Ultimate General: Civil War

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von Ajax » Fr 30.10.2020, 04:04

Chromos hat geschrieben:Ich habe noch einmal geschaut.
Effizienz wird nur durch die Führung des Offiziers beeinträchtigt. Wenn dieser also gut genug ist, dann hat auch eine 2500'er Brigade 100 Effizienz!
Dazu sollte aber auch der Division-Kommandeur und Korps-Kommandeur gut sein.
Problematisch sind "lediglich" die Kosten für die Veteranen um diesen Status zu erhalten. :D

Ob das bei Artillerie auch anders geworden ist kann ich jetzt nicht sagen.
Also wie ich es mir dachte

von Chromos » Sa 17.10.2020, 17:27

Ich habe noch einmal geschaut.
Effizienz wird nur durch die Führung des Offiziers beeinträchtigt. Wenn dieser also gut genug ist, dann hat auch eine 2500'er Brigade 100 Effizienz!
Dazu sollte aber auch der Division-Kommandeur und Korps-Kommandeur gut sein.
Problematisch sind "lediglich" die Kosten für die Veteranen um diesen Status zu erhalten. :D

Ob das bei Artillerie auch anders geworden ist kann ich jetzt nicht sagen.

von elbe1 » Sa 17.10.2020, 10:26

das fehlt
Ursprünglich geschrieben von pandakraut:
Here is the relevant section:

Optimal Unit Sizes for Damage
These vary slightly based on weapon damage. The benefit of adding men/guns decreases significantly prior to these limits so using a slightly smaller size will be more optimal if money is a concern.
- max artillery size for ranged damage ~14
- max skirmisher size for ranged damage ~375
- max infantry size for ranged damage ~1845
- The damage penalty for infantry is much smaller than for other unit types. This means that 2500 man units with detached skirmishers will deal more total damage when their volleys are combined.
- mounted cavalry ranged attacks never fall off due to unit size. Larger units will always deal more damage.
- The benefits of adding more men to mounted cavalry starts to yield decreasing returns between 500-600.
- dismounted cavalry have the same optimum size as normal skirmishers at ~375
- melee damage will always continuously go up based on size though for some unit types it will do so at a diminishing rate.
und noch ein link der mir sehr geholfen hat er beschriebt alle schlachten der CSA kein Video nur Bilder https://ludusmax.com/ultimate-general-civil-war-confederate-campaign-tips/

von Chromos » Do 15.10.2020, 15:30

Um den AAR-Thread hier:
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1196178
nicht mit diesem "Kram" zu belasten, packe ich das mal hier hin.
elbe1 hat geschrieben:schon das ihr uns teilhaben last an spiel
wir hatten uns UA age of sail ihn ea gegönnt gleiche Firma auch mit Landschlachten he wir haben ja noch nie UGCW weiter als Gettysburg gespielt mehr war ihn ea nicht drin also los

wir haben seit August als CSA sind jetzt bis Washington letzte Schlacht gekommen version 1.11
die beiden schlachten davor waren fast ohne Infanterie nur Artillerie und Scharfschützen als VB
meine Brigaden stärke INF 1500 ARI 12 CAV Nahkampf 750
Veteranen habe ich immer da zugenommen um den zweiten Stern zu halten



nach Shiloh gehst erst richtig los
Hat sich das mit der effizientesten Größe geändert?
Demnach wäre Inf-Brig mit ~2100 Mann für den Fernkampf die Lösung? Plänkler ausgliedern, dann bleiben ~1850 Mann in der Brigade und die Plänkler ~ 250 Mann?

