Bomber Crew - Von hier oben sehen die Deutschen aus wie Ameisen...

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von Alith Anar » Do 19.04.2018, 19:43

Frisiercreme hat geschrieben:Panzertape hätte leider nichts genutzt.
Aber doch. Motor besser festkleben, löcher besser zukleben und notfalls kann man die auch nach anderen Fliegern werfen ....

von Werth » Do 19.04.2018, 19:16

Danke für den unterhaltsamen AAR!

von Frisiercreme » Do 19.04.2018, 15:24

Panzertape hätte leider nichts genutzt.

Das Ende für den Bomber kam durch das, was wir Mediziner multiples Organversagen nennen.
Man sieht es auf dem vorletzten Bild ziemlich deutlich: ein Motor fehlt komplett, einer ist aus. Nicht gut, aber kann erstmal warten.
Treibstoff ist knapp, Leck im Tank. Wird wohl nicht so schlimm sein.
Elektrik ist kaputt, RADAR ausgefallen. Ich habe kein Bild, wer uns angreift. Auch egal, es kann ja auch sowieso niemand das Feuer erwidern.
Kleineres Feuer im Heck. Soll sich Preusse drum kümmern. Pilot ausgefallen. Muss Longstreet ran. In der Zwischenzeit flickt Zahn die Leute wieder zusammen. Geht nicht, alle Erste-Hilfe-Kästen verbraucht. Die restlichen Plätze sind mit völlig unsinnigen Fallschirmen belegt. In der Zeit, die ich gebraucht habe, um das so zu erfassen, hätte Longstreet vermutlich eine saubere Notwasserung hingelegt, das wäre die Lösung gewesen und hätte ein paar Besatzungsmitglieder gerettet. Aber niemand ordnet eine Notwasserung an, der gerade eigenhändig einen Weltkrieg gewonnen hat.

von Alith Anar » Do 19.04.2018, 14:13

Is ja Blöd ... Nächste mal nehme ich mehr Panzertape mit - versprochen

von Djambo » Do 19.04.2018, 09:36

Herzlichen Dank für den AAR und danke dafür, daß der Pilot doch noch ins Gras beissen durfte. :D

von Frisiercreme » Mi 18.04.2018, 16:18

Mission 36 "le Bunqeur du Fuéhreur"
Also, dieser eine noch. Führerbunker in Berlin. Die RAF gewinnt hier also den Krieg, indem sie Hitler eine Bombe auf den Kopf wirft.
Offen gestanden gefällt mir das als Ende überhaupt nicht, ich kann nicht einmal genau sagen, woran das liegt. Ich habe mich bisher darüber amüsiert, dass der zweite Weltkrieg als Hintergrund für ein Popkulturspektakel diente. Hier habe ich Unbehagen. Macht aber nichts. Einer muss es ja machen.

Wir fliegen Berlin im Tiefstflug an. Seit die Deutschen die ME 262 großflächig einsetzen ist Flughöhe kein Schutz mehr.
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Allerdings müssen wir die Grand Slam aus maximaler Höhe abwerfen, um die Bunkerdecken durchschlagen zu können. Also ziehen wir kurz vor dem Ziel hoch
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Und treffen trotz der sehr eingeschränkten Sicht ganz genau.
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Die Mission ist beendet, wir haben unsere Pflicht erfüllt. Ab jetzt fliegen wir nur noch für uns selbst.

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Sonja Schnellmann taucht erneut auf.

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Diese Kuh. Weiß sie nicht, dass der Krieg beendet ist und wir nur noch für ein Sektchen nach Hause fliegen wollen?

Weiß sie nicht. Und ab jetzt wird es richtig scheiße. Und ich meine richtig.
Wir können Frau Schnellmann zwar vernichten, aber sie landet vor ihrem Ende noch einen richtig katastrophalen Anflug.
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Richtig gesund ist niemand mehr. Elektrik ausgefallen. Treibstoff ist ohnehin egal.

Der nächste Jäger kommt herein.
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Das war nicht ideal.
Ich lege wert auf die Feststellung, dass ich dieses dunkle Ende nicht aus pädagogischen Zwecken provoziert habe. Zwei gelungene feindliche Anflüge über Holland, man sitzt wie gelähmt vor diesem Bild
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und überlegt, was man tun kann. Und die Antwort ist: nichts. Ein sehr, sehr starker Moment.

