Imperator: Rome - Die ersten Entwicklungstagebücher sind da

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von Performer » Di 20.11.2018, 14:23

Die letzten DDs habe ich hier gar nicht mehr verlinkt, weil sie sich einfach soooo uninspiriert lesen. Es gab einiges über die Provinzen / Staatsverbünde in Italien und Griechenland zu erfahren, jeweils mit ganz eigenen Traditionen, Ideen, Fluff halt ... läuft immer auf dasselbe heraus: 5 % Bonus hier, +1 Bonus dort.

Immerhin, jetzt gab es wieder ein paar interessante DDs. Etwa jenes vom 12. November - und es handelt vom Thema Religion. Die wird weit weniger wichtig sein als in EU, CK oder Victoria ... POPs mit einer fremden Religion sind eben nicht ganz so loyal und zufrieden wie jene, die den Merkurtempel ums Eck besuchen können; und in Republiken haben Charaktere, die einem anderen Pantheon folgen, schlechtere Wahlchancen. Also so in etwa wie Protestanten, die in der CDU lange Zeit nur die zweite Geige spielen konnten. ;-)

Und siehe da, Omen gibt es immer noch (ich hatte gedacht, dass die ganz gestrichen wurden). In Imp:Rome können Omen nur gelingen, nicht MISSlingen (also nie einen negativen Effekt zeitigen ... das war in der Tat nervig im Vorgänger). Ob es aber wirklich, wie versprochen, bei den Omen eine "variety of events" geben wird? Das wäre natürlich schön, wenn ein erfolgreicher "Blessing of Aphrodite" zu ... interessanten Events unter den Charakteren führen würde. Oder müssen da wieder mal die Modder ran?

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Bei den Religionen wird auf jeden Fall eine ganze Bandbreite vertreten sein - sogar der aufstrebende, noch zarte Buddhismus im indischen Raum. Wie gesagt, interessante Events könnten eine gute Würzung ins Spiel bringen.

DD Ungezählt I ist hier zu finden: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1127825/

Tja, und dann gab es noch das jüngste DD vom 19. November. Darin geht es um DEN großen Konkurrenten der Römer, nämlich Karthago, und die ganze Region Nordafrika. Karthago wird als Oligarchie ein paar andere Features aufweisen als Rom, die hier als Aristokratie Republik fungiert. Interessant ist aber auch, dass in Nordafrika jede Menge kleinerer Länder existieren, die teilweise mit den mächtigen Nachbarn paktieren und teilweise ihr eigenes Süppchen kochen. Und natürlich steht Sizilien im Fokus, um das sich Karthager, Römer und Griechen balgen werden.

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Soweit zu diesem DD, der sonst wieder jede Menge Fluff enthält: 5 % Bonus auf das, +2 auf jenes - der Tante-Emma-Laden lädt zum Stöbern ein.

Das Karthago-DD ist hier zu zu finden: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... r.1129792/

von Bushi » So 07.10.2018, 15:06

Nein, der erste DLC wird kosmetischer Natur sein.

von Performer » So 07.10.2018, 14:26

Bushi hat geschrieben:Die cäsarisch-oktavianische Wende wird sicherlich per DLC nachgreicht.
... wird aber sicher nicht er erste DLC.

von Bushi » Do 04.10.2018, 12:46

Die cäsarisch-oktavianische Wende wird sicherlich per DLC nachgreicht.

von Performer » Do 04.10.2018, 08:46

DD IXX handelt vom Thema Loyalität. Man kennt das ja, Provinzen werden aufmüpfig, wenn sie der Hafer sticht - interessanterweise stellen sie dann den Handel zu anderen Provinzen ein. (Ist das für sie selbst zu so schlau?) Dann kann es zu Aufständen (Ziel: Unabhängigkeit) kommen, und die Kohorten müssen anrücken.

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Auch die Loyalität der Charaktere leidet, wenn ihnen Ämter entzogen werden (oder bestimmte Events zu ihren Ungunsten ablaufen). Wenn sie Truppen anführen, können sie sich fortan weigern, diese Truppen wieder herzugeben ... ein Bürgerkrieg zeichnet sich ab. Dieser wird im DD als "dramatisch anders" als ein normaler Aufstand beschrieben. Alle unloyalen Charaktere und Provinzen laufen zur Bürgerkriegspartei über, ja, sogar ganze Familien mit allen Mitgliedern. Und wenn der Bürgerkrieg erfolgreich ist, heißt das GAME OVER. Schade eigentlich, da man ja nicht eine Dynastie spielt, sondern das Staatsgebilde, könnte man ja auch mit der siegreichen Partei des Bürgerkriegs weiterspielen ... das wäre dann aber wohl die cäsarisch-oktavianische Wende, die Imp:Rome trotz seines Namens nicht mehr abbildet.