von Ajax » Sa 12.09.2020, 11:18

Hohenlohe hat geschrieben:Wir haben in unserer netten Sammlung zwei alte Spieleklassiker gefunden, die man als Vorläufer von UGCW bezeichnen könnte: zum einen "Robert Lee: Civil War General" erschienen 1996; zum anderen "Civil War Generals 2", erschienen 1998. Beide Spiele stammen aus der alten Spieleschmiede Sierra.
Das letztgenannte Spiel bietet viel taktische Spieltiefe sowie zwischen den Schlachten das Ausrüsten mit verschiedenen Waffen genau wie in UCGW. Der werte Darthmod hat dieses Prinzip nur sehr viel besser umgesetzt, wie es scheint. Wir werden mal versuchen das letzte Spiel in einer virtuellen Maschine mit dem Betriebssystem Windows 98 umzusetzen. Vielleicht gelingt es mir wieder mit dem Süden zu siegen...*grins* :D

herzliche grüsse

Hohenlohe... :top:
Ich spielte damals gerne Amerika 1861 1865 von Empire. Dos Spiel welches unter Dosbox noch immer wunderbar funktioniert.
Zur Erinnerung an die Regenten ein Video
https://www.youtube.com/watch?v=0j1ZLUcLpcM

von Djugard » So 22.03.2020, 16:27

Wow - vielen lieben Dank werter Chromos für diese sehr ausführliche Hilfestellung! Das bringt mich schon einmal ein ganzes Stück weiter, weil ich denke, dass ich da Einiges auch für mich anwenden kann und werde. Auch wenn ich mich jetzt nochmal wiederhole: Vielen Dank, dass ihr euch (unter anderem) wegen mir so viel Mühe gegeben habt. Ich hoffe ich kann mich in den nächsten Spielständen nun als würdig erweisen. ;-)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

von Chromos » So 22.03.2020, 15:56

ich habe einmal meine alten Saves dazu angeschaut.
Ich hatte 1 Corps mit
10 Inf à 1650 Mann
2 Kav à 300 Mann
1 Plänkler à 150 Mann
und ggf. noch ein 2. Corps mit 2 Art a 12 Geschützen (Haubitze 12 Pfünder)
Jedenfalls hatte ich vor Shiloh nur 1 Corps und danach halt diese 2..
Das macht eigene Truppen von unter 20k..
In der Schlacht hatte ich aber Fremdtruppen zur Verfügung.
Insgesamt
Infanterie 39 668 Mann - Also ~ noch einmal meine Menge an Leuten dazu-
Kav ~1000 Mann(Pferde)
72 Kanonen

Verluste
Infanterie ~ 9400 Mann
Kav ~580 Mann
Art keine


Union
Infanterie ~40800 Mann
Kav ~1300 Mann(Pferde)
Kanonen 138

Unionsverluste
Infanterie ~20400 Mann
Kav ~785 Mann
Art 88
Vermiste 150


Es war ein Sieg und ein ziemliches Gemetzel. Am Ende der Schlacht wurden die Unionisten von mehreren Seiten zusammengeschossen.
Endlage war die obere Mitte der Karte. Das Hornissennest war ausgehoben und Pitts Landing auch in meiner Hand.
Wie genau ich das seinerzeit gemacht habe, weiß ich auch nicht mehr genau.

Allgemeine Vorgehensweise:
Meißt lasse ich sofor bei Schlachtbeginn die Plänkler aus dem Regiment raus und vorweg rennen. Das Regiment rennt hinterher.
Geschwindigkeit zahlt sich aus. So sind die eigenen Truppen sehr ausdauernd nach ein paar Schlachten und man besetzt günstige Gelände vor dem Gegner.
Durch die Plänkler klärt man auch das Schlachtfeld gut auf und weiß meistens wo der Feind steht. Das erlaubt dann bessere Positionen um das Feuer effektiv einzusetzen.
Stichwort flankieren. Selbst mit neu einer Einheit Plänkler in der Seite oder im Rücken hat das feindl. Regiment deutlich schlechtere Karten.
Wenn man es mit einen ganzen Regiment schafft in die feindl. Flanke zu fallen, dann flieht der Feind oft nach sehr wenigen Salven!
Kavallerie in Hinterland nach Beute ausschau halten. Das zwingt den Gegner Einheiten zurück zu behalten, oder er verliert Nachschubwagen.
Angeschlagene Einheiten können im Nahkampf angegriffen werden (Ausrüstung dafür!). Oder aber man setzt die Kav abgesessen im Rücken ein, und sitzt nur auf um einen Nachschubwagen schnell einzunehmen.
Jede Patrone die dem Feind fehlt ist ein deutlicher Vorteil. Gerade auch bei Artillerie. Durch die Kav kommt der feindl. Nachschub oft nicht zu den kämpfenden Truppen oder wird halt gar von uns gekapert.
Die Art haut immer da mit rein, wo der eigene Angriffsschwerpunkt ist, oder hilft beim Verteidigen gegen feindl. Angriffsschwerpunkte. Möglichst außer Sicht der feindl Truppen.
Gegnerische Art. ist natürlich auch ein Hauptangriffsziel meiner Plänkler oder Kav.

