Tool Time - Handwerker und solche die es werden wollen unter sich

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von [B@W] Abominus » Mi 16.09.2026, 11:36

Merci, werde vermutlich im Oktober anfangen, erstmal im Keller fertig werden, gestern kam vom Hornbach die Nachricht, meine Aufsatzzarge ist da. Mal sehen, ob ich richtig gemessen habe. :D

von deltadagger » Mi 16.09.2026, 11:27

[B@W] Abominus;1413808 hat geschrieben: Abominus;1413808"]BildFußbodenheizung vor der DämmungBildFußbodenheizung unter der DämmungBlau AußenwandGrün InnendämmungRot FußbodenheizungGrau DeckeDie Heizungsrohre verlaufen ja nicht ganz unter der Dämmung, Abstand 12,5 cm, aber die Trockenestrichplatten wären dann unter der Dämmung. Würde vermutlich das präferieren.
Ja, zuerst den Fußboden und dann die Wand dämmen, da bist du komplett richtig.

von [B@W] Abominus » Mi 16.09.2026, 11:25

Fussbodenheizung_davor.png
Fußbodenheizung vor der Dämmung
Fussbodenheizung_drunter.png
Fußbodenheizung unter der DämmungBlau AußenwandGrün InnendämmungRot FußbodenheizungGrau DeckeDie Heizungsrohre verlaufen ja nicht ganz unter der Dämmung, Abstand 12,5 cm, aber die Trockenestrichplatten wären dann unter der Dämmung. Würde vermutlich das präferieren.

von deltadagger » Mi 16.09.2026, 11:14

Viele infos.Ich picke mal raus, was mir spontan aufgefallen ist.Bad: Wenn keine natürliche Lüftung (Fenster) vorhanden ist, kommst du um eine dezentrale Lüftung nicht drumherum.Die enstehende Raumfeuchte ist um ein vielfaches höher, als dass du das über Zimmertür und Entlüftung über andere Zimmer geregelt bekommst.Wenn eine Fenster vorhanden wäre, imemr dafür sorgen, das z. B. nach dem Duschen sofort 15 Minuten oder so belüftet wird.Innendämmung Holzfaserplatten ohne Dampfbremse:Ja, sofern der Dachraum, das Dach dicht ist.ohne Dampfbremse
Screenshot 2026-09-16 111302.png
mit Dampfbremse
Screenshot 2026-09-16 111752.png
kein Unterschied.Fußbodenheizung versteh ich nicht ganz, bitte genau den Bodenaufbau schildern.

