Ich grabe dieses Thema aus gegebenem Anlass wieder aus. Ich habe „Gates of Hell“ jetzt im Steam-Sale erworben (im Bundle mit CtA für knappe 25 €) und bin nach ca. 5 Stunden Spielzeit doch ein wenig erstaunt, dass das Spiel in unseren Hallen bisher kaum zur Kenntnis genommen und diskutiert wurde.
Vielleicht bin ich ein bisschen naiv in meiner Begeisterung, weil ich „Men of War“ nicht kenne. Aber ich muss sagen: Detailgrad und Realismus sind der absolute Hammer! Grafisch ist es auch wuchtig, auf meiner 4 GB-Karte spiele ich aber nur mit mittleren Details.
Ich bin noch bei den Tutorials. Im Ausbildungslager kann man in der Rolle des Rekruten frei herumgehen und alles ausprobieren (Bedienung von Waffen, Geschützen, Panzern etc.). Auch haben wir dort gelernt, Fahrzeuge zu betanken und zu reparieren.
Die zweite Mission im Tutorial ist dann der erste Kampfeinsatz. Barbarossa hat gerade begonnen, wir sind mit unserem Trupp noch in Grenzkämpfe verwickelt. Das kann man jetzt erzählen wie ein Großpapa, der selbst dabei war: Unser LKW ist auf eine Mine gefahren und zu Bruch gegangen. Schnell das Minensuchgerät aus dem Laster geholt und den Weg vor uns nach Minen abgesucht. Plötzlich tauchen russische Grenztruppen auf. Wir heben provisorische Schützenlöcher aus und wehren den ersten Angriff ab. Als Sanitäter krieche ich umher und versorge verwundete Kameraden, damit sie nicht verbluten. Plötzlich bestreicht uns MG-Feuer aus dem nahen Dorf. Der Hauptmann befiehlt uns, das MG-Nest zu flankieren und auszuräuchern. Wir schlagen uns am Rand des Dorfs durch die Büsche und arbeiten uns dann Haus für Haus vor, bis wir die MG zum Schweigen bringen können. Danach reparieren wir einen russischen BT-7. Mit diesem Ding sollen wir weiter vorrücken und auch den Rest des Dorfs vom Feind säubern. Das Fahren macht Spaß, aber leider fahren wir schon nach einigen Metern einer russischen Pak vor das Rohr.
Zum Glück können die meisten von uns das Fahrzeug unbeschadet verlassen. Neben dem Wrack liegt ein gefallener Landser, der weniger Glück hatte.
Wir hetzen im Eilschritt über eine Brücke, keine Deckung, mitten durch feindliches Feuer. Dann versuchen wir uns an die Pak heranzuschleichen. Bumms! Das Ding erwischt gleich mehrere von uns...
Hier bin ich wieder als Sani tätig und verarzte notdürftig einen Kameraden. Für die anderen, die dort liegen, kommt jede Hilfe zu spät. Ich habe keine Munition mehr, weder für meine Pistole noch für den sowjetischen Karabiner, den ich irgendwo aufgehoben habe. Ich nehme die Waffe und die Munition eines der Gefallenen (jeder Soldat hat ein Inventar).
Dann robben wir uns an das Geschütz heran und schalten dieses mit einer Handgranate aus.
Wir sind jetzt noch zu viert. Wir vermuten weitere Gegner ist einer Kirche, aber diese ist verlassen.
Da steht ein alter klappriger Laster. Der Motor springt sogar an. Das bringt uns auf eine dumme Idee. Als wir durch das Tor der Umzäunung fahren, schießt der Iwan auf uns. Also alle Mann raus und hinter den Zaun. Das Feuer kommt von der gegenüberliegenden Straßenseite. Wir schaffen es unbeschadet dorthin und schalten die meisten Russen aus. Der letzte von ihnen streckt die Waffe. Geschafft! Wir wollen gerade eine Pause einlegen und den Gefangenen begutachten, da kommt der Hauptmann mit einem neuen Befehl:
Wahnsinn, also wieder auf die Beine. Wie viel Zeit ist eigentlich vergangen? Ich weiß es nicht...