Ich denke hauptsächlich habe ich meine Gefechte dadurch gewonnen, dass ich Einheiten mit guter Erfahrung hatte und diese möglichst schnell und mobil/flexibel auf dem Schlachtfeld eingesetze. So war der Feind meist zum Reagieren gezwungen und konnte seine materiellen Vorteile nicht zum Tragen bringen.
Wenn dies der Fall war, dann bin ich auch gerne ausgewichen um sozusagen aus der "Hinterhand" zuzuschlagen. :D

Als Gewehre hatte ich zu diesem Zeitpunkt Lorenz -auch als Belohnung mit Ruf erkauft- oder Missispi I oder II.
Die Größe der Regimenter hat Einfluß auf die Effizienz. Mehr als 1650 Mann und die max. Effizienz sinkt. Man kann später mit einigen 2k Regimentern gut mal im Sturmangriff "tanken", aber am besten schießen kann man mit max. Effizienz. (Zielen und Nachladen, marschieren usw..)
Ich setzte bei den Perks auf gutes Zielen vor erhöhter Schußfolge. So profitieren auch die Plänkler eines Regiments nach meiner Ansicht nach mehr.
Kavallerie gemischt auf Nahkampf und Schießen, Kanonen auf "nicht gesehen werden" und Logistik.
Bei den Plänklereinheiten auch möglichst nicht gesehen werden und Zielfertigkeit. So kann man aus der Entfernung ohne selbst gesehen zu werden nach belieben "einwirken"..
Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein.

von Djugard » Sa 21.03.2020, 15:09

Ja, ich bin mir sicher, dass ich viele Fehler mache. Wie geschrieben: Ich spiele gerne Strategiespiele, aber ich bin das Gegenteil eines Profis. Gibt es vielleicht ein gutes, deutsches Tutorial zu Ultimate General Civil War?

von Hjalfnar » Sa 21.03.2020, 13:35

Djugard hat geschrieben:Hallo!

Ich bin kein begnadeter Echtzeit-Stratege und es läuft bei mir gerade richtig schlecht, aber ich möchte dieses Spiel nicht aufgeben. Ich habe folgendes, großes Problem: Ich spiele in grau und hatte jetzt bei der Schlacht von Shiloh (ich glaube es war der zweite Tag) 27.000 Soldaten zur Verfügung. Der Norden hatte aber fast 60.000 Soldaten und ich hatte keine Chance etwas einzunehmen oder zumindest zu halten. Danach wurde ich wieder einmal meines Amtes enthoben - das passiert mir übrigens sehr oft und ich spiele nur auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. Was mache ich falsch? Kann mir vielleicht irgendeiner der Experten hier Tipps geben.
Das klingt ehrlicherweise nach vielen, vielen Fehlern wenn man so früh aus dem Amt fliegt. Da muss schon vorher etwas schief liegen wenn man so wenig Truppen hat an dem Punkt.

von Starbuck » Fr 20.03.2020, 18:50

Wir sind mittlerweile zu lange raus aus dem Spiel um Uns an nützliche Tipps zu erinnern. Wir hatten bei Shiloh, soweit Wir Uns erinnern dadurch am ersten Tag die Schlacht für den Süden gewonnen, indem Wir Unsere Core-Einheiten über den linken Flügel sich haben durchkämpfen lassen.

von Djugard » Fr 20.03.2020, 18:39

Hallo!