Also dann, pipp pipp, bis zum nächsten Mal.
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(Bis aus Weiteres war das unser letzter AAR mit einer Story. Ich habe noch ein paar Ideen für Spieletests, aber in dieser Form ist erstmal Ende.)

von Komischer Kunde » Mi 18.04.2018, 16:11

Auf die letzte Mission sind wir nun aber besonders gespannt. *Messlattehöherhäng*

von Frisiercreme » Mi 18.04.2018, 15:14

Mission 35, Operation Zeus
Die nächste Mission ist wieder eine kritische, wir sollen einen wichtigen Flugplatz irgendwo im Odenwald angreifen. Ich sag jetzt mal Odenwald, denn ich habe mal wieder keine Ahnung, was wir genau angreifen. So furchtbar wichtig ist das aber auch nicht.
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Was man wissen muss, ist dass nun ständig irgendwo irgendwelche Timer heruntertickern. Und wenn ich nicht adäquat gegenklicke, dann verlängert sich der AAR. Das wollen wir alle nicht.
Daher klicke ich auf "Flak ausweichen", sollte die Flak lästig werden.
Ich klicke auf "besonders gut schießen", sollte ein Jäger sehr lästig werden.
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Ich rufe Spitfires, wenn mir alles zuviel wird.
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Das stimmt nicht ganz. Ich rufe Spitfires, wenn ich glaube, dass mit in einer Minute alles zu viel geworden sein wird.


Und trotzdem war es dieses Mal ziemlich knapp
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Aber egal. Ein Einsatz noch. Und dann habe ich meine Pflicht für die RAF und für das Forum getan.
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von Frisiercreme » Mi 18.04.2018, 14:13

"Ein AAR, wenn seine Idee erst einmal in die Köpfe der Menschen eingepflanzt ist, strebt stets seiner Vollendung entgegen. Das ist sein Wesen. Einmal in die Welt gesetzt, so Bedarf es aller Mittel der Prokrastination, um den AAR an der Verwirklichung seiner selbst zu hindern."
M. Heidegger, Unzeitgemäße Betrachtungen zu den Telemedien, Freiburg i.B., 1953.

Wer wäre ich, wenn ich mich dem entgegenstellen würde? Wird wirklich langsam Zeit, dass wir hier fertig werden.
Wie bereits beim letzten Mal stockt der AAR, weil es einfach nichts zu berichten gibt. Es ist fad und daher sind die Bilder bereits geschafter Missionen nicht veröffentlicht.

Das wäre dann Mission 33, Abwurf von Lebensmitteln bei Gouda
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Lebensmittel auf Gouda. Ja, ich weiß. Es gibt ein paar dumme Sprüche, die hier nach oben wollen. Aber der Hintergrund ist durchaus ernst Operationen Manna und Chowhound, daher wäre jeder angestrengte Witz einfach Käse.

Kommen wir schnell zu Mission 34, Flugplatz Gölheim
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Der Ort taucht häufiger im Spiel auf, ich kenne ihn nicht.
In jedem Falle versammelt die Luftwaffe dort erhebliche Kräfte, um diesen AAR doch noch vorzeitig zu beenden.
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Aber sogar der Einsatz von Sonja Schnellmann kann uns nicht stoppen.
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Wir bringen das jetzt hinter uns.

von Tordenskjold » Fr 16.03.2018, 01:31

Eigenartig, dass Ihr bei diesem Spiel in erzieherischer Mission unterwegs sein müsst. Wären die in Hamburg denn nicht von selber darauf gekommen, dass Verdunklung das Gebot der Stunde ist?

von Taurus » Di 13.03.2018, 14:27

Die Langeweile wird schlagartig vorbei sein, wenn endlich der ultimative Angriff gegen DIE Geheimwaffe des Reiches ansteht: Die Schnellbootwerften!

V2-Abschußrampen? Strahljäger? Superpanzer? Alles Kinderkram..... :ja: :D

von Frisiercreme » Mo 12.03.2018, 14:54

Ein bisschen was ist hier ja noch zu erledigen. Wenn in 20 Jahren Historiker dieses Forum und sein Einschlafen untersuchen, dann soll es nicht heißen, dass ich allein es Schuld war.
Die nun geschilderte Mission habe ich vor mehr als einem Monat bereits gespielt, aber obwohl es eine kritische Mission war, war sie so langweilig, dass ich mich jetzt erst dazu durchringen kann, sie zu veröffentlichen.
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Ziel ist der Flakturm in Hamburg. Um ihn zu zerstören, müssen wir erstmal drei Kraftwerke zerstören, die ihm die elektrische Energie bereitstellen.