von [B@W] Abominus » Mi 16.09.2026, 11:04

deltadagger hat geschrieben:Wenns geht, keine Innendämmung basteln, immer schlecht, außer man mag SchimmelIst immer schlechter als ne Außendämmung.XPS in den Sand und Beton oben drauf.Edit:Guggst du hier, Glaserdiagramm, Schnellberechnung, innen und außen beachtenDämmung außen:BildDämmung innen = Schimmel:Bild
Ich muss nochmal auf das Thema Innendämmung allgemein zurückkommen.Habe mir jetzt diverse Guides angeschaut und auch das hier: OG habe ich einen Raum, der aktuell Schimmel hat(te). Ich bewohne den Raum nicht. Die Außenwände werden vermutlich zu kalt sein, ich komme teilweise nicht an die Außenwände ran, also muss ich von innen dämmen, wenn ich den Raum wieder nutzen will. Bis Ende des Jahres möchte ich den Raum fertig haben, damit mein Freund die Möglichkeit hat sich zu überlegen, ob er weiterhin in einer Großstadt leben möchte oder nicht lieber doch bei mir auf dem Land (vermutlich nicht, aber man muss ihn ja ködern).Dieser Raum und das Hauptbadezimmer nebenan möchte ich sanieren:Fliesen raus oder überfliesen, Duschtasse raus und bodennah. Decke raus (auch im Flur zwischen den Räumen) und dämmen (Holzwolle, hab die seit zwei Jahren in der Garage liegen (12cm) und ich will die endlich weg haben). Oberste Geschossdecke ist von oben bereits mit 8cm Steinwollplatten gedämmt, aber das ist zu wenig. Wände im Zimmer müssen eh auf, da nur zwei Steckdosen.Boden ist - vermutlich - Holzboden. Vielleicht auch Beton, es ist der Anbau aus der Zeit nach dem Krieg, könnte Beton sein. IDK.Was ich erreichen möchte:
  • Neues Bad:
    • Geschossdecke dämmen
    • Neuen Fliesen (Boden und Wände)
    • neue Wandtoilette (mal schauen, ob ich die alte Vorrichtung noch nutzen kann, sonst kommt die auch raus.
    • Ggfs. auch dezentrale Lüftung.
  • Flur:
    • Geschossdecke dämmen
    • Und auch am Fenster in der Schräge (in den Laibungen habe ich auch regelmäßig schwarze Stellen).
    • Kabel erneuern
  • Altes Schlafzimmer:
    • Geschossdecke dämmen.
    • Zwei Wände mit Holzfaser dämmen (zum Garten hin, keine Möglichkeit der Außendämmung und zur Einfahrt (mit Fenster)). Dritte Wand ist die zum Nachbarn (Doppelhaushälfte).
    • Nächstes oder übernächstes Jahr kommt auch eine Klimaanlage in den Raum, dient unter anderem der Luftententfeuchtung. Im neuen Schlafzimmer ist, seit ich es gedämmt habe, die Luftfeuchtigkeit bei 50-55%.
  • Alle Zimmer:
    • Fußbodenheizung (Trockenerstrichversion). Wohin mit dem Heizkreisverteiler? Entweder im Bad oder im Schlafzimmer.
    • Ggfs. alle Zimmer Bodenfliesen.
Dazu zwei Fragen: Kann ich Holzfaserplatten ohne Dampfbremse an den Wänden und Holzfaser+Dampfbremse bzw. Steinwolle+Dampfbremse in Schräge und Decke verbauen ohne dass es signifikant zu Feuchtigkeitsentwicklung kommt und zum anderen, Fußbodenheizung zuerst und die Dämmplatten daraufstellen oder zuerst die Wände und die Fußbodenheizung dagegen? Ich denke ersteres ist sinnvoller, oder? Das hier ist das System, das ich schon in Küche, Arbeitszimmer und Schlafzimmer verlegt habe: https://www.selfio.de/produkte/20-m2-se ... s-zubehoer Aufbauhöhe sind glaube ich 4,5 oder 5 cm + Belag.

von deltadagger » Mi 16.09.2026, 07:55

AG_Wittmann hat geschrieben:Vielleicht mit einem handelsüblichen Haarföhn vorsichtig erwärmen?

Die brünierten Oberflächen für Gartenmöbel sind doch oft mit einer Klarlackschicht oder Wachsschicht versiegelt. Vermute mal, der Weichmacher ist in die Klarlackschicht eingedrungen, würde mal ne Stelle erwärmen, vielleicht schrumpfen die Weichmachermoleküle soweit zusammen, dass sie nicht mehr die Oberfläche verfärben können.

+++

Erdbeben, war das nicht gefühlt vor vielleicht einem Jahr?
Danke für den Tipp, probiere es mal aus.

Erdbeben:
Musste auch nachschauen, ab Anfang Januar bis ca. März 2024, tatsächlich > 2,5 Jahre her.
https://www.fr.de/panorama/sehr-ungewoe ... 95941.html

von AG_Wittmann » Di 15.09.2026, 20:02

Vielleicht mit einem handelsüblichen Haarföhn vorsichtig erwärmen?

Die brünierten Oberflächen für Gartenmöbel sind doch oft mit einer Klarlackschicht oder Wachsschicht versiegelt. Vermute mal, der Weichmacher ist in die Klarlackschicht eingedrungen, würde mal ne Stelle erwärmen, vielleicht schrumpfen die Weichmachermoleküle soweit zusammen, dass sie nicht mehr die Oberfläche verfärben können.

+++

Erdbeben, war das nicht gefühlt vor vielleicht einem Jahr?

von Bigfish » Di 15.09.2026, 19:00

Da ist wohl die Plaste mit dem Metall eine unbekannte Verbidnung eingegangen, richtig "eingebrannt", keine Lösung bisher gefunden.