Ich bin kein begnadeter Echtzeit-Stratege und es läuft bei mir gerade richtig schlecht, aber ich möchte dieses Spiel nicht aufgeben. Ich habe folgendes, großes Problem: Ich spiele in grau und hatte jetzt bei der Schlacht von Shiloh (ich glaube es war der zweite Tag) 27.000 Soldaten zur Verfügung. Der Norden hatte aber fast 60.000 Soldaten und ich hatte keine Chance etwas einzunehmen oder zumindest zu halten. Danach wurde ich wieder einmal meines Amtes enthoben - das passiert mir übrigens sehr oft und ich spiele nur auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. Was mache ich falsch? Kann mir vielleicht irgendeiner der Experten hier Tipps geben.

von Starbuck » Mi 27.03.2019, 20:28

Gab es im Game im letzen halben Jahr irgendeinen Patch? Unserer Speicherstände funktionieren nicht mehr, Wir wollten mal wieder das Spiel aufnehmen und den Yankees weiter den Hintern aufreißen, aber Wir können kein Save mehr laden ...

Ultimate General: Civil War vs. Scourge of War: Gettysburg

von Templer » So 09.09.2018, 21:35

Ultimate General: Civil War war, und ist bei uns hier nach wie vor beliebt.

Wie sehen denn die ambitionierten Bürgerkriegsgeneräle Scourge of War: Gettysburg mit seinen Expansionen im Vergleich?

von Mantikor » Mo 25.06.2018, 20:25

Bei 1. Also direkt nach dem Gegenangriff marschiere ich von dem südlichen X sofort im Eilmarsch nach Westen zum Kartenrand um die dort eintreffenden Einheiten abzufangen. Also im Prinzip dort wo ihr auch die rote Linie gezogen habt. Die eintreffenden Einheiten des Feindes sind dann nach Norden geflüchtet, wo anschließend auch die feindlichen Verstärkungen eintreffen. Dennen habe ich die eigenen Verstärkungen und die Scharfschützen entgegen geschickt. Da der Feind über offenes Feld angreifen muss sind die Scharfschützen dort am besten aufgehoben. Die anderen Einheiten habe ich an der roten Linie gelassen denn dort treffen ja anschließend noch die New Yorker Regimenter ein.

Bei dem nördlichen X habe ich die zwei nördlichsten Einheiten sofort auf die andere Seite des Flusses gesandt. Da dort bei mir stets zwei Artillerieeinheiten gespawnt sind habe ich diese zudem zuvor gegen Infanterie getauscht. Das ist notwendig da es die Artillerie nicht rechtzeitig über den Fluss schafft und sonst vom Feind eingeholt wird. An der nördlichen Flagge, wo glücklicherweise auch der Wald endet und der Fluss ist habe ich dann den Wald verteidigt. Dieser Wald zwischen den zwei X muss unbedingt verteidigt werden weil der Feind wenn er erst Mal drinn ist viel stärker ist wie wenn er über den Fluss oder das freie Feld angreifen kann.

Die neuen Truppen in Phase 2 habe ich nicht gegen den südlichsten Punkt eingesetzt sondern drum herum marschieren lassen. Zwischen den zwei südlichsten Punkten könnt ihr wie bereits gesagt ungefährdet über den Fluss. Danach könnt ihr von dort aus mit schwachen Kräften den südlichsten Punkt und mit starken Kräften alle weiter nördlicheren Punkte von hinten angreifen. Ich habe keinen einzigen dieser Punkte von vorne angegriffen sondern alle von hinten. Wenn ich die Karte gezeichnet hätte würde es einen starken Pfeil in der Mitte zwischen den zwei Pfeilen geben die ihr ganz unten gezeichnet habt.