DD IXX ist hier zu finden: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1121790/

von Jorrig » Di 25.09.2018, 17:25

Arminus hat geschrieben:IR scheint endlich angekommen zu sein, endlich wieder die typischen Diskussionen über Kulturzugehörigkeit. :tongue:
Ihr irrt, es waren Kelten in Frankreich/Großbritannien und Belgien/Deutschland, sowie in Norditalien, Iberien, Böhmen, Ungarn und der Türkei. :rolleyes:
Wiki
Ihr seht schon, dass da auf der Karte steht "maximal Extension", oder? Und selbst da gibt es graue Bereiche in Norddeutschland etc., die von Germanen, Basken, Iberern, Etruskern usw. gefüllt waren. Das Spiel betrachtet einen längeren Spielzeitraum, in dem eine Unterscheidung Kelten/Germanen/Iberer/wasweissich schon Sinn ergibt. Ist denn das Startdatum bekannt? Jahr 0 auc? Je später, desto irrelevanter die Kelten.

von Performer » Di 25.09.2018, 12:45

DD XVIII bringt nicht wirklich viel neues: Vorgestellt werden weitere Traditionen, nämlich die italischen, die sich wieder in drei Bereich aufteilen (tribal path, support path, roman path). Man muss sich frühzeitig entscheiden, welchem Pfad man folgen will - zwar sind alle Elemente wählbar, aber die gesamte Spielzeit reicht nicht aus, um alle Traditionen zu erreichen.

DD XVIII ist hier zu finden: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1120827/

Leider wieder etwas lieblos geschrieben, das DD. Don't believe the hype, sagt man ja immer - aber was sagt man, wenn es gar keinen Hype gibt?

von Performer » Mo 17.09.2018, 18:38

DD XVII ist nun auch gekommen. Und sieh da, endlich, endlich, stellt PDX wirklich spannende Neuerungen vor - in Bezug auf die Charaktere. Erstmal: Es wird für jeden Char "Health-Points" geben. 0 = Charon fährt dich über den Styx. Lepra schraubt die HPs ordentlich runter.
Auch spannend: Die Personen können Besitztümer (Holdings) in den Städten haben. So eine Villa oder ein Badhaus ist schon was Feines ...

Gezeigt werden auch die vielen Optionen in der Chakterinteraktion, sehr viel stärker als bei EU:Rome von Crusader Kings abgeschaut. Das erste DD, das mir wirklich Lust auf Imp:R macht.

Zu finden hier: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1119837/

von Arminus » Mo 17.09.2018, 14:33

IR scheint endlich angekommen zu sein, endlich wieder die typischen Diskussionen über Kulturzugehörigkeit. :tongue:
Jorrig hat geschrieben:Es waren doch Kelten in Frankreich/Grossbritannien und Germanen in Belgien/Deutschland, wenn ich mich nicht irre. Iberer würden da schon mehr Sinn ergeben oder eben Skythen oder sonstige Slawenvölker, wenn das Spiel den Zeitraum abdeckt.
Ihr irrt, es waren Kelten in Frankreich/Großbritannien und Belgien/Deutschland, sowie in Norditalien, Iberien, Böhmen, Ungarn und der Türkei. :rolleyes:
Wiki

von Jorrig » Di 11.09.2018, 08:26

Schon klar, aber dasselbe könnt Ihr über die Germanen sagen. Laut Wikipedia haben die Britannier den Streitwagen einfach noch etwas länger genutzt, aber beides fällt noch in die Zeitperiode des Spiels (Streitwagen auf dem Festland bis ca. 200 v. Chr.). Aber warten wir mal die finale Version ab, die Leute beschäftigen sich damit länger als wir, nehme ich an.

von 123 » Di 11.09.2018, 00:25

Nö. Das waren zwei verschiedene Kulturen, die zwar in regem Austausch miteinander standen. Aber insgesamt waren die Britannier, bis auf den südöstlichen Teild er Insel vielleicht, zivilisatorisch noch nicht so weit fortgeschritten. Militärisch war dort z.B. noch der Streitwagen voll in Gebrauch, der in Gallien schon gänzlich out to date war. Nur weil "Kelten" dran steht, muss das ja nicht alles die gleiche Sosse sein...

von Jorrig » Mo 10.09.2018, 22:43

Stimmt, Skythen könnten also vorkommen als separate Gruppe. Aber Gallier und Britannier zu trennen, scheint mir unlogisch.

von Hohenlohe » Mo 10.09.2018, 18:07

Skythen waren keine Slawen...!! Die Slawen tauchen erst in der Spätantike auf dem römischen Radar auf... :ditsch: Skythen und Sarmaten waren indoarische Reitervölker wie auch die Parther... :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der Klugscheisser… :top:

edit: sie waren teilweise auch als iranische Reitervölker bezeichnet worden..., aber die Slawen waren bis zur Spätantike m.W. nie mit den Römern in Kontakt gekommen, erst als die Ostgoten und später die Hunnen auftraten, kamen sie ins Blickfeld der Römer...

