von McMacki » Mi 24.01.2018, 15:31
Werte Regenten,
gerne betreiben wir nun Leichenflädderei um berechtigte Huldigungen entgegen zu nehmen: Wir haben diese Woche unser absolutes Zielgewicht erreicht mit 70 Kilo (genau waren es diese Woche im Schnitt 69,9 bei 7,1% Körperfett). Wir jauchzen und freuen uns tierisch. Gleichzeitig sind die Eagles in den SuperBowl eingezogen, eine gute Woche also.
Wir haben einmal nachgeschaut, wir haben am 27.8.2015 das erste Mal in diesen Thread geschrieben bezüglich des Buchs von Mark Lauren zu "Fit ohne Geräte", damals hatten wir Anfang Juli 2015 über Bekannte von dem Buch gehört und haben mit dem ersten 10-Wochen-Programm angefangen. Wir waren vorher aufgrund von persönlichen Problemen (lange Arbeitssuche/abgebrochene Doktorarbeit zwischen 2013 bis März 2015) in einem kleinen Tief, hatten zuviel Zeit zu Hause und haben langsam aber stetig immer weiter zugenommen. Wir waren nicht komplett inaktiv, hatten ca. 2 Mal die Woche Fußballtraining. Der eigentliche Weckruf kam dann durch unsere Hochzeit (Herrenwitze angebracht): Wir haben im März standesamtlich geheiratet und waren im Nachhinein sehr schockiert über unser Aussehen. Gleichzeitig hatten wir in der gleichen Woche einen längerfristigen Job gefunden und damit angefangen täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Wenn man bereits die Fotos der standesamtlichen (im März) und der kirchlichen Hochzeit (im Mai) vergleicht, sieht man bereits wie gut das Radfahren und ein wenig mehr Sport uns getan hat. Im März müssen wir ca. 92-94 Kilo gewogen haben (bei 1,74 Körpergröße). Im Juli haben wir dann mit den täglichen Fit-Ohne-Geräte-Übungen angefangen und haben im Laufe des weiteren JAhres mehr auf unsere Ernährung geachtet (diese noch nicht umgestellt, aber uns langsam eingelesen, weniger Süßes und gesättigte Fette, mehr Eiweiße und ungesättigte Fette). Gerade die tägliche Routine mit dem Rad zur Arbeit (eine Strecke ca. 7 km) und selbstgekochtes Essen mitbringen, hat es sehr gut getan. Wir haben bis Ende 2015 uns eingependelt auf 84 Kilo, dabei aber augenscheinlich Muskeln aufgebaut und viel Fett verloren (Fettmäßung und regelmäßiges Wiegen haben wir erst dieses JAhr eingeführt).
Nach dieser ersten Phase haben wir ca April 2016 unsere Ernährung tatsächlich umgestellt nachdem wir uns etwas angelesen hatten: Morgens einen Obstsalat mit etwas Joghurt und Nüssen, Mittags selbstgekocht weiterhin und abends einen Salat (Gurke, Tomate, Spinat, Oliven, Feld- oder Romanasalat als Basis). Salatsoßen mochten wir eh nie, aber dafür oft mit Thunfisch oder Hähnchenfleisch. Dazu noch etwas Käse und ein Ei. Manchmal auch Omelette statt Salat, gerade wenn wir vorher Sport gemachen haben. Dabei haben wir versucht weniger Kohlenhydrate zuzunehmen und Mittags mehr Gemüse zu essen, aber nicht auf Teufel komm raus. Wir wissen es noch so genau, weil damals Stellaris rauskam und wir uns immer abends auf den Salat mit Stellaris gefreut haben.
Dieses Jahr kam dann quasi die dritte Stufe hinzu: Im März haben wir uns an der Schulter verletzt und aufgrund offenkundiger schlechter Ärtze zieht sich die Verletzung bis heute (MRT, Orthopäde alle finden nix. BlaBla, seit 2 Wochen allerdings wieder schmerzfrei von daher...Optimismus). Wir konnten daher besonders am Mai mit größer werdenden Schmerzen weniger Sport machen, dazu kam im Juli noch ein Leistenbruch (wahrscheinlich haben wir beim Umzug das Gewicht beim Tragen zu sehr auf die nicht-verletzte Schulterseite verlagert, so dass der Bruch entstand). Gerade die Kraftübungen mussten wir daher lange Zeit zurückfahren bzw auch Pausen einlegen. Radfahren und Fußball hat uns allerdings weiterhin begleitet. In dieser Phase haben wir uns das Fettlogik-Buch bestellt, welches ja auch hier im Forum schon von einigen Regenten gelobt wurde. Das Buch fanden wir sehr informativ, einige Abschnitte besser als andere. Im Sommer haben wir auch aufgrund des Buches (aber nicht nur) mit Kalorienzählen angefangen mit der App "Yazio". Dadurch haben wir nochmal einen sehr kräftigen Boost bei der Gewichtsabnahme gehabt. Natürlich ist Kalorienzählen in der Gesellschaft verpöhnt, uns hat es allerdings sehr viel Spaß gemacht. Vor allem die "Mathematisierung" des Abnehmens auf kj und Kalorien hat uns sehr geholfen, dadurch wird das ganze quasi etwas geerdet. Es gibt Gründe warum man zu- und abnimmt und diese kann man zu gewissen Teilen aufzeichnen und bestimmen. Seitdem trinken wir weniger Alkohol, achten beim Kochen oder EInkaufen sehr viel mehr auf zuckerhaltige Produkte, kochen mehr mit Produkten vom Markt etc. Gleichzeitig gibt uns das Zählen im Zusammenhang mit unserer Fitbit oft noch die Motivation eine Runde mehr zu drehen um unser tägliches Schrittziel zu erreichen. Und voilá hier sind wir.