Da ich zu dem Zeitpunkt als Phase 2 begonnen hat noch weiterhin vom Feind angegriffen wurde habe ich auch nicht die nördlichsten Verstärkungen gegen die Flaggen der Union eingesetzt sondern diese sofort in Richtung des südlichen X marschieren lassen. Dadurch konnten sie den Gegenangriff ihrerseits in den Rücken fallen und abwehren. Danach bin ich wie ihr auch in Phase 3 und 4 nach Norden marschiert und habe die Front von hinten aufgerollt.

Mit denn Truppen die den Gegenangriff aufgehalten haben habe ich mich bis die Verstärkungstruppen näher kammen zurück gehalten. Mit diesen vorzurücken ist wie ihr sicherlich auch schon bemerkt habt wegen der Befestigungen des Gegners keine gut Idee. Aber mit den Truppen die hinter dem Feind operieren ist es deutlich einfacher. Ihr müsst allerdings stets auf die Artillerie warten und schrittweise vorrücken. Aber im Gegensatz zu anderen Seite der Front gibt es dort auch genügend Möglichkeiten um die Scharfschützen einzusetzen.

von Zero » Mo 25.06.2018, 16:22

Wir sind Uns nicht sicher welchen Wald Ihr meint. Gibt es Map Screenshots auf denen man herummalen kann? Wir konnten keine finden.Edith hat einen Screenshot gemacht:
20180625162832_1.jpg
Bei 1 ist die Ausgangsstellung an Tag 2. Hier stehen Wir im Wald und der Yankee auch. Dort gab es hohe Verluste, insbesondere am südlicheren der beiden Siegpunkte (durch X markiert, rote von Uns gehalten, blaue vom Yankee).Dann kommt irgendwann Nachschub von Süden. Der nimmt den südlichsten Siegpunkt ein und eine Einheit verbleibt dort zur Absicherung. Nicht dass wieder ein versprengter Rest in unserem Rücken rumrennt und das Ding erobert. Das ist Phase 2.Dabei wird auch das zweite Ziel von Süden her erobert, so weit so gut.Dann gehen wir in Phase 3 und 4 nach Norden und nehmen die Ziele ein. Dabei gab es (wie auch in Phase 1) hohe Verluste. Viele Truppen sind bereits müde und sehr viele hatten keine Munition mehr. Erst als es Uns gelungen ist Wagen zu erobern, konnten Wir wieder angreifen.

von Mantikor » Mo 25.06.2018, 15:45

Ich gehe bei Chickamauga nicht sofort über den Fluss sonderen warte ab bis die Verstärkungen eintreffen. Mit dennen kann man dann die Gegner von hinten angreifen woraufhin diese ihre Stellungen am Fluss räumen und man ohne Verluste an der ersten Stelle über den Fluss kommt. Lediglich ganz unten kommt man nicht drum herum frontal anzugreifen weil es zu weit abgelegen ist. Da hilft nur alles Feuer konzentrieren und nachdem der Feind flieht sofort mit allem rüber.

Am schwierigsten ist der 2 Tag, wenn der Gegenangriff kommt. Entscheidend ist das man den Gegner nicht in den Wald lässt. Ich positioniere daher die Hälfte der Armee am Wald entlang des Flusses und die andere Hälfte nicht bei der unteren Flagge sondern am Kartenrand wo der Gegner auftaucht. Die 24 Pfünder sind hierbei als Unterstützung Pflicht. Ohne sie wird man überrannt. Mann darf denn Feind auf keinen Fall in den Wald lassen, weil er sonst den Deckungsbonus erhält und einem dann über kurz oder lang zermürbt.

