13 000 Mann entgegen. Jedoch scheint sich der Gegner eingraben zu wollen. Generalmajor Patterson erhält den Befehl, sich nicht auf eine Belagerung einzulassen, sondern stattdessen anzugreifen.


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Der Gegner hat am Rappahannock River, der an dieser Stelle ziemlich breit ist, Stellung bezogen. Der rechte Flügel der Rebellen erstreckt sich in ein ausgedehntes Waldgebiet hinein.


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Das Terrain ist also wieder einmal schwierig. Zwischen Fluss und Wald ist nur ein relativ schmaler Streifen freien Geländes. Über dieses Gelände wird der Hauptstoß vorgetragen. Eine Division (Schenck) soll in einem zeitaufwendigen Manöver durch den Wald vordringen und einen Flankenangriff durchführen.

Um kurz vor neun Uhr rücken Unionsbrigaden in Linie vor und passieren dabei die Kameraden von der Artillerie, die derweil Feuerunterstützung geben. Cpt. Wallace lässt aus allen Rohren feuern.


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Die Situation um 09.38 Uhr: Schenck kommt im Wald nur mühsam von der Stelle. Wynkoops Division (McIntosh, Einstein, Rosecrans, Hazen) hat das Schlachtfeld noch nicht erreicht und bereitet sich auf den Einsatz vor.


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Besonders hart gekämpft wird auf unserem rechten Flügel. Hier haben sich Unionsbrigaden durch ein Getreidefeld vorgearbeitet und die linke Flanke der Rebellen aufgerollt. Col. Coonz und seine Männer werden in diesem erbitterten Gefecht zu harten Veteranen geschmiedet: Sowohl die Einheit als auch ihr Anführer erhalten den zweiten Erfahrungsstern!


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Man beachte den Status von Coonz' Brigade: Munition ist kaum noch vorhanden, die Männer stehen am Rande der Erschöpfung, aber Moral und Zusammenhalt sind intakt.

Die Situation gegen Ende der Schlacht (Uhr unten rechts: Countdown läuft bereits).


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Das erste Hindernis auf dem Weg nach Richmond ist damit aus dem Weg geräumt. Die Zeitung meldet, dass die Rebellen signifikante Verluste unter ihren Offizieren hinnehmen mussten. Die Generale Johnston, Ewell und McBride sind gefallen, möglicherweise aber auch nur verwundet.


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Nicht nur für Coonz, auch für andere unserer Helden stellt diese Schlacht einen Karrieresprung dar. Col. McIntosh erhält ebenfalls den zweiten Erfahrungsstern. Interessant ist auch die Verbesserung der militärischen Skills. So gilt McIntosh nun als jemand, der von sich aus die Initiative ergreift und über bemerkenswerte Führungsfähigkeiten verfügt. Es ist nicht ungewöhnlich, diesen Mann mitten im Getümmel vorzufinden.


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Unfassbar, aber Coonz hat beim Gegner über 1000 Mann Verluste verursacht!


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Bezüglich seiner taktischen Fähigkeiten besitzt Coonz nun die Eigenschaft „unberechenbar“. Für die Rebellen ist es also schwer, die Aktionen dieses hartnäckigen Gegners vorherzusagen. Außerdem ist Coonz ein guter Administrator, was unter anderem positiven Einfluss auf die Trainingsrate seiner Männer hat.

Auch der kämpfende Reverend, Col. Bull, hat sich einen zweiten Erfahrungsstern erarbeitet. Col. Einstein hingegen stand eher am Rande des Geschehens.


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Und ebenfalls unglaublich: Die Artillerie von Cpt. Wallace hat erstmals etwas getroffen!!


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Bevor es gleich schon in das nächste Gemetzel geht, müssen wir noch das Abschneiden von Col. Unde in der Schlacht bei Clarksburg nachtragen:


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Am 3. Dezember kommt es zur zweiten Schlacht bei Richmond, diesmal vor den Toren der Stadt. Wir haben es mit den restlichen Feindverbänden in dieser Region zu tun. Die am 30. November geschlagene Shenandoah-Armee liegt nun südöstlich von Richmond und kann hier nicht eingreifen. Uns stehen nur knapp 9000 Mann gegenüber, das sollte kein größeres Problem verursachen.


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Anführer der Rebellen ist ein gewisser Jones M. Withers – uns bislang unbekannt, aber professioneller Offizier mit Vorkriegserfahrung.

Die Landschaft trägt mittlerweile ein frühwinterliches Gewand...