Nun muss man einfach mal festhalten, dass sich verschiedene Dinge geändert haben. Daher verzichte ich darauf, darauf hinzuweisen, dass drei Kraftwerke für einen Flakturm nun wirklich sehr auf Redundanz gerechnet sind. Ferner verzichte ich auf den Hinweis, wieviel besser das Mirkoklima der Stadt Hamburg sein wird, wenn diese Schadstoffschleudern entfernt werden. Und irgendwo in meinem Hinterkopf versteckt sich noch ein Witz mit "Turm" und reaktionärer deutscher Auffassung, aber das ist ein Scherz den in zwei Wochen niemand mehr verstehen wird.

Mission 32 Flakturm Hamburg/Dessen Kraftwerke

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Das war sehr spanndend. Aber die drei Kraftwerke sind zerstört, damit sind wir wieder auf dem neuesten Stand und können jetzt ohne Verklemmungen das Ende des Spiels angehen.

von Frisiercreme » Di 06.02.2018, 12:41

Alith Anar hat geschrieben:So viel Anteilnahme an meiner Gesundheit von euch hätte ich gar nicht erwartet <schnieff>
Nun, ein Automechaniker wirft ja sein Werkzeug auch nicht mit Absicht in den Dreck.

Mission 30 Nachschub für die Résistance
Die nächste Mission führt uns an die Maginot-Linie, wo wir Waffen für den Widerstand abwerfen sollen.
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Solche Versorgungsabwürfe müssen aus niedrigster Höhe erfolgen, daher machen wir uns diese Mal gar nicht erst die Mühe, auf große Höhe zu steigen. Ferner ist erneut ein Ass gemeldet, vermutlich wird es Frau Festung sein.
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Wir erreichen Trier, wo sich die Maginot-Linie offenbar befindet, ohne dass uns auch nur ein Jäger angegriffen hätte.
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Dort werfen wir den Nachschub ab und auch auf dem Rückflug lässt uns die Reichsverteidigung in Frieden. Von Frau Festung gibt es keine Spur. Und so landet ein vollständig intakter Negotiator nach einem wirklich lauen Ausflug wieder in England.
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Mission 31 Flakturm Wien

Bevor wir uns langweilen, erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad doch lieber ein wenig gehen endlich Wien an.
Doch auch dieses Mal werden wir nicht angegriffen. Zwar erscheinen Gegner auf dem RADAR, aber diese machen keine Anstalten, sich uns zu nähern. Wir sind auf der Höhe von Düsseldorf, als wir Frau Festung entdecken. Und auch sie kreist trähe vor sich hin und hat kein Interesse an uns.
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Wenn der Bug nicht zum Prophet kommt, dann muss eben der Prophet zum Bug.
Diese Passivität können wir nicht länger haben und greifen selber an. Wir setzen selbst den Kurz in Richtung auf Frau Festung und nachdem wir uns ihr ein wenig genähert haben, beginnt sie, ihre blöden Sprüchen zu klopfen und greift uns an.
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Ich muss sagen, dass sie das kurzlebigste Ass bisher war.
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Die wirklichen Probleme fangen dann erst wieder in Wien an. Es ist inzwischen Tag geworden und bei Tageslicht kann Longstreet nicht auf großer Höhe navigieren, daher müssen wir runter.
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Gleichzeitig aber fordert die Grand-Slam-Bombe den Abwurf aus maximaler Höhe, um bunkerbrechend zu wirken. Jetzt folgen ein paar ätzende Minuten, in denen wir immer wieder zwischen geringer Höhe zum navigieren und maximaler Höhe zum Bombenabwurf wechseln müssen, wobei wir auf maximaler Höhe das Ziel nicht finden und auf geringer die Bombe nicht abwerfen können. Und während diesem ganzen Geeiere erhält die ungeschützte Bombe einen Flaktreffer.
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Was wir nun wirklich nicht brauchen können, ist dass uns unsere eigene 10-Tonnen Bombe im Flugzeug explodiert und uns den Lack zerkratzt.
Daher werfe ich sie auf Teufel komm raus ab, obwohl wir noch nicht auf maximaler Höhe angelangt sind.
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Glücklicherweise reicht es aus und wir können uns auf den Heimflug machen, denn sonst wäre uns auch langsam der Sprit knapp geworden.

Der Rückflug verläuft verhältnismäßig ruhig. Bemerkenswert ist vielleicht, dass währenddessen die Nacht erneut hereinbricht.
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Hier können wir sehen, dass Alith Anar beim verarzten des werten Preussen der Sauerstoff ausgeht. Wir schicken ihn umgehend zurück auf seine Station und ihm geht es wieder super.