Wenn dann die Verstärkungen eintreffen kann man die obersten Einheiten zur Entlastung der unteren Flagge einsetzten und die anderen über eine unverteidigte Furt in den Rücken der beiden untersten Feindflaggen marschieren lassen. Von dort aus kann man dann mit den Verstärkungen ständig im Rücken des Feindes operieren und die gesamte Karte aufrollen. Ich hatte trotzdem bei meiner letzten Schlacht 15 k verloren. Allerdings stand ich ihm Gegensatz zu euch beim letzten Mal einer 70 000 Mann starken Feindarmee entgegen. Bei meinem ersten Versuch waren es noch 50 k. Da hatte ich nicht so hohe Verluste.

Allerdings habe ich beim ersten Mal auch Sherman Korps in der Schlacht zuvor komplett aufgerieben während ich dieses Mal weil der Gegner kaum angegriffen hat die vorheriger Schlacht beendet habe ohne das Korps aufzureiben. Die 4 k Soldaten die ich hierdurch gesparrt habe, habe ich anschließend bei Chickamauga verloren weil ich mich anstatt gegen 50 k plötzlich gegen ein 70 k starke Armee verteidigen musste. Und da die zusätzlichen 20 000 Mann hauptsächlich mein erstes Korps angegriffen haben, hatte dieses auch furchtbare Verluste. Eine Brigade wurde sogar komplett aufgelöst. Positiv war allerdings das ich keine einzige Kanone verloren habe. Obwohl die 24 Pfünder ständig in der Nähe der Gefahrenzone waren gingen sie heil aus der Schlacht hinaus. Wie gesagt das Hauptproblem ist der Gegenangriff. Man darf sie nicht in den Wald lassen. Als ich mich mal probeweise zu der unteren Flagge zurück gezogen habe waren die Verluste so hoch das ich neu laden musste. Wenn man den Feind jedoch bereits am Rand bekämpft kann man die Stellungen halten, auch wenn die eingesetzen Einheiten zugegebenermaßen furchtbare Verluste haben.

von Zero » Do 21.06.2018, 23:53

Chickamauga war da schon eine andere Nummer:
20180621233311_1.jpg
Wir sind nicht in der Lage soviele Einheiten auf einmal zu kontrollieren und überall der dichte Wald. Das macht Manövrieren nahezu unmöglich und man sieht den Gegner erst kurz bevor man vor ihm steht. Des öfteren sind Plänkler direkt vor Unserer Nase, in einer Flanke oder im Rücken aufgeploppt. Dummerweise hatten die besten Einheiten (Henry Rifles und M1861) die höchsten Verluste.Am meisten ausgeteilt haben, trotz Wald, die 24 Pfünder. Scharschützen waren schwierig einzusetzen, weil man wie gesagt kaum in die Flanke oder in den Rücken kommt.Wie spielen die Regenten das?