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Am ersten Tag können wir angesichts der vorgerückten Stunde keine Entscheidung erreichen, aber am 4. Dezember geht alles ziemlich rasch. Unsere Übermacht ist einfach zu groß, so dass wir die Rebs locker in die Zange nehmen können.


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Wir haben aufgrund der großen Menge an erbeutetem Kriegsmaterial mittlerweile 70 „Napoleons“ auf Halde. Bei den Handwaffen der Rebellen handelt es sich dagegen oft um veraltete Musketen, aber manchmal sind bessere Modelle dabei, so dass man die ein oder andere Brigade damit ausrüsten kann.

In der zweiten Schlacht bei Richmond gab es übrigens keinen großen Ruhm zu ernten. Lediglich Col. Bull konnte nennenswerte Ergebnisse erzielen (433 Mann Verluste beim Gegner).

Die Cumberland-Armee liegt am 7. Dezember bei Richmond und hat die Übernahme der Stadt eingeleitet. Die letzte gegnerische Armee, die noch nicht zerstreut wurde, weicht dem Gefecht – das eine unvermeidliche Niederlage bedeuten würde – aus und zieht sich südlich des James River zurück.


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Die Schlagzeile vom 8. Dezember 1861 löst Jubel im Norden und Schockstarre im Süden aus: Richmond ist gefallen! Bundestruppen marschieren mit klingendem Spiel durch die Straßen der Stadt.


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Die Rebellenregierung ist geflohen und sucht anderswo Unterschlupf. Der Präsident der Vereinigten Staaten spricht zurecht von einem Meilenstein auf dem Weg zum Sieg über die unrechtmäßige Rebellion.

Damit erreichen wir ein weiteres Siegziel und liegen nun klar in Führung. Die nationale Moral der Konföderation schlurft am Boden entlang.


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Im Tooltip sieht man, dass wir die im November 1862 anberaumten Zwischenwahlen gewinnen müssen, da es sonst einen beträchtlichen Moralverlust gäbe. Dafür brauchen wir in den Bundesstaaten eine Unterstützung von 60. Aktuell besteht in dieser Hinsicht kein Grund zur Sorge.

von Mortimer » Mi 11.01.2023, 18:29

Komischer Kunde hat geschrieben:dies dürfte der Beginn einer wunderbaren Serie sein.
Das denken wir auch, werter Komischer Kunde. Auskunft zu Eurem Abschneiden in der letzten Schlacht folgt in Bälde.

von Komischer Kunde » Mi 11.01.2023, 10:20

Zwei Schlachten in Folge keine Negtivberichterstattung über uns, dies dürfte der Beginn einer wunderbaren Serie sein. Man findet uns im Saloon. Mit solch bewährten Ritualen sollte im Erfolgsfall nicht gebrochen werden :gluck:

von Mortimer » So 08.01.2023, 20:10

24. November 1861: Die Cumberland-Armee hat nördlich von Richmond Quartier bezogen. Der Gegner scheint einen Angriff auf seine Hauptstadt vorauszuahnen, denn er versammelt drei Armeen zu ihrem Schutze.


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Tatsächlich ist es unsere Absicht, auf Richmond zu marschieren. Die Cumberland-Armee erhält für dieses Unternehmen zwei Brigaden des regulären Heeres als Verstärkung.

Die Unterbringung der Gefangenen wird allmählich zum Problem: Eines der für 5000 Insassen geplanten Lager beherbergt bereits über 8000 Rebellen und weist eine Belegung von 164% auf.


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Der Staat nimmt angesichts der Lage 4,4 Millionen Dollar in die Hand und beginnt bei St. Louis mit dem Bau einen neuen Gefangenenlagers.

Eine Personalie am Rande: Cpt. Wallace hat aufgrund seiner Dienstzeit seinen ersten Erfahrungsstern erworben. Im US-Heer herrschen also ganz ähnliche Verhältnisse wie im deutschen Beamtensystem: Es geht auch ohne Leistung stufenweise aufwärts, wenn man nur ordentlich Sitzfleisch mitbringt... :D


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Südwestlich von Bowling Green lagern immer noch marodierende Rebellentruppen auf Unionsgebiet. Die Kentucky-Armee naht heran, kann aber den ausweichenden Gegner wieder nicht stellen.


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Am folgenden Tag gelingt es aber, der Florida-Miliz habhaft zu werden. Diese Einheit hat nur 1000 Mann und wird in einem kleinen Scharmützel von der Karte gefegt.