Schon ein Patent angemeldet? Wer weiß, wer weiß....

von deltadagger » Di 15.09.2026, 10:29

Nachtrag: Also der Würth Industriereiniger hat leider auch nicht geholfen.Da ist wohl die Plaste mit dem Metall eine unbekannte Verbidnung eingegangen, richtig "eingebrannt", keine Lösung bisher gefunden.Dafür, ebenso als Nachtrag, habe ich letztes WE auf vielfachen Wunsch meiner besseren Hälfte ein zweites Weinspalier/Tor/Pergola gebaut.Das Erste ist schon voll mit Wein überdeckt.Drei Meter weiter die Treppe hoch steht nun ein Zweites.Den Anstrich hat meine Frau vorab getätigt.Mit Kettengliedern und Stahlseilen verbunden, sodass der Wein sich dort im nächsten Jahr rüberranken kann.Edit:Bei der Treppe sieht man unterhalb des Lampenpodestes, dass die Pflastersteine absacken.Tatsächlich hat der ganze untere Mauerteil (trotz gut 1 m tiefen Fundamente) einen Satz von gut 2-3 cm in Richtung Kamera gemacht.Mutmaßlich das Erdbeben vor paar Jahren.
IMG_7230.jpeg

von Setsches » Mo 10.08.2026, 23:41

Würth Industriereiniger für die Entfernung aller nicht gewollter Kunststoffflecken auf Glas, beschichteten Metal und so weiter. Bisher keine Probleme mit gehabt und es riecht nach Zitrus. :D

von deltadagger » Mo 10.08.2026, 16:15

So, wie angedroht ähnliches Thema.Evtl. sind ja hier Stahlprofils im Forum.Geschehen:Brünnierter Außentisch mit einer alten Eingangsmatte wegen Gewitter abgedeckt.OK, Hagelschaden vermieden, dafür ist wohl Weichmacher, Kunststoff, keine Ahnung was, sehr feste am Metall (oder gar eingedrungen?).Die (KI) Internettipps in dem Fall mit WD40, Speiseöl oder Isopropanol hat leider keinen effekt gezeigt, die Schmiere ist noch drauf.Abschleifen würde ich dann als allerletze Sache ansehen, irgenwas dazwischen wäre nicht schlecht.Tipps?
tisch.jpg

von Zero » So 09.08.2026, 15:51

Hab es heute nochmal auf einer Fliesen mit 3 Wiederholungen mit dem hier probiert:
Saeurefrei.png
Das ist die säurefreie Variante. Jeweils vornässen, großzügig auftragen (pur), einwirken lassen und dann abwischen mit Wasser. Minimal hat es was gebracht ist aber sehr mühsam.Sollte man stattdessen die säurehaltige Variante nehmen? Hatte ursprünglich Sorgen, dass ich damit was kaputt mache, aber jetzt ists ja fast auch schon wurscht.

von deltadagger » So 09.08.2026, 09:08

Schwierig, von den Bildern her siehts für mich aus, als ob es Überreste vom Verfugen ist.
So einen richtigen Plan dafür habe ich leider auch nicht.
Wenn es irgendwas plasteverwandtes ist, könnte man an einer kleinen Stelle testweise mal WD40 alternativ reinen Alkohol/Isopropanol aufsprühen und nach einer halben Stunde versuchen, mit einem Microfasertuch abzuwischen.

Habe ein ähnliches Problem auf Metall.
Stells Morgen mal ein.

von Zero » Sa 08.08.2026, 22:01

Den gibt es mit Säure und säurefrei. Die säurefreie Version hab ich schon versucht. Vielleicht versuch ichs nochmal pur aufzutragen.

von [B@W] Abominus » Sa 08.08.2026, 21:48

https://mellerud.de/boden-innen/zements ... erner-2-5l

Der hier vielleicht? Aber Vorsicht bei Metall. Ich hab mir damit in der Küche die metallischen Füße unter den Küchenschränken versaut und die sind angerostet.

von Zero » Sa 08.08.2026, 21:44

Im Bad haben wir noch ein Problem mit den Fliesen. Nachdem der Fliesenleger weg war, waren weiße / graue Flecken auf dem Boden. Sind davon ausgegangen, dass das beim Putzen weggeht. Es ist aber nicht weggegangen.Grauschleier Entferner hat nicht geholfen, der Fliesenleger war selber nochmal mit einem Reiniger dran und hat es auch nicht wegbekommen.Wenn man es mit den Reinigern behandelt sieht man erstmal nichts mehr, nach dem nächsten Durchwischen mit Wasser, kommt es wieder voll raus, siehe Fotos.Hat jemand einen Rat was man tun kann? Fliesenleger meint neu fliesen. Aber das ist natürlich Lärm, Dreck und wahrscheinlich auch eine unschöne Diskussion wer es zahlt.
Boden1.jpg
Boden2.jpg