von Zero » So 17.06.2018, 16:11

Wir stimmen Euch da voll zu am Ende ist kaum noch Taktik dabei bzw. diese besteht aus Anrennen mit Masse möglichst am Schwachpunkt der feindlichen Linien. Klotzen statt Kleckern.Unsere Lieblingsschlachten sind Manassas 2 und Antitam, da kann man richtig schön operieren. Haben jetzt auf gleichem Schwierigkeitsgrad einfach nochmal angefangen und vieles besser gemacht, was sich auch in den Ergebnissen zeigt:
Franklin.jpg
Hier z.B. mit einem Kill zu Verlustverhältnis von fast 14:1.
Antitam.jpg
Sharpsburg wenigstens noch 5:1. Es geht nicht immer so extrem gut, weil man manchmal in Hektik gerät und nicht mehr alles micromanagen kann. Wir haben aber dieses Mal auch weniger Veteranen gekauft und daher noch viele günstige Brigarden. Nur zwei aus den ganzen 3 Korps haben drei Sterne.
Fredericksburg.jpg
Manassas 2 ist auch ein bisschen so ein Fall. Da macht das Manövrieren im Rücken des Feindes mit den Scharfschützen und der Kavallerie so viel Spaß, dass man in der Verteidigung an der Bahnlinie nicht immer 100% aufpassen kann. Außerdem wenn er anrennt, verliert man halt Einheiten, da kann man nicht viel machen, außer die 24 Pfünder in Stellung bringen. Die haben sich neben den Scharfschützen auch auf Dauer als Wertvollste Einheiten etabliert.
Prarie Grove.jpg
1. Franklin macht auch Spaß, Wir gehen ganz links am Kartenrand durch und rollen ihn dann im Uhrzeigersinn auf. Am Ende war es lange gewonnen und die Zeit abgelaufen, aber man darf weitermachen. Das wegpicken der Reste hat den Scharfschützen viel Freude bereitet. :D
Manassas 2.jpg
Na gut und der Klassiker Fredericksburg. Als am Ende das Schlachtfeld aufgeht und eine Meldung kommt, die Yankees würden nun alles in die Schlacht werfen, da waren nur noch 200 und 300 Mann starke Einheiten übrig. Auch hier haben sich die 24 Pfünder bewährt. Auch die Tredagar Rifled Guns waren gut, die picken die gegnerische Arty weg. 20 Pfund Parrots hatten wir da noch keine.

von Mantikor » Fr 15.06.2018, 16:18

Es geht auch ohne die Einnahme der Old Church wenn man die Kirche stürmt. Ich habe das Spiel jetzt siegreich auf schwer beendet. Bei Washington war ich mehrfach kurz davor das Spiel von der Festplatte zu löschen. Das war ein verdammt hartes Stück Arbeit. Aber nicht wegen der Feinde und auch nicht wegen der Befestigungen gegen die selbst die Maginot Linie lächerlich wirkt, sondern wegen des verdammten Zeitlimits. Das kotzt mich echt an. Und das war auch schon bei Nashville so. Dort hatte ich die Wahl entweder mit 20 000 Mann Verlusten einen Sieg zu erringern oder mit 6000 Mann ein Unentschieden. Ich habe dann einen alten Spielstand geladen und mich für letzters entschieden. Ohne einen Angriff ohne Rücksicht auf Verluste war innerhalb des Zeitlimits leider kein Sieg möglich.

Die zweite Hälfte des Spiels hat mir wegen der vielen Befestigungen und dem Stellungskrieg auch deutlich weniger Spaß gemacht als die erste Hälfte. In der ersten Hälfte konnte man noch Umgehungsmanöver durchführen. In der zweiten Hälfte war es fast nur noch ein frontales Anrennen gegen befestigte Stellungen und über Flüssgänge. Das ganze war schon regelrecht unfair. Als Beispiels sei nur mal Chancelorsville genannt. In echt umgingen die Konförderierten die Stellungen und griffen die Yankees in ihren unbefestigten Lagern an, in dennen keinerlei Gefechtsbereitschaft bestand und sogar die Waffen auf Haufen gestappelt waren. Im Spiel treffe ich jedoch auf befestigte und mit Infanterie und Artillerie vollgestopfte Stellungen. Da fragt man sich was die Entwickler gerieten hat. Haben die kein einzigen Bericht zur Schlacht gelesen?

Ähnliches gilt auch für die Schlacht in der Wilderniss. Bei dem Gegenangriff treffe ich ausgebaute Stellungen wo überhaupt keine sein dürften weil das Gebiet bis wenige Stunden zuvor stets in der Hand der Konförderation war. Bei Washington lasse ich mir die Befestigungen und Forts ja noch gefallen da es die auch in echt gab, aber das ich in der Wilderness auf Befestigungen der Union treffe hat mit Realismus nichts mehr zu tun. Das könnte ich mir gefallen lassen wenn sie die Befestigungen kurz zuvor von mir erobert hätten und man sie in beide Richtungen für die Verteidigung nutzen könnte. So ist es aber nicht. Sie sind eindeutig nur gegen den Süden gerichtet und daher völlig ahistorisch. Das gleiche in Cold Harbor. Ich soll die Verteidigungs Schlacht gewinnen in dem ich erst mal Befestigungen vom Feind stürme. Was soll der Scheiß. Das ist ungefähr so realistisch wie wenn die Franzosen erst mal Fort Douamont stürmen müssten bevor sie Verdun verteidigen können.