Wir haben das Kalorienzählen letzte Woche bereits beendet als unser Ziel in nächster Nähe war, die letzten Wochen haben wir sowieso nur noch grob geschätzt. Wichtig ist jetzt natürlich, dass man sich davon nicht weiter irre machen lässt, wir wollen unser Gewicht gerne halten und durch wieder vermehrten Kraftsport sogar etwas Muskelmasse in angenehmen Rahmen aufbauen.
Uns geht es besser denn je mit den ganzen Veränderungen im Leben. Wenn wir das hier so aufschreiben, scheint vieles auch ein wenig wie ein Korsett aber wir freuen uns wöchentlich aufs Kochen und Zubereiten von Lebensmitteln der Saison (schade, dass frischer Spinat im Sommer bald nicht mehr zu haben sein wird). Dazu muss man sagen, dass wir auch gar nicht soviel auf Sachen verzichten, "ungesunde" Sachen wir Alkohol, Chips etc einfach bewußter zu uns nehmen. Früher haben wir uns Wochentags gerne mal am Computer mit Bierchen und Süßkram hingesetzt, das machen wir jetzt nicht mehr (bzw alkoholfreies Bier mit Möhren

). So und jetzt müssen wir das Kind auf der Krabbelgruppe abholen.
Beste Grüße
Werte Regenten,
gerne betreiben wir nun Leichenflädderei um berechtigte Huldigungen entgegen zu nehmen: Wir haben diese Woche unser absolutes Zielgewicht erreicht mit 70 Kilo (genau waren es diese Woche im Schnitt 69,9 bei 7,1% Körperfett). Wir jauchzen und freuen uns tierisch. Gleichzeitig sind die Eagles in den SuperBowl eingezogen, eine gute Woche also.
Wir haben einmal nachgeschaut, wir haben am 27.8.2015 das erste Mal in diesen Thread geschrieben bezüglich des Buchs von Mark Lauren zu "Fit ohne Geräte", damals hatten wir Anfang Juli 2015 über Bekannte von dem Buch gehört und haben mit dem ersten 10-Wochen-Programm angefangen. Wir waren vorher aufgrund von persönlichen Problemen (lange Arbeitssuche/abgebrochene Doktorarbeit zwischen 2013 bis März 2015) in einem kleinen Tief, hatten zuviel Zeit zu Hause und haben langsam aber stetig immer weiter zugenommen. Wir waren nicht komplett inaktiv, hatten ca. 2 Mal die Woche Fußballtraining. Der eigentliche Weckruf kam dann durch unsere Hochzeit (Herrenwitze angebracht): Wir haben im März standesamtlich geheiratet und waren im Nachhinein sehr schockiert über unser Aussehen. Gleichzeitig hatten wir in der gleichen Woche einen längerfristigen Job gefunden und damit angefangen täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Wenn man bereits die Fotos der standesamtlichen (im März) und der kirchlichen Hochzeit (im Mai) vergleicht, sieht man bereits wie gut das Radfahren und ein wenig mehr Sport uns getan hat. Im März müssen wir ca. 92-94 Kilo gewogen haben (bei 1,74 Körpergröße). Im Juli haben wir dann mit den täglichen Fit-Ohne-Geräte-Übungen angefangen und haben im Laufe des weiteren JAhres mehr auf unsere Ernährung geachtet (diese noch nicht umgestellt, aber uns langsam eingelesen, weniger Süßes und gesättigte Fette, mehr Eiweiße und ungesättigte Fette). Gerade die tägliche Routine mit dem Rad zur Arbeit (eine Strecke ca. 7 km) und selbstgekochtes Essen mitbringen, hat es sehr gut getan. Wir haben bis Ende 2015 uns eingependelt auf 84 Kilo, dabei aber augenscheinlich Muskeln aufgebaut und viel Fett verloren (Fettmäßung und regelmäßiges Wiegen haben wir erst dieses JAhr eingeführt).