von deltadagger » Mi 29.07.2026, 10:02

Junge , Junge,
Innerhalb von 31 Zeilen Text mindestens 4 physikalisch falsche Erklärungen von einen "Experten".
:facepalm:

https://www.focus.de/immobilien/das-dae ... fc656.html

von Zero » Di 28.07.2026, 00:15

Ich bin dann heute nach zahlreichen Telefonaten bei der Baywa an einen recht freundlichen Herrn geraten, der schaut es sich mal an.
Der meinte sie können es ohne Bohrungen bestellen für die Blätter und dann auf der Baustelle direkt bohren dass es für die Altbauzargen passt, aber er muss es sich anschauen.

Endlich mal ein richtig freundlicher Urbayer mit dem man sich gut unterhalten konnte. Der Türenfachhandel davor hat mir den empfohlen, weil der Fachhändler selbst macht erst ab 25 Stück, ich brauch aber nur 7.

Die arbeiten auch mit einem Schreiner zusammen für die Anpassungen aber wenn die Baywa dann am Ende auch abwinkt, dann probier ichs direkt beim Schreiner.

von deltadagger » Mo 27.07.2026, 12:39

Probiere es trotzdem mal beim nächsten Schreiner bei dir um die Ecke.
Die Baumärkte wie auch der Türenfachhandel sind gnadenlos auf Normmaße fixiert, da wirst du nix bekommen, weil die allesamt nur bei der Großindustrie einkaufen.

Dem Schreiner einfach dein Problem schildern und auch gleich von vorneher sagen, dass du keine Luxustüren inkl. Zarge, sondern einfach eine neues Türblatt, passend brauchst.
Evtl. winkt er ab, weil kein $ Signal vom Kunden, evtl. kommt er aber auch vorbei, misst auf und macht dir ein Angebot.
Ob dann fair oder leistbar, musst du dann entscheiden.

WENN neue Zargen notwendig - und das dürfte die eigentliche Kerninfo der Gesprächspartner gewesen sein, haste in der Regel "Nebenarbeiten" im Sockelbereich, Anputzarbeiten zu den Wänden hin, pipapo
Kurzum, wenns blöd läuft, tatsächlich deutlich höhere "Nebenkosten" als die neue Zarge kostet.
Die trifft i. d. R. auch bei den "Renovierunsgzargen" zu.

Eine maßgefertigte Tür vom Schreiner kostet hier in Oberbayern inkl. Einbau ab ca. 700 € brutto, zur Orientierung.
Das ist dan melaninharzbeschichtet weiß, Röhrenspantür, Standard-Drückergarnitur z. B. HEWI Kunststoff, ohne Glasausschnitt.
Das kannste leider nie mit den 259 € Türen im Baumarkt vergleichen.

von Zero » Mo 27.07.2026, 12:13

Werte Regentschaft, Wir bräuchten Euren Rat:
In dem Altbau, den wir sanieren haben lassen, sind für die Zimmertüren Stahlzargen verbaut. Der Sanierungsmensch hat gesagt lasst die drin, ist alles Standard. Gehtst Du Hage kaufst Du neue Tür, fertig.

Leider sind die zwar 86cm breit aber die Bänder passen nicht. Hagebau und Bauhaus können das nicht liefern wie wir es brauchen. Da war einer da zum Aufmessen, der hat gesagt er kann nichts machen und er überweist mir das Geld zurück.
Im Bad und WC sind die Türen schmäler und keine Standardbreite.
In der Küche hätten wir gern eine Glastür, komplett aus Glas.

Türenfachhandel hat mir erklärt ohne Schreiner geht gar nichts. Oh oh oh, Oh das wird teuer.

Die alten braunen, hässlichen Türen habe ich noch da.
Welche Möglichkeiten habe ich noch?

- Alte Türen neu lackieren, unten abschneiden (Böden wurden angeglichen und sind jetzt höher) und neue Griffe dran?
- Rennovierungszargen über die Stahlzargen setzen und dann schmälere Standardtüren rein?
- Maßanfertigung vom Schreiner ($$$)
- ???

Die alten Türen haben teilweise Glasfenster in der Mitte und sehen halt so aus, wie man das 1962 schön fand. Und heute halt leider nicht mehr.

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