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Das aus drei Brigaden bestehende Mississippi-Department ist einsatzbereit und wird am 27. November mit dem Ziel Memphis (TN) eingeschifft. Wie bereits erwähnt, dienen hier auch Col. Caperton und seine West-Virginier.


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Wir haben Mittel für ein ökonomisches Projekt: Eine Reform der heimischen Märkte – vermutlich sind die Börsen gemeint – soll auf lange Sicht gesehen die Wirtschaft stärken. Verbessert werden dadurch die entsprechenden Gebäude (Markt/Börse).


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Das Marktgebäude erhöht die Transportkapazität der sogenannten „wichtigen Infrastrukturpunkte“ (Ortschaften, Großstädte, Produktionsstätten) auf der strategischen Karte, was wiederum dem Warenfluss und dem Steueraufkommen zugute kommt. Hier die Börse von Chicago:


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Die Trent-Affäre kann glücklicherweise gelöst werden und die Eiszeit zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich hat ein Ende. Wir mussten allerdings die Unterhändler der Rebellen auf freien Fuß setzen. Diese sind jetzt wieder auf dem Weg nach Britannien, um dort für ihre Sache zu werben. Sollen sie ruhig, eine britische Intervention ist beim aktuellen Stand unwahrscheinlich.


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Es ist nun Ende November, der Winter naht heran und wir müssen die letzten Offensiven dieses ersten Kriegsjahres einleiten. Südwestlich von Bowling Green steht nur noch die Army of Tennessee, die restlichen Feindverbände wurden zerstreut und haben das Weite gesucht. Die Army of Kentucky wird am 30 November im Marsch gesetzt, um auch diesen Gegner aus Kentucky zu vertreiben. Gleichzeitig bricht die Cumberland-Armee ihre Zelte ab. Sie soll sich den Weg nach Richmond freikämpfen. Im Wege stehen ihr vier konföderierte Verbände, von denen die Shenandoah-Armee der größte sein dürfte.


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Noch am 30. November kommt es bei Clarksburg (VA) zur Schlacht zwischen der Potomac-Armee und den beiden in West-Virginia stehenden Armeen der Union.


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Abercrombie wird die Schlacht eröffnen, McDowell wird mit seinen Truppen voraussichtlich in 10 Stunden dazustoßen. Der Gegner hat sich an einem Fluss zur Verteidigung eingerichtet und liegt ganz im Süden der Karte. Da wir es bereits Nachmittag haben, benötigt die West-Virginia-Armee den ganzen restlichen Tag für den Anmarsch.


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Am Vormittag des 1. Dezember hat Abercrombie endgültig Aufstellung genommen. Es zeigt sich jedoch, dass der Gegner über Nacht seine Position verlegt hat und jetzt mit dem Gros seiner Einheiten jenseits des Flusses steht.


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McDowell ist inzwischen eingetroffen, steht aber noch sehr weit entfernt am nördlichen Kartenrand. Er soll mit seinen Divisionen in den Rücken des Gegners stoßen.

Wir haben nur wenige Screenshots von dieser Schlacht angefertigt, daher werden wir die Sache relativ kurz abhandeln. Eröffnet wird die Schlacht durch das Vorrücken mehrerer Schützenlinien, die das vom Gegner preisgegebene Siegziel einnehmen und auch die von den Konföderierten angelegten Gräben (ebenfalls verlassen) besetzen können.


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Im Folgenden konzentriert sich das Gefecht auf unseren rechten Flügel, da dort einerseits feindliche Brigaden vorrücken, um unsere Schützen zu vertreiben, andererseits die Division King ein Umgehungsmanöver ausführt und die Rebellen an ihrer Linken angreift. Diese Option liegt klar auf der Hand, da der linke Flügel der Gegners diesseits des Flusses steht und somit für uns leichter zu erreichen ist.


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Die Situation kurz vor Mittag:


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Zu diesem Zeitpunkt hat der Gegner bereits den allgemeinen Rückzug befohlen. Die Schlacht ist also vorbei, bevor General McDowell mit seiner Army of Northeastern Virginia überhaupt in Aktion treten kann.


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Was nicht in den Schlagzeilen auftaucht, aber im Artikel erwähnt wird: Col. King, unter dem auch der Avatar Unde dient, hat sich besonders ausgezeichnet.

von Ruprecht I. » Fr 30.12.2022, 20:46

Und unter dem wachsamen Holzauge von Sgt. Old? :^^:

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