von Sir H. Dowding » Mo 21.06.2004, 17:12
Händeschüttelnd verlassen nun Graf von Falke, Vorsitzender der DVP, und Freiherr von Botz, Vorsitzender der DDP, das Adlon Hotel. Wie es scheint, haben beide eine Mitteilung zu machen.
v. Botz: "Meine Damen und Herren Reporter! Nach langen Sitzungen zwischen den Parteispitzen der DVP und DDP, haben unsere beiden Parteien nun endlich ein für beide Seiten annehmbares Ergebnis erzielt. Vorweg möchte ich noch sagen, dass wir uns als die politische Mitte verstehen und es demgemäß auch nötig scheint, uns nicht auch noch zu zerstreiten. Gemeinsam stellen wir über 16% der Stimmen dar und so sahen wir es als unsere Pflicht, diese 16% der deutschen Bevölkerung so gut zu vertreten wie nur möglich.
v. Falke: "Genau! Angesichts der starken Rechten und Linken, sehen wir uns gezwungen hier mäßigend auf die kommende Regierung einzuwirken. Viele Positionen mögen die DDP und DVP trennen, aber ganz gewiss mangelt es uns nicht an Diskussionskultur und Kompromissbereitschaft. Demgemäß haben unsere beiden Parteien beschlossen als Einheit zu agieren, sprich Gespräche sind an uns beide zu richten und Koalitionen werden erst angenommen, wenn beide Parteien darin Platz finden. Nennen sie dies "Koalition der Mitte" oder auch "Koalition der Vernünftigen", auf jeden Fall fanden unsere beiden Parteien Kompromisse, die für beide Seiten akzeptabel sind. Und so groß waren die Gräben zwischen unseren Parteien ja nicht. Beide Parteien stehen treu zum Kaiser und das ist ja das wichtigste!"
*die Menge klatscht Beifall, einzig ein paar Kommunisten schwenken rote Fahnen und rufen "Faschisten"*
v. Botz: "Wir möchten nochmals betonen, dass sich unser Bündnis gegen keine Partei richtet, sondern einzig dazu dient, die Reste der politischen Mitte nicht auseinander zu reißen. Uns ist klar, dass wir die zwei kleinsten Parteien des Reichstages sind, doch eben gemeinsam sind wir stärker als die Sozialdemokraten. Das Schicksal der Zentrumspartei und der Nationalliberalen soll uns daran erinnern, dass die gemäßigten Parteien immer Gefahr laufen von den Massenparteien zermalmt zu werden."
v. Falke: "Genauso ist es! Mir ist die DDP zu schade, als dass dieser wertvolle Verbündete noch in der KPD aufgeht!" *er lacht herzhaft*
v. Botz: "Und uns ist die DVP weitaus näher als die SPD oder KPD! Das die DVP einmal in der KPD aufgeht, dass würde mich gar wundern. Vielmehr könnte es ohne unser Bündnis passieren, dass unsere beiden Parteien in einer "Vaterländischen Front" untergehen und das wollten die 16% sicherlich nicht, die uns ihre Stimme gaben!"
v. Falke: "Wir wenden uns hiermit an alle Parteien! Die DDP und die DVP sind an konstruktiven Gesprächen interessiert! Wir schließen keine Option von vornherein aus! Ich danke Ihnen für Ihre Geduld!"
v. Botz: "Graf von Falke hat den Aufruf ja soeben für unsere beiden Parteien gemacht, ich schließe mich seinem Aufruf an. Vielen Dank meine Damen und Herren! Auf Wiedersehen!"
*beide gehen den Teppich entlang und steigen in die Fahrkabine einer Horch-Limousine*
Händeschüttelnd verlassen nun Graf von Falke, Vorsitzender der DVP, und Freiherr von Botz, Vorsitzender der DDP, das Adlon Hotel. Wie es scheint, haben beide eine Mitteilung zu machen.
v. Botz: "Meine Damen und Herren Reporter! Nach langen Sitzungen zwischen den Parteispitzen der DVP und DDP, haben unsere beiden Parteien nun endlich ein für beide Seiten annehmbares Ergebnis erzielt. Vorweg möchte ich noch sagen, dass wir uns als die politische Mitte verstehen und es demgemäß auch nötig scheint, uns nicht auch noch zu zerstreiten. Gemeinsam stellen wir über 16% der Stimmen dar und so sahen wir es als unsere Pflicht, diese 16% der deutschen Bevölkerung so gut zu vertreten wie nur möglich.
v. Falke: "Genau! Angesichts der starken Rechten und Linken, sehen wir uns gezwungen hier mäßigend auf die kommende Regierung einzuwirken. Viele Positionen mögen die DDP und DVP trennen, aber ganz gewiss mangelt es uns nicht an Diskussionskultur und Kompromissbereitschaft. Demgemäß haben unsere beiden Parteien beschlossen als Einheit zu agieren, sprich Gespräche sind an uns beide zu richten und Koalitionen werden erst angenommen, wenn beide Parteien darin Platz finden. Nennen sie dies "Koalition der Mitte" oder auch "Koalition der Vernünftigen", auf jeden Fall fanden unsere beiden Parteien Kompromisse, die für beide Seiten akzeptabel sind. Und so groß waren die Gräben zwischen unseren Parteien ja nicht. Beide Parteien stehen treu zum Kaiser und das ist ja das wichtigste!"
*die Menge klatscht Beifall, einzig ein paar Kommunisten schwenken rote Fahnen und rufen "Faschisten"*
v. Botz: "Wir möchten nochmals betonen, dass sich unser Bündnis gegen keine Partei richtet, sondern einzig dazu dient, die Reste der politischen Mitte nicht auseinander zu reißen. Uns ist klar, dass wir die zwei kleinsten Parteien des Reichstages sind, doch eben gemeinsam sind wir stärker als die Sozialdemokraten. Das Schicksal der Zentrumspartei und der Nationalliberalen soll uns daran erinnern, dass die gemäßigten Parteien immer Gefahr laufen von den Massenparteien zermalmt zu werden."
v. Falke: "Genauso ist es! Mir ist die DDP zu schade, als dass dieser wertvolle Verbündete noch in der KPD aufgeht!" *er lacht herzhaft*
v. Botz: "Und uns ist die DVP weitaus näher als die SPD oder KPD! Das die DVP einmal in der KPD aufgeht, dass würde mich gar wundern. Vielmehr könnte es ohne unser Bündnis passieren, dass unsere beiden Parteien in einer "Vaterländischen Front" untergehen und das wollten die 16% sicherlich nicht, die uns ihre Stimme gaben!"
v. Falke: "Wir wenden uns hiermit an alle Parteien! Die DDP und die DVP sind an konstruktiven Gesprächen interessiert! Wir schließen keine Option von vornherein aus! Ich danke Ihnen für Ihre Geduld!"
v. Botz: "Graf von Falke hat den Aufruf ja soeben für unsere beiden Parteien gemacht, ich schließe mich seinem Aufruf an. Vielen Dank meine Damen und Herren! Auf Wiedersehen!"
*beide gehen den Teppich entlang und steigen in die Fahrkabine einer Horch-Limousine*