Ich grabe dieses Thema aus gegebenem Anlass wieder aus. Ich habe „Gates of Hell“ jetzt im Steam-Sale erworben (im Bundle mit CtA für knappe 25 €) und bin nach ca. 5 Stunden Spielzeit doch ein wenig erstaunt, dass das Spiel in unseren Hallen bisher kaum zur Kenntnis genommen und diskutiert wurde.
Vielleicht bin ich ein bisschen naiv in meiner Begeisterung, weil ich „Men of War“ nicht kenne. Aber ich muss sagen: Detailgrad und Realismus sind der absolute Hammer! Grafisch ist es auch wuchtig, auf meiner 4 GB-Karte spiele ich aber nur mit mittleren Details.
Ich bin noch bei den Tutorials. Im Ausbildungslager kann man in der Rolle des Rekruten frei herumgehen und alles ausprobieren (Bedienung von Waffen, Geschützen, Panzern etc.). Auch haben wir dort gelernt, Fahrzeuge zu betanken und zu reparieren.
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Die zweite Mission im Tutorial ist dann der erste Kampfeinsatz. Barbarossa hat gerade begonnen, wir sind mit unserem Trupp noch in Grenzkämpfe verwickelt. Das kann man jetzt erzählen wie ein Großpapa, der selbst dabei war: Unser LKW ist auf eine Mine gefahren und zu Bruch gegangen. Schnell das Minensuchgerät aus dem Laster geholt und den Weg vor uns nach Minen abgesucht. Plötzlich tauchen russische Grenztruppen auf. Wir heben provisorische Schützenlöcher aus und wehren den ersten Angriff ab. Als Sanitäter krieche ich umher und versorge verwundete Kameraden, damit sie nicht verbluten. Plötzlich bestreicht uns MG-Feuer aus dem nahen Dorf. Der Hauptmann befiehlt uns, das MG-Nest zu flankieren und auszuräuchern. Wir schlagen uns am Rand des Dorfs durch die Büsche und arbeiten uns dann Haus für Haus vor, bis wir die MG zum Schweigen bringen können. Danach reparieren wir einen russischen BT-7. Mit diesem Ding sollen wir weiter vorrücken und auch den Rest des Dorfs vom Feind säubern. Das Fahren macht Spaß, aber leider fahren wir schon nach einigen Metern einer russischen Pak vor das Rohr.
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Zum Glück können die meisten von uns das Fahrzeug unbeschadet verlassen. Neben dem Wrack liegt ein gefallener Landser, der weniger Glück hatte.
Wir hetzen im Eilschritt über eine Brücke, keine Deckung, mitten durch feindliches Feuer. Dann versuchen wir uns an die Pak heranzuschleichen. Bumms! Das Ding erwischt gleich mehrere von uns...
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Hier bin ich wieder als Sani tätig und verarzte notdürftig einen Kameraden. Für die anderen, die dort liegen, kommt jede Hilfe zu spät. Ich habe keine Munition mehr, weder für meine Pistole noch für den sowjetischen Karabiner, den ich irgendwo aufgehoben habe. Ich nehme die Waffe und die Munition eines der Gefallenen (jeder Soldat hat ein Inventar).
Dann robben wir uns an das Geschütz heran und schalten dieses mit einer Handgranate aus.
[url=https://abload.de/image.php?img=bildddjjax.jpg][img]https://abload.de/img/bildddjjax.jpg[/img][/url]
Wir sind jetzt noch zu viert. Wir vermuten weitere Gegner ist einer Kirche, aber diese ist verlassen.
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Da steht ein alter klappriger Laster. Der Motor springt sogar an. Das bringt uns auf eine dumme Idee. Als wir durch das Tor der Umzäunung fahren, schießt der Iwan auf uns. Also alle Mann raus und hinter den Zaun. Das Feuer kommt von der gegenüberliegenden Straßenseite. Wir schaffen es unbeschadet dorthin und schalten die meisten Russen aus. Der letzte von ihnen streckt die Waffe. Geschafft! Wir wollen gerade eine Pause einlegen und den Gefangenen begutachten, da kommt der Hauptmann mit einem neuen Befehl:
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Wahnsinn, also wieder auf die Beine. Wie viel Zeit ist eigentlich vergangen? Ich weiß es nicht...