Bei den Schlachten nach Cold Harbor ist den Entwicklern auch nichts besseres als der Stellungskrieg eingefallen. Bei Vicksburg lass ich mir das noch gefallen. Aber wieso muss sich die gottverdammte Tenesse Armee komplett in Nashville einkesseln lassen anstatt sich wie auf diesem Kriegsschauplatz üblich schon vorher in einer Schlacht zu messen. Und noch wichtiger, wieso muss ich den Mist innerhalb eines Tages einnehmen? Wenn die komplett eingekesselt sind müssen die ja wohl kaum innerhalb ein paar Stunden erobert werden. Da währen mehrere Tage wohl deutlich angemessener gewesen.

Die Schlacht von Washington macht auch nicht wirklich Sinn. Mal ehrlich. Da nutzten die Rebellen ihre Erfolge aus um Washington anzugreifen und sich anschließend dort von der Potomac Armee einkesseln zu lassen. Was für ein Unsinn. In echt hätte man wohl zuerst die Potomac Armee vernichtet und danach Washington angegriffen, aber nicht umgekehrt.

Bezüglich der Kavallerie und den Kanonen hat sich meine Meinung übrigens nicht geändert. Ich halte die Kavallerie immer noch für fast nutzlos. Ausser zum Versorgungswagen jagen taugt sie für fast nichts. Bei Washington habe ich sie mangels Infanterie komplett absitzen lassen und damit die Befestigungen besetzt. Interessanterweise wurde anschließend im Verlustbericht behauptet das ich keinerlei Kavallerie gehabt hätte. Das scheint wohl ein Bug zu sein.

Bei den Kanonen erwiesen sich die 24 Pfünder im Kampf gegen die Festungen und Befestigungen als deutlich stärker als die 20er Parrots oder die noch schwächeren 10er Parrots. Das ist irgendwie auch logisch da es sich um Mörser handelt die über Befestigungen feuern können während die Geschosse der Parrots einfach an den Befestigungen abprallen. Während eine Salve der 24 Pfünder mal kurzerhand 30 Mann von einer Befestigung weggepustet hat waren es bei den 20er Parrots nur lachhafte 6 Mann. Ich habe sie daher hauptsächlich gegen feindliche Artillerie eingesetzt. Durch konzentriertes Feuer mehrerer Batterien und einem gleichzeitigen Angriff der Infanterie konnte man somit selbst die großen Artillerieeinheiten vernichtet während sie sonst meistens flüchten konnten und anschließend von der feindlichen Infanterie geschützt wurden.

Ich finde das Spiel immer noch gut. Aber mit den Festungen und Befestigungen haben sie es echt übertrieben. Gerade in den Verteidigungsschlachten ist nicht nachvollziehbar warum ich gegen befestigte Stellungen stürmen muss die ich vorher nicht verloren habe und die auch gar nicht da sein dürften.

von Mantikor » Mo 11.06.2018, 21:03

Muss man die Old Church bei Cold Harbor als Rebell wirklich erobern? Es widerstrebt mir zutiefst dieses Gebiet anzugreifen während ich hinter mir sehr gut ausgebaute Stellungen habe. In einem Gegenangriff würde das vielleicht noch Sinn machen. Aber gegen einen zahlenmäßig überlegenen Gegner der in guten Befestigungen sitzt macht das doch überhaupt keinen Sinn. Abgesehen davon hat Lee die Schlacht doch auch ohne die Einnahme gewonnen. Als wieso soll ich es überhaupt erobern?

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