Ein letzter Aufreger folgt bei der Landung, wo wieder nur ein Fahrwerksbein ausfährt. Wir sind uns nicht ganz sicher, wie sich dieser Schaden reparieren ließe und drücken ein Auge zu. Glücklicherweise geschieht auch nichts Schlimmeres.
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von Alith Anar » Di 06.02.2018, 11:49

So viel Anteilnahme an meiner Gesundheit von euch hätte ich gar nicht erwartet <schnieff>

von Frisiercreme » Di 06.02.2018, 11:13

Mission 29 Irgendetwas kurz davor, wo es wirklich gefährlich wird

Die folgend beschriebene Mission habe ich bereits vor einer Woche gespielt, daher weiß ich nicht mehr genau, was eigentlich das Ziel war. Ich komme langsam in das Alter, wo die Erlebnisse des Hungerwinters 2002/2003 und die Erfahrungen der Währungsreform alles überstrahlen. Ich habe es mal mit so einer Gedächtnisroutine versucht, aber jetzt stehe ich mental unter der Dusche und weiß auch nicht mehr, ob ich die Seife durch ein Hydrierwerk oder einen Verschiebebahnhof ersetzt habe.

Für den AAR ist es ohnehin irrelevant und den Preis habe ich auch im Sack, also kann ich die Zügel etwas schleifen lassen.
Woran ich mich allerdings erinnere, sind die drei Ziele, die ich nicht angegriffen habe.
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Das ist einerseits mal wieder Belgien. Das ist inzwischen nicht mehr unser Niveau. Das andere war erneut Wien, das hebe ich mir für später auf. Bleiben die beiden Ziele in Westdeutschland, die sich überlappen. Das östliche davon war ein Flugplatz. Flugplätze sind sowieso unbequeme Ziele und in diesem Fall kam dazu, dass diese Mission ein Ass beeinhaltet hätte.
Das andere Ziel, nur ein paar Kilometer westlich davon, war ohne Ass und deshalb habe ich es auch gewählt.

Das Verfahren ist ja inzwischen erprobt, wir steigen auf maximale Höhe und unter uns brummt die Luftwaffe machtlos hin und her.
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Zum Bombardieren des geheimnisumwitterten Zieles mussten wir dann die überlegene Höhe aufgeben, woraufhin sich dann alles auf uns stürzte, das Tragflächen hat. Dazu kommt dann noch die Flak, so dass die verhältnismäßig kurze Zeit auf geringer Höhe ausreicht, um unsere Maschine in einen bedenklichen Zustand zu versetzen.
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Aber der werte Alith Anar zeigt uns, dass er nicht weniger gut auf der Tragfläche herumkriechen kann als sein Vorgänger.
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Wir haben solche Reparaturversuche bisher noch nie auf größerer Höhe durchgeführt, da wir dort Probleme mit der Temperatur einerseits und der Sauerstoffversorgung andererseits fürchten. Unsere Leute haben ja inzwischen alle Sauerstoffflaschen erhalten. Solange sie sich auf ihren Stationen befinden, erhalten sie die Atemluft über die zentrale Anlage im Bomber. Fangen sie aber an, sich im Flugzeug herumzubewegen oder fällt die Sauerstoffanlage aus, so brauchen sie die Flaschen. Je nach Ausführung geben diese einen Sauerstoffpuffer von nicht ganz einer Minute. Lasse ich also Anar auf größter Höhe auf die Tragfläche klettern und er ist nicht in dieser Zeitspanne fertig, dann haben wir wirkliche Probleme. Im schlimmsten Falle wird er uns dort bewusstlos. Und so lange er bewusstlos auf der Fläche liegt, so lange habe ich ziemliche Hemmungen in den Sinkflug zu gehen, da er uns sonst vom Flugzeug runterrutscht und sein Name auf der Ehrenliste im Hauptmenü auftaucht.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir empfehlen, den Bomber nicht auf Maximalhöhe zu verlassen.

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Trotz dieser Sorgfalt unsererseits wird Alith Anar dann eben im Flugzeug kritisch verwundet, aber Longstreet hat keine Mühe, ihn wieder herzustellen. Danach ist er wieder wie neu.

Den Bericht über diese Routinemission möchte ich mit diesem Bild abschließen, dass die ganze Romantik des strategischen Bombenkrieges einfängt.
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von Frisiercreme » Mo 29.01.2018, 12:47

Mission 28 U-Boot-Bunker Bremen
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Jetzt wird es langsam ernst. Nach der erfolgreichen Landung in Frankreich gehen dem Bomber Command die Ziele aus, die wir im Einklang mit den geltenden Arbeitsschutzbestimmungen erreichen können. Was nun kommt, können wir oft nicht unter Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten durchführen.
Aus diesem Grunde lehnen wir den Einsatzflug nach Wien ab. Das ist dann doch etwas zu weit.