Nach dieser ersten Phase haben wir ca April 2016 unsere Ernährung tatsächlich umgestellt nachdem wir uns etwas angelesen hatten: Morgens einen Obstsalat mit etwas Joghurt und Nüssen, Mittags selbstgekocht weiterhin und abends einen Salat (Gurke, Tomate, Spinat, Oliven, Feld- oder Romanasalat als Basis). Salatsoßen mochten wir eh nie, aber dafür oft mit Thunfisch oder Hähnchenfleisch. Dazu noch etwas Käse und ein Ei. Manchmal auch Omelette statt Salat, gerade wenn wir vorher Sport gemachen haben. Dabei haben wir versucht weniger Kohlenhydrate zuzunehmen und Mittags mehr Gemüse zu essen, aber nicht auf Teufel komm raus. Wir wissen es noch so genau, weil damals Stellaris rauskam und wir uns immer abends auf den Salat mit Stellaris gefreut haben. :)
Dieses Jahr kam dann quasi die dritte Stufe hinzu: Im März haben wir uns an der Schulter verletzt und aufgrund offenkundiger schlechter Ärtze zieht sich die Verletzung bis heute (MRT, Orthopäde alle finden nix. BlaBla, seit 2 Wochen allerdings wieder schmerzfrei von daher...Optimismus). Wir konnten daher besonders am Mai mit größer werdenden Schmerzen weniger Sport machen, dazu kam im Juli noch ein Leistenbruch (wahrscheinlich haben wir beim Umzug das Gewicht beim Tragen zu sehr auf die nicht-verletzte Schulterseite verlagert, so dass der Bruch entstand). Gerade die Kraftübungen mussten wir daher lange Zeit zurückfahren bzw auch Pausen einlegen. Radfahren und Fußball hat uns allerdings weiterhin begleitet. In dieser Phase haben wir uns das Fettlogik-Buch bestellt, welches ja auch hier im Forum schon von einigen Regenten gelobt wurde. Das Buch fanden wir sehr informativ, einige Abschnitte besser als andere. Im Sommer haben wir auch aufgrund des Buches (aber nicht nur) mit Kalorienzählen angefangen mit der App "Yazio". Dadurch haben wir nochmal einen sehr kräftigen Boost bei der Gewichtsabnahme gehabt. Natürlich ist Kalorienzählen in der Gesellschaft verpöhnt, uns hat es allerdings sehr viel Spaß gemacht. Vor allem die "Mathematisierung" des Abnehmens auf kj und Kalorien hat uns sehr geholfen, dadurch wird das ganze quasi etwas geerdet. Es gibt Gründe warum man zu- und abnimmt und diese kann man zu gewissen Teilen aufzeichnen und bestimmen. Seitdem trinken wir weniger Alkohol, achten beim Kochen oder EInkaufen sehr viel mehr auf zuckerhaltige Produkte, kochen mehr mit Produkten vom Markt etc. Gleichzeitig gibt uns das Zählen im Zusammenhang mit unserer Fitbit oft noch die Motivation eine Runde mehr zu drehen um unser tägliches Schrittziel zu erreichen. Und voilá hier sind wir.
Wir haben das Kalorienzählen letzte Woche bereits beendet als unser Ziel in nächster Nähe war, die letzten Wochen haben wir sowieso nur noch grob geschätzt. Wichtig ist jetzt natürlich, dass man sich davon nicht weiter irre machen lässt, wir wollen unser Gewicht gerne halten und durch wieder vermehrten Kraftsport sogar etwas Muskelmasse in angenehmen Rahmen aufbauen.
Uns geht es besser denn je mit den ganzen Veränderungen im Leben. Wenn wir das hier so aufschreiben, scheint vieles auch ein wenig wie ein Korsett aber wir freuen uns wöchentlich aufs Kochen und Zubereiten von Lebensmitteln der Saison (schade, dass frischer Spinat im Sommer bald nicht mehr zu haben sein wird). Dazu muss man sagen, dass wir auch gar nicht soviel auf Sachen verzichten, "ungesunde" Sachen wir Alkohol, Chips etc einfach bewußter zu uns nehmen. Früher haben wir uns Wochentags gerne mal am Computer mit Bierchen und Süßkram hingesetzt, das machen wir jetzt nicht mehr (bzw alkoholfreies Bier mit Möhren :) ). So und jetzt müssen wir das Kind auf der Krabbelgruppe abholen. :)
Beste Grüße