von Mortimer » So 22.01.2023, 18:47
Werte Regentinnen und Regenten, wie angekündigt werden wir nun unseren AAR zum Abschluss bringen. Der folgende letzte Bericht wird mit dem 31. Dezember 1861 enden. An diesem Tag erreichen wir noch ein wichtiges Ziel, so dass die Sache dann einigermaßen rund erscheint.
Wir haben zwar noch über dieses Datum hinaus weitergespielt, hatten dann aber erhebliche Probleme mit unserem Spielstand. Wir nehmen an, dass eines der Beta-Updates irgendwie die Daten in der Partie durcheinander gebracht hat. So haben z.B. plötzlich alle Kommandeure – auch solche, die noch gar keine Erfahrung besaßen – über Nacht mindestens zwei Erfahrungssterne erhalten. Auch die Einheiten wurden auf uns unbekannte Weise umverteilt: Die Kentucky-Armee hatte auf einmal die Hälfte der Truppen verloren, während andere Armeen deutlich angewachsen sind usw.
Übermäßig viel gibt es jetzt nicht mehr zu sagen, denn wir befinden uns im Winter. Das Wetter ist in weiten Teilen des nordamerikanischen Kontinents sehr schlecht, besonders auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Die Bewegungsfähigkeit der Armeen ist stark eingeschränkt und längeres Marschieren lässt sowohl die Moral als auch die Bereitschaft schnell absinken.
Am 18. Dezember erreicht das Mississippi-Department Memphis, Tennessee. Westlich des Flusses operiert die konföderierte Missouri State Guard, jedoch wird Memphis durch unsere Ohio-Schwadron gedeckt.

Wir adaptieren eine Tradition des alten Europa und stiften eine Medaille für Angehörige der Marine und der Armee, welche sich auf dem Schlachtfeld ausgezeichnet haben – die „Medal of Honor“.

Auch der Kongress der Konföderation ist nicht untätig: Das Militärgesetz II wird auf den Weg gebracht. Wir interpretieren dies angesichts der militärischen Lage als Ausdruck der puren Verzweiflung.

Das kleine Ohio-Detachment, aus nur 1000 Mann bestehend, ist derweil damit beschäftigt, Charleston (WV) einzunehmen. Charleston – nicht mit der gleichnamigen Küstenstadt in South Carolina zu verwechseln – ist die wichtigste Ortschaft im Süden von West Virginia. Mit ihrer Einnahme sollte die Eroberung des gesamten Gebiets abgeschlossen werden können. Allerdings dauert die „Konvertierung“ aufgrund der geringen Mannschaftsstärke recht lange.

Der Zustand der Truppe ist beklagenswert, wie man sieht: Hunger, Krankheit und Desertion greifen um sich. Die großen Armeen im Norden befinden sich bereits im Winterquartier, so dass wir sie nun nicht mehr bewegen wollen.
Memphis ist jetzt im Besitz der Union, aber wahrscheinlich nicht sehr lange. Die Rebellen reagieren sehr rasch auf den Verlust dieser bedeutenden Stadt und nähern sich am 27. Dezember mit einer Armee, die mit rund 12 000 Soldaten doppelt so groß ist wie unser Mississippi-Department.

Nun erfolgt eine geradezu revolutionäre Neuerung: Die organisatorische Reform des Heeres ermöglicht uns die Einführung der Korps-Struktur! Dieses Projekt ist sehr teuer, so dass wir lange darauf sparen und dafür auf andere interessante militärische Projekte verzichten mussten.

Mit der Einführung der Korps-Struktur werden unsere Armeen hinsichtlich Führung, Bewegung und Versorgung deutlich flexibler. Eine in Korps gegliederte Armee ist z.B. in der Lage, ein größeres Gebiet zu kontrollieren, da die Korps unabhängig voneinander operieren können. Solange die Korps innerhalb der Kommandoreichweite des Armee-HQs verbleiben, können sie sich in der Schlacht gegenseitig zu Hilfe kommen.
Wir probieren das gleich einmal aus und gliedern die Cumberland-Armee in zwei Korps um:

Es werden einige Beförderungen fällig, da ein Korps von einem Generalmajor geführt wird. Es ist auch möglich, dem Armee-HQ direkt Einheiten anzugliedern. So erhält General Harney eine Brigade Kavallerie als Begleitschutz.

Das II. Korps der Army of the West unter U.S. Grant erhält den Auftrag, in das benachbarte Indianer-Territorium vorzustoßen. Im folgenden Bild sieht man die Kommandoreichweite von Korps und Armee.

Der 29. Dezember: Das Mississippi-Department wird von den zahlenmäßig deutlich überlegenen Rebellen angegriffen und zieht sich zurück. Memphis fällt somit wieder an die Konföderation.

