von Kardinalinfant » Mo 29.08.2022, 15:30
Ammann hat geschrieben:....neben der Infanterie sind in diesem Starterpaket noch Artillerie, berittene Offiziere, Voltigeure, Kürassiere, Karabiniere, Dragoner, Husaren, Chasseurs a Cheval und jaaaa Ulanen .....
Und natürlich kommen wir eurer Bitte nach, wir wollten schon immer mal Sonntags morgen einen Ulanen bemalen.
Als Farbe für das Pferd haben wir hier schwarz gewählt.....wenn wir richtig liegen ist das bei den Franzosen nicht vorgegeben welche Farbe jeweilige Einheit hat....außer bei den Trompetern,da ist das Reittier immer weiß.
Bei den Briten kann man unter anderem an den Pferden erkennen mit wem man es zu tun hat.....man möge uns trotzdem berichtigen wenn wir Unsinn geschrieben haben.

Zunächst sehr verspätet dankeschön für die Impressionen.
Allerdings eine Nachfrage: Wir sind wirklich kein Uniformexperte, da tummeln sich hier ganz andere Kaliber, aber Unseres Erachtens ist das kein Ulane. Zwar hat er eine Lanze, aber der Minerva-Helm passt Unseres Erachtens nicht dazu. Die klassischen Ulanen hatten doch eine Tschapka, also so ein Teil auf dem Kopf:
Eine Kurzrecherche ergibt Uns, dass es Chevauleger-Einheiten gab, die Lanze und Minerva-Helm kombiniert hatten (und deren Einsatzzwecke auch der gleiche gewesen sein dürfte), aber es sind trotzdem keine Ulanen
Zur Pferdefarbe: Zumindest in einigen Einheiten der Garde imperiale gab es Farbvorgaben zu den Pferden (Wir meinen z.B. schwarz für die Grenadiers a cheval). Wir meinen für die regulären Einheitenn weniger. Allerdings muss man ohnehin sagen, dass die Franzosen (selbst die Garde) in Russland nahezu ihre gesamte Kavallerie verloren hatten und die Kämpfe der Jahre 1813 und 1814 werden kaum einen nachhaltigen Neuaufbau zugelassen haben. Wird ja gerne mal übersehen, dass für einen Staat wie das napoleonische Frankreich der Verlust von einigen 10- oder auch 100.000 Mann der reinen Masse nach (innenpolitische Konsequenzen und Schwierigkeiten mal ausgeklammert) durchaus ersetzbar war (insbesondere dann, wenn es sich dabei wie in Russland zu sehr hohen Anteilen um Deutsche, Italiener etc. gehandelt hat), nicht aber so ohne Weiteres deren Ausrüstung und schon gar nicht eine solche Masse an tauglichen Kavalleriepferden, umso mehr, wenn spätestens ab Herbst 1813 die deutschen Gestüte zur Nachrekrutierung wegfielen und man lediglich auf die "Eigenproduktion" zurückgreifen konnte. Wir wagen daher zu behaupten, dass Frankreich in der Waterloo-Kampagne nicht wählerisch bei der Farbe der Kavalleriepferde sein konnte und diese daher tatsächlich sehr inhomogen waren.
Nachdem Euer letztes Posting bereits länger zurückliegt: Was hat sich bei Eurem Projekt getan?
[quote="Ammann"]....neben der Infanterie sind in diesem Starterpaket noch Artillerie, berittene Offiziere, Voltigeure, Kürassiere, Karabiniere, Dragoner, Husaren, Chasseurs a Cheval und jaaaa Ulanen .....
Und natürlich kommen wir eurer Bitte nach, wir wollten schon immer mal Sonntags morgen einen Ulanen bemalen.
Als Farbe für das Pferd haben wir hier schwarz gewählt.....wenn wir richtig liegen ist das bei den Franzosen nicht vorgegeben welche Farbe jeweilige Einheit hat....außer bei den Trompetern,da ist das Reittier immer weiß.
Bei den Briten kann man unter anderem an den Pferden erkennen mit wem man es zu tun hat.....man möge uns trotzdem berichtigen wenn wir Unsinn geschrieben haben.
[img]https://abload.de/img/img-20220731-wa0003qkkpk.jpg[/img]
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Zunächst sehr verspätet dankeschön für die Impressionen. :)
Allerdings eine Nachfrage: Wir sind wirklich kein Uniformexperte, da tummeln sich hier ganz andere Kaliber, aber Unseres Erachtens ist das kein Ulane. Zwar hat er eine Lanze, aber der Minerva-Helm passt Unseres Erachtens nicht dazu. Die klassischen Ulanen hatten doch eine Tschapka, also so ein Teil auf dem Kopf:
[img]https://up.picr.de/44263311ra.png[/img]
Eine Kurzrecherche ergibt Uns, dass es Chevauleger-Einheiten gab, die Lanze und Minerva-Helm kombiniert hatten (und deren Einsatzzwecke auch der gleiche gewesen sein dürfte), aber es sind trotzdem keine Ulanen ;)
Zur Pferdefarbe: Zumindest in einigen Einheiten der Garde imperiale gab es Farbvorgaben zu den Pferden (Wir meinen z.B. schwarz für die Grenadiers a cheval). Wir meinen für die regulären Einheitenn weniger. Allerdings muss man ohnehin sagen, dass die Franzosen (selbst die Garde) in Russland nahezu ihre gesamte Kavallerie verloren hatten und die Kämpfe der Jahre 1813 und 1814 werden kaum einen nachhaltigen Neuaufbau zugelassen haben. Wird ja gerne mal übersehen, dass für einen Staat wie das napoleonische Frankreich der Verlust von einigen 10- oder auch 100.000 Mann der reinen Masse nach (innenpolitische Konsequenzen und Schwierigkeiten mal ausgeklammert) durchaus ersetzbar war (insbesondere dann, wenn es sich dabei wie in Russland zu sehr hohen Anteilen um Deutsche, Italiener etc. gehandelt hat), nicht aber so ohne Weiteres deren Ausrüstung und schon gar nicht eine solche Masse an tauglichen Kavalleriepferden, umso mehr, wenn spätestens ab Herbst 1813 die deutschen Gestüte zur Nachrekrutierung wegfielen und man lediglich auf die "Eigenproduktion" zurückgreifen konnte. Wir wagen daher zu behaupten, dass Frankreich in der Waterloo-Kampagne nicht wählerisch bei der Farbe der Kavalleriepferde sein konnte und diese daher tatsächlich sehr inhomogen waren.
Nachdem Euer letztes Posting bereits länger zurückliegt: Was hat sich bei Eurem Projekt getan?