Statt dessen wählen wir zum wiederholten Male Bremen, wenn auch mit einer wichtigen Veränderung:
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Da war mit der überschweren Grand Slam ausgerüstet sind, sind wir gezwungen, das Ziel in größtmöglicher Höhe anzugreifen. Das passt uns ja sowieso ganz gut in den Kram, da Longstreet inzwischen gelernt hat, nach den Sternen zu navigieren und es auf großer Höhe momentan noch etwas sicherer ist.
Die Mannschaft ziet also ihre elektrisch beheizte Unterwäsche an und wir starten. Beim Anflug funktioniert alles wie gewünscht, denn die leichten Jäger können uns nicht erreichen und kreisen unter uns herum.
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Wir erreichen Bremen also ohne Probleme und können das Ziel zerstören.
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Aber jetzt geht der Ärger los, denn es ist inzwischen Tag geworden, was die Navigation nach Sternen naturgemäß behindert. Und um wieder auf Heimatkurs zu gehen, müssen wir runter auf geringe Höhe, denn leider können wir nicht einfach auf den Kompass sehen und einen ungefähren Westkurs halten. Wir müssen runter, Longstreet bestimmt auf Sicht unsere Position und wir können den Kurs festlegen und dann wieder steigen. Ärgerlich ist eben, dass unter uns ja die galbe Reichsverteidigung herumkreist und dringend beschäftigt werden will.
Wir rufen wieder die Spitfires und sinken so wild und erratisch, wie es die Spezialfähigkeiten des Duke of York zulassen.
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Insgesamt funktioniert das auch ganz gut und wir bleiben halbwegs ungeschoren.
Das einzige üble Vorzeichen ist dieser Angriff durch Me 262, den wir aber wiederum durch Einsatz von Spezialmuniton durch unsere Schützen abweisen können.
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Aber es wird halt immer mehr und mehr, das wir beachten und wegklicken müssen. Und leider dauert der Krieg noch eine Weile, da kommt noch mehr.

von Frisiercreme » Mi 24.01.2018, 19:08

Wir haben den entsprechenden Wikipediaartikel freilich auch gelesen, aber diese Erklärung der Apparatur ist nicht sehr anschaulich, wie ich finde.
Wenn man das Ding allerdings einmal gesehen hat, dann versteht man umgehend, wie es funktioniert:
http://www.thedambusters.org.uk/sight.html

von AG_Wittmann » Mi 24.01.2018, 16:52

Laut Wiki haben die das damals mit einem gleichschenkligen Dreieck gemacht, zwei Seiten hatten einen Nagel, über die dritte Ecke hat der Bombenschütze geschaut, sobald die zwei Nägel mit den Türmen des Staudamms deckungsgleich waren, wurde die Bombe abgeworfen.

Naja, aber ob die Aktion erfolgreich war, keine Ahnung, auf jeden Fall sind mehr Alliierte umgekommen als Deutsche, einzig die Kohleförderung wurde empfindlich gestört.

von Frisiercreme » Mi 24.01.2018, 15:31

Mission 27 Overlord
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Der nächste Einsatz wird Geschichte schreiben. Wir sollen aus der Luft ein Ablenkungsmanöver decken. Der Plan sieht vor, dass schwache alliierte Kräfte in der Normandie landen, um von der späteren großen Invasion bei Calais abzulenken.

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Wir schließen auf zur Invasionsflotte und erhalten dann den Auftrag, drei Stellungen der Küstenartillerie auszuschalten. Ist ja jetzt nicht das erste Mal, dass wir die Küste der Normandie entlangfliegen. So haben wir hier jetzt Gassenwissen 3 W6+2 und das ist ja wirklich allerhand.
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Doch nachdem wir das erledigt haben, wird unser Auftrag erweitert. Wir sollen jetzt auch noch diesen einen Flugplatz hinter Paris zum inzwischen dritten Mal angreifen.
Den Befehl erhalten wir dabei mal wieder in einer ungünstigen Lage.
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Der Flugplatz ist ein absolutes Wespennest, aber alles in allem kommen wir ganz gut wieder raus aus Frankreich.
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Die Crew lebt. Und auch wenn der Negotiator übel aussieht, ist er in einem akzeptablen Zustand. Wir sind bereit, um jetzt in die Endphase des Krieges einzusteigen.
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von Alith Anar » Di 23.01.2018, 14:46

Ahh, I see.

Hab gedacht nur die aufgedeckten Helden sind relevant. die 3 anderen Felder habe ich nicht für voll genommen.

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