von Jorrig » Mo 10.09.2018, 16:56

Nein, das ist nicht neu, das gab es in Victoria 2 auch schon.
Die Karte sieht schick aus, aber die Provinzen! ;) Im Ernst, da ist mir zu viel Stadt und zu wenig Sumpf und Wald. Das passt nicht recht.
Die Militärpfade sind eine nette Idee, aber die Unterteilung Gallien/Britannien/Germanien ist mir da etwas zu sehr am Heute ausgerichtet. Es waren doch Kelten in Frankreich/Grossbritannien und Germanen in Belgien/Deutschland, wenn ich mich nicht irre. Iberer würden da schon mehr Sinn ergeben oder eben Skythen oder sonstige Slawenvölker, wenn das Spiel den Zeitraum abdeckt.

von Performer » Mo 10.09.2018, 15:02

DD XVI ist hier - "smaller things" werden vorgestellt. Dabei finde ich sie diesmal gar nicht sooo unwichtig. Der Straßenbau erfolgt durch Armeen aus mindestens 5 Kohorten. Bauen diese eine Straße, bewegen sie sich um 20 % langsamer und meckern über die Fron (Moralverlust) - aber auf dieser gebauten Straße können Nachzügler ab sofort doppelt so schnell reisen. Ob Straßen auch wieder verfallen können? Das wissen nur die Götter.

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Auch interessant - und das ist wirklich neu in jedwedem Paradoxspiel (von Stellaris mal abgesehen): Rebellen werde nicht als Einheiten durch die Provinzen ziehen und dort Chaos anrichten. Bei Revolten wird die Provinz aber disloyaler und kann sich großen (also sehr großen) Bürgerkriegen anschließen. Es wird also nicht eine EInzelprovinz plötzlich für Ärger sorgen, sondern in einem Rutsch viele unloyale Provinzen ...

DD XVI ist hier zu finden: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1118629/

von Performer » Di 04.09.2018, 10:58

von Performer » Mo 03.09.2018, 15:05

DD XV lässt endlich mal die Hosen runter und stellt eine echte NEUERUNG vor. Kein EU:Rome-Bezug, auch sonst kann ich keine genaue Analogie zu anderen PDX-Titeln erkennen (oder kennt sich da jemand besser aus?). Es geht um militärische Traditionen, die sich je nach Kultur/Volk voneinander unterscheiden. Sieben wird es geben, DD XV stellt dererlei drei vor - der britannische Pfad, der sich um Bogenschützen und Streitwägen (?!) dreht; der gallische und der germanische. (Die "zivilisierten" Völker werden andere Pfade als die Barbaren bekommen). Letzten Endes werden die Pfade aber so wie Ideen "aufgelevelt", wobei man immer zwischen drei Boni einen auswählt (unumkehrbar). Am Ende eines Militärtraditionspfades steht dann ein "Überbonus", etwa bei den Galliern ‘Blow the Trumpet, in the New Moon!’ (10 % Moral für alle Landtruppen).

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Nett, aber es ist halt das übliche "Bonux x bringt 5 % für Wert y"-Spiel. Neue Spielmechaniken? Fehlanzeige. Ist aber in Vicky, EU und HOI auch nicht anders. Was sagt ihr dazu?

Hier ist DD XV: https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... 8.1117370/

von Hohenlohe » Fr 31.08.2018, 18:26

Vielleicht kommt dies noch. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:

von Al. I. Cuza » Fr 31.08.2018, 14:26

Warum Sie nicht die Mechanik aus CK2 mit dem Patrizier Familien übernommen haben, verstehe ich nicht wirklich. Rom sollte doch näher daran sein, als an einer EU4-Republik. Ich hätte mir das Innenpolitische in diesem Spiel stärker ausgeprägt erhofft.

von Thomasius » Do 30.08.2018, 17:30

Historisch waren in der römischen Republik alle Ämter mehrfach besetzt. 2/4/6/8 Amtsinhaber gab es jeweils in jedem Amt. Die Republik hat immer darauf geachtet, dass eine einzelne Person nicht zu viel Macht hat.
Das Machtzentrum war immer der Senat in dem die Patrizierfamilien die Entscheidungen getroffen haben. Die zu vergebenden Ämter waren nach unserem heutigen Verständnis alle in der Executive und Judikative. Auch die Konsuln waren keine Wahlkönige sondern eher Wahlbeamte die für eine begrenzte Zeit an der Spitze der Executive standen. Das lässt sich alles schwer im Spiel umsetzen. Das Spiel soll ja ein Spiel werden und keine historische Simulation.
Bisher haben sie noch nichts geschrieben wie sie den Übergang zum Prinzipat und später zum Kaiserreich modellieren wollen.

Das IR bisher extrem blass wirkt empfinden wir auch so.

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