Anmerkung: Wir wollten uns der Schlacht eigentlich stellen, aber auf der taktischen Karte ist das Spiel einfach eingefroren. Also blieb nur der Rückzug, denn eine automatische Schlacht hätten wir mit gewisser Wahrscheinlichkeit haushoch verloren.
Die Lage in Kentucky und im nördlichen Tennessee: Die Army of Kentucky unter General Hooker musste sich wegen erschreckend niedriger Bereitschaft auf Nashville zurückfallen lassen. In der Region ist nun ebenfalls die knapp 10 000 Mann starke Army of the Mississippi unter General Andrews anwesend.
Wir schreiten zum letzten Gefecht in diesem AAR. Die Rebellen unternehmen einen erneuten Anlauf zur Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt und bieten hierfür rund 27 000 Mann auf.

Die Mississippi-Armee wird in voraussichtlich vier Stunden das Schlachtfeld erreichen – und zwar im Rücken des Gegners, der seine Position am Stones River bezogen hat. Die Temperaturen sind der Jahreszeit zwar angemessen, aber insgesamt sind die Konditionen für ein Gefecht geeignet.


Die Kolonnen der Union rücken in der winterlichen Landschaft vor.

Gegen 14:00 Uhr: Die Schlacht ist im vollen Gange, da wird das Eintreffen der konföderierten Hauptarmee gemeldet. Das Prekäre dabei: der Eintrittspunkt dieser Truppen befindet sich bei der Woodbury Pike – und das liegt hinter unserer Kampflinie.


Wir haben hier eine Division als Reserve platziert, die sich der neuen Bedrohung annehmen könnte. Aber das wird nicht ausreichen, also müssen wir weitere Divisionen herbeirufen. Das Gros unserer Truppen steht aber am Stones River. Dort stellt sich die Lage zu diesem Zeitpunkt wie folgt dar:

Die Flügel des Gegners wurden bereits ordentlich eingedrückt und die Rebellen laufen Gefahr, in den Fluss getrieben zu werden. Die Mississippi-Armee erreicht allmählich ihren Aufstellungsraum und ist bereit, zurückweichende Rebellen in Empfang zu nehmen.
Tatsächlich kommt es am Fluss zu einem Desaster für die Rebellen: Die Army of East Tennessee wird zum fliehenden Haufen und dann in alle Winde zerstreut...

An der Woodbury Pike hat sich unterdessen der Gegner entfaltet. Im Augenblick steht hier nur die Division Morgan (Washburn, McNab, Rantanplanius) zur Defensive bereit. Barnards Divison manövriert auf der rechten Seite, um sich in Position für einen Flankenangriff zu bringen.

Wir führen weitere Einheiten heran, allerdings gelingt es dem Gegner, zeitweilig eine Überlegenheit herzustellen. Rutowskys Batterie sowie die Brigaden McNab und Rantanplanius werden nach tapferer Gegenwehr in die Flucht geschlagen.


Nachdem Barnard einen erfolgreichen Flankenangriff einleiten konnte, bricht die konföderierte Moral angesichts der bisherigen hohen Verluste zusammen. Diesmal gelingt es uns sogar, komplette Feindeinheiten direkt auf dem Schlachtfeld gefangen zu nehmen.

Die Konföderation verliert über 8000 Mann an Gefallenen und Verwundeten, des weiteren geraten über 3000 ihrer Soldaten in Gefangenschaft. Auch die Zahl der erbeuteten Waffen ist hoch.

Dies geschieht am 31. Dezember 1861. Noch am gleichen Tag ereilt uns die Nachricht, dass West-Virginia vollständig unter Kontrolle der Union steht und nun als neuer Bundesstaat in die USA aufgenommen werden kann. Nur die Namenswahl ist noch nicht entschieden. „Kanawha“ klingt aber arg nach Südsee-Insel...

Die Eroberung des westlichen Virginia und seine Abspaltung vom Rest der Konföderation ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sieg. Die Union kann dem neuen Jahr optimistisch entgegensehen...
Werte Mitregenten, wir bedanken uns an dieser Stelle für Euer Interesse an diesem Projekt. Spezieller Dank gilt dabei jenen Regentinnen und Regenten, die in die Rolle eines Avatars geschlüpft sind und so zur Immersion des Ganzen beigetragen haben.
Unser abschließendes Fazit zum Spiel: Wir können hier nur wiederholen, dass „Grand Tactician“ unseres Erachtens ein unbedingtes Muss im Bereich der Civil War-Games darstellt. Das Programm hat technisch und bezüglich des Gameplay immer noch Ecken und Kanten, aber es ist das „vollständigste“ Spiel seines Genres. Außerdem geht die Entwicklung weiter. Seit wir zuletzt gespielt haben, gab es schon wieder eine Handvoll Updates (zum Teil Beta). Und man darf sehr auf den kommenden DLC gespannt sein. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein weiterer AAR...
[size=100]Werte Regentinnen und Regenten, wie angekündigt werden wir nun unseren AAR zum Abschluss bringen. Der folgende letzte Bericht wird mit dem 31. Dezember 1861 enden. An diesem Tag erreichen wir noch ein wichtiges Ziel, so dass die Sache dann einigermaßen rund erscheint.
Wir haben zwar noch über dieses Datum hinaus weitergespielt, hatten dann aber erhebliche Probleme mit unserem Spielstand. Wir nehmen an, dass eines der Beta-Updates irgendwie die Daten in der Partie durcheinander gebracht hat. So haben z.B. plötzlich alle Kommandeure – auch solche, die noch gar keine Erfahrung besaßen – über Nacht mindestens zwei Erfahrungssterne erhalten. Auch die Einheiten wurden auf uns unbekannte Weise umverteilt: Die Kentucky-Armee hatte auf einmal die Hälfte der Truppen verloren, während andere Armeen deutlich angewachsen sind usw.
Übermäßig viel gibt es jetzt nicht mehr zu sagen, denn wir befinden uns im Winter. Das Wetter ist in weiten Teilen des nordamerikanischen Kontinents sehr schlecht, besonders auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Die Bewegungsfähigkeit der Armeen ist stark eingeschränkt und längeres Marschieren lässt sowohl die Moral als auch die Bereitschaft schnell absinken.
Am 18. Dezember erreicht das Mississippi-Department Memphis, Tennessee. Westlich des Flusses operiert die konföderierte Missouri State Guard, jedoch wird Memphis durch unsere Ohio-Schwadron gedeckt.
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Wir adaptieren eine Tradition des alten Europa und stiften eine Medaille für Angehörige der Marine und der Armee, welche sich auf dem Schlachtfeld ausgezeichnet haben – die „Medal of Honor“.
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Auch der Kongress der Konföderation ist nicht untätig: Das Militärgesetz II wird auf den Weg gebracht. Wir interpretieren dies angesichts der militärischen Lage als Ausdruck der puren Verzweiflung.
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Das kleine Ohio-Detachment, aus nur 1000 Mann bestehend, ist derweil damit beschäftigt, Charleston (WV) einzunehmen. Charleston – nicht mit der gleichnamigen Küstenstadt in South Carolina zu verwechseln – ist die wichtigste Ortschaft im Süden von West Virginia. Mit ihrer Einnahme sollte die Eroberung des gesamten Gebiets abgeschlossen werden können. Allerdings dauert die „Konvertierung“ aufgrund der geringen Mannschaftsstärke recht lange.
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Der Zustand der Truppe ist beklagenswert, wie man sieht: Hunger, Krankheit und Desertion greifen um sich. Die großen Armeen im Norden befinden sich bereits im Winterquartier, so dass wir sie nun nicht mehr bewegen wollen.
Memphis ist jetzt im Besitz der Union, aber wahrscheinlich nicht sehr lange. Die Rebellen reagieren sehr rasch auf den Verlust dieser bedeutenden Stadt und nähern sich am 27. Dezember mit einer Armee, die mit rund 12 000 Soldaten doppelt so groß ist wie unser Mississippi-Department.
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Nun erfolgt eine geradezu revolutionäre Neuerung: Die organisatorische Reform des Heeres ermöglicht uns die Einführung der Korps-Struktur! Dieses Projekt ist sehr teuer, so dass wir lange darauf sparen und dafür auf andere interessante militärische Projekte verzichten mussten.
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Mit der Einführung der Korps-Struktur werden unsere Armeen hinsichtlich Führung, Bewegung und Versorgung deutlich flexibler. Eine in Korps gegliederte Armee ist z.B. in der Lage, ein größeres Gebiet zu kontrollieren, da die Korps unabhängig voneinander operieren können. Solange die Korps innerhalb der Kommandoreichweite des Armee-HQs verbleiben, können sie sich in der Schlacht gegenseitig zu Hilfe kommen.
Wir probieren das gleich einmal aus und gliedern die Cumberland-Armee in zwei Korps um:
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Es werden einige Beförderungen fällig, da ein Korps von einem Generalmajor geführt wird. Es ist auch möglich, dem Armee-HQ direkt Einheiten anzugliedern. So erhält General Harney eine Brigade Kavallerie als Begleitschutz.
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Das II. Korps der Army of the West unter U.S. Grant erhält den Auftrag, in das benachbarte Indianer-Territorium vorzustoßen. Im folgenden Bild sieht man die Kommandoreichweite von Korps und Armee.
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Der 29. Dezember: Das Mississippi-Department wird von den zahlenmäßig deutlich überlegenen Rebellen angegriffen und zieht sich zurück. Memphis fällt somit wieder an die Konföderation.
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Anmerkung: Wir wollten uns der Schlacht eigentlich stellen, aber auf der taktischen Karte ist das Spiel einfach eingefroren. Also blieb nur der Rückzug, denn eine automatische Schlacht hätten wir mit gewisser Wahrscheinlichkeit haushoch verloren.
Die Lage in Kentucky und im nördlichen Tennessee: Die Army of Kentucky unter General Hooker musste sich wegen erschreckend niedriger Bereitschaft auf Nashville zurückfallen lassen. In der Region ist nun ebenfalls die knapp 10 000 Mann starke Army of the Mississippi unter General Andrews anwesend.
Wir schreiten zum letzten Gefecht in diesem AAR. Die Rebellen unternehmen einen erneuten Anlauf zur Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt und bieten hierfür rund 27 000 Mann auf.
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Die Mississippi-Armee wird in voraussichtlich vier Stunden das Schlachtfeld erreichen – und zwar im Rücken des Gegners, der seine Position am Stones River bezogen hat. Die Temperaturen sind der Jahreszeit zwar angemessen, aber insgesamt sind die Konditionen für ein Gefecht geeignet.
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Gegen 14:00 Uhr: Die Schlacht ist im vollen Gange, da wird das Eintreffen der konföderierten Hauptarmee gemeldet. Das Prekäre dabei: der Eintrittspunkt dieser Truppen befindet sich bei der Woodbury Pike – und das liegt hinter unserer Kampflinie.
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Wir haben hier eine Division als Reserve platziert, die sich der neuen Bedrohung annehmen könnte. Aber das wird nicht ausreichen, also müssen wir weitere Divisionen herbeirufen. Das Gros unserer Truppen steht aber am Stones River. Dort stellt sich die Lage zu diesem Zeitpunkt wie folgt dar:
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Die Flügel des Gegners wurden bereits ordentlich eingedrückt und die Rebellen laufen Gefahr, in den Fluss getrieben zu werden. Die Mississippi-Armee erreicht allmählich ihren Aufstellungsraum und ist bereit, zurückweichende Rebellen in Empfang zu nehmen.
Tatsächlich kommt es am Fluss zu einem Desaster für die Rebellen: Die Army of East Tennessee wird zum fliehenden Haufen und dann in alle Winde zerstreut...
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An der Woodbury Pike hat sich unterdessen der Gegner entfaltet. Im Augenblick steht hier nur die Division Morgan (Washburn, McNab, Rantanplanius) zur Defensive bereit. Barnards Divison manövriert auf der rechten Seite, um sich in Position für einen Flankenangriff zu bringen.
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Wir führen weitere Einheiten heran, allerdings gelingt es dem Gegner, zeitweilig eine Überlegenheit herzustellen. Rutowskys Batterie sowie die Brigaden McNab und Rantanplanius werden nach tapferer Gegenwehr in die Flucht geschlagen.
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Nachdem Barnard einen erfolgreichen Flankenangriff einleiten konnte, bricht die konföderierte Moral angesichts der bisherigen hohen Verluste zusammen. Diesmal gelingt es uns sogar, komplette Feindeinheiten direkt auf dem Schlachtfeld gefangen zu nehmen.
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Die Konföderation verliert über 8000 Mann an Gefallenen und Verwundeten, des weiteren geraten über 3000 ihrer Soldaten in Gefangenschaft. Auch die Zahl der erbeuteten Waffen ist hoch.
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Dies geschieht am 31. Dezember 1861. Noch am gleichen Tag ereilt uns die Nachricht, dass West-Virginia vollständig unter Kontrolle der Union steht und nun als neuer Bundesstaat in die USA aufgenommen werden kann. Nur die Namenswahl ist noch nicht entschieden. „Kanawha“ klingt aber arg nach Südsee-Insel...
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Die Eroberung des westlichen Virginia und seine Abspaltung vom Rest der Konföderation ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sieg. Die Union kann dem neuen Jahr optimistisch entgegensehen...
Werte Mitregenten, wir bedanken uns an dieser Stelle für Euer Interesse an diesem Projekt. Spezieller Dank gilt dabei jenen Regentinnen und Regenten, die in die Rolle eines Avatars geschlüpft sind und so zur Immersion des Ganzen beigetragen haben.
Unser abschließendes Fazit zum Spiel: Wir können hier nur wiederholen, dass „Grand Tactician“ unseres Erachtens ein unbedingtes Muss im Bereich der Civil War-Games darstellt. Das Programm hat technisch und bezüglich des Gameplay immer noch Ecken und Kanten, aber es ist das „vollständigste“ Spiel seines Genres. Außerdem geht die Entwicklung weiter. Seit wir zuletzt gespielt haben, gab es schon wieder eine Handvoll Updates (zum Teil Beta). Und man darf sehr auf den kommenden DLC gespannt sein. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein weiterer AAR